Telekom drosselt Bandbreite

Die haben hier in den Nachbardörfer auch verlegt, nicht einer der Subunternehmer der Ausführung sprach Deutsch, halbe Strasse aufgerissen mit Biegung
in der Strasse und das ganze ohne Baustellenampel ( wer rein fährt kann nicht auf der anderen Seite einsehen ob auch schon jemand in der Baustelle ist ),
Bürgerbeschwerden bei Polizei und Rathaus, Bürgersteige aufgerissen und Platten mit Stolperfallen wieder verlegt, die Zeitungen voll von den desolaten
bauzuständen und so weiter. Hauptsache Glasfaser und Geschwindigkeit zum Zocken :(
 
Die haben hier in den Nachbardörfer auch verlegt, nicht einer der Subunternehmer der Ausführung sprach Deutsch, halbe Strasse aufgerissen mit Biegung
in der Strasse und das ganze ohne Baustellenampel ( wer rein fährt kann nicht auf der anderen Seite einsehen ob auch schon jemand in der Baustelle ist ),
Bürgerbeschwerden bei Polizei und Rathaus, Bürgersteige aufgerissen und Platten mit Stolperfallen wieder verlegt, die Zeitungen voll von den desolaten
bauzuständen und so weiter. Hauptsache Glasfaser und Geschwindigkeit zum Zocken :(
Moment bitte, ich bin in dem Bereich tätig und das die Nachunternehmer kein bis kaum Deutsch sprechen, da ist das EU-Vergaberecht zum großen Teil Mitschuld.
Große Bauprojekte muss eine Firma EU Weit ausschreiben, das da Deutsche Unternehmen ein Problem bei der Preisgestaltung haben ist kein Wunder.

Ich habe über 2 Jahre mit deutschen, polnischen und dänischen Nachunternehmern zusammengearbeitet, Bereich Tiefbau und Glasfasermontage, da waren die polnischen Nachunternehmer von der Qualität der Arbeiten ganz klar vor den deutschen und dänischen Nachunternehmern und das in beiden Bereichen: Tiefbau und Glasfasermontage.
Ja, es gab manchmal Probleme mit der Sprache, aber das konnte vor Ort von den Monteuren direkt geklärt werden, es gab immer Deutschsprachige Mitarbeiter vor Ort, die innerhalb von 10 Minuten vor Ort waren.

Die Absicherung der Baustellen im öffentlichen Bereich, die wird Vorgegeben, und wenn da keine Ampel für Vorgesehen ist, dann stellt weder ein deutsches, noch ein ausländisches Unternehmen eine Baustellenampel auf.

Ja, nicht nur das Glas liegt im Bereich Gehweg, auch Strom, Wasser und andere Versorgungsleitungen, wäre ja blöd, wenn jedes Mal der Asphalt aufgeschnitten werden muss, und was ich an angeblichen Stolperfallen und zerstörten Gehwegen nach Beendigung der Bauarbeiten gesehen habe, das sollte Pfusch, der Bestand hatte, von uns auf eigene Kosten beseitigt werden, da bin ich mittlerweile ganz vorsichtig, mit solch ein Hörensagen.

Spätestens bei der Abnahme werden solche Schäden aufgenommen und mit dem Vorzustand verglichen, da werden Fotos und Begehungen im Vorfeld gemacht.

Der letzte Satz: Hauptsache Glasfaser und Geschwindigkeit zum Zocken: Es gibt viele Ortschaften in D, da hast nicht Mal 0,5Mbit/s als DSL Anschluss und wenn die Firmen ab 7:00 ihre Rechner hochfahren und Mails abrufen, die sind froh, wenn die Mails um 9:00 endlich auf ihren Server sind.
Und auch der ehemalige Monopolist, arbeitet nicht Fehlerfrei, frag mal @Minotaurus 3.0 oder @FlyingFH nach Ihren Erfahrungen mit dem ehemaligen Monopolisten ;-)
 
Ja natürlich, ich wollte das um Gottesn Willen nicht verallgemeinern. Hier sind die Leute auf den Dörfern richtig sauer, haben zwar
schnelles Internet aber das drumherum hat eben überhaupt nicht gepasst. Die Beschwerden an die Stadt waren nun mal nicht nur eine sondern
sehr viele. Auch in der Presse war es nicht nur ein Bericht sondern überall hat man es gelesen.
Und wenn eine Baustelle über eine Kurve hinaus geht die von beiden Seiten nicht einsehbar ist und dort steht keine Ampel, da ist doch
etwas schief gelaufen oder nicht ? Kein einfacher Feldweg sondern eine Dorf-Durchgangsstrasse mit LKW und Busverkehr.
 
Und wenn eine Baustelle über eine Kurve hinaus geht die von beiden Seiten nicht einsehbar ist und dort steht keien Ampel, da ist doch
etwas schief gelaufen oder nicht ?
Natürlich, die Auflagen und Kontrolle obliegt der Gemeinde, Kreis oder Bund, je nach Straße.
Glaub es mir, ich habe mitbekommen, wie schnell eine Baustelle stillgelegt worden ist, weil die Auflagen nicht eingehalten worden sind.
Und es gab Firmen, die haben an Landesstraßen die Auflagen 2 mal nicht eingehalten, die dürfen bis 2020 nicht mehr in dem Landkreis an keiner Landesstraße arbeiten.
Die Beschwerden an die Stadt waren nun mal nicht nur eine sondern
sehr viele. Auch in der Presse war es nicht nur ein Bericht sondern überall hat man es gelesen.
Das ist doch normal, hier im Forum doch auch, wenn es um unsere Automobile geht: Du findest zu 98% nur Negativ Berichte, weil es keiner für nötig findet, Positives zu berichten.
 
Vieles richtig angesprochen.
Man muss beachten, daß für die Erschliessung der größte Kostenfaktor der Tiefbau bleibt "wer gräbt, verliert" und bei den kleinen Gemeinden - um die es wohl geht - die Wirtschaftlichkeit schwer zu erreichen ist - sonst würden die großen Betreiber schon dabei sein. Die Endabnehmer wollen ja auch einen annehmbaren Preis. Wie kriegt man das kalkulatorisch geregelt - natürlich in dem man beim größten Faktor - dem Tiefbau, spart (eher die Preise drückt ohne Ende) - nicht immer ist jedoch der billigste Sub oder Sub-Sub die beste Wahl. Da wird mitunter geboten, ohne die Verhältnisse wirklich zu kennen (Bodenaufbau, Aufbau Verkehrswege....), ein örtlich näher angesiedelter Tiefbauer kennt jedoch die Verhältnisse und gibt einen realistischen Preis ab. Zudem haben regionale Unternehmer bereits die Kontakte zur Gemeinde, Tiefbauamt , Verkehrswege, das muss sich mit neuen Unternehmern erst mal einspielen.
Desweiteren haben große Verwaltungen hier eigene Abteilungen, die so was strikt und professionell managen, bei kleineren Gemeinden ist das nicht so, dementsprechend sehen die Verträge, die Abwicklung, Vorbegehungen, Anweisungen zur Verkehrssicherung, Bauaufsicht, Nachbegehung aus. Beachten muss man zu dem das die Gemeinde regelmäßig in die doofe Situation kommen endlich einen Weg zur Erschliessung gefunden zu haben, was die Bewohner glücklich machen soll, haben zusammen gesessen, verhandelt... und jetzt wenns losgeht schiesst man ungern zu scharf (Stillegung) weil das bedeuten kann a) es geht nicht voran und b) der Betreiber signalisiert negative Auswirkungen auf das Gesamtprojekt, das in der Regel sowieso ziemlich auf Kante genäht ist - sonst würde man kein Neujahrsgrillen machen um Verträge einzusammeln ;)
Ich wollte damit auf die Situation aufmerksam machen und den Unterschied (Großstadt/große Betreiber) / (kleine Gemeinden / kleinere Betreiber).
 
Zuletzt bearbeitet:
Habe heute einen Anruf von der Telekom erhalten, die drohen mit einer Zwangskündigung meines Telefonanschlusses wegen der Umstellung auf IP-Technik.
Kann mir eigentlich egal sein, da ich bereits für einen Vertrag bei der Deutschen Glasfaser unterschrieben habe.
Die erforderliche Quote bei der Nachfrage wurde erfüllt und nun geht es in die Planungsphase.
Auf einen klassischen ISDN Anschluss kann ich verzichten bzw. benötige ich nicht mehr.
Das einzige was für die Telekom spricht ist das die mir weiterhin einen IPV4 und einen IPV6 Anschluss garantieren.
Die Deutsche Glasfaser vergibt nur IPV6 Anschlüsse.
 
Habe heute einen Anruf von der Telekom erhalten, die drohen mit einer Zwangskündigung meines Telefonanschlusses wegen der Umstellung auf IP-Technik.
Kann mir eigentlich egal sein, da ich bereits für einen Vertrag bei der Deutschen Glasfaser unterschrieben habe.
Die erforderliche Quote bei der Nachfrage wurde erfüllt und nun geht es in die Planungsphase.
Auf einen klassischen ISDN Anschluss kann ich verzichten bzw. benötige ich nicht mehr.
Das einzige was für die Telekom spricht ist das die mir weiterhin einen IPV4 und einen IPV6 Anschluss garantieren.
Die Deutsche Glasfaser vergibt nur IPV6 Anschlüsse.
ich für meine verhältnisse finde telekom viel zu teuer, ich spiele ab und an mal multiplayer spiele, seit ca 2 jahren, wie doom,quake, counterstrike, unreal tournament etc etc habe dafür einen (jetzt) kabel tarif mit 32 anstatts 16 dsl und bin fürs gleiche geld (19,99) monatlich sehr zufrieden, mir persönlich reicht das :)
 
[...]
Kann mir eigentlich egal sein, da ich bereits für einen Vertrag bei der Deutschen Glasfaser unterschrieben habe.
[...]

In unserer Gegend hat die Deutsche Glasfaser etliche Monate Verspätung, so dass auch das Jahr, das sie maximal Doppelrate übernehmen will, bei weitem nicht ausreicht. Viel schwieriger wird es aber, wenn die Telekom abgeschaltet hat und die Glasfaser immer noch nicht sichtbar ist. Leider ist diese Variante nicht völlig ausgeschlossen.
Und ein Glasfaser-Vertrag ersetzt keinen ISDN- oder IP-Anschluss. :p :P
 
Und ein Glasfaser-Vertrag ersetzt keinen ISDN- oder IP-Anschluss. :p :P
Das ein Glasfaser-Anbieter kein ISDN-Anschluss anbieten möchte, ist logisch, die Technik dahinter ist schweineteuer.
Ein Glas-Anschluss ist für den Anbieter deshalb rentabel, weil es ein IP-Anschluss ist, die Technik ist im Gegensatz zur ISDN-Technik billig.
 
Ich wollte für meine "Gedanken" keinen neuen Fred aufmachen. Denke das passt hier ganz gut rein.

Folgender Umstand:

Provider = Netcologne
Bandbreite DL = 25MBit/s stabil via Telefonleitung
Kosten = 32€/mtl.
Gebäude = Reihenhaus BJ ~1978
Technik = Halbhoher Serverschrank mit DSL Modem, 19" Patchpannel, 19" Switch und NAS inside. Befindet sich im Heiz-/Serverraum

Bislang hat das ganz gut gepasst. Tagsüber 2 x Homeoffice Plätze und Abends IPTV war kein Problem. Nur so langsam bricht das ganze Nachmittags ein, wenn die Mädels von der Schule zurück kommen 😅
Netcologne plant hier keinen Ausbau des Glasfasernetzes. Und beim guten alten twisted pair ist mit 25MBit/s hier (über Netcologne zumindest) Ende Gelände. Mehr ist nicht drin; Glasfaser kommt nicht und über Kabel bietet Netcologne nix an.

Jetzt habe ich über O2 als Mobilfunkkunde folgendes Angebot erhalten:
1737724698040.png

Die kommen über den Kabelanschluss rein. Lt. deren Datenbank ist das bei uns möglich. Allerdings haben wir hier noch nie was mit Kabelanschluss im Haus gemacht. Dementsprechend weiß ich nicht ob es überhaupt funktioniert. Egal; ich gehe mal davon aus. Und so ähnlich sieht das hier auch aus:

1737725478079.png

Unser Bedarf an Datenkonsum wird eher mehr als weniger und ich überlege das 500MBit/s Angebot anzunehmen. So lange ich meinen Mobilfunkvertrag habe wären das 35€/mtl. Was meint Ihr? Was sind Eure Erfahrungen mit Internet von O2 über Kabel?

Kommen wir zur Technik...
  1. Kann ich das Kabel aus der grauen Übergabedose (s.o.) bis zum Serverschrank verlängern und dort die "Multimediadose" installieren? Oder muss die Multimediadose direkt an diesem Hausanschluss sein? Dann kann ich doch mit dem Koax aus der MM-Dose zum Serverschrank rüber, oder?
  2. So oder so kommt das Koax dann in den Kabelmodem-Router? Den schließe ich dann über Ethernet wie gewohnt an meinen Switch an, der über das Patchpanel alle Zimmer versorgt?
  3. Wird in einem EFH ein Verstärker benötigt? Wenn ja, wo?

Möchte halt den Aufwand abschätzen und (noch wichtiger) Eure Erfahrungen zu O2 Kabel-Internet lesen 😉

1737727391780.png

IMG-20250124-WA0020.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
Hast du Leute in direkter Nachbarschaft mit Kabel Internet? Erfahrungsgemäß können die Schwankungen bei Internet über Kabel enorm sein, wenn das Netzsegment stark aus- bzw. überlastet ist. Überwiegend zu Stoßzeiten natürlich. Shared Medium eben. Bei DSL kenne ich das überhaupt nicht. Daher würde ich versuchen das im Vorfeld in Erfahrung zu bringen wie so die Performance in der direkten Nachbarschaft ist per Kabel.

Schon mal über Starlink nachgedacht? Sicherlich ist das auch ein shared Medium, allerdings kenne ich mehrere Leute die ihr Haus einzig und alleine darüber mit dem Internet verbunden haben, da die Telekom kein Glasfaser bieten konnte und absurde Preise verlangt um 2 Klingeldrähte ins Haus zu legen. Funktioniert überraschend gut, trotz großer Datenmengen.
 
Die kommen über den Kabelanschluss rein. Lt. deren Datenbank ist das bei uns möglich. Allerdings haben wir hier noch nie was mit Kabelanschluss im Haus gemacht. Dementsprechend weiß ich nicht ob es überhaupt funktioniert. Egal; ich gehe mal davon aus.
Möglich ist es, der Anschluss wurde vor 14 Jahren geprüft, laut Aufkleber.
Müsste mittlerweile Vodafone sein und ich weiß aus sehr sicherer Quelle ( ;) ), das die Technikschränke aufgerüstet werden, das bleibt als "Letzte Meile" Medium erhalten.
Was sind Eure Erfahrungen mit Internet von O2 über Kabel?
Bereitstellung und Network Operations wird ziemlich sicher Vodafone sein, die bekommen das hin.
O2 kenne ich nur als Mobilfunkanbieter und da kann ich nicht klagen.
  1. Kann ich das Kabel aus der grauen Übergabedose (s.o.) bis zum Serverschrank verlängern und dort die "Multimediadose" installieren? Oder muss die Multimediadose direkt an diesem Hausanschluss sein? Dann kann ich doch mit dem Koax aus der MM-Dose zum Serverschrank rüber, oder?
  2. So oder so kommt das Koax dann in den Kabelmodem-Router? Den schließe ich dann über Ethernet wie gewohnt an meinen Switch an, der über das Patchpanel alle Zimmer versorgt?
  3. Wird in einem EFH ein Verstärker benötigt? Wenn ja, wo?
Zu 3: Das, was ich bis jetzt gesehen habe (4 Anschlüsse dieser Bauart), ja es wird ein Verstärker benötigt, aber abschließend kann es nur bei der Installation gesagt werden, da wird das Eingangssignal geprüft. Montageort: keine Ahnung.
Zu 2: Koax in das Kabelmodem, da ist eine (oder mehrere) RJ45 Buchse als Anschluss für Deine Technik.
Zu 1: Die Übergabedose (HÜP) lässt Du schön zu, da darf nur der beauftragte Techniker drin rumfummeln. Wie die Montageorte der einzelnen Komponenten und deren Verkabelungssystem ist: keine Ahnung.

P.S.: Ein Einhorn hat sich bei den Patchkabeln übergeben :X
Screenshot 2025-01-24 224847.png
 
Also ich nutze auch gerne bunte Leitungen zum patchen, wenns nicht absurd viele sind, sieht man durch die verschiedenen Farben auf einen Blick von wo nach wo es hingeht und muss nicht erst das Kabel verfolgen. :thumbsup:
 
@bezerker
Wir haben Vodafon 1000 MBit über unseren ehemaligen TV-Kabelanschluss.
Vodafon hat einen Verstärker ohne zusätzliche Kosten geliefert und eingebaut. Von da geht es über Koax zur Fritzbox. Im Koax verlieren wir etwas Bandbreite, aber das ist bei 1000 MBit so gut wie nicht merkbar.

Performance Probleme haben wir nicht. Obwohl ich mal davon ausgehe, dass hier in HH doch mehr Menschen einen Kabelanschluss nutzen als in dörflicher Umgebung. :) :-)
 
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