wie lange wollt/müsst Ihr noch arbeiten ?

Also ich bin auch kurz davor etwa in 21 Jahren mit Abzügen, oder in 24 Jahren ohne Abzüge. Also es ist ein Licht im Ende des Tunnels zu erkennen. :D:D
 
Ich persönlich werde voraussichtlich bis zum 01.09.2032 arbeiten dürfen, was einem Alter von 65 Jahren entspricht. Allerdings ist für mich ganz entscheidend mich nicht ausschließlich auf den Ruhestand zu fokusieren, sondern in erster Linie zu versuchen, jeden Tag zu genießen, als ob es der Letzte sein könnte.
Vor ziemlich genau 9 Jahren habe ich den September 2032 angestrebt, was 2016 ja noch ganz schön weit in der Zukunft lag. Das Datum ist als Ziel unverändert, nur dass es inzwischen nur noch überschaubare 6 Jahre und 9 Monate entfernt ist 😇😎.
 
Solange mir mein Job mehr Spaß macht als dass ich Tage Scheiße finde mache ich weiter. Dafür ist das, was ich mache, zu spannend. Nicht immer, aber doch oft genug. Und 5 Jahre werden es mindestens, bis zum nächsten Gesellschafterwechsel. Und dann schaue ich mal.
 
Solange mir mein Job mehr Spaß macht als dass ich Tage Scheiße finde mache ich weiter. Dafür ist das, was ich mache, zu spannend. Nicht immer, aber doch oft genug. Und 5 Jahre werden es mindestens, bis zum nächsten Gesellschafterwechsel. Und dann schaue ich mal.
mir hat mein Jop auch Spaß gemacht , aber die Lebensqualität ohne Arbeit ist unbezahlbar .
 
Ich werde ganz sicher zum 01.01 2030 ohne Abschlag in Rente gehen aber das heißt nicht das ich meinen Job aufgebe. Ich denke ich werde darüber hinaus noch 1-2 Jahre weiter machen vorausgesetzt ich bleibe gesund.
und wenn du krank wirst hörst du auf 🫣
….. muss jeder für dich selbst entscheiden 🤷
 
Die Zukunft ist meistens unsicher. Also sollte man in der Gegenwart immer das tun, was man im Moment für das richtige hält.
Alles auf morgen verschieben, ist sicher unklug - carpe diem (Nutze den Tag)

Aber es gilt auch, sich Gedanken für die Zukunft zu machen, aber - quidquid agis, … respice finem (Was immer du tust, …. bedenke das Ende) 🤷‍♂️

Wir haben im Alltag „gelebt“ (auch mit unseren Verrücktheiten, solange sie bezahlbar waren und uns nicht ruiniert haben).
Meinen Ausstieg haben wir geplant, finanziell vorbereitet.

Meiner Meinung nach sind obige Aussagen kein Widerspruch, gerade bei unsicherer Zukunft den Augenblick zu leben UND die Zukunft zu planen (auch wenn es immer etwas anders kommt, z.B. Einschränkungen durch Krankheit usw., aber dann habe ich bis dahin auch gelebt und den Tag genutzt) 🙋🏻‍♂️
 
und wenn du krank wirst hörst du auf 🫣
….. muss jeder für dich selbst entscheiden 🤷
Naja ich denke eine Zukunftsplanung kann bei gesundheitlichen Einschränkungen immer anders aussehen. Bis dato bin ich kerngesund und topfit aus diesem Gesichtspunkt heraus und der Tatsache das ich höchstwahrscheinlich auch zum 01.01.2030 noch nicht aufhören möchte steht meine Planung. Und ich muss nicht wenn ich nicht will trotzdem werde ich meine Altersrente für besonderes langjährig Versicherte zum Stichtag mit dann 48 Pflichtjahren beantragen.
 
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Bei mir ist es auch der 01.01.2030 , meine Güte wie die Zeit vergeht. Dann sind es 47 Jahre und 4 Monate. Ich mache jetzt schon einige Dinge , die viele im meinem
Alter so nicht mehr machen. ;)
 
Alles auf morgen verschieben, ist sicher unklug - carpe diem (Nutze den Tag)

Aber es gilt auch, sich Gedanken für die Zukunft zu machen, aber - quidquid agis, … respice finem (Was immer du tust, …. bedenke das Ende) 🤷‍♂️

Wir haben im Alltag „gelebt“ (auch mit unseren Verrücktheiten, solange sie bezahlbar waren und uns nicht ruiniert haben).
Meinen Ausstieg haben wir geplant, finanziell vorbereitet.

Meiner Meinung nach sind obige Aussagen kein Widerspruch, gerade bei unsicherer Zukunft den Augenblick zu leben UND die Zukunft zu planen (auch wenn es immer etwas anders kommt, z.B. Einschränkungen durch Krankheit usw., aber dann habe ich bis dahin auch gelebt und den Tag genutzt) 🙋🏻‍♂️
genau so iset :thumbsup: Ich realisiere eher den "sanften Ausstieg", d. h. zunächst einmal habe ich die Arbeitszeit um 20% reduziert um zu schauen wie sich das so anfühlt.. Interessant dabei ist übrigens das man dann nicht automatisch 20% netto weniger im Portemonnaie hat, sondern durch die steuerliche Progression irgendwo zwischen 10%-15% verliert.

Im Kopf muß man natürlich auch damit klar kommen, insbesondere dann wenn man Führungsverantwortung hat... da sollte man sich vorher ernsthaft überlegen ob man diese Tätgikeit in Teilzeit noch ausüben kann, und ob man ggfs. auch damit klar kommt einen Schritt zurückzutreten um der nächsten Generation Platz zu machen und sie tatkräftig zu unterstützen.
 
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Bei mir sind die ersten 3 Jahre meines Ruhestandes nun fast um. Ich habe es nicht bereut, 15 Monate eher, bei 4,5% Abschlag von der Rente, zu privatisieren. In diesen 15 Monaten haben wir unsere Traumreisen mit dem Kastenwagen-Wohnmobil gemacht.

Bis dato ist noch nicht einmal Langeweile wegen des Entfalls der Arbeit (die mir bis zum letzten Tag großen Spaß bereitet hatte) aufgekommen. Ausrüstungen des VANs, Reisevorbereitungen, Reisen … ließen gar keine Zeit aufkommen, die Arbeit zu vermissen.

Dazu kam in diesem Jahr eine Kernsanierung einer Wohnung in Herne zwecks Neuvermietung. Den Abbruch des kompletten Ausbaus haben wir in Eigenleistung erbracht. Elektro-, Sanitär-, Heizungs-, Fliesenarbeiten sowie die Putz- und Trockenbauarbeiten inkl. Zimmertürelemente haben wir vergeben. Planung und Bauleitung, sowie alle anderen Arbeiten haben wir in Eigenleistung erbracht. Das hatte uns ganz schön zeitlich gebunden. Körperlich arbeiten in diesem Umfang waren wir nicht gewohnt - aber auch das war eine Erfahrung (Frust bis Glückseligkeit), die unter dem Strich wertvoll war.

Neben den Reisen in 2024 hatten wir noch unsere PV-Anlage geplant und realisiert. Ich mutierte dabei vom überzeugten EAuto-Gegner zum begeisterten EAuto-Fahrer.

In 2026 möchten wir wieder 2 längere Reisen unternehmen. 10 bis 12 Wochen Skandinavien und ebenso lange Bretagne, französische Atlantikküste, Nordspanien und Portugal. Im Januar geht es nochmals ins Ruhrgebiet, um noch ein paar Sockelleisten anzubringen und die Wohnung an die neuen Mieter zu übergeben. Von dort aus - wenn es das Wetter zulässt - möchten wir auch nochmals in die Niederlande fahren und ggf. noch 2 Umbauten im VAN bei WCS in Goch machen lassen, wenn wir das terminlich hinbekommen.

Ich kann jedem nur raten, so früh wie möglich aus dem Arbeitsleben auszuscheiden, um tatsächlich nur noch mit wenig Fremdbestimmung zu leben. Auf der Einkommensseite reicht die gesetzliche Rente natürlich nicht aus, um sich die Freiheit auch leisten zu können. Ursprünglich wollte ich schon mit 60 privatisieren - da fiel es mir allerdings schon schwer, mir ein Leben ohne geregelte Arbeit vorzustellen.
 
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