Sind die Immobilienmakler in den Städten gesättigt?

Ich selbst wohnte als pflegender Angehöriger mit meinen Eltern im Haus (Wohnrecht). Damals sprach unser Hausarzt auch über die finanziellen Risiken
welche hiermit verbunden waren. Zu oft hatte dieser Arzt Familien betreut, welche ihr Zuhause für die Pflegeheimkosten belasten mussten
oder ganz verloren.
Na, nu mal mal den Teufel nicht an die Wand. Klar, dass Deine Eltern ihr eigenes Eigentum für ihre eigenen pflegekosten einsetzen müssen und dass dadurch die spätere Erbmasse schrumpft - aus meiner Sicht aber vollkommen in Ordnung.

Nicht "ganz so schön" wäre es, wenn ich mein eigenes erarbeitetes Haus untern Hammer legen muss um die Pflege meiner Eltern zu finanzieren, aber hey - genau genommen ist es doch eh meine moralische Verpflichtung für meine Eltern so gut zu sorgen wie sie es damals auch für mich getan hatten.
 
Nicht "ganz so schön" wäre es, wenn ich mein eigenes erarbeitetes Haus untern Hammer legen muss um die Pflege meiner Eltern zu finanzieren, aber hey - genau genommen ist es doch eh meine moralische Verpflichtung für meine Eltern so gut zu sorgen wie sie es damals auch für mich getan hatten.

Den meisten Eltern dürfte ganz schwindelig bei dem Gedanken werden, ihren Kindern nichts oder weniger zu hinterlassen als das, wofür sie jahrzehntelang schuffteten oder Entbehrungen hinnehmen mussten.

Da kommt der heutigen Generation (nie wurde mehr vererbt und weniger Krieg geführt) der demografische Übergang entgegen, wo er sonst Vermögen vernichtet. Es gibt immer weniger Hände die aufgehalten werden und deshalb trotz allem gut gefüllt werden können.

Möglicherweise hat Ramses auch darauf hinweisen wollen, dass grundbesitzende Eltern gegenüber denen benachteiligt sind, die kein (offensichtliches) Vermögen erspart haben, weil erstere daraus ihre Verpflichtungen im Falle der Eltern-Pflege bestreiten müssen, während grundbesitzlose den Auftrag an den Staat durchreichen (falls die Kinder zu wenig Einkommen erzielen).
 
Na, nu mal mal den Teufel nicht an die Wand. Klar, dass Deine Eltern ihr eigenes Eigentum für ihre eigenen pflegekosten einsetzen müssen und dass dadurch die spätere Erbmasse schrumpft - aus meiner Sicht aber vollkommen in Ordnung.

Nicht "ganz so schön" wäre es, wenn ich mein eigenes erarbeitetes Haus untern Hammer legen muss um die Pflege meiner Eltern zu finanzieren, aber hey - genau genommen ist es doch eh meine moralische Verpflichtung für meine Eltern so gut zu sorgen wie sie es damals auch für mich getan hatten.

Wohl dem, Jokin, der Zeit und Muße hat, diese schwierige Aufgabe durchzuhalten.

Ich hab es gemacht, aus der moralischen Verpflichtung für die Eltern gut gesorgt. So wie sich das gehört.

Mit Wohnrecht und 24/h Rundumservice, ein echter "Platz an der Sonne". Palliative Pflege bis zum Schluss.
 
Möglicherweise hat Ramses auch darauf hinweisen wollen, dass grundbesitzende Eltern gegenüber denen benachteiligt sind, die kein (offensichtliches) Vermögen erspart haben, weil erstere daraus ihre Verpflichtungen im Falle der Eltern-Pflege bestreiten müssen, während grundbesitzlose den Auftrag an den Staat durchreichen (falls die Kinder zu wenig Einkommen erzielen).
Das mit dem Nachteil ist ein interessanter Gedanke :M

Die Pflegeversicherung finanziert die Pflege der Pflegebedürftigen.

Die Ausgaben der Pflegeversicherung werden durch die Einnahmen der arbeitenden Gesellschaft gedeckt - in einer Gesellschaft macht man das eben so.

Zwar ist es ein Nachteil der "Besitzenden", aber ich für meinen "Teil der Gesellschaft" finde es nur gerecht, dass insbesondere die "Reichen", also die "Besitzenden" nicht auch noch auf meiner Tasche rumliegen und dafür sorgen, dass sich die Beiträge zur Pflegeversicherung unnötig weiter erhöhen.

Was des einen Nachteil, ist mein Vorteil :M

@Ramses: Super gemacht! So habe ich es auch vor :t
 
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@Ramses: Super gemacht! So habe ich es auch vor :t

Danke und viel Glück ! Hat Nerven gekostet!

Bereite dich gut vor, am besten mit der Hilfe eines RA für Betreuungsrecht.

Auch ein Gespräch mit einem Kundigen der Altenpflege ist sinnvoll.

Ich bin in meine (Betreuungs) Aufgabe so hineingewachsen, es hat sich über die Jahre so entwickelt.
Den ganzen rechtlichen Rahmen rund um die Pflege/Betreuung habe ich erst spät zu spüren bekommen,
erst dann, als sich Ämter und Geschwister meldeten.
 
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Na, nu mal mal den Teufel nicht an die Wand. Klar, dass Deine Eltern ihr eigenes Eigentum für ihre eigenen pflegekosten einsetzen müssen und dass dadurch die spätere Erbmasse schrumpft - aus meiner Sicht aber vollkommen in Ordnung.

Nicht "ganz so schön" wäre es, wenn ich mein eigenes erarbeitetes Haus untern Hammer legen muss um die Pflege meiner Eltern zu finanzieren, aber hey - genau genommen ist es doch eh meine moralische Verpflichtung für meine Eltern so gut zu sorgen wie sie es damals auch für mich getan hatten.

Kann ich nur zustimmen :t

(ich hatte allerdings zu meinen Eltern und meinem Bruder ein sehr gutes Verhältnis-> "alle für einen, einer für alle")
 
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