Sind die Immobilienmakler in den Städten gesättigt?

so soll es mal ausschauen - Alu eloxiert mit Sicherheitsglas

Fichtelscherrer Puchheim Sattel.jpg
 
Dazu möchte ich allerdings betonen, dass meine hiesig vertretene Auffassung nicht das Geringste mit meinen eigenen Handlungen und Zuständen zu tun hat. Auch sage ich nicht, dass ich nach dieser Auffassung gehandelt habe oder handeln werde. Gleichwohl glaube ich, dass meine Auffassung objektiv zutreffend ist. :) :-)

Äh, :Banane19:hallo

für mich gilt das Gleiche!
Ich wollte nur festgestellt haben, dass es (wie bei unseren Autos) Entscheidungen gibt, die wir gerne als rational darstellen es aber nicht unbedingt sind.
 
... Ich wollte nur festgestellt haben, dass es (wie bei unseren Autos) Entscheidungen gibt, die wir gerne als rational darstellen es aber nicht unbedingt sind.

Ebenda passt der Vergleich mit dem Auto wieder herzlich gut. Viele von uns fahren Neuwagen, obwohl sie genau wissen, dass es wirtschaftlich unsinnig ist. Spaß macht es dennoch. :) :-)
 
Ebenda passt der Vergleich mit dem Auto wieder herzlich gut. Viele von uns fahren Neuwagen, obwohl sie genau wissen, dass es wirtschaftlich unsinnig ist. Spaß macht es dennoch. :) :-)
Auch neue Unterwäsche zu kaufen ist unwirtschaftlicher als diese aus dem Second-Hand-Shop zu beziehen

... aber ich mag nunmal als Erster reinpupsen .... in die Unterhose, ins Auto und ins Haus :d :d :d
 
  • Like
Reaktionen: opg
Auch neue Unterwäsche zu kaufen ist unwirtschaftlicher als diese aus dem Second-Hand-Shop zu beziehen

... aber ich mag nunmal als Erster reinpupsen .... in die Unterhose, ins Auto und ins Haus :d :d :d


Ich habe dafür mal knapp 7.000 € bezahlt- für´s 1xlige reinschei_en

... weil das die einzige Nutzung war, die ich in einer angemieteten leeren Wohnung vollzog, nachdem ich kurz nach Mietvertragsabschluss feststellte, dass die Wohnung trotz anderslautender Zusicherung neben einer Lärmquelle lag. Insgesamt habe ich mich darin 20 Minuten als Mieter befunden. :rolleyes5
 
Auch neue Unterwäsche zu kaufen ist unwirtschaftlicher als diese aus dem Second-Hand-Shop zu beziehen

... aber ich mag nunmal als Erster reinpupsen .... in die Unterhose, ins Auto und ins Haus :d :d :d
leider wahr :D
haha besser hätte ich es nicht sagen könne :p
 
Ich vereinfache mir das mal und unterstelle, dass ein Haus, welches im Jahr 2000 für 150.000 Euro errichtet wurde, zwar bis zum Jahr 2020 bestimmt 50.000 Euro an Instandhaltungskosten benötigte, jedoch im Jahre 2020 auch 200.000 Euro wert ist.

In einer Mietwohnung zahle ich 30 Jahre lang Miete (und mehr) ... wenn ich Eigentum habe, zahle ich nicht 30 Jahre lang Zinsen in der Höhe wie am Anfang. Daher ist für ganz klar das Eigentum vorne ...

Es gibt aber auch Fälle wie bei mir und ich kenne noch einen anderen gleichen.... Hausbaukosten inkl Grundstück vor 18 Jahren 400t€ ...Instandhaltung ca 20t€ (Haus war ca 7 Jahre nur am we bewohnt) und Verkaufswert aktuell 250t€.....
 
Guten Morgen Foristen,

sicherlich hat ein Immobilienmakler zur Zeit in einigen gefragten Regionen gut zu tun.
Diese hohe Nachfrage nach Wohnungen und Häusern in den Metropolregionen ist aber auch
nur auf diese begrenzt.

Anders sieht es in ländlichen, dünnbesiedelten und strukturschwachen Gegenden aus.
Hier stehen zum Verkauf angebotene Häuser wie Blei. Wohnungen stehen oft lange Zeit leer bzw.
sind gar nicht mehr vermietbar. Mancherorts ist ein richtiger Niedergang der Strukturen zu erkennen.

Dort ziehen junge Leute mangels Perspektive weg, gründen keine Familien mehr. Der sog."Demographische Wandel" zeigt sich.
Kurz: Die nächste Generation fehlt. Keine Boomtown, keine Aufträge für die Immobilienmakler.

Preisverfall oder Stagnation der Häuserpreise und Mieten sind nicht selten die Folge dieser Entwicklung.


Mein Beispiel ist natürlich nur eines von vielen, andere Gründe spielen eine ebenso entscheidene Rolle,
ob eine Region sich wirtschaftlich entwickelt, stagniert oder so gar niedergeht.

Ein Beispiel aus eigener Erfahrung zur Preisentwicklung sei noch genannt:

Ein Neubau, 1-Fam.Wohnhaus, gekauft 1970, wird 26 Jahre später zum 3-fachen Kaufpreis als
Gebrauchtimmobilie verkauft. Eine jährliche Preissteigerung von fast 10% wird realisiert.
(Westdeutsche Großstadt/300.000 Einwohner)

Kauf und Verkauf lagen in einer Zeit, welche von wirtschaftlichem Wachstum, sicheren Arbeitsplätzen und
Lohnwachstum begleitet waren. Die Generation der "Babyboomer" tritt am Markt als Käufer auf!
Eine glückliche Zeit für alle.

Anders hingegen entwickelte sich der Preis (Wert) bei einem Neubau/Wohnhaus an gleicher Örtlichkeit
im Jahr 1997. (Vergleich 1997-2013)

In den Jahren 1997- 2013 ist das Preisniveau hier unverändert geblieben, d.h. das 1997 gebaute
Haus ist nicht im Preis (Wert) gestiegen.
Die hiesigen Verkäufer klagen über Verluste bein Hausverkauf.


Kinder, wie sich die Zeiten ändern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gibt aber auch Fälle wie bei mir und ich kenne noch einen anderen gleichen.... Hausbaukosten inkl Grundstück vor 18 Jahren 400t€ ...Instandhaltung ca 20t€ (Haus war ca 7 Jahre nur am we bewohnt) und Verkaufswert aktuell 250t€.....


Damit geht man nicht gerne Hausieren.

Zum einen kann es als persönliches Versagen verstanden werden, weil man auf das falsche Pferd setzte, zum anderen will man den Markt nicht unnötig mit solchen Kapitulationserklärungen verunsichern, wenn man ihn noch bracht.

Die Folge: Im Immobiliengeschäft (für 95% der Bevölkerung die größte und längste Investition ihres Lebens) hört man vor allem positive Erfolgsmeldungen, während die "Gescheiterten" schweigen.

Natürlich ist das "Scheitern" bei einer selbstbewohnten Immobilie nie so gravierend, wie bei einer fremdgenutzten.





Eine glückliche Zeit für alle.


Anders hingegen entwickelte sich der Preis (Wert) bei einem Neubau/Wohnhaus an gleicher Örtlichkeit

im Jahr 1997. (Vergleich 1997-2013)


In den Jahren 1997- 2013 ist das Preisniveau hier unverändert geblieben, d.h. das 1997 gebaute

Haus ist nicht im Preis (Wert) gestiegen.

Die hiesigen Verkäufer klagen über Verluste bein Hausverkauf.



Kinder, wie sich die Zeiten ändern.


Und es dauert Jahrzehnte bis sich die Käufer eingestehen, dass die naturgesetzartige Regel "Immobilien steigen im Wert!" nicht immer und überall zutrifft.


Aus eigenem Umfeld kenne ich nicht nur die Stagnation, sondern den auch den Abstieg. Eine Wohnung die 1993 für 119.000 DM (für die Jüngeren =60100 €) gekauft wurde, wurde 2008 für 6600 € verkauft. Wertverlust also 90 %.

Der demografische Wandel ist natürlich vor allem in den strukturschwachen Zonen Deutschlands um ca. 15 Jahre vorweggenommen, aber früher galt "Immobilien steigen im Wert!" auch dort- ausgehend von einer vergleichsweise kleinen Basis.
 
Und es dauert Jahrzehnte bis sich die Käufer eingestehen, dass die naturgesetzartige Regel "Immobilien steigen im Wert!" nicht immer und überall zutrifft.

Genau so ist es! Zu schmerzhaft ist die Erkenntnis, mit dem "Geschäft des Lebens" daneben zu liegen.
In der Hoffnung auf bessere Zeiten und steigende Preise gilt durchhalten.



aber früher galt "Immobilien steigen im Wert!" auch dort- ausgehend von einer vergleichsweise kleinen Basis

Diese Erkenntnis, überliefert von den Altvorderen, war ja auch zumindest im Westen der Republik, lange Zeit gut und richtig.

Ich selbst war 1997 als Bauherr in der festen Annahme, dass die Preise weiter so wie bisher steigen würden. Dem war aber nicht so.
97 war der Peak der positiven Entwicklung bereits überschritten, ein unmerklicher Preisrückgang war bereits im Gange. Noch nicht
ortbar aber vorhanden. Baufirmen klagten zu der Zeit schon über zurückgehende Preise, eine deflationäre Entwicklung lief an. Viele Baugeschäfte gaben in den folgenden Jahren auf, eine Erholung in diesem Bereich hat m.M. nicht mehr stattgefunden.

Immobilienmakler, welche sonst schon mal forsch ein Objekt selber kauften und bezahlten, wurden vornehm zurückhaltend.

Die Eigenheimzulage samt dem Baukindergeld fiel ersatzlos weg. Baunebenkosten erhöhten sich, die Grunderwerbssteuer stieg von damals
2% auf jetzt bis zu 6,5% an,..............dann kam der Euro.

Alles in allem keine schöne Sache, wenn man bedenkt, dass die Deutschen im europäischem Vergleich der Wohneigentumsquote
einen letzten Platz belegen.

:(

Gruß
Ramses

:egypt:
 
Zuletzt bearbeitet:
.... mir ist das völlig egal was mein Haus jetzt Wert ist. Es wurde Neu nach unseren Wünschen gebaut, ich konnte es bezahlen, wir wohnen wunderschön in Hamburg und werden diese Immobilie auch nicht verkaufen, weil es uns so gut gefällt. :) :-)
Allerdings scheint hier die überwiegende Mehrheit Investoren zu sein oder falsch geplant bzw. falsch gekauft zu haben.

Und wenn ich dann mal nicht mehr auf dieser Welt weile ist mir das noch mehr egal was mein Haus Wert ist. :p :P
 
Deshalb schrub ich ja weiter oben auch, dass es bei selbst bewohnten Immobilien nicht so gravierend ist, insbesondere wenn diese schuldenfrei sind und nicht vererbt werden sollen und keine beruflich bedingte räumliche neu Orientierung erforderlich ist.
Ohne Kennung und aus dem Bauch heraus würde ich allerdings Hamburg nicht zu den Struktur schwachen Räumen zählen, seit die Werften Krise überstanden ist. :w
 
Hallo Oliver,
einfach mal zwischendurch ein herzliches Danke für Deine Kommentare. :t:t Klasse!
 
Damit geht man nicht gerne Hausieren.

Zum einen kann es als persönliches Versagen verstanden werden, weil man auf das falsche Pferd setzte, zum anderen will man den Markt nicht unnötig mit solchen Kapitulationserklärungen verunsichern, wenn man ihn noch bracht.
.


Ganz ehrlich...ich habe nie gerechnet dass meine Immobilie mehr wert wird....ich sehe es nicht als Versagen an wenn in 18 Jahren der wert um 36% zurückging...das sind 2% pro Jahr. (war ja auch mal der Abschreibungssatz)...das Haus lag bzw liegt halt in einer Gegend wo kein Boom ist...war mir damals schon klar als ich es gebaut habe....
habe auch mal darin gewohnt..mich wohlgefühlt aber wie gesagt...ich will in diese Gegend (ländliche Pampa) nicht mehr hin....bin Stadtmensch geworden...eher Stadtrand mensch (da will jeder wohnen)...deshalb ist es dort halt extrem teuer (Angebot und Nachfrage)...

Bin froh dass ich es verkaufen konnte...ein Nachbar versuchte sein ähnlich gebautes Haus über 5 Jahere hinweg los zu bringen. denke der verkauf ging bei mir halt easier da die Zinsen niedrig sind und zufällig jemand dort sofort einziehen wollte...hätte er neu gebaut denke ich dass er um das gleiche Geld vielleicht nicht die Luxusvariante wie jetzt in punkto Grösse und Innenausstattung bekommen hätte...dafür aber was Neues und energetisch besseres....da wäre mir der Neubau lieber gewesen an seiner Stelle....

Aber was mir halt gerade komisch aufstosst...die Dienstleistung Makler in guten nachgefragten Lagen lässt wie eingangs erwähnt stark zu wünschen übrig....schade denn ich würde jeden Kunden anrufen wenn er um Rückruf wünscht...man weiss ja nie ....
 
Ein wenig abseits vom Thema, aber immerhin Immobilien betreffend: :X

Angenommen, nur mal angenommen, es gibt ein Mensch in unserem Lande,
der Verheiratet ist und dessen Ehepartner besitzt das ("ehemalige", da seit 15 Jahren überschrieben) Einfamilienhaus der Eltern, in welchem ihre (zwischenzeitlich verwittwete) Mutter wohnt. (Nießbrauch)

Das Ehepaar hat außerdem ein selbst bewohntes EfH.

Nun kommt die Mutter (nehmen wir mal an) in ein Pflegeheim und der Pflegesatz übersteigt um 1000,- die Rente/Pension der Mutter.

Ergo macht sich der Mensch und dessen Ehepartner, Gedanken, dass sie Gevatter Staat bei der monatlichen Zuzahlung von o.erw. 1000,- unter die Arme greifen müssen..... wenn das eigene Barvermögen der Mutter nach einer gewissen Zeit aufgebraucht ist.

Solch eine Konstellation dürfte doch, auch manch einer der User hier, betreffen, bezw. interessieren.

Natürlich kommt es auf zusätzlich vorhandenes Kapital des betreffenden Kindes, in Form von Ersparnissen/Aktien/Edelmetallen ect. an.
Nehmen wir weiter an: diesbezüglich fällt alles unter Schonvermögen.

Es geht lediglich um das Haus, in welchem die Mutter wohnte. (Also um die nicht selbst bewohnte Immobilie).

Lange Rede kurzer Sinn:
Kann hier jemand Auskunft geben, ob es beim Verkauf einer nicht selbstbewohnten Immobilie einen Freibetrag, oä., gibt?
(Auch wenn die Höhe von Bundesland zu Bundesland evtl. unterschiedlich geregelt sein sollte)

Danke (für die Nachsicht, etwas vom Thema abgekommen zu sein). :) :-)
 
Zuletzt bearbeitet:
....mir aber nicht! :p :P:p :P

Mit Argusaugen verfolge ich das Geschehen rund um die Immobilie. Allein schon deshalb, weil ich auch an jene denke,
die nach mir kommen.

Das Geschehen um meine Immobilie beobachte ich natürlich auch, allerdings nicht die Immobilienpreise 8-)

..... da die, die nach Dir kommen die Immobilie nicht bezahlt haben beträgt die Wertsteigerung für Deine Nachkommen 100%. Egal welchen Wert sie gerade hat.:whistle:
Das verfolgen der Immobilienpreise bringt leider keinen Wertzuwachs. Die Lage ist entscheidend und das muß man schon bei Baubeginn und Gründstückskauf berücksichtigen :D
 
Es geht lediglich um das Haus, in welchem die Mutter wohnte. (Also um die nicht selbst bewohnte Immobilie)....

Kann hier jemand Auskunft geben, ob es beim Verkauf einer nicht selbstbewohnten Immobilie einen Freibetrag, oä., gibt?
(Auch wenn die Höhe von Bundesland zu Bundesland evtl. unterschiedlich geregelt sein sollte)

Konkreter! :w

Geht es um einen Freibetrag, der für diese Ehefrau übrig bliebe bei einer Veräußerung dieser von der Mutter bewohnten Immobilie, der vom Sozialamt nicht angetastet würde, selbst dann, wenn weiterhin Pflegekosten entstünden?


Dazu kann ich Dir verbindlich (Du kannst mich also auf Schadensersatz wegen Falschberatung verklagen!) Folgendes mitteilen:


1. Den Freibetrag gibt es nicht.

2.1 Sollte der Wert des Hauses zur Alimentierung der Mutter verbraucht sein, wird sich das Sozialamt an die Kinder halten, mit der Bitte weiterhin Geld zu überweisen.

2.2 Verweigert man sich der Bitte wird das Vermögen der Mutter liquidiert, sprich: das Haus wird versteigert.

3. Der Nießbrauch stellt ein wertvolles Recht dar, was sich auch beziffern lässt (=Lebensalter der Mutter - Statistische Restlebenszeit* ortsübliche Jahresvergleichsmiete). Diese Miete verlangt das Sozialamt von den Angehörigen als Vertreterin der Mutter. Diese Miete kann eingenommen werden durch tatsächliche Vermietung an Fremde. Und selbst wenn die Wohnung nicht vermietet wird, geht das Sozialamt von der theoretischen Möglichkeit (Fiktivmiete) aus. Das ist eine besonders heikle Situation, weil die Rückkehr der Mutter aus dem Pflegeheim nicht ausgeschlossen werden kann und von daher die Vermietung in ihrer Abwesenheit auch ihr Einverständnis erfordert, was manchmal durch den geistigen Zustand der Gepflegten schwierig zu erlangen ist bzw. nichtig ist.

4. Sollte Deine Frage so zu verstehen gewesen sein, ob es einen Freibetrag auf das Einkommen der Kinder gibt, dann lautet die Antwort eindeutig "Ja!". Dieser ist mindestens so hoch wie die gesetzliche Pfändungsgrenze ist aber auch von weiteren Kriterien abhängig (Tochter-Mutter Verhältnis, eigene familiäre finanzielle Verpflichtungen, Höhe des Einkommens des Ehegatten). Auch die eigene selbst bewohnte Immobilie ist unantastbar.


Tipp: Wohnrecht vereinbaren statt Nießbrauch, denn nicht nur das Sozialamt, sondern auch die Mutter kann an andere vermieten, ohne sich an den Kosten zu beteiligen. Auch definieren unter welchen Bedingungen dieses erlischt.

Schenkungen und Verkäufe, die den Anschein einer Teilschenkung haben, lassen sich sowohl von anderen Angehörigen (auch die, die nichts zum Pflegeaufenthalt beigesteuert haben!) als auch vom Sozialamt rückgängig machen (bis zu 10 Jahren nach der Schenkung).
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Aber was mir halt gerade komisch aufstosst...die Dienstleistung Makler in guten nachgefragten Lagen lässt wie eingangs erwähnt stark zu wünschen übrig....schade denn ich würde jeden Kunden anrufen wenn er um Rückruf wünscht...man weiss ja nie ....

Genau! Zurück zum Thema! :7

Ich sehe die Ursache hauptsächlich in der (nicht-) Ausbildung der Makler begründet. Jeder der das machen möchte, kann es tun und darf sich auch Makler nennen. Es gibt zwar eine gewisse Qualitätssicherung durch den Ring Deutscher Makler (RDM), aber die Mehrzahl der Wald- und Wiesenmakler ist nicht Mitglied und macht das manchmal sogar nebenher. Wer es nicht glaubt, muss sich nur mal die Fotos, die Texte ansehen und sich das Wissen der Makler zu ihren Objekten anhören. Auch die Verbindlichkeit (also die Bindung eines Maklers an seine Versprechungen) ist hier weniger vertraglich festgelegt als in anderen Branchen.
Von der Unternehmenskultur zur Struktur: Häufig sind das Einzelpersonen- Unternehmen, also Einzelkämpfer. Es fällt offenbar einigen sehr schwer, sich in Zeiten ausgelasteter Kapazität Hilfe zu holen. Wer nicht einmal einen Rückruf hin kriegt- und sei es nur eine Vertröstung oder Absage- muss ja täglich 18 Stunden arbeiten. Dieses ganze Gebahren ist auch nicht auf Dauerhaftigkeit angelegt, weil solche Jobs auch gerne wieder nach einigen Jahren aufgegeben werden, da fehlt der Weitblick.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Genau! Zurück zum Thema! :7

...Ich sehe die Ursache hauptsächlich in der (nicht-) Ausbildung der Makler begründet. . Wer es nicht glaubt, muss sich nur mal die Fotos, die Texte und das Wissen der Makler zu ihren Objekten anhören........

In der Tat. In vielen Fällen unglaublich und amateurhafter als ein Kleinkind im 2. Schuljahr.
 
Die Lage ist entscheidend und das muß man schon bei Baubeginn und Gründstückskauf berücksichtigen

Was ein jeder vor Baubeginn auch durchdacht haben sollte. Nur was machen die, welche eben in den Regionen leben
die nicht aus ihrem Dornröschenschlaf aufwachen wollen. Warum auch immer.
Dort, wo seit 20 Jahren eine negative Entwicklung im Gange ist. Wo Preise samt Lebensqualität stetig sinken.
Es kann ja nun nicht jeder in eine Boomtown ziehen und sich über den zugeschlafenen
Wertzuwachs freuen. Was also tun, um das Beste für die Nachkommenschaft herauszuholen ?

Das Geschehen um meine Immobilie beobachte ich natürlich auch, allerdings nicht die Immobilienpreise

Mit dem beobachten des Geschehen meine ich natürlich nicht die Preisentwicklung, sondern die Aktivitäten welche der
Gesetzgeber in der Pipeline hat. Die geplante Dichtheitsprüfung des Abwasserkanals oder eine Kostenbeteiligung der Anlieger bei einer Strassensanierung z.B.
Auch hört man vom Null-Energiestandard für Wohnhäuser. Soetwas.

Oben wurde ja auch die Inanspruchnahme der Hauseigentümer im Pflegefall der Eltern angesprochen, Stichwort Elternunterhalt.
Ein weiterer Punkt der auch mit in die Planung gehört.

Ich selbst wohnte als pflegender Angehöriger mit meinen Eltern im Haus (Wohnrecht). Damals sprach unser Hausarzt auch über die finanziellen Risiken
welche hiermit verbunden waren. Zu oft hatte dieser Arzt Familien betreut, welche ihr Zuhause für die Pflegeheimkosten belasten mussten
oder ganz verloren.

Sollte in Zukunft noch mehr Ungemach auf den Eigentümer zukommen, gilt es den richtigen Zeitpunkt für die Reißleine zu wählen und
den Besitz abzustoßen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Ramses,
Ich kann Deiner Argumentation durchaus etwas abgewinnen.
Wenn man nur für seine Eltern und seine Nachkommenschaft lebt und schafft, ist das natürlich durchaus nachvollziehbar.
Wir Leben in einem gesunden Verhältnis zur Familie und unserem eigenen Leben, aber eben nicht alle unter einem Dach (kein Wohnrecht, kein Nießbrauch...) Das macht dann wohl den Unterschied aus.

Keine Instandhaltungsrücklagen bei Eigentum zu bilden ist meiner Meinung nach schon sehr abenteuerlich.
Bei vernünftiger Planung stellen dann auch Reparaturen von Abwasserleitungen sowie sonstige Anliegerkosten keine finanziellen unüberwindlichen Hindernisse dar und schützt die Nachkommen vor zusätzlichen Belastungen.

Ich vergleich das mal mit nem Auto. Wer erst nach dem Kauf zu der Erkenntnis kommt, dass auch Unterhalt und Reparaturen zu tragen sind, hat das falsche Fortbewegungsmittel.
 
Moin nach Hamburg, Moin an alle,

Das sind weise Worte welche du schreibst, Klaus. Wenn ich oben eine beklagenswerte Entwicklung anprangere, dann ist
das sehr wohl ärgerlich für mich.
Wenn gleich ich die kommenden o. gen. Ereignisse mit großer Gelassenheit sehe, eben weil ich
gut vorbereitet bin.

Mir geht es um die Schicksale jener Familien die, wie auch immer, mit ihrer Immobilie in eine verzweifelte Lage geraten sind.
Das mag dran liegen, dass ich in meinem Leben schon zu viele Fälle gesehen habe die gescheitert sind. Und dieses häufige
Scheitern, obwohl gute und clevere Leute dran waren, dass beklage ich. Gut, du sagst, das sind die persönlichen Lebensrisiken
um die sich ein jeder selbst zu kümmern hat. Ich sehe das anders. Die vielen Fälle (welche es früher so nicht gab) von
Insolvenzen und Zwangsversteigerungen, zeigen die Lage auf. Erodierende Stadtteile in Großstädten müssten nicht sein !!

Klar gibt es Fälle die ihr Leid selbst verschuldet haben, viele wohnen und leben aber auch einfach nur an einem Ort, welcher
im gesellschaftlichem /wirtschaftlichem Niedergang ist.
Und dort kann und mag nicht jeder einfach so wegziehen, aufhalten kann der Einzelne
die Entwicklung aber auch nicht.

Wird dies nicht erkannt, droht die kalte Enteignung, unbeschadet dessen wie gut vorgesorgt wurde.






Glückauf
Ramses

:egypt:
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben Unten