Telekom drosselt Bandbreite

Mitten in Wien gerade über WLAN getestet - aber natürlich keine Kunst, dass es hier besser aussieht. LG Didi. IMG_3709.JPG
 
Heieiei, mir wird ganz anders... ich sitze hier fast schon "mitten" in der Stadt in komme, trotz was-weiß-ich-wie-tollem DLS-Vertrag nicht mal auf die 25 Mbit. :eek: :o
 
Deutschland ist auch was Netzausbau und Kosten angeht auf Augenhöhe mit einem Entwicklungsland.
Stimmt uneingeschränkt.
Meiner Meinung nach findet eine "Drosselung der Bandbreite" schon in den Schulen statt. Jedes Jahr betreue ich Schulpraktikanten und immer hinterfrage ich die Ausbildung in Sachen Computer und Internet. Immer noch eine mittlere Katastrophe. Grassestes Beispiel, da musste jemand am Gymnasium ein Naturwissenschaftliches Fach abwählen wenn er in den Informatikleistungskurs wollte. Aber das ist wieder ein ganz anderes Thema.
 
Ich würd es machen...
Eine Faser für Telefon, Internet, TV

Würde ich ja gerne, aber der Anbieter startet erstmal gerade in der Region einen Check wie viele Haushalte Interesse an dem Anschluss haben und ob sich die Investition für ihn lohnt.
Und im positiven Fall dauert es dann ca. 1 Jahr bis man den neuen Anschluss nutzen kann...
 
Würde ich ja gerne, aber der Anbieter startet erstmal gerade in der Region einen Check wie viele Haushalte Interesse an dem Anschluss haben und ob sich die Investition für ihn lohnt.
Und im positiven Fall dauert es dann ca. 1 Jahr bis man den neuen Anschluss nutzen kann...
Dann bleib bei Deinem jetzigen Anbieter und sobald der Anschluss von DG verfügbar ist, nimmst den.
Gigabit von der Telekom mit dem Netzausbaukonzept der Telekom wird nicht möglich sein. Und über Gigabit lächelt die Glasfaser müde...
 
Dann bleib bei Deinem jetzigen Anbieter und sobald der Anschluss von DG verfügbar ist, nimmst den.
Gigabit von der Telekom mit dem Netzausbaukonzept der Telekom wird nicht möglich sein. Und über Gigabit lächelt die Glasfaser müde...

Ich habe jetzt eine Infomappe erhalten zusammen mit Tarifangeboten und einem Anmeldeformular.
Nun bin ich aber etwas überfordert bei den vielen Zusatzoptionen die man mit ankreuzen kann.
Es geht nur Internet, mit Telefon, Internet + Telefon + TV, eine zusätzliche Telefonleitung, verschiedene Internet Geschwindigkeiten, Festnetz/Mobilfunk Flatrate, Basis, Plus und Premium Pakete der TV-Kanäle etc.
Ich möchte nicht unbedingt etwas mit in Auftrag geben was ich eventuell nicht benötige oder nicht sinnvoll ist.
Ein paar Tage habe ich ja noch Zeit mich damit zu beschäftigen.
 
Ich habe jetzt eine Infomappe erhalten zusammen mit Tarifangeboten und einem Anmeldeformular.
Nun bin ich aber etwas überfordert bei den vielen Zusatzoptionen die man mit ankreuzen kann.
Es geht nur Internet, mit Telefon, Internet + Telefon + TV, eine zusätzliche Telefonleitung, verschiedene Internet Geschwindigkeiten, Festnetz/Mobilfunk Flatrate, Basis, Plus und Premium Pakete der TV-Kanäle etc.
Ich möchte nicht unbedingt etwas mit in Auftrag geben was ich eventuell nicht benötige oder nicht sinnvoll ist.
Ein paar Tage habe ich ja noch Zeit mich damit zu beschäftigen.

Ich habe vor rund einem Jahr mal für einen Freund die Angebote verglichen, und zwar 50 Mbit/s von der Telekom (Glasfaser bis gegenüber des Hauses auf der anderen Straßenseite, Rest über Kupfer) auf der einen Seite und Deutsche Glasfaser (Glasfaser bis in den Keller des Hauses, aber ausdrücklich nicht bis in die Wohnung eines Mehrfamilienhauses, Rest über Kupfer) auf der anderen Seite.

(Technische Anmerkung: Der Glasfaseranschluss wird in jedem Falle mit einem Gerät der Deutschen Glasfaser abgeschlossen, dessen Ausgang definitiv keine Glasfaser mehr ist, sondern ein Westernstecker. Ergo hat der Kunde auch keineswegs die volle Bandbreite der Glasfaser zur Verfügung.)

Die Deutsche Glasfaser fährt eine ausgeprägte Aufpreispolitik, z. B. mehr als eine Rufnummer = Aufpreis etc. mit dem Ergebnis, dass das Angebot der Telekom in meinem untersuchten Fall sogar günstiger wurde. Außerdem war ich misstrauisch, was die Terminangabe der Deutschen Glasfaser betrifft. Man wollte im Mai/Juni dieses Jahres fertig sein. Tatsächlich ist es bis heute noch nicht fertig. Also: Vorsicht bei Versprechungen, deren Einhaltung noch nicht überprüft werden kann! Und auf keinen Fall den alten Vertrag kündigen, bevor die neue Leitung wirklich geschaltet und funktionsfähig ist. Das Versprechen der Deutschen Glasfaser, die Gebühren beim alten Provider zu übernehmen, bis die Leitung geschaltet ist, ist auf ein Jahr Laufzeit beschränkt, was im vorliegenden Fall auch bei weiten nicht gereicht hätte. In den Monaten dazwischen zahlt man selber oder steht ganz ohne Anschluss da.

Nebenbei hat bei uns die Deutsche Glasfaser offenbar die Tiefbauarbeiten an den billigsten Anbieter vergeben, der dann auch genauso gearbeitet hat, wie er angeboten hatte, nämlich am billigsten. Ergebnis: Die Straße ist teilweise gar nicht mehr asphaltiert worden, teils gab es Stolperfallen oder Drähte schauten aus der Straßendecke hervor. Und weil die Nachbesserung lange überhaupt nicht stattfand, hat die Stadtverwaltung der Deutschen Glasfaser für weitere Ausbaugebiete die Aufbruchgenehmigung nicht mehr erteilt, bis sie die alten Gebiete nachgebessert hatte. Das hat dann wieder ein paar Monate gedauert ...
 
Nebenbei hat bei uns die Deutsche Glasfaser offenbar die Tiefbauarbeiten an den billigsten Anbieter vergeben, der dann auch genauso gearbeitet hat, wie er angeboten hatte, nämlich am billigsten. Ergebnis: Die Straße ist teilweise gar nicht mehr asphaltiert worden, teils gab es Stolperfallen oder Drähte schauten aus der Straßendecke hervor. Und weil die Nachbesserung lange überhaupt nicht stattfand, hat die Stadtverwaltung der Deutschen Glasfaser für weitere Ausbaugebiete die Aufbruchgenehmigung nicht mehr erteilt, bis sie die alten Gebiete nachgebessert hatte. Das hat dann wieder ein paar Monate gedauert ...
Macht die Telekom auch, das günstigste Gebot bei einer Ausschreibung zählt, auch wenn vorher klar ist, der Submissionsgewinner kann diese Ausschreibung nicht ausführen, da sind alle große Firmen an Europäisches Recht gebunden, und sei froh, wenn da eine Deutschsprachige Firma auftaucht.
Und Tiefbaugenehmigungen zu bekommen, das ist auch nicht das ware, da hast es mit Anwohnern, Bürgermeistern, Verwaltungen, Kreisverwaltungen und Bundesbehörden zu tun, da kann Telekom, DG und andere Anbieter nix.
Und die Leistungsbeschreibungen, was, wie und wo gebaut und eingebaut wird, da können in den meisten Fällen die beauftragten Firmen nix...

Geiz ist Geil, wir wollen doch alle den billigsten Anbieter ;-)

Ich habe vor rund einem Jahr mal für einen Freund die Angebote verglichen, und zwar 50 Mbit/s von der Telekom (Glasfaser bis gegenüber des Hauses auf der anderen Straßenseite, Rest über Kupfer) auf der einen Seite und Deutsche Glasfaser (Glasfaser bis in den Keller des Hauses, aber ausdrücklich nicht bis in die Wohnung eines Mehrfamilienhauses, Rest über Kupfer) auf der anderen Seite.

(Technische Anmerkung: Der Glasfaseranschluss wird in jedem Falle mit einem Gerät der Deutschen Glasfaser abgeschlossen, dessen Ausgang definitiv keine Glasfaser mehr ist, sondern ein Westernstecker. Ergo hat der Kunde auch keineswegs die volle Bandbreite der Glasfaser zur Verfügung.)
Telekom: Straßenverteiler mit Glas verbunden, von dem Straßenverteiler das alte Kupferkabel ins Haus über alte Verteiler und Dosen bis in die Wohnung...
DG: Das volle Netz bis ins Haus in Glasfaser, volle Bandbreite, in Einfamilienhäusern direkt eine Genexisbox montiert und da wird eine Fritzbox oder von DG ein Vergleichbares Gerät angeschlossen (Cat. 6 Kabel, Kupfer, Gigabit fähig, also volle Bandbreite ;-)
DG Mehrfamilienhaus: das ganze Netz in Glasfaser bis in´s Haus, also volle Bandbreite ;-), von der Technik bis zum Kunden in die Wohnung entweder das alte Kupferkabel oder, wenn der Vermieter Saniert, von der Technik bis in die Wohnung Cat. 6 Kabel (Gigabit) bis in die Wohnung ;-)

Andere Anbieter von FTTH: Komplett in Glasfaser bis in´s Haus, auf eine Verteiler, davon in Glasfaser auf die Genexisbox, egal ob Einfamilienhaus oder Mehrfamilienhaus...

Merke, Telekom bringt die volle Bandbreite nur zwischen ihren Verteilern auf der Straße, letzte Meile zum Kunden ist das alte Kupferkabel. Und je weiter das Haus vom Verteiler ist, desto weniger Bandbreite...
FTTH von anderen Anbietern: Volle Bandbreite bis in´s Haus, im Haus: Eigentümersache ;-), mal die Chance, in´s 21. Jahrhundert anzukommen...
 
Ich selber habe da lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach.

Merke ;) : Bei mir bringt die Telekom seit dem vereinbarten Termin von max. 100 Mbit/s tatsächlich 91 Mbit/s; andere Anbieter mit FTTH gibt es an meiner Adresse überhaupt nicht. Daher ist Deine schöne neue FTTH-Welt bei mir bis auf weiteres blanke Theorie.
 
Ich habe 100mbit und 101mbit kommen immer im Durchschnitt an. Firma M-Net mit eigenem Glasfaser Leitungen bis in die Wohnung. Preis inkl. Telefon Flat unter 30€. Ich bin froh, dass ich nicht zur Telekom, 1u1, Vodafone und wie sie alle heißen, muss. Das Vectoring was dort betrieben wird, ist schon sehr sehr fragwürdig.

Schöne Grüße aus dem Süden.
 
Ich habe 100mbit und 101mbit kommen immer im Durchschnitt an. Firma M-Net mit eigenem Glasfaser Leitungen bis in die Wohnung. Preis inkl. Telefon Flat unter 30€. Ich bin froh, dass ich nicht zur Telekom, 1u1, Vodafone und wie sie alle heißen, muss. Das Vectoring was dort betrieben wird, ist schon sehr sehr fragwürdig.

Schöne Grüße aus dem Süden.

Das verstehe ich nicht. Du hast 100 Mbit/s, ich habe 91 Mbit/s. Wieso ist das letztere gegenüber dem ersteren "sehr sehr fragwürdig"? Kannst Du mir das erklären?
 
Heute Abend habe ich einen Termin für ein persönliches Beratungsgespräch bei mir zu Hause.
Ich denke mir bleibt wahrscheinlich keine andere Wahl als auf das Angebot einzugehen da von der Telekom in absehbarer Zeit nichts zu erwarten ist in Sachen Glasfaser.
 
Müsstest du näher definieren was du meinst.
a) Anstellung bei einem Provider, dort Aquise / Steuerung von Hausanschlüssen / Netzausbau bei Eigentümern, Bauträgern, Kommunen, Firmenkunden
b) Aquise von Anschlussverträgen bei Nutzern, in der Regel "Anstellungsvertrag" bei einer Agentur, die für Provider auf Prov.basis arbeitet.
c) Mitarbeiter bei einer Firma die handwerklich/technisch für einen, mehrere Provider arbeitet und im Netz selbst Kabelverlegung, Aufbau von Verteileinrichtungen, Spleissarbeiten für LWL vornimmt.

Zu a) ja so eine Anstellung ist lohnenswert, fusst aber auf detaillierte Branchenerfahrung und Kenntnisse, zudem bauen Provider Stellen in diesem Bereich eher ab als auf.
Zu b) hier verdient der Agenturleiter, trägt aber auch das Risiko. Diejenigen die vor Ort die Laufarbeit machen, müssen schon sehr gut vertrieblich was drauf haben, eigene Sub-vertriebler für sich arbeiten lassen, Provisionen sinken und notwendige Zielerreichung wird jährlich erhöht.
Zu c) dort ist eigentlich weniger Vertrieb gefragt, eher Projektsteuerung und Fachkenntnisse, Montageeinsätze für Monate weg von der Heimat üblich. Verdienst bei fachlicher Eignung gut, es sei denn die Firma arbeitet für einen der großen Provider die regelmäßig die Kosten drücken wollen und dies nach unten durchreichen.

Du siehst also, auch in diesem Bereich weht in den letzten Jahren zunehmend ein rauher werdender Wind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Heieiei, mir wird ganz anders... ich sitze hier fast schon "mitten" in der Stadt in komme, trotz was-weiß-ich-wie-tollem DLS-Vertrag nicht mal auf die 25 Mbit. :eek: :o
hatte in meiner alten wohnung keinen netz anschluss ausser über klarmobil mit nem surfstick. da war ich schon froh..
 
Großes Problem:

Ich benötige für den Fernzugriff auf meine Alarmanlage zwingend eine IPv4 Adresse.
Die Deutsche Glasfaser vergibt aber offensichtlich nur IPv6 Adressen.

IMG_5458.JPG

Quelle: Lupus Electronics

IMG_5457.JPG

Quelle: Deutsche Glasfaser

Eigentlich möchte ich nicht auf den Glasfaser Anschluss verzichten, sehe aber auch nicht ein für eine IPv4 Adresse noch extra zahlen zu sollen.

https://www.edv-kossmann.de/festeip/

Hat jemand eventuell einen Lösungsvorschlag für mich?
 
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