Neues Hobby: Motorrad. Wie angehen?

Die CRF1000L Africa Twin ist eine Hommage an die Dakar-Siegermaschine NXR750, eignet sich jedoch ebenso gut für den Alltag wie fürs Gelände. Ein würdiger Nachfolger eines fantastischen Motorrades. Die 750er war praktisch nicht kaputt zu kriegen, und die 1.000er mit dem Doppelkupplungsgetriebe ist einfach nur Toll.
 
Servus zusammen,

da ich grad den Thread entdeckt habe - dachte ich mir, ich frag mal hier spontan in die Runde...

Bis jetzt habe ich keine Motorradführerschein, bin nur mal so in einem Steinbruch Motorrad gefahren.
Es reizt mich dieses Saison den Schein zu machen. :D

Jetzt meine Frage: Ich hab noch zwei alte Mopeds von meinem Opa rumstehen.
Eine BMW R27 und R60/5, die Einzylinder ist in makellosem Zustand, die Boxer hat ein paar Gebrauchsspuren.

Ist es sinnvoll als Anfänger mit solchen alten Maschinen anzufangen? Oder lieber am Anfang was moderneres fahren?
Will eig nur bisal gemütlich durch die Gegend und in den Bergen cruisen. :)

Merci schonmal und Grüße
Johannes 🤟
 
Servus zusammen,

da ich grad den Thread entdeckt habe - dachte ich mir, ich frag mal hier spontan in die Runde...

Bis jetzt habe ich keine Motorradführerschein, bin nur mal so in einem Steinbruch Motorrad gefahren.
Es reizt mich dieses Saison den Schein zu machen. :D

Jetzt meine Frage: Ich hab noch zwei alte Mopeds von meinem Opa rumstehen.
Eine BMW R27 und R60/5, die Einzylinder ist in makellosem Zustand, die Boxer hat ein paar Gebrauchsspuren.

Ist es sinnvoll als Anfänger mit solchen alten Maschinen anzufangen? Oder lieber am Anfang was moderneres fahren?
Will eig nur bisal gemütlich durch die Gegend und in den Bergen cruisen. :)

Merci schonmal und Grüße
Johannes 🤟

Du wirst den FS auf einem „modernen“ Mopped machen. Da liegen beim Fahrwerk, Bremsen etc. Welten zu den „Oldtimern“...
Insofern...
 
Du wirst den FS auf einem „modernen“ Mopped machen. Da liegen beim Fahrwerk, Bremsen etc. Welten zu den „Oldtimern“...
Insofern...
Servus zusammen,

da ich grad den Thread entdeckt habe - dachte ich mir, ich frag mal hier spontan in die Runde...

Bis jetzt habe ich keine Motorradführerschein, bin nur mal so in einem Steinbruch Motorrad gefahren.
Es reizt mich dieses Saison den Schein zu machen. :D

Jetzt meine Frage: Ich hab noch zwei alte Mopeds von meinem Opa rumstehen.
Eine BMW R27 und R60/5, die Einzylinder ist in makellosem Zustand, die Boxer hat ein paar Gebrauchsspuren.

Ist es sinnvoll als Anfänger mit solchen alten Maschinen anzufangen? Oder lieber am Anfang was moderneres fahren?
Will eig nur bisal gemütlich durch die Gegend und in den Bergen cruisen. :)

Merci schonmal und Grüße
Johannes 🤟
und nicht zu vergessen ABS, konnte ich in der fahrschule ausprobieren, ist goldwert !
 
Servus zusammen,

da ich grad den Thread entdeckt habe - dachte ich mir, ich frag mal hier spontan in die Runde...

Bis jetzt habe ich keine Motorradführerschein, bin nur mal so in einem Steinbruch Motorrad gefahren.
Es reizt mich dieses Saison den Schein zu machen. :D

Jetzt meine Frage: Ich hab noch zwei alte Mopeds von meinem Opa rumstehen.
Eine BMW R27 und R60/5, die Einzylinder ist in makellosem Zustand, die Boxer hat ein paar Gebrauchsspuren.

Ist es sinnvoll als Anfänger mit solchen alten Maschinen anzufangen? Oder lieber am Anfang was moderneres fahren?
Will eig nur bisal gemütlich durch die Gegend und in den Bergen cruisen. :)

Merci schonmal und Grüße
Johannes 🤟
Ist doch eine super Ausgangsbasis. Du willst ja schließlich keine Rennen fahren. Wenn du uns verrätst wie lange du deinen PKW Führerschein hast, gibt es vielleicht eine Alternative.
 
Ich bin der Überzeugung mit einem älteren Motorrad lernt man sogar besser Zweiradfahren als mit einem ganz modernen.
Da bin ich zu 100% bei dir. Eine BMW /5 ist ein tolles Cruising Motorrad. Ich habe gute 45 Jahre Motorraderfahrung, bin so manches Motorrad gefahren und habe als Co-Instruktor diverse Fahrsicherheitstraining für Beginner begleitet. Wenn du den beiden Schätzchen ein wenig Zuneigung und Pflege zukommen läßt, sind die Fahrwerksmäßig im Gebirge durchaus in der Lage mitzuhalten. Wenn du dich mit Kumpels auf der Nordschleife messen möchtest ziehst du natürlich den Kürzeren. Aber das scheinst du ja nicht zu wollen. Ich behaupte, wer unbedingt auf das ABS nicht verzichten möchte ist nur zu oberflächlich vorausschauend zu fahren. Und das ist das A und O beim Motorrad fahren (auch wenn es jetzt wohl massive Proteste geben wird).
 
Da bin ich zu 100% bei dir. Eine BMW /5 ist ein tolles Cruising Motorrad. Ich habe gute 45 Jahre Motorraderfahrung, bin so manches Motorrad gefahren und habe als Co-Instruktor diverse Fahrsicherheitstraining für Beginner begleitet. Wenn du den beiden Schätzchen ein wenig Zuneigung und Pflege zukommen läßt, sind die Fahrwerksmäßig im Gebirge durchaus in der Lage mitzuhalten. Wenn du dich mit Kumpels auf der Nordschleife messen möchtest ziehst du natürlich den Kürzeren. Aber das scheinst du ja nicht zu wollen. Ich behaupte, wer unbedingt auf das ABS nicht verzichten möchte ist nur zu oberflächlich vorausschauend zu fahren. Und das ist das A und O beim Motorrad fahren (auch wenn es jetzt wohl massive Proteste geben wird).
Das ist tatsächlich eine gewagte Aussage:D
Ich für meinen Teil behaupte einfach mal, sehr vorausschauend zu fahren, sowohl auf dem Moped, als auch im Auto. Trotzdem war es mir wichtig, dass mein erstes Motorrad ein ABS System hat, schlichtweg weil ich mich unheimlich ärgern würde, in einer brenzligen Situation, in der jemand anders was dummes tut, nicht diese paar Meter vorab zum stehen zu kommen. Und diese Situationen gibt es leider zu Hauf im Straßenverkehr, seit Erfindung des Smartphones mit Chatfunktion immer häufiger. Sehr viele dieser Situationen kann man durch sehr vorausschauendes Fahren vorhersagen, mit einem geschulten Auge sieht man das dem Autofahrer schon am Rücklicht an, aber irgendetwas kann dich immer unvorbereitet treffen.
Nichtsdestotrotz - Ich habe das ABS in meiner Triumph noch nicht einmal gebraucht, ich bin aber froh, dass es da ist.
 
Auf gerader trockener nicht verschmutzer Straße kommst du mit ABS nicht unbedingt früher zu stehen, aber trotzdem gibt es natürlich genug Situationen, wo ABS klar besser ist, darüber braucht man nicht diskutieren. Ich sehe nur ein wenig die Gefahr, dass Fahranfänger mit der zusätzlichen Sicherheit im Rücken es um so mehr krachen lassen am Anfang, was dann gerne mal ins Auge geht, weil Physik bleibt trotzdem Physik.
Sieht man ja auch bei dem PKWs, wenn die Leute mit ihrer Karre im Acker stehen und sich wundern, warum das ESP es nicht um die Kurve geschafft hat.
 
Auf gerader trockener nicht verschmutzer Straße kommst du mit ABS nicht unbedingt früher zu stehen, aber trotzdem gibt es natürlich genug Situationen, wo ABS klar besser ist, darüber braucht man nicht diskutieren. Ich sehe nur ein wenig die Gefahr, dass Fahranfänger mit der zusätzlichen Sicherheit im Rücken es um so mehr krachen lassen am Anfang, was dann gerne mal ins Auge geht, weil Physik bleibt trotzdem Physik.
Sieht man ja auch bei dem PKWs, wenn die Leute mit ihrer Karre im Acker stehen und sich wundern, warum das ESP es nicht um die Kurve geschafft hat.
Von der Seite kann man das natürlich auch sehen. Ich kann da nur von mir ausgehen, ich fahre erstmal nicht anders und gebraucht hab ich das ABS noch gar nicht, selbst im PKW kommt das nur äußerst selten zum Einsatz.

Für das erste Motorrad war es mir einfach wichtig, es zu haben. Ich dachte mir, wenn ich es brauche, dann vermutlich im ersten Jahr, wenn man eine Situation falsch einschätzt oder übersieht, weil man noch mit sich und dem Motorrad beschäftigt ist. Für mein nächstes Motorrad wäre es mir tatsächlich nicht mehr so wichtig, auch aufgrund der Erfahrung, die ich bis jetzt im Straßenverkehr gemacht habe.
 
Und genau das ist es, was ich meine. Der Cruiser, der hauptsächlich dort unterwegs ist wo die anderen nicht fahren kommt auch ohne die elektronischen Helfer aus. Leider vermitteln viele Fahrschulen dass man ohne ABS schon mit einem Bein im Grab steht. Ausnahmen bestätigen die Regel.
 
Für das erste Motorrad war es mir einfach wichtig, es zu haben. Ich dachte mir, wenn ich es brauche, dann vermutlich im ersten Jahr, wenn man eine Situation falsch einschätzt oder übersieht, weil man noch mit sich und dem Motorrad beschäftigt ist.
Versaut durch die Fahrschule hat unser Jüngster genau so gedacht. Ich hatte ihm schon eine makellose CX 500 C vor die Tür gestellt. Top gepflegt, alle Inspektionen gemacht, neue Reifen etc. Hatt er aber nicht benutzt, sondern sich eine 800er BMW (wie das Fahrschulmodell) vom sauer erspartem Lehrlingsgehalt gekauft. Nach noch nicht einmal 2.000 km im supervorsichtigem (Immer noch) Fahrschulmodus, hat er seine heutige Lebensgefährtin kennen gelernt und das Thema war erledigt. Hat ihn knapp 3.000 € gekostet. Aber wer hat, der hat.

Ich bleibe dabei. Cruiser brauchen den elektrischen Firlefanz nicht und die Knieschleiferfraktion habe ich eh nie verstanden. Bringen sich und andere nur unnötig in Gefahr. Meine Erkenntnis aus 250.000 km Motorrad fahren.
 
Versaut durch die Fahrschule hat unser Jüngster genau so gedacht. Ich hatte ihm schon eine makellose CX 500 C vor die Tür gestellt. Top gepflegt, alle Inspektionen gemacht, neue Reifen etc. Hatt er aber nicht benutzt, sondern sich eine 800er BMW (wie das Fahrschulmodell) vom sauer erspartem Lehrlingsgehalt gekauft. Nach noch nicht einmal 2.000 km im supervorsichtigem (Immer noch) Fahrschulmodus, hat er seine heutige Lebensgefährtin kennen gelernt und das Thema war erledigt. Hat ihn knapp 3.000 € gekostet. Aber wer hat, der hat.

Ich bleibe dabei. Cruiser brauchen den elektrischen Firlefanz nicht und die Knieschleiferfraktion habe ich eh nie verstanden. Bringen sich und andere nur unnötig in Gefahr. Meine Erkenntnis aus 250.000 km Motorrad fahren.
Bei vorhandenem Motorrad hätte ich auch drauf gepfiffen, leider wollte sich mein Bruder letztes Jahr nicht von seiner Street Triple trennen... Aber beim Kauf war es für mich eben einfach Pflicht, auch im Hinblick auf den Wiederverkauf garantiert die richtige Wahl. Umso besser, wenn ich das Moped in ein paar Jahren verkaufe und das ABS nie genutzt habe.
 
Ich denke auch es ist schön, dass heute die Technik des ABS eine gute Errungenschaft ist, aber bitte auch früher war es möglich Motorrad zu fahren ohne potentieller Selbstmörder zu sein.

Ich habe angefangen Motorrad zu fahren auf nagelneuen Maschinen ohne ABS und dann im Verlauf der Karriere zur neuen Technik gewechselt.

Gerade zu Anfang der Technik waren die Regelintervalle noch eher von der groben Art, so dass ich nicht unbedingt von kürzeren Bremswegen ausgehen würde. Natürlich blieb der Vorteil bei Schreckbremsungen, etc.
 
Ich bin ja eher von der ganz alten Garde. Bis auf die Triumph Thunderbird, die ich aber schon wieder verkauft habe, hatte keines meiner Motorräder diesen elektronischen Schnick Schnack. Weder Einsprizung noch ABS oder ein elektronisch geregeltes Fahrwerk.

Eigentlich hätte ich die Viertel Millonen km garnicht überleben dürfen (wenn man heutige Meinungen zur Basis macht). Ich freue mich auf jeden Fall jedes mal, wenn ich mal wieder aufs Motorrad steige. Inzwischen halte ich ja seit fast 15 Jahren meiner F6C die Treue, oder sie mir. Obwohl ich immer mal wieder bei anderen Herstellern reingeschaut habe, so habe ich doch nie daran gedacht den Sechszylinder zu verkaufen.

Und jetzt mal ehrlich. Wo bekomme ich denn sonst ein Motorrad her, auf dem ich nicht aussehe wie das Michelin Männchen auf nem Pucky Bike.
 
Mein erstes eigenes Motorrad war eine nagelneue Honda Transalp 600. Trommelbremse hinten, Choke...

Viele Jahre später bewege ich gerne aktuelle Technik. Dyn. Fahrwerk, ABS, Griffheizung, Tempomat, Navi, BT etc. Braucht man sicher nicht alles, macht aber Spaß und beim Thema Bremsen ist für mich ABS gesetzt.

Aktuell bewege ich (wenig) meine in 2013 neu gekaufte BMW R 1200 GS LC. VA natürlich. 😄
 
Ist doch eine super Ausgangsbasis. Du willst ja schließlich keine Rennen fahren. Wenn du uns verrätst wie lange du deinen PKW Führerschein hast, gibt es vielleicht eine Alternative.

seit 5 Jahren und 3 Monaten (+ 1 Jahr BF17)...

Danke für die ganzen Antwort. Ja schwierig, ABS ist eben auch das Thema, an das ich gedacht habe...im Auto brauch ich das ABS höchst selten.

Aber ich will eigentlich nur Cruisen - die Motorräder sind eher der Grund den Schein zu machen, ohne diese würde ich wahrscheinlich gar nicht dran denken. Will die in Schuss halten und einfach Spaß am Besitz und durch die Gegend fahren haben. Wer fährt mit Anfang 20 schon so alte Schinken? :) Die sehen dazu noch richtig cool aus.. :D
 
aktuelle Technik. Dyn. Fahrwerk, ABS, Griffheizung, Tempomat, Navi, BT etc. Braucht man sicher nicht alles,
In dem Punkt gehe ich mit dir konform. Ich habe schon soviel Fahranfänger auf dem Bart liegen sehen, weil ABS und elektronisch gesteuertes Fahrwerk eben nicht die Gesetze der Physik aushebeln können. Ich kann vielleicht noch 10 Jahre einspurig unterwegs sein, und die werde ich so richtig schön oldschool abspulen. Sechs Zylinder, sechs Vergaser und sechs Zündkerzen, dazu ein gutes Gehör und ein gefühlvolles Händchen. Das reicht. Brauche keinen Computer um festzustellen, was am Moped gerade nicht richtig funktioniert.
 
Die sehen dazu noch richtig cool aus..
Also meine Meinung kennst du. Mach es. Du wirst es nicht bereuen.

Ob ich allerdings eine /5 als cool bezeichnen würde? Naja! Komm, Spaß beiseite. Sei froh dass der Opa die Teile hinterlassen hat. Mach mit dem eingespartem Geld was Vernünftiges und lass die Mopeds in Würde noch älter werden.

Ja, und für meine Alternative bist du leider etwas zu jung.
 
seit 5 Jahren und 3 Monaten (+ 1 Jahr BF17)...

Danke für die ganzen Antwort. Ja schwierig, ABS ist eben auch das Thema, an das ich gedacht habe...im Auto brauch ich das ABS höchst selten.

Aber ich will eigentlich nur Cruisen - die Motorräder sind eher der Grund den Schein zu machen, ohne diese würde ich wahrscheinlich gar nicht dran denken. Will die in Schuss halten und einfach Spaß am Besitz und durch die Gegend fahren haben. Wer fährt mit Anfang 20 schon so alte Schinken? :) Die sehen dazu noch richtig cool aus.. :D
Hast du mal ein Foto von den Maschinen?
 
Habe leider erst mit 28 angefangen... Hatte sich wegen Studium und damaliger Partnerin usw. nicht früher ergeben, obwohl der Schein mit 19 gemacht wurde.

Ich bin seit her der Meinung das war (für mich) zu spät.
Ich zumindest war mit diesem Alter schon zu vernünftig, zu verkappt, zu weitsichtig... Was dir auf der einen Seite das Leben retten mag, macht dich auf der anderen Seite zu einem eher schlechten Mopedfahrer. So dumm diese Aussage klingen mag, aber wer als Halbstarker aufs Moped steigt und vor allem immer wieder aufsteht, und das nötige Glück dabei hat ist auch einem erfahrenen Spätaufsteiger meist deutlich überlegen. Auch in brenzligen Situationen wenn es drauf ankommt. Diese Lernphase blieb mir verwehrt und vielleicht war das auch besser so, wer weiß.

Nach einigen Jahren vieler schöner Momente, Touren, Trainings usw. und jetzt wo auch immer weniger Bekannte Bock auf ne Tour hatten, hab ich letztes Jahr meine vorerst letztes Moped meine Street Triple R zu nem fairen Kurs verkauft. Zuvor hatte ich mir noch eine Indian Scout Bobber angeschaut... Irgendwann als Rentner werde ich bestimmt gemütlich durch die Gegend Blubbern. Bislang macht mir das Z4 Fahren in der Tat einfach gerade mehr Spaß.

Screenshot_20210322-170652_QuickPic.jpg
 
@ Ucla: Das ist ein normales Verhalten würe ich sagen, mit zunehmendem Alter wird man ja meist nicht unvorsichtiger, oder anders formuliert: weil die meisten alten Säcke ja Familie und Kinder/Enkel haben, fährt "das schlechte Gewissen" irgendwie immer mit, zumindest geht mir das so.
Als ich mit 21 Jahren als Mopedführerschein-Neuling das erste Mal mit den Kumpels auf Bikes über die Insel Kreta gedüst bin, habe ich nur das pure Fahren genossen, ohne großartig an irgendwelche Gefahren zu denken oder was passieren würde, wenn ich mich lang mache oder schlimmer...., dabei kamen uns regelmäßig Reisebusse auf der eigenen Fahrbahn entgegen oder irgendwelche wild lebenden Ziegen und Schaafe standen hinter einer Kurve oder Kuppel auf der Straße.
Mittlerweile steht die Vorsicht an erster Stelle und so bleibt natürlich ein gewisser Teil Spaß zwangsläufig auf der Strecke, weil man automatisch überall potentielle Gefahren sieht und dies leider auch durch immer unaufmerksamere Autolenker verstärkt wird.
Und wie gesagt, dies habe ich beim Autofahren auch, besonders bei hohen Geschwindigkeiten. Wenn ich mit meinem Sohn unterwegs bin und er mit seinen grade mal 23 Jahren völlig relaxt am Steuer sitzt, hat er auch bei 270 km/h immer noch das Grinsen bis zu den Ohrläppchen im Gesicht und ich bete still vor mich hin :rolleyes5
 
Ich habe meinen Führerschein mit 30j gemacht und bin ab da regelmäßig gefahren und über die Jahre wurden die Moppeds immer leistungsstärker und mein Drang zum schnellen Fahren stieg stetig. Mit 43 war ich dann soweit mir für die neue Saison den ersten Supersportler zu bestellen. Es sollte die zum damaligen Zeitpunkt nagelneue BMW S1000RR werden, welche ich zuvor ausgiebig auf einer Rennstrecke im Rahmen eines BMW Trainings testen konnte. Hierfür wollte ich dann meine damalige BMW K1300S abgeben.

Leider kam es aufgrund des schweren Unfalls meiner Frau nicht mehr dazu und beendete sofort meine Motorrad Karriere. Vielleicht war es auch für mich besser so, keine Ahnung wo es noch geendet hätte.
 
@ Ucla: (...)
Mittlerweile steht die Vorsicht an erster Stelle und so bleibt natürlich ein gewisser Teil Spaß zwangsläufig auf der Strecke, weil man automatisch überall potentielle Gefahren sieht und dies leider auch durch immer unaufmerksamere Autolenker verstärkt wird.
Und wie gesagt, dies habe ich beim Autofahren auch, besonders bei hohen Geschwindigkeiten. Wenn ich mit meinem Sohn unterwegs bin und er mit seinen grade mal 23 Jahren völlig relaxt am Steuer sitzt, hat er auch bei 270 km/h immer noch das Grinsen bis zu den Ohrläppchen im Gesicht und ich bete still vor mich hin :rolleyes5
Lustigerweise ist das Vertrauen in mein autofahrerisches Können im Vergleich deutlich größer, deswegen "riskiere" ich hier u.U. auch mehr (natürlich alles innerhalb der STVO). Aber ich wäre meinem Alter Ego auf der Mopete mit dem Z4 Sprichwörtlich um die Ohren gefahren. Ich habe sowohl auf 2 als auch auf 4 Rädern div. Trainings und "Weiterbildungen" absolviert um sicherer zu werden...auf dem Motorrad hat mich das zwar massiv weitergebracht, aber im Grunde hat mich der "Kackstift" in der Hose einfach zu sehr beschränkt. Ich glaube dieses Grundvertrauen was man haben sollte, um wirklich gut und souverrän Motorrad zu fahren werde ich mir in diesem Leben wohl nicht mehr antrainieren können.
 
Und mit langsamen Motorrädern lernt man das schnelle Fahren...;)
Unbedingt die R60/5 nehmen, hat nur 40 PS, Trommel vorn und lange Federwege. Die hatte bei ihrem Erscheinen die beste Zeit schon vermeintlich hinter sich, das Design, Tacho in der Lampe usw:D
Wer aber mit dieser Gummikuh im besten Sinne klarkommt, fährt später alles. Zünftige Schräglage und Gas wegnehmen...schraaaaaap:) :-)
Also Batterie, Reifen, Bremsbeläge, sämtliche Betriebsstoffe etc. neu und los geht's mit der neuen Daily.
Mit der R27 nur mal zur Veterama!
 
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