Schöne Grüße aus dem Osten...

Bestand Himbeerbrause: 1!!! Flasche :eek:

Selber schuld...ich habe nachgefragt, ob du Nachschub brauchst. Das Zeug kann man leider auch nicht wirklich per Post im Kasten verschicken.

halte mich da lieber an bier ;)
schieb mal per express,spedition ein paar schokokugeln nach leipzig ;)

Da kostet ja das billigste Porto mehr als die Packungen hier im Supermarkt.

Aber gut zu wissen, dass @BB. die Halloren-Kugeln zusagen. :t
 
Selber schuld...ich habe nachgefragt, ob du Nachschub brauchst. Das Zeug kann man leider auch nicht wirklich per Post im Kasten verschicken.



Da kostet ja das billigste Porto mehr als die Packungen hier im Supermarkt.

Aber gut zu wissen, dass @BB. die Halloren-Kugeln zusagen. :t

Nee, mehr der Kleinen Version, ich muss mich da zügeln.

Ich muss auch den Brausenstand korrigieren, es stehen dort noch 2. :d Minime meinte, es schmecke wie "flüssiger Wackelpudding". :whistle:
 
Nee, mehr der Kleinen Version, ich muss mich da zügeln.

Ich muss auch den Brausenstand korrigieren, es stehen dort noch 2. :d Minime meinte, es schmecke wie "flüssiger Wackelpudding". :whistle:

Ihr habt doch jeder eine Flasche zum Probieren bekommen. Lass' es dir schmecken. Und die Schoki bekomme ich auch zweifelsfrei ins Auto. 8-) Mal sehen, was mir sonst noch so einfällt. :whistle:
 
ja aber nun mit gasanlage, da gehen doch weniger schokokugeln/haloren rein? :whistle:
vielleicht tuneds du noch auf eine anhängerkupplung und anhänger, damit du anständig brause und kugeln mit schlepp.. äh nehmen kannst..
 
Ihr habt doch jeder eine Flasche zum Probieren bekommen. Lass' es dir schmecken. Und die Schoki bekomme ich auch zweifelsfrei ins Auto. 8-) Mal sehen, was mir sonst noch so einfällt. :whistle:

Nee, nee nee- keine Schoki, da werde ich schwach. :O_oo: Es gibt hier auch Lebensmittel....:d
 
ja aber nun mit gasanlage, da gehen doch weniger schokokugeln/haloren rein? :whistle:
vielleicht tuneds du noch auf eine anhängerkupplung und anhänger, damit du anständig brause und kugeln mit schlepp.. äh nehmen kannst..

Du wirst lachen, aber dieser Gedanke war natürlich auch schon längst da. Allerdings lohnt es sich leider nicht. Den Bootstrailer könnte ich nicht sinnvoll mit dem Zetti bewegen. Ansonsten wäre so ein Haken schon lange dran. :D

Aber dieses Bisschen Schoki bekomme ich problemlos weg. Das passt hinter die Sitze, unter den Gastank und in jede Lücke die sich auftut. Da sind Getränkekisten leider schon etwas unhandlicher.

Nee, nee nee- keine Schoki, da werde ich schwach. :O_oo: Es gibt hier auch Lebensmittel....:d

Wer sagt denn, dass das für dich ist? :O_oo: Und wenn du dich und deine kleinen Krabbelfinger nicht beherrschen kannst, bist du selber schuld. :frech:
 
Um sozusagen den ohnehin bald bevorstehenden jährlichen Bericht etwas vorwegzunehmen, bietet es sich förmlich an das ausklingende Jahr kurz Revue passieren zu lassen.

Vorwegnehmen möchte ich, dass es wieder ein Jahr war, welches mir mit dem Z4, diesem Forum und vor allem den inzwischen zahlreichen (persönlichen) Bekanntschaften Freude bereitet hat.

Äußerst positiv bleiben natürlich die zahlreichen Hilfestellungen und Einsatzbereitschaften in Erinnerung. Sei es @Mattl688, der kurz vorm Urlaub Schadensbegrenzung bzgl. Pfusch des Aufbereiters betreibt, @MM13 als Hobby-Frachtführer oder @reptile, welcher gerne mit zur Hand geht, wenn man wieder etwas angepackt werden muss. Wenngleich das hier auch nur ein Auszug dessen sein und bleiben kann, von den vielen direkten und indirekten Hilfestellungen. Es sei also jedem Einzelnen dafür ausdrücklich gedankt. :t

Erfreulich waren auch die Touren und Treffen. Sei es das 1. Internationale zroadster-Treffen, die (spontanen) Touren im Umland oder die - mehr oder minder - kleinen Touren in den einzelnen Regionen.

Die Teilnahme habe ich größtenteils auch einer Investition aus dem Vorjahr zu verdanken: der Gasanlage.
Seit deren Einbau Ende Nov. 2015 sind über 39.000km zuammengekommen. Und es macht sich schon bemerkbar, dass die Kraftstoffkosten um ca. 40-45% (über alles gerechnet) gesunken sind. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass selbst bei konservativster Rechnung bald die (berühmt-berüchtigte) "schwarze Null" erreicht ist (es fehlen noch ca. 2-3 Tankfüllungen).
Das lässt dann auch die "Probleme" etwas vergessen, welche trotz Nachbesserungsversuchen bis vor Kurzem bestanden. Ich bin gespannt, ob der zuletzt erfolgte Versuch endlich Abhilfe schaffen konnte und die Anlage endlich vollautomatisch betrieben werden kann. Zuletzt waren leider manuelle Eingriffe zum Ein- und Ausschalten (bei warmen Motor) erforderlich. Jedoch scheine ich da die rühmliche Ausnahme zu sein. Andere M54- und Prins-Fahrer kennen dieses Problem nicht.
Beim Fahren ist es dagegen inzwischen absolut unauffällig. Eine Zwischenjustierung brachte Abhilfe, so dass auch absolute Volllastfahrten mit entsprechenden Lastwechseln keine Probleme mehr bereiteten.

Diese waren sogar reichlich vorhanden. Denn das Tanken ist bei Weitem nicht mehr so schmerzlich, wenn man sich darüber ärgert, dass der Liter mal 0,709€ kostet. :d Das erklärt dann auch einen Durchschnittsverbrauch von über 14l Gas (und etwas über 0,5l Super) pro 100km im Gesamtschnitt.
Inzwischen kenne ich auch die annähernden Grenzen des Machbaren:
  • Volllast: 25,27l (Rückfahrt von der Thüringer Wald Tour)
  • sparsame Fahrten: ca. 10,5-11l (gestern erreichte ich mit 450km die längste Distanz)
Aber auch im Übrigen gab es ein paar Änderungen am Fahrzeug.
Neben den üblichen Verschleiß-/Wartungsarbeiten (Ölservice, Inspektion II, Frontscheibenwechsel, etc.) kamen vorne die etwas größere 325mm-Bremse mitsamt Compound-Scheiben und Stahlflex drauf, es gab eine Hohlraum- und Unterbodenkonservierung für den weiterhin anstehenden Ganzjahresbetrieb hinzu. Zudem wurden die Türfolien neu abgedichtet und zugleich die Türen gedämmt. Das Zemex V3 musste einem Intravee II weichen. Und auch der Kofferraumdeckel und Heckschürze mussten getauscht werden, da ein 40-Tonner den Z4 mit einem Bremsschuh verwechselte. Jedoch hat der LKW das Duell verloren und mehr Schaden davongetragen. :whistle: An sich also halb so wild, wenn nur die gegnerische Versicherung nicht nachträglich nachgekartet hätte. Jetzt wird sich der Unfallgegner sicherlich darüber freuen, dass noch Anwalts und Gerichtskosten hinzukommen. :g

Experimentiert habe ich dieses Jahr v.a. mit den Reifen.
Im Sommer hatte ich zuvor die Continental SC5 drauf. Wirklich langlebig waren diese nicht. Besonders ärgerlich waren aber umfassende Risse am Übergang zwischen Lauffläche und Seitenwand. Ersetzt wurden diese durch Yokohama AD08R. Anfangs hatte ich Befürchtungen, ob das ein geeigneter Reifen im Alltagseinsatz ist - aber ich wurde nicht enttäuscht. Selbst Rеgen lässt sich damit ertragen und auch bei niedrigen Temperaturen kann man damit mal fahren. Insgesamt war ich davon so überzeugt, dass vorm Clubtraining in Hannover gleich ein frischer Satz drauf kam. :t Der nächste Satz kommt dann auch auf neue Felgen, welche schon abgenommen und eingetragen sind. Aber zuvor muss ich da erst einmal einen Restsatz Conti SC5 ruinieren. :rolleyes:
Da es irgendwann für die AD08R zu kalt war und auch die SC5 an ihre Grenzen kamen, musste Ersatz für die Winterreifen her. Da ich nicht während der Saison Reifen wechseln mag, flogen die Conti TS850 runter und ich wage nun das nächste Experiment. Denn statt explizierter Winterreifen kamen nun vor zwei Wochen Allwetterreifen (Michelin Crossclimate) für den Winter drauf.
Soweit ich es in den ersten 1.500km erfahren konnte, war es schon mal keine miserable Entscheidung. Im Rеgen funktionieren die Reifen erwartungsgemäß sehr gut. Auch hohe Geschwindigkeiten jenseits der 200km/h kann man damit fahren. Selbst eine etwas zügigere Fahrt auf der Landstraße bei ca. 10°C klappte ohne Schmieren, wie es bei den TS850 dann rasch auftrat. Das Rollgeräusch ist dabei gefühlt etwas niedriger als zuvor mit den TS850 (die AD08R sind da deutlich präsenter).
Gestern nutze ich auch die Gelegenheit und bin mal wieder zum Winter gefahren, wenn er schon nicht zum mir kommen möchte. :( Zumindest auf festgefahrenen, leicht vereisten Straßen konnte man noch fahren, wenngleich hier ein Winterreifen deutliche Vorteilen hat und haben wird. Aber ich kam wieder da weg (wobei hier sicherlich auch die Sperre etwas zu beiträgt), wo zwei FWD deutlich durchdrehende Räder und etwas Probleme hatten. Aufpassen muss man etwas mit der Seitenführung. Diese bricht ganz deutlich ab. Sehr viel Reserven hat man hier nicht. Wenn man es aber weiß, dann lässt man es halt 5-10km/h langsamer angehen und es passt. Zum Hindernis wurde ich deswegen aber immer noch nicht.

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Ich bin mal gespannt, wie die Reifen sich dann in der Gesamtschau machen. Der Anfang war schon mal ganz zufriedenstellend. Aber da im Flachland inzwischen mehr Nässe als tatsächlich Schnee gegeben ist und auch die Fernstraßen eigentlich alle stets geräumt sind, habe ich keine allzu großen Bedenken mit der Entscheidung. Im Zweifel stehen auch noch drei winterbereifte Allradfahrzeuge griffbereit.)

Weiterhin sei noch erwähnt, dass das KW V3 ein neues Setup durch Wolfgang Weber erhalten hat. Zielvorgabe waren (noch) mehr Komfort unter bewusster Einbuße an möglicher max. Kurvengeschwindigkeiten. Das Ziel wurde erreicht. Allerdings heißt es noch immer nicht, dass der Z4 jetzt wie der VW Phaeton dahingleitet und nicht mehr ums Eck kommt. Es ist leider immer noch so, dass ich nicht einmal bewusst Spritsparen fahren kann, da ich spätestens nach der Kurve bremsen muss um unfreiwillige Nahkontakte und Kaltverformungen zu vermeiden. Aber ich kann nur noch einmal betonen, dass es durchaus nicht immer sportlich-straff sein muss beim KW V3.


Insofern wünsche ich allen heute einen schönen Abend und Abschluss des Jahres, einen guten Rutsch und ein tolles neues Jahr 2017.
"Leider" werde ich mich im neuen Jahr der alten (und zudem auch der neuen) Arbeit widmen müssen, so dass daher auch erst einmal bis zur Jahresmitte keine festen Treffen und Touren geplant sind. Auch wird der Zetti wieder etwas mehr Standzeit bekommen. Die 200.000 werden wohl aber dennoch bald voll sein. Und auch ein paar neue Gedanken sind durchaus für das kommende Jahr schon vorhanden. Diese, wie auch die weitere Teilnahme am Forenleben, werden wohl weiterhin als geistiger Ausgleich zur Arbeit dienen.

In diesem Sinne wünsche ich allen ein gesundes, neues Jahr!
 
Wie immer Max, sehr schöner Bericht!
Das mit den Allwetterreifen kann ich nachvollziehen, auch wenn ich mir (aktuell) keine kaufen werde. Aber schön, dass du soviel ausprobierst.
Weißt ja, probieren geht über studieren. :P ;)

Freut mich, dass dir LPG immer noch so viel Spaß bereitet! Mir geht es nach jetzt knapp 200tkm auf LPG Betrieb auch noch so. Habe aktuell eine Anfrage am Laufen, ob ich nicht meinen Tank noch vergrößern könnte, indem ich einen Unterflurtank verbauen lasse. Beim E46 Compact ist da nämlich das Reserverad. Wenn ich noch 20l netto hinzugewinnen könnte, wären das wieder 200km mehr Reichweite, womit ich nicht so oft tanken müsste. Mal sehn... ;)

Ich wünsche dir auf alle Fälle einen guten Rutsch ins neue Jahr! Wir sehn uns ja bestimmt in 2017 auch wieder ein paar mal. :t
 
Hallo Max,

schön, von Dir zu lesen- der Bericht hört sich nach einem interessanten 2016 an.

Wir danken Dir und Deiner Familie für die Hilfe und die wunderbare Gastfreundschaft- wir würden uns freuen, wenn es Dich/Euch wieder einmal gen Westen verschlägt.
:) :-)

Alex und Katrin müssen auch mal rüberkommen. :14yesz:

So, Ihr Lieben- alles Gute für 2017!
Bianka
 
Hallo Max,

ein schöner Bericht, ich lese solche Berichte immer gerne.
Das Du mich wegen einer Selbstverständlichkeit extra erwähnst, da wurde ich ganz Rot.
Ich bin sehr froh, das ich Dich auf dem Treffen Kennenlernen durfte und freue mich auf weitere Treffen und Ausfahrten mit Dir.

Wir sehen uns im Jahr 2017 und grüße an Deine Eltern.
Michael
 
Danke euch allen und ein gesundes neues Jahr!

@MM13
Selbstverständlich war es für mich gewiss nicht.

@Altenburger
Der Aufkleber ist noch von einer Ausfahrt...der klebt seit dem 01.10.16 drauf. :whistle:
 
Ich selbst hätte wohl eher darauf gewettet, dass mir eine Kokosnuss auf den Kopf fällt anstelle einer Schneeflocke...aber es hat tatsächlich mal wieder etwas Schnee gegeben.

1. Gedanke: Schnee
2. Gedanke: Mist, die Arbeitet wartet
3. Gedanke: Schnee und ein Z4 mit Sperre
4. Gedanke: Aber die Arbeit...
5. Gedanke: Schnee wartet nicht, die Arbeit dagegen schon. :whistle:

Also raus, fix gegessen und angezogen, Auto freigekratzt, reingesetzt und ... verdammte :poop: ... die rote Batterieleuchte mal wieder. Dabei ist die jetzige doch gerade einmal 1,5 Jahre drin. :g Aber man soll ja zur Batterieerhaltung fahren. Das habe ich gemacht. :) :-)

Jetzt konnte ich die Michelin Crossclimate auch mal im Neuschnee testen. Eine leere Straße habe ich zeitnah gefunden und die Spiele konnten beginnen. :D

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Ich hätte es mir tatsächlich schlimmer vorgestellt. Wobei aber ganz deutlich wurde, dass die Michelin Crossclimate doch eher Sommer- als Winterreifen sind.

Die Beschleunigung ist ganz passabel, was aber gewiss auch der Sperre zu verdanken ist.
(Ich bin immer noch absoluter Laie und habe es nur mal fix zusammengeschustert. Also seht es mir bitte nach.)

Beim Bremsen dagegen fiel rasch auf, dass das ABS sehr fix bei der Sache ist. Man muss also schon etwas vorsichtiger fahren. Den direkten Vergleich hatte ich darauf mit dem X5 und neuen Winterreifen. Da musste ich schon in die Bremse steigen, damit das ABS eingriff.

Noch drastischer ist es, wie es sich bereits zuvor abzeichnete, bei der Seitenführung. Da ist wirklich nur wenig Reserve vorhanden. Das stört leider auch beim Quertreiben, da der Grip an der Vorderachse recht fix abreißt. Das führt zum einen zum Untersteuern, zum anderen erschwert es auch Lenkkorrekturen. Es geht zwar, allerdings kann es auch mal schiefgehen. (Nein, ich hatte keinen Dreher oder Abflug!)
Auch hier zeigen richtige Winterreifen deutlich mehr Potenzial.

...Aber da im Flachland inzwischen mehr Nässe als tatsächlich Schnee gegeben ist und auch die Fernstraßen eigentlich alle stets geräumt sind, habe ich keine allzu großen Bedenken mit der Entscheidung. Im Zweifel stehen auch noch drei winterbereifte Allradfahrzeuge griffbereit. ...

Auch hier wurde ich eines besseren belehrt. Selbst um 10 Uhr war auf der Autobahn die linke Spur noch komplett zu und auch rechts sah es nicht allzu geräumt aus. Eine Stunde später war aber alles sauber.

Nur scheinbar vergaß man das den Autofahrern via Rundfunk mitzuteilen. Viele behielten die geschmeidigen 20-30km/h auf der Landstraße bei und fuhren selbst auf den komplett geräumten Autobahnen kaum schneller. :j

Und das Ctek kommt nun auch endlich mal zum Einsatz. :rolleyes:
 
Heute folgte mal wieder eine kleine Bewegungsfahrt. Ctek hat gute Arbeitet geleistet: ohne Probleme angesprungen.

Aber das ist eigentlich alles nicht erwähnenswert. Stattdessen ist mir etwas anderes aufgefallen:

Mit den Yokoham AD08R (Luftdruck exakt auf 2,4bar) habe ich beim Clubtraining auf leicht nassem Untergrund folgende Bremswert im Rahmen der Bremsübungen (Bremse also wärmer, jedoch nicht heiß) erzielen können:
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Mir ist bewusst, dass das Intravee II keine 100%-ige Messgenauigkeit bringt, sondern lediglich grobe Näherungswerte wiedergibt. Aber für einen groben Quervergleich sollte es gerade so taugen.

Heute habe ich mal mit den Michelin Crossclimate auf trockene, aber kalter Fahrbahn und ohne vorab kontrollierten Luftdruck (zuletzt auf 2,4bar eingestellt) getestet:
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War selbst überrascht, dass sich ein so hoher Wert mit kalter Bremse auf Anhieb erzielen ließ. Auch sonst waren ein paar Kurven dabei, die ich etwas zügiger anging. Auch hier gab es keine Probleme. Auffallend war, wie relativ leise und komfortabel die Reifen abrollen. Selbst bei über 200, kurzzeitig etwas über 230 hatte ich kein ungutes Gefühl.

Bei Schneematsch zeigte sich dagegen wieder, dass die Seitenführung keinen allzu großen Spielraum bietet bis die Haftung abreißt. Und beim zügigeren Anfahren an einer Stopp-Schild-Kreuzung flackerte auch mal kurz das Lämpchen auf.
 
Gestern war es mal wieder für ein paar wenige Stunden soweit: Eine geschlossene Schneedecke auf den Straßen. Demnach schloss ich mich den vielen (junggebliebenen) Kindern an und ging raus zum Spielen. Dieses Mal sogar ohne Batterieleuchte. :whistle:

Somit war mal wieder Gelegenheit, die Michelin CC zu testen. Jetzt sind sie ca. ein Jahr alt und haben knapp 3.000km bewältigt. Damit würde ich sie noch als neuwertig klassifizieren. Am Profil erkennt man jedenfalls keinen nennenswerten Verschleiß.

Ähnlich wie zum Anfang des Jahres ging es zunächst auf die leere Landstraße mit drei Kreisverkehren. Allerdings waren dieses Mal die Bedingungen sehr unterschiedlich. War es zuvor nur etwas Schnee auf zuvor trockener Fahrbahn, war nun teilweise eine leichte Eisschicht unter der Schneedecke. Diese zudem etwas höher als zuvor (ca. 7-10cm). Entsprechend vorsichtiger ging es voran.

Wieder war ich überrascht, wie viel Grip dieser eher sommerorientierte Reifen aufbauen kann. Trotz anfänglicher Bedenken war selbst Anfahren an leichten Steigungen durchaus möglich. Auf ebener Fläche gibt es dagegen keine übermäßigen Probleme. Gefühlvolles Anfahren vorausgesetzt, setzt sich der Zetti erst gemächlich, dann aber rasch flotter werdend in Bewegung. Dabei flackert natürlich stetig das DSC-Lämpchen, aber einen leistungsreduzierenden Eingriff gab es nur beim "in Bewegung setzen". Danach geht es ab ca. 15-20km/h vernünftig voran. Wobei hier gewiss die Sperre ihren deutlichen Anteil beisteuert.
Gleichermaßen zeigte sich wieder einmal, dass die Seitenführungskräfte nicht allzu hoch sind. Der Grenzbereich kündigt sich zwar weiterhin an, aber ist die Seitenführung erst einmal abgerissen, dann untersteuert der Wagen. Wer da wirklich mehr will, sollte auf jeden Fall einen winterorientierten Allwetter- oder noch besser einen echten Winterreifen auswählen.

Anschließend ging es zum "alten Messegelände". Leider wurde dort eine schöne und früher sehr gern genutzte Parkfläche anderweitig bebaut. Das Gelände des Autokinos war bereits reichhaltig "besucht" und auf den Straßen/Wegen ist das Risiko mit Fußfängern zwischen all den parkierten Fahrzeugen schlichtweg zu groß. Also ab auf den weniger beliebten Parkplatz, der einige Unebenheiten aufweist und daher zuvor nicht benutzt wurde. Vorsichtshalber zwei, drei Platzrunden gerollt um etwaige Schlaglöcher feststellen zu können und dann das Areal ganz alleine genossen. :) :-)
Da dort Platz und reichlich Auslauffläche ist und keine Fußgänger zu befürchten sind, kann man diesen Parkplatz genauso nutzen, man kann es halt nur nicht vollends "krachen" lassen...ansonsten kracht es halt, wenn man quer durch ein Schlagloch oder eine Regenrinne rauscht. Letztere sind wiederum zum Üben ganz vorteilhaft, da man so "plötzliche" Grip- und Lastwechsel hat.

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Sehr schön zeigt sich hier auch, dass Aufbereitung der Scheinwerfer mitsamt Austausch der (noch intakten und nicht verfärbten) Xenonbrenner gegen die Night Breaker Unlimited keine Fehlentscheidung waren. Wohlgemerkt kein Fernlicht!

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Nach einer halben Tankfüllung ging es wieder heim, weil bereits Tauwetter vorherrschte. Nun war auf den Straßen allerdings richtig Eis. Das haben einige auch durchaus getestet und dann den Bordstein zum Richtungswechsel herangezogen. :rolleyes:
Der eher mäßigen Seitenführungskräfte bewusst, ging es sanft um Kurven. Dafür war noch immer erstaunlich guter Grip für diese Verhältnisse gegeben. Allerdings habe ich mich bewusst fürs Fahren außerhalb der vereisten Fahrspuren und zugunsten des verbliebenen Schnees entschieden. Natürlich schüttelte so manch anderer Verkehrsteilnehmer den Kopf ob meiner leicht versetzten Spurwahl. Spätestens beim Anfahren konnte ich aber nur noch :d. Selbst mit Winterreifen kamen diejenigen kaum vom Fleck...und wenn, dann eher in Querrichtung denn vorwärts. Auch hier kam des Öfteren das unschöne Geräusch durchdrehender Räder an Bordsteinen zu Gehör. :confused: Trotzdem blieben diejenigen stur auf dem Gas stehen und haben die Elektronik alles machen lassen. :j Das erklärt dann auch knapp 45 Minuten für 3,5km Fahrstrecke. :12thumbsd

Aufgrund besonderer Umstände kam ich kurz darauf noch in den Genuss den väterlichen VW Phaeton zu bewegen. Obwohl die Winterreifen deutlich älter sind und nur noch (Rest-)Profil für diese Saison haben, machen sich der Allrad (Torsen-Quattro), der 3m lange Radstand und die 2,5t Leergewicht positiv bemerkbar. Das Dickschiff setzt sich in Bewegung (mit leichten Bremseingriffen und hypersensiblem ESP) und folgt dann stur der Physik. :eek: :o Einen kleinen Abstecher auf denselben Parkplatz gab es auch, weil ich mal wissen wolle, ob sich a) das ESP komplett deaktivieren lässt und b) was dann möglich ist.

Zu a)
Ja, es geht komplett raus. 8-)

Zu b)
Erwartungsgemäß bereitet der Torsen-Quattro viel Freude. Zwar deutlich untersteuernd ausgelegt, lässt sich das Schlachtschiff mit etwas Lenkbewegung und beherztem Gasstoß querstellen. Und dann schwebt er sauber über alle vier Räder - die sogar alle zugleich Schlupf haben können - mit leicht ausgeschwenktem Heck über den Platz, während die Massagefunktion der Sitze weiterhin stoisch ihren Dienst verrichtet. Den Platz benötigt man allerdings auch. Denn währenddessen beschleunigt der Wagen stur weiter und benötigt dann Raum zum Entschleunigen.
Also nichts für normale Straßen und wieder einmal sehr lehrreich, dass Allrad zwar beschleunigt, man aber umso mehr die Geschwindigkeit verkennt und dass man im Zweifel Probleme bekommt, die man ohne Allrad nie gehabt hätte.

Insgesamt ist das Fahren damit natürlich deutlich angenehmer. Standheizung, nahezu zugluftfreie Klimatisierung, Lenkrad- und Sitzheizung, besagte Massagefunktion und der grundsolide Fahrzeugaufbau wecken einfach mehr Vertrauen als die eher Cola-Dosen-gleiche Z4-Konstruktion. Dies sorgt auch für ein subjektives Wohlbefinden. Denn im Zetti begleitet mich das unschöne Gefühl, dass mir ein anderer Verkehrsteilnehmer unbedacht ins Auto rutscht und sorgt für stetiges Unbehagen. Das Dickschiff geht dagegen mit mehr Kampfgewicht in den Ring als viele SUV vorweisen können.

Dennoch haben mir beide Autos gestern ein paar schöne Stunden beschert. :t

Und meine Entscheidung zugunsten des Michelin CC wurde noch einmal bekräftigt. Er vollbringt erwartungsgemäß keine Wunder, stellt für mich aber einen durchaus gelungenen (Alltags-)Kompromiss dar. Denn damit gelingt ein gekonnter Spagat zwischen sommerhaften Temperaturen und Kurvenspaß sowie ausreichend Wintertauglichkeit selbst bei eher widrigen Bedingungen. Ich bin mal gespannt, ob der CC das positive Niveau bis ca. 4mm Restprofil halten kann. Wenn ja, dann ist das für mich eine wirklich gelungene Leistung und den Preis wert. Bei den eher überwiegend nassen Straßen ist der Reifen für mich noch immer top. Aquaplaning muss ich wirklich provozieren. Die Seitenführung ist top. Daher limitieren eher die Scheibenwischer als die Reifen. :t
 
Zuletzt bearbeitet:
Nachdem nun der vierjährige Foren-Zugehörigkeits-Geburtstag bereits ein paar Tage zurückliegt, der 15. Geburtstag des Zettis unmittelbar bevorsteht sowie der fünfte Geburtstag in meiner Hand und gemeinsame 100.000km, wird es mal wieder Zeit für einen (kleinen) Beitrag - allerdings etwas mehr als gestern.

Die Jubiläumsfahrt erfolgte gestern ganz spontan. Eigentlich wollte ich nur kurz ein Video für ein bevorstehendes Sachverständigengutachten machen und die verbliebene Reserve des Benzintanks leerfahren. Keule sen. konstatierte jedoch spontan, dass Samstag ein Werktag und mithin zu arbeiten ist. Infolgedessen wurden gleich ein paar Ortsbesichtigungen im südlichen Thüringer Hinterland wahrgenommen.

In den Ausläufern des Thüringer Waldes und teils entlang des Rennsteigs fanden sich dann auch einige sehr schöne Landstraßen, sehr zum "Leidwesen" des Beifahrers. Er traut den allwetterbereiften Zetti nicht allzu viel zu, obwohl ich eigentlich eher zurückhaltend fuhr. Aber solange noch irgendwelche Phrasen von der Beifahrerseite kommen, geht ohnehin noch einiges. :whistle:

Die letzten Kilometer des Heimwegs konnte dann endlich das restliche Super+ verballert werden, was mich schon arg "schmerzte". Wertvolle 6,5l dieser teuren Plörre einfach so zu verfeuern. Das waren sehr anstrengende 35km und hat meinen OK-Durchschnittsverbrauch drastisch in die Höhe getrieben. :eek: :o Dazu das etwas unbehagliche Gefühl zu wissen, dass nur noch 1l im Tank ist, aber stur weiterzufahren. Wobei ich das schon einmal mit einem VW Tiguan getestet habe - allerdings ohne zweiten Tank. :X

Jedenfalls galt: Ohne Fleiß, kein Preis :14yesz:

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Zum Jubiläum gab es dann natürlich nur das Beste vom Besten:

Knapp 40l ARAL-schampusteure Edelplörre

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und dazu einen Resteinlauf mit "Edel"-Gas:

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Für eine Fahrzeugwäsche war es mir unterdessen zu spät, zu kalt und überhaupt .... Hunger!

"Resümee" über die fünf Jahre und 100.000km:
Leider kann ich nicht, wie einst @Jokin mit einer exakten Tabellenkalkulation sämtlicher Kosten aufwarten. Damit hatte ich tatsächlich erst mit der LPG-Umrüstung begonnen. Ich denke aber, dass es besser so ist, dass ich es gar nicht so genau weiß. Denn dann hätte ich wohl direkt vor Augen, welches Groschengrab da steht.

Natürlich geht es dabei weniger um den Wagen selbst. Bis auf ein, zwei Macken, Unglücksfälle oder einfach nur "Pech gehabt"-Momente ist der Wagen zuverlässig und sogar erstaunlich günstig zu bewegen. Die nennenswerten Kosten entstehen erst durch den Spiel-, Bastel- und Forschungstrieb, den dieses Auto und dieses Forum erstmals in mir geweckt haben. Das geht dann durchaus in Geld. :oops: Dafür macht es auch sehr viel Spaß. Und ein gutes Hobby kostet nun einmal im Zweifel auch etwas mehr. :t

Insgesamt habe ich noch immer Freude an dem Fahrzeug. Leider war es mir letztes Jahr durch ein anderes "Projekt" nicht möglich, so viel zu fahren, wie ich gerne gewollt hätte. Sobald das andere "Projekt" jedoch abgeschlossen ist, wird der Zetti wohl wieder etwas mehr Zuneigung bekommen. (Ein paar Gedanken habe ich jedenfalls schon wieder im Kopf.) Denn das verübelt er mir tatsächlich. Solange er regelmäßig bewegt - und dabei nicht stets wie ein rohes Ei behandelt - wurde, gab es keine wirklichen Probleme. Längere Pausen wie zuletzt nimmt er mir halt etwas übel.

Daher kann ich eigentlich auch nicht wirklich viel Neues berichten. Denn beim Herumstehen erlebt man leider auch nicht so viel...und wenn, dann eher negatives wie Nässe im Beifahrerfußraum (Es war nicht die Türfolie, sondern eine optisch intakte Dichtung!).

Somit bleibe allein eine Betrachtung der etwaigen Umbauten:

An erster Stelle steht für mich persönlich der Umbau auf M-MF-Lenkrad. Dieses nutze ich schließlich jedes Mal mit Freude - auch wenn es der Anfang aller Basteleien war. Den Shortshift habe ich dagegen nach einem knappen Jahr gegen den Z4M-Schaltknauf getauscht. Damit lässt es sich nach meinem Dafürhalten deutlich angenehmer und präziser schalten. Ist jedoch Geschmackssache.

Ebenfalls nicht missen möchte ich das Quaife-Sperrdifferential. Im Ganzjahreseinsatz ist es wirklich angenehm, auch wenn man im Trockenen es vielfach nicht braucht. Mir ist jedenfalls seither nichts Negatives aufgefallen. Insofern gibt es natürlich immer mal wieder die geistigen Abschweifungen zugunsten einer Lamellensperre, aber das ist wohl eher die bloße Neugier denn tatsächliche technische Notwendigkeit.

Die Gasanlage hat nun auch schon fast 50.000km weg und sich "amortisiert". Insofern wirtschaftlich gesehen eine sinnvolle Sache, die ich schon hätte früher vornehmen lassen sollen. Auch in Anbetracht dessen, dass es im Detail leider - noch immer nicht - perfekt ist.

Zu guter Letzt war auch das KW V3 eine gute Entscheidung. War es anfangs noch eher dynamisch, wurde es nach knapp einem Jahr von WW neu und deutlich komfortabler abgestimmt. Damit lässt sich auch eine längere Strecke bewältigen, ohne dass man eine Gehirnerschütterung erleidet. Einziger Nachteil ist leider das auf Untersteuern abgestimmte DSC. In flott durchfahrenen Kurven mag es das neutrale bis leicht übersteuernde Setup (noch dazu im Sommer mit den Yoko AD08R) nicht so recht und regelt hin und wieder mal entsprechend ein. Dass es allein daran liegt, habe ich wiederholt auf abgesperrten Strecken getestet. Denn ohne DSC lässt sich der Wagen sehr, sehr flott und spurstabil bewegen. :t
Den Wechsel von RFT zu non-RFT sehe ich dagegen als obligatorisch an, da RFT für mich eine unsägliche Hilfskonstruktion sind, die sich meiner Erfahrung nach im Ernstfall nicht im Geringsten behaupten konnte - sogar eher nachteilig war.

Für alles Weitere könnte vielleicht irgendwann einmal ein gesonderter Beitrag erfolgen...nicht zuletzt schon allein deshalb, weil ich selbst irgendwann den Überblick verloren habe, was schon alles (im Detail) verändert wurde. :whistle:
 
Schon wieder ist ein Jahr vorbei und das Jubiläum steht an. Grund genug, hier mal wieder eine kleine Auffrischung zu hinterlassen.

Leider konnte ich den Z4 im Jahr 2017 kaum über 10.000km bewegen, weil einfach eine andere Arbeit deutlich wichtiger war. Dieses Projekt zog sich auch noch reichlich bis Mitte 2018 hin, wobei es ab dem 27.04. deutlich entspannter wurde. So wurde die Vogtlandtour gleich zu einer Art Belohnung. :) :-)

Es folgten neben dem großen Treffen in Nürnberg nebst herrlicher Rückfahrt über deutsche und tschechische Landstraßen noch ein paar weitere Touren im Norden, Süden und auch Osten. Lediglich den Westen musste ich leider etwas ausklammern. Dennoch konnte ich so zahlreiche Bekannte wiedersehen. :thumbsup:

Für kleinere und größere Touren stand @ALIBABAZ4 freundlicherweise stets zur Verfügung. Dabei ging es durchaus auch mal abseits der Straßen zur Sache. Der erste Anlauf weckte wohl seinen Ehrgeiz, sodass er sich mitsamt Enkel fortan der Physik hingab und mit bloßer Masse meine Nichte und mich ganz knapp besiegen konnte. :rolleyes:

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(Die höchsten Geschwindigkeiten dieses finalen Durchgangs sind unseren Schlitten zuzuordnen.)

Darüber hinaus danke ich ihm auch noch einmal dafür, dass er mit mir zusammen die Odenwaldtour angegangen ist und mich sogar sein Schmuckstück fahren ließ. Das schürte natürlich auch die Gedanken an eine Lamellensperre. Zumindest weiß ich jetzt, dass der E89 zwar als ZLK durchgehen kann, aber in dieser Ausprägung sieht der E85 einfach keinen wirklichen Stich mehr. Auch wenn dieser, wie mich @Cheffe123 bei ebendieser Tour demonstrierte, ganz ohne RedBull Flügel bekommen kann. :X

Den Abschluss machte dann die Tour von @Moscha , wobei wir die Gelegenheit gleich nutzten, um mal etwas bei den VFL-E85 auszuprobieren. Der Test wird wohl allerdings noch einige Zeit andauern, sofern ich dafür überhaupt noch Gelegenheit für einen "Abschluss" finde.

Unabhängig davon rückte mein Hobby, das Automobil, 2018 wieder etwas mehr in den Fokus. Dass einige BMW Art Cars kurz vor Weihnachten in Leipzig gastierten, passte daher ganz vortrefflich. Wobei ich gestehen muss, dass mich insbesondere der BMW 850CSi von D. Hockney in die Ausstellung lockte.

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Neben den Oldtimer wurde aber auch der Z4 wieder etwas bewegt, modifiziert und...naja...was halt so anfällt.

Zu Weihnachten bekam ich/er ein Dashcam-System verpasst, wobei ich mich aufgrund der Eckdaten (ext. Mikrophon möglich, Auslöseknopf separat, etc.) final gegen das BMW-eigene System entschied.

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Ob es nun der Weisheit letzter Schluss ist, weiß ich noch nicht. Denn leider kamen nach Weihnachten doch noch einige neue Systeme auf den Markt. Außerdem lässt sich die Heckkamera im Z4 ohnehin nicht so verbauen, wie ich es mir vorgestellt hatte (regulär für rückwärtigen Verkehr, bei Trainings/Ausfahrten dagegen auch mal in Cockpit gerichtet). Daher dient das System nunmehr erst einmal als stiller Begleiter.

Die Nachrüstung der Öltemperatur- und Öldruckanzeige war dagegen echt lohnenswert. Wie schon das Dashcam-System wurde es in Eigenregie mit Keule sen. vorbau. Doch hier war wirklich nachdenken und gemeinsames Basteln gefragt. Und allein für diese gemeinsame Zeit - mitsamt Misserfolg - ist es schon wert. Und das Ergebnis kann sich auch irgendwie sehen lassen, wenngleich es mitnichten perfekt ist.

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Leider gab es dann zum Jahresende eher unschöne Momente. Zunächst drohte ein wichtiger Termin zu platzen, weil die angeblich frisch gewuchteten Reifen doch nicht gewuchtet waren. Der Notstopp und das Auswuchten bei einem alten Meister zeigte dann, dass ein neuer Radsatz für den Winter fällig wird. Schließlich standen etliche tausend Kilometer bevor. Zudem riss aufgrund der Unwucht auch noch die Frontscheibe...immerhin konnte ich mir so das Putzen sparen. Man soll ja schließlich immer positiv denken. :rolleyes:

Daher gab es jetzt für den Übergang erst einmal irgendwelche BMW-Felgen (leider ohne Nabendeckel) und einen neuen Satz Michelin Crossclimate+ sowie die obligatorische Einzelabnahme. Wenn man aber die Woche knapp 1.000km oder mehr fährt, hat man nicht wirklich viel davon. Denn so sehen neue Felgen nach drei Wochen aus. :whistle:

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Und dem restlichen Z4 ergeht es nicht wirklich besser.

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Und pünktlich zum Jahresende, genau am 31.12. verabschiedete sich ausgerechnet noch die linke HA-Feder.

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Diese konnten zum Glück rasch ausgetauscht werden und Motorsport Neumann in Altenburg wollte mich gar nicht erst auf die Kulanz von KW verweisen, sondern hat als Händler von sich aus ein faires Angebot gemacht. Schließlich sah die andere Feder auch nur bedingt "besser" aus.

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Insgesamt ist ein solches Ergebnis nach ca. 80.000km Laufleistung nicht wirklich erfreulich. Aber umso mehr freue ich mich nun, dass das Fahrwerk vom Z4 nun wieder fit ist (wurde gleich mit überprüft) und dass ich nun meine Pendelstrecke bedenkenlos bewältigen kann. Immerhin bestätigte sich dabei wieder einmal, dass maximal 130 Stundenkilometern auf Autobahn nicht wirklich berauschend sind. Insofern kann ich Tempo 130 zwar begrüßen, dann aber bitte nur in Verbindung mit Umstellung auf mph oder noch besser kn.

Das war dann die Jahresbilanz 2018 mitsamt fast 23.000km. Und für 2019 meldet der Zetti auch schon wieder Bedarf an. Mal sehen, wie sich das mit dem nächsten "Projekt" in Einklang bringen lässt... :rolleyes:

P.S. Seht es mir bitte nach, dass ich hier nicht jeden einzelnen Kontakt im Jahr 2018 verlinkt/markiert habe.
 
Die Nachrüstung der Öltemperatur- und Öldruckanzeige war dagegen echt lohnenswert. Wie schon das Dashcam-System wurde es in Eigenregie mit Keule sen. vorbau. Doch hier war wirklich nachdenken und gemeinsames Basteln gefragt. Und allein für diese gemeinsame Zeit - mitsamt Misserfolg - ist es schon wert. Und das Ergebnis kann sich auch irgendwie sehen lassen, wenngleich es mitnichten perfekt ist.
Sieht gut aus :thumbsup:
 
@keulejr
Herzlichen Glückwunsch zum nächsten ZZZZ Geburtstag :D:thumbsup:
Da bin ich mal gespannt drauf, das Intravee wollte ich mir sowieso mal live anschauen und auch Dashcam an sich finde ich schon sehr interessant!
 
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