Das Problem, welches in meinen Augen gar keines ist, ist doch relativ anschaulich mit einem Praxisbeispiel darzustellen.
In einer Kneipe befinden sich Gäste an verschiedenen Tischen, einer davon ist ein Stammtisch. Man kennt sich mehr oder weniger, es werden mal Witze gemacht, jeder bzw. die Meisten können dies auch einordnen, Differenzen werden untereinander geklärt und beigelegt. Im Extremfall könnte der Wirt Schlägertypen auch vor die Tür setzten was allerdings auf Grund der Selbstkontrolle nicht nötig ist.
Nun kommt ein Neuer in die Kneipe und will Veränderungen. Statt der runden Tische fordert er eckige Tische. Die angestammten Gäste sehen dies naturgemäß anders. Nun fordert der Neue vom Wirt die Durchsetzung seiner Wünsche (Moderation).
Nun mal ehrlich, wie würde dieses Szenario praktisch aussehen ? Wenn ich einer Gemeinschaft beitrete habe ich mich deren Regeln zu unterwerfen. Nach einer gewissen Zeit der Zugehörigkeit kann ich auch Vorschläge machen. Kann ich nichts in meinem Sinne bewirken gehe ich halt wieder und suche mir eine andere Kneipe die besser zu mir passt.
Insofern kann ich den Wunsch nach Moderation nicht nachvollziehen. Auch ich bin Anfangs mit einigen z.B. Holger, Jan 5erFahrer usw. in heftige Diskussion geraten. Nach einiger Zeit gibt sich das weil man merkt wie es der Andere gemeint hat und man kommt super miteinander aus. In anderen Fällen z.B. Steven7 klappt dies nicht so gut. Also setze ich mich halt nicht an den Tisch an dem Steven7 sitzt und das Problem ist gelöst. (Namen sind nur Beispiele mich betreffend)
Das man miteinander trotz teilweise unterschiedlicher Meinung gut auskommen kann, zeigt sich am Beispiel von Daniel und mir. Also warum der Schrei nach Moderation