AW: VW übernimmt Porsche.
mfg
(dauerkopfschüttelnd)
und der VW-Porsche war seinerzeit nicht das schlechteste Auto...
... nur leider verkannt, verhöhnt:
> Design gefiel nicht allen,
> da preiswerter als die Elfer als "Hausfrauen-Porsche" verschrien (obwohl damals wohl nur wenige Hausfrauen sich den leisten konnten... aber dem Boxster ging & geht's ja ähnlich)
> mit dem Fahrwerk konnten nicht alle Leute umgehen (Mittelmotor mit sehr hohem, aber messerscharf-schmalen Grenzbereich...)
etc.
Mein Bruder hatte mal 2 davon: einen 914 2,0 und dann noch einen 916er (extrem selten - nicht zu verwechseln mit dem 914/6)
Den 916er hat er immer noch ... allerdings leider seit Jahren als eingemottetes Restaurations-Objekt.
Back to Topic:
ja, ich find's auch schade, was da läuft. Und NICHT gut!
Die Marken, die bis jetzt unter VW waren, taten sich praktisch kaum gegenseitig weh. Aber Porsche und Lamborghini? Das wird knapp!
Es gab ja schon bisher immer wieder Kooperationen - z.B. eben der 914er, später der 924er mit Audi, der RS2, usw.
Aber vollständige Übernahme? Schade.
Ich hätte es gerne andersrum gesehen!!! David übernimmt Goliath.
Warum?
Ganz klar: da hätte mal ein Mann aus der "real world" unseren dämlichen Politikern ein Schnippchen geschlagen und mit Hilfe der EU-Gesetze das längst fällige, wettbewerbs-verzerrende und ungerechte "VW-Gesetz" gekippt. Und als ein echter Macher hätte er dann mal bei VW den Saustall aufgeräumt.
Aber dem "netten Herrn Wulff" passte das nicht und er hat es mit mieser Lobby-Arbeit hintertrieben. Gerüchteweise heisst es, dass massiver politischer Druck dafür gesorgt hat, dass Porsche bei den Banken keine weiteren Mittel erhalten hat.
Das in Verbindung mit der Finanzkrise hat Porsche den Deal verhagelt.
b


: ganz miese politisch und wahlkampf-taktisch motivierte Lobby-Arbeit gegen einen der weltweit besten Autobauer und Manager b


:
Bisher mochte ich den Wulff von den CDU-Politikern noch am ehesten. Aber das war für mich ein Paradebeispiel, wie mies Politik sein kann. Für mich ein Stück mehr zur Politik-Verdrossenheit.
Schade - sehr, sehr schade!
Aber was die Person Wiedeking angeht:
Top Mann, Top Job. Der wird sofort -sofern er will- wieder einen Top-Posten bekommen.
Er war übrigens schon mal für die Nachfolge von Piech bei VW vorgeschlagen - hatte aber verständlicherweise kein Interesse *kleiner Treppenwitz der Wirtschafts-Geschichte*.
Ob allerdings zu einer auch nur annähernd gleich guten Bezahlung dürfte Fraglich sein. Mit seinen geschätzten ca. 77,4 Mio € im GJ 2007/2008 war er selbst international unter den Top-Verdienern bei Firmen-Managern.
In D wird er das kaum mehr wo verdienen können - evtl. aber im Ausland - z.B. USA.
Allerdings ist Wiedeking sicher keiner, der seine Motivation nur aus dem Geld zieht.
Wäre der nicht was für BMW?

Aber bezahlbar für BMW? Müssen die BMW's dann alle gleich 30% mehr kosten?
Grüsse,
Rudi