Ursache für Scheidungen?

  • Ersteller Ersteller Andreazzz
  • Erstellt am Erstellt am

Mit Abstand der dämlichste Beitrag, den ich seit längerer zeit hier gelesen habe :#.

Also, ich frage mich, warum DU das fragst &: :s :b... Naaaaah, raus damit, sie liest hier ja nicht mit :D


Nun, ich frage mich ohnehin, warum so oft das Forum hier als Lebenshilfe herhalten muss.

Mich würde mal interessieren, was passiert, wenn in einem Eheberatungsforum die Fragen nach dem ZZZZ auftauchen :b
 
Sorry, Blödsinn hoch 20. Das könnte evtl. eher am Ende der Fall sein, aber nicht die Ursache an sich.

Ich denke durchaus, dass eine dauerhaft "langweilige" Ehe oder Beziehung früher oder später zum Scheitern verurteilt ist, weshalb ich die Anmerkung gar nicht neben der Sache finde.

Aber Gott sei Dank ist das hier ein Thema, bei dem ich nun wirklich gar nicht mitreden kann. :)
 
... Mich würde mal interessieren, was passiert, wenn in einem Eheberatungsforum die Fragen nach dem ZZZZ auftauchen :b

Das kann durchaus passieren, wenn man sich nicht einigen kann, wer den Wagen bekommt. :b

Gruß

Kai
 
Interessant, das sich hier nur Männer drüber äußern und meist auch nur wir Frauen wohl Schuld sind...
Und ich weiß wovon ich rede, denn jedesmal der Spruch "es gehören immer 2 dazu", wenn es um Scheidung/Trennung geht, kann ich in meinem Fall definitiv nicht bestätigen...
 
...und meist auch nur wir Frauen wohl Schuld sind...
Ich denke das ist eher gleichverteilt.

Und ich weiß wovon ich rede, denn jedesmal der Spruch "es gehören immer 2 dazu", wenn es um Scheidung/Trennung geht, kann ich in meinem Fall definitiv nicht bestätigen...
Der Spruch ist Quatsch. Es mag Fälle geben wo dies zutrifft. Ich kann den Spruch nicht bestätigen.
 
Interessant, das sich hier nur Männer drüber äußern und meist auch nur wir Frauen wohl Schuld sind...
Und ich weiß wovon ich rede, denn jedesmal der Spruch "es gehören immer 2 dazu", wenn es um Scheidung/Trennung geht, kann ich in meinem Fall definitiv nicht bestätigen...

...es gehören IMMER zwei dazu - selbst wenn eine "Partei" meint, in einer Beziehung alles getan zu haben, kam dies offensichtlich beim Scheitern der Ehe/Beziehung beim Partner so nicht an!
Folglich stimmt der Spruch "...es gehören immer Zwei dazu..." schon - nur zugegeben oft mit unterschiedlicher Gewichtung.

Zumindest ist dies meine eigene, subjektive (und hinlänglich leidgeprüfte) Erfahrung.
 
Ich kann zwar nicht wirklich mitreden, aber stellt Euch die Frage doch einfach mal andersherum: was bringt eine lebenslange Ehe für Vorteile?

Bei aller Romantik muss man sich eingestehen, dass viele der Gründe, wegen denen sich die Ehe wahrscheinlich irgendwann mal entwickelt hat, einfach heute nicht mehr relevant sind. Heute brauchen/wollen viele Frauen keinen Versorger mehr. Heute guckt die Gesellschaft nicht mehr abfällig, wenn man unverheiratet zusammenwohnt. Heute brauchen Frauen keinen körperlichen Beschützer mehr. Die Kirche kann sich ihr "uneheliches Kind"-Gebrabbel heutzutage sparen weils (fast) niemanden mehr interessiert. Usw.

Natürlich gibts weiterhin Gründe für die Ehe, aber eben nicht mehr so viele wie früher. Von daher ist es nur logisch, dass die Scheidungsrate steigt. In meinen Augen aber auch überhaupt nichts schlimmes. Am Ende zählt, dass jeder das für sich beste aus seinem Leben gemacht hat, egal ob das jetzt Scheidung, unverheiratet bleiben oder lebenslange Ehe heißt.
 
...es gehören IMMER zwei dazu
Diese Aussage ist definitiv falsch und wird immer von denen gebracht, die es nicht selbst erlebt haben. Wie in jedem Konstrukt, in dem man sich auf den Anderen verlassen muss, ist auch hier der Fakt gegeben, dass wenn eine Seite aus welchen Gründen auch immer ausbrechen will, kann die verbleibende Seite machen was sie will. Sie wird an der Situation nichts ändern.
 
Was meint Ihr, was ist der Hauptgrund für Scheidungen?

sich von vornherein an den falschen partner gebunden zu haben ist der hauptgrund...die ursachen der scheidung resultieren hieraus von allein :D

abgesehen davon ist unser genetischer bauplan 100000 jahre alt und zu der zeit war das bäumchen wechsel dich spiel usus um die art zu erhalten. wir sind nicht geschaffen dafür ein leben lang mit ein und demselben partner zusammen zu sein. das ist von natur wegen garnicht gewollt.

...und jetzt hoffe ich meine frau liest nicht mit :w
 
...es gehören IMMER zwei dazu - selbst wenn eine "Partei" meint, in einer Beziehung alles getan zu haben, kam dies offensichtlich beim Scheitern der Ehe/Beziehung beim Partner so nicht an! ...

:t :t :t

Unzweifelhaft liegen die Ursachen zwingend immer in beiden Personen - und sei es bei einer Person "lediglich" der Umstand, dass sie für eine lange Bindung dem anderen Partner offensichtlich nicht "attraktiv" genug war (womit nicht zwingend äußerliche Merkmale gemeint sind). Man darf das allerdings nicht verwechseln mit der Frage, ob beide alles Mögliche zur Rettung der Ehe/Beziehung getan haben. Bisweilen sind die (eigenen oder fremden) Umstände nun einmal nicht beeinflussbar.

Ich neige bei diesen Themen bisweilen zu einer recht einfachen - und hier womöglich als platt empfundenen - Conclusio: Jeder Mensch bekommt früher oder später denjenigen Partner, den er verdient. Und er behält diesen Partner, solange er ihn verdient.
 
Manche Ehen halten aber auch nur so lange, weil die Ehepartner sich ein so dickes Fell wachsen lassen
das sie ohne Rückgrat aus kommen. :confused:

Gruß samtron
 
Unzweifelhaft liegen die Ursachen zwingend immer in beiden Personen - und sei es bei einer Person "lediglich" der Umstand, dass sie für eine lange Bindung dem anderen Partner offensichtlich nicht "attraktiv" genug war
Ja ok. Wenn man diesen Umstand mit einbaut, dann gilt dieser Fakt immer und muss nicht wirklich betont werden. Wenn ich es so verallgemeinere dann könnte ich auch sagen, an einem Unfall haben zwingend immer beide Schuld. Selbst bei völlig klarer Schuldfrage ist die Schuld des Anderen, er war halt nur zur falschen Zeit am falschen Ort.
 
Ja ok. Wenn man diesen Umstand mit einbaut, dann gilt dieser Fakt immer und muss nicht wirklich betont werden. Wenn ich es so verallgemeinere, dann könnte ich auch sagen, an einem Unfall haben zwingend immer beide Schuld. Selbst bei völlig klarer Schuldfrage ist Schuld des Anderen, er war halt nur zur falschen Zeit am falschen Ort.

Ich denke, dass sich beides schon deutlich unterscheidet. Mit meiner Anmerkung wollte lediglich andeuten, dass Trennungssituationen m. E. häufig zu einseitig dargestellt werden (was ja ebenso menschlich wie nachvollziehbar ist). Anders als im Straßenverkehr, wenn du diesen Vergleich bemühen möchtest, reicht es in der Ehe/Beziehung aber eben nicht aus, einfach nur "am Ort" zu sein. Ich glaube, dass das über lange Zeiträume hinweg häufig vergessen wird. Retrospektiv und ehrlich betrachtet würde m. E. die Mehrzahl der Verlassenen feststellen, dass es doch Dinge gibt, die man seinerzeit hätte besser machen können. Natürlich mag es Ausnahmen geben.

Für mich kann ich jedenfalls sagen, dass ich mir dieser Thematik sehr wohl und laufend bewusst bin. Dennoch verhalte ich mich nicht ausreichend danach. So weiß ich beispielsweise schon gar nicht mehr, wann ich meiner besseren Hälfte das letzte Mal ein paar Blumen mit nach Hause gebracht habe. Aber warum? Ich liebe sie - mindestens - so stark wie in den Anfangstagen. Warum also nun weniger Aufmerksamkeit? Aus meiner Sicht ein klarer Fehler meinerseits.

Ich bin fest davon überzeugt, dass solche Fehler in vielen Ehen/Beziehungen passieren. Werden es zu viele davon, kann es irgendwann zu spät sein.
 
Man sollte dann hierbei wohl zwischen den Begriffen Schuld und Ursache unterscheiden. Dann kann die Schuld wohl ganz klar bei einem der Partner liegen, die Ursache eben bei beiden, wenn man es denn so definieren will.

Beim Beispiel Unfall ist es dann so: die Ursache ist, dass Auto A dahergefahren kam, Fahrer von Auto B die rote Ampel übersah und Auto B in Auto A hineinsteuerte. Schuld hat Autofahrer B.

Bei der Ehe kann es dann analog so sein: Ehepartner A hat in seiner Midlife-Crisis plötzlich Lust auf sexuelle Arbenteuer bekommen, wohingegen Partner B erstens noch keine Midlife-Crisis hat und zweitens alles beim alten lassen möchte. Ursache war dann wohl das Alter von Ehepartner A, der Unwille von Ehepartner B auf flotte Dreier und eine günstige Gelegenheit für Partner A auf einer Party ohne Partner B. Schuld für das anschließende Scheitern der Ehe, ob vor- (besser) oder nach (schlechter) dem Vorfall, ist dennoch in meinen Augen in diesem Fall ganz klar Partner A, weil er sich bewussst gegen die ehemalige Ehevorraussetzung und für Befriedigen seiner Triebe entschieden hat :).

Edit 2: Auch wenn Schuld für mich nicht immer vorwurfsvoll gemeint ist. So ist die Natur eben, und wenn man dann in meinem beispiel die Eier hat und die Ehe vorher beendet, anstatt hintenrum zu betrügen hat man trotdzem noch das beste draus gemacht.

Edit: auch wenn ich "Partner A" usw. benutzt habe, hat meine Aussage 0 juristische Hintergründe. Ist nur meine Auffassung. Habe nur versucht, den Beitrag möglichst geschlechterfrei zu verfassen ;).

Edit 3: kritisch sieht das ganze natürlich aus, wenn man sich das kirchliche Versprechen "bis dass der Tod uns scheidet" gegeben hat. Aber auf sowas muss man sich ja nicht zwingend einlassen.
 
Man sollte dann hierbei wohl zwischen den Begriffen Schuld und Ursache unterscheiden. ....

Sehr schön. :t Auch wenn du damit die Diskussion voraussichtlich erheblich verkomplizierst. :X

In der Tat verstehe ich die Floskel "Es gehören immer zwei dazu" eher in Richtung Ursache denn Schuld. Freilich ist dieses Verständnis nicht zwingend. Nur finde ich die Klärung der Schuldfrage in Beziehungsthemen fast immer furchtbar schwierig bis unmöglich.
 
Für mich kann ich jedenfalls sagen, dass ich mir dieser Thematik sehr wohl und laufend bewusst bin. Dennoch verhalte ich mich nicht ausreichend danach. Warum also nun weniger Aufmerksamkeit? Aus meiner Sicht ein klarer Fehler meinerseits.

Unterschreibe ich.................................................Nachteil, wenn du dann nach langer Zeit mal Blumen mitbringst,
bekommst du gleich die passende Frage dazu :d
 
Zurück
Oben Unten