Wie reagiert auf die hohen Spritpreise?

Können wir das ganze Politik-Gefasel, entsprechend der Forumsregeln, einfach mal weglassen?
Das wäre sehr wünschenswert!
Ich schreibe schon sehr langsam und in einfacher Sprache. Mehr kann ich für dich nicht tun.:5jesterz:

P.S. Witzig, dass dein Post von Leuten geliked wird, die im E-Mobility Fred seit Monaten sehr politisch unterwegs sind.:D
 
Hier der Grund für die von dnh gezeigte Kurve. Gemessen am Ölpreisanstieg ist der Spritpreisanstieg der letzten Tage noch im Rahmen.

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Dir ist aber schon bewusst, dass eben nach der Argumentation von dir und den Ölkonzernen die Kosten für Rohöl nur ca ein Viertel des Spritpreises ausmachen? Das heißt, wenn das Öl um 10% teurer wird, dürften die Spritpreise nur um 2-3% anziehen - genau das Gegenteil ist aber der Fall, klar zu sehen bspw. auf www.benzinpreis.de/de/preisarchiv/ !

Bspw. Kostete der Liter Benzin am 1.8. 2,20€ und der Liter Rohöl 0,49€

Gestern dagegen kostete der Liter Rohöl 0,57€ (also +0,08€) aber der Liter Benzin kostete 2,36€ (+0,16€).
Was denkst du wo der Großteil der zusätzlichen 8 Cent (=Differenz 0,16€-0,08€) versickert? Genau, in den Taschen der Ölkonzerne (u.a. deines Arbeitgebers?, ggfs. bist du deshalb etwas voreingenommen und "betriebsblind"!? ;) ).

Übliche Handelsmargen sind 5-25%, wegen mir auch 50%. Aber wenn jemand aufgrund einer Beschaffungskostensteigerung noch mal 100% auf ein zuvor schon seeeeehr profitables Produkt aufschlägt, dann ist das m.E. schon fragwürdig.
Zumal die Beschaffungskostensteigerung selbst ja auch schon im eigenen Konzern stattgefunden hat, denn unser Öl kommt nicht aus der Straße von Hormus, sondern bspw. von Bohrinseln und Pumpen in der Nordsee und den USA, welche den gleichen Konzernen gehören, die auch hier die Tankstellen betreiben.
Also verdienen die doppelt - durch Steigerung des Rohölpreises und durch anteilige Verdoppelung des Spritpreises!

Soll, kann und muss sich eine soziale Marktwirtschaft solche Oligopolstrukturen und Preiswucher gefallen lassen?
Meinem ethischen Empfinden und meiner wirtschaftlichen Ansicht nach, gehören solche Strukturen zerschlagen bzw. deren Profitabilität durch Regulierung so eingeschränkt, dass wieder echter freier Wettbewerb (=Marktwirtschaft) entsteht.

Es wird immer Fraktionen geben, die der einen oder anderen Seite die Schuld zuschieben aber Fakt ist nunmal, dass Ölfirmen die aktuelle Lage nicht verursacht haben.
Sie mögen die weltpolitische Lage nicht verursacht haben, aber sie nutzen sie aus wie Plünderer nach einer (Natur-)Katastrophe. Die Plünderer haben das Erdbeben o.ä. auch nicht verursacht, aber sie nutzen es zum Schaden anderer aus.
Nun ist es natürlich immer eine ethische Frage und somit vom Gerechtigkeitsempfinden eines jeden Einzelnen abhängig, was er schon als Plündern sieht und was nicht.
Fakt ist und bleibt aber, dass die Ölkonzerne nicht nur Kosten weiter geben, siehe obige Berechnung.

Eine Übergewinnsteuer würde lediglich dafür sorgen, dass deutsche Arbeitsplätze in der Ölbranche und Chemieverarbeitung verloren gehen
Was passiert denn aktuell mit dem exorbitanten Gewinnen von ExxonMobil (Q2 +244% zum Vorjahr!!!) Und Co?
Die werden doch auch nicht in Deutschland reinvestiert und fließen nicht in den deutschen Arbeitsmarkt. Das Geld fließt ab und ist weg, Cash aus der Täsch!

Politik-spoiler-alert:
Größter Aktionär von ExxonMobil ist übrigens BlackRock(USA) mit bekanntermaßen hervorragenden Kontakten zu Trump und Merz...just sayin'...:whistle:

Wo ist eigentlich die Übergewinndiskussion beim Thema Rüstung? Dort sind Übergewinne politisch konstruiert und toleriert.
Drittes Thema, das GKV-Stabilisierungsgesetz. Kassen und Bürger freuen sich kurzfristig über Freibier. Die langfristigen Folgen sind hier knapp umrissen:
Hervorragender Whataboutism! Rechtfertigt der eine Missstand den anderen?
 
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Dir ist aber schon bewusst, dass eben nach der Argumentation von dir und den Ölkonzernen die Kosten für Rohöl nur ca ein Viertel des Spritpreises ausmachen? Das heißt, wenn das Öl um 10% teurer wird, dürften die Spritpreise nur um 2-3% anziehen - genau das Gegenteil ist aber der Fall, klar zu sehen bspw. auf www.benzinpreis.de/de/preisarchiv/ !

Bspw. Kostete der Liter Benzin am 1.8. 2,20€ und der Liter Rohöl 0,49€

Gestern dagegen kostete der Liter Rohöl 0,57€ (also +0,08€) aber der Liter Benzin kostete 2,36€ (+0,16€).
Was denkst du wo der Großteil der zusätzlichen 8 Cent (=Differenz 0,16€-0,08€) versickert? Genau, in den Taschen der Ölkonzerne (u.a. deines Arbeitgebers?, ggfs. bist du deshalb etwas voreingenommen und "betriebsblind"!? ;) ).
Zwischen Ölpreis und Produktpreis liegen Raffination, Transport, Vertrieb und 57% Steuern (vom Endpreis). Jede dieser Stationen nutzt den Gunst der Stunde. Ich tippe auf überhöhte Raffinerie-/ Handelsmargen und - wen sonst - den Staat, der mit seiner Mehrfachbesteuerung zum Rest beiträgt.
Übliche Handelsmargen sind 5-25%, wegen mir auch 50%. Aber wenn jemand aufgrund einer Beschaffungskostensteigerung noch mal 100% auf ein zuvor schon seeeeehr profitables Produkt aufschlägt, dann ist das m.E. schon fragwürdig.
Zumal die Beschaffungskostensteigerung selbst ja auch schon im eigenen Konzern stattgefunden hat, denn unser Öl kommt nicht aus der Straße von Hormus, sondern bspw. von Bohrinseln und Pumpen in der Nordsee und den USA, welche den gleichen Konzernen gehören, die auch hier die Tankstellen betreiben.
Also verdienen die doppelt - durch Steigerung des Rohölpreises und durch anteilige Verdoppelung des Spritpreises!

Soll, kann und muss sich eine soziale Marktwirtschaft solche Oligopolstrukturen und Preiswucher gefallen lassen?
Meinem ethischen Empfinden und meiner wirtschaftlichen Ansicht nach, gehören solche Strukturen zerschlagen bzw. deren Profitabilität durch Regulierung so eingeschränkt, dass wieder echter freier Wettbewerb (=Marktwirtschaft) entsteht.
Vor weit über 100 Jahren wurde die Standard Oil Company in etliche kleine Unternehmen zerschlagen, weil sie zu mächtig war. Die Nachkömmlinge sind auch heute bestimmend.

Die Marge wird davon bestimmt, wie hoch die Kosten zur Förderung an dem jeweiligen Ort sind. Wenn das Öl gefördert ist, hat es einen Weltmarktpreis und dann machts einen Unterschied ob Rohöl 50 oder 100 Dollar kostet. 100% sind völlig utopisch, selbst für einen Ölkonzern, der selbstgefördertes Öl im Endprodukt anbietet. Man kann ja mal versuchen die weltweite Nr. 1 (Aramco) zu zerschlagen. Eher endet man selbst in kleinen Stücken, wie Khasoggi.
Sie mögen die weltpolitische Lage nicht verursacht haben, aber sie nutzen sie aus wie Plünderer nach einer (Natur-)Katastrophe. Die Plünderer haben das Erdbeben o.ä. auch nicht verursacht, aber sie nutzen es zum Schaden anderer aus.
Nun ist es natürlich immer eine ethische Frage und somit vom Gerechtigkeitsempfinden eines jeden Einzelnen abhängig, was er schon als Plündern sieht und was nicht.
Fakt ist und bleibt aber, dass die Ölkonzerne nicht nur Kosten weiter geben, siehe obige Berechnung.
Was tust du, tut Deutschland, tut Amerika gegen den venezolanischen Ölraub? Not your business, right?
Was passiert denn aktuell mit dem exorbitanten Gewinnen von ExxonMobil (Q2 +244% zum Vorjahr!!!) Und Co?
Keine Ahnung, ich bin nicht deren CEO. Ich tippe aber, sie zahlen unter anderem Gehälter und Dividenden, die zu Lidl, zum örtlichen Bäcker und - Überraschung - zum Finanzamt getragen getragen werden. Darüber hinaus verkaufen diese Unternehmen Produkte, die überlebensnotwendig für den westlichen Lifestyle sind.
Die werden doch auch nicht in Deutschland reinvestiert und fließen nicht in den deutschen Arbeitsmarkt. Das Geld fließt ab und ist weg, Cash aus der Täsch!
Deutschland ist an sich investitionsfeindlich. Hohe Kosten, Ideologie, unklare Politik, Bürokratie und eine grüne Arbeitsmoral. 4 statt 5 Tage arbeiten reichen doch locker um China zu rasieren und wenn nicht, dann nehmen wir es von den (reichen) boomern. Branchenübergreifend sehen wir einen sog. degrowth, wo Arbeitsplätze nach Osteuropa und Indien wandern, egal ob Mittelstand oder Konzern.
Größter Aktionär von ExxonMobil ist übrigens BlackRock(USA) mit bekanntermaßen hervorragenden Kontakten zu Trump und Merz...just sayin'...:whistle:
Du musst nicht spoilern, ich kann das ab. Keine Ahnung wem Exxon gehört aber Blackrock wird mit großer Wahrscheinlichkeit auch der Eigentümer vom Haribo-Goldbär sein. Sie sind überall. Jetzt über Blackrock zu sprechen wäre aber Whataboutism.:D
Hervorragender Whataboutism! Rechtfertigt der eine Missstand den anderen?
Whataboutism ist wichtig um Framing zu durchbrechen und Doppelmoral aufzuzeigen. Es zeigt, dass unsere Politik auf verschiedenen Ebenen völlig wehrlos ist.

Ob diese Unternehmen nun zerschlagen werden oder mit 500% Übergewinnsteuer belegt werden, wird uns beiden nichts nützen denn unsere Kohle ist an der Zapfsäule gegen Sprit getauscht worden. Ein Preisdeckel wäre da schon anders und deshalb will man ihn nicht. Man will den Ölmultis zwar an den Kragen aber sich selbst nass machen (Steuereinbußen), nö Danke.:thumbsup:

Alles was nach der Zapfsäule folgt, dient höchstens der moralischen Selbstbefriedigung und wenn wir schon dabei sind: Mir wäre lieber, man repariert Nordstream statt Kohle in ein korruptes Loch zu pumpen, weil man sich hinterher ein großes Stück Fleisch erhofft. Was meinst du, wie viele deutsche Firmen auf einen Frieden lauern um deutsche Arbeitsplätze in Ukrainische zu verwandeln? Ich kenne Firmen denen sogar Ungarn mittlerweile zu teuer geworden ist.
 
Nur damit wir nochmal sehen über was wir hier eigentlich reden. Mal am Beispiel von E10

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Vater Staat könnte hier ebenfalls, sofern es politisch gewollt wäre, die Steuerlast reduzieren. Denn am Ende sind fast 50% des Endpreises an der Zapfsäule Steuer- und Abgabenlast an Vater Staat. Es gäbe also mehrer Möglichkeiten hier anzugreifen. Selbst ohne sich überhaupt mit den Mineralölkonzernen beschäftigen zu müssen. Obwohl ich hier auch tatsächlich bei @Bumbum bin. Aber auf Grund politischer und persönlicher Verkettungen diverser Entscheidungsträger, sehe ich da eher wenig Bewegung.

Spannend ist übrigens, das Tschechien z.B. die selben Beschaffungskosten für Kraftstoffe hat wie wir und sogar 21 statt 19% MwSt. und trotzdem der Liter deutlich günstiger ist. Es gibt keine CO2-Besteuerung und die Energiesteuer ist niedriger. mööp
 
Nur damit wir nochmal sehen über was wir hier eigentlich reden. Mal am Beispiel von E10

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Vater Staat könnte hier ebenfalls, sofern es politisch gewollt wäre, die Steuerlast reduzieren. Denn am Ende sind fast 50% des Endpreises an der Zapfsäule Steuer- und Abgabenlast an Vater Staat. Es gäbe also mehrer Möglichkeiten hier anzugreifen. Selbst ohne sich überhaupt mit den Mineralölkonzernen beschäftigen zu müssen.
Das ist schon richtig. Dummerweise hat der Staat aber jetzt schon ein Defizit. Wenn also auf der Seite die Einnahmen reduziert werden, müssen folglich entweder irgendwelche Ausgaben verringert werden, oder mehr Schulden gemacht werden, oder die Einnahmen auf anderer Seite kompensiert werden. Egal was, der Aufschrei wird entsprechend sein. Stellt sich also die Frage, ob mit Steuergeldern - aus meiner Sicht - unanständig hohe Gewinne der Mineralölwirtschaft finanziert werden sollen, oder ob es nicht vielleicht doch andere Möglichkeiten gibt, das Geld dort abzuschöpfen, wo es „ verdient“ wird, ohne die Staatskasse und somit die Steuerzahler zu belasten.

Im übrigen würde der Staat, beispielsweise bei einem Spritpreisdeckel, automatisch einen Beitrag leisten, da die Steuer ja auch geringer ausfallen würde.
 
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Das ist schon richtig. Dummerweise hat der Staat aber jetzt schon ein Defizit. Wenn also auf der Seite die Einnahmen reduziert werden, müssen folglich entweder irgendwelche Ausgaben verringert werden, oder mehr Schulden gemacht werden, oder die Einnahmen auf anderer Seite kompensiert werden. Egal was, der Aufschrei wird entsprechend sein. Stellt sich also die Frage, ob mit Steuergeldern - aus meiner Sicht - unanständig hohe Gewinne der Mineralölwirtschaft finanziert werden sollen, oder ob es nicht vielleicht doch andere Möglichkeiten gibt, das Geld dort abzuschöpfen, wo es „ verdient“ wird, ohne die Staatskasse und somit die Steuerzahler zu belasten.

Im übrigen würde der Staat, beispielsweise bei einem Spritpreisdeckel, automatisch einen Beitrag leisten, da die Steuer ja auch geringer ausfallen würde.
Wie bei jedem vernünftigen Haushaltsplan, sollte man zuerst mal einen Blick auf seine Ausgaben werfen und überlegen, ob denn das alles sein muss. ;-) Denn wenn ich z.B. monatl. soviel verdiene wie noch nie und das locker für meine Fixkosten +Investitionen und Urlaube etc reichen würde, aber ich unbedingt noch den Club der verrückten Hundefriseure im Nachbarort, Herrn Bernhards neue Einfahrt, die neue Trainingshalle der Einradfahrer 3 Orte weiter und die Miete und das Essen von Frau Schlabotnikov von ggü. bezahle, weil sie sich mental nicht in der Lage fühlt zu arbeiten, dann wirds halt irgendwann eng. Dann kann ich mir zwar auf die Schulter klopfen weil ich so ein moralischer Mensch bin, aber Moral hat leider noch keine Rechnungen bezahlt. Wenn ich clever bin, dann reduzieren ich erstmal die unnötigen Ausgaben und wenn ich dumm bin, dann nehme ich neue Schulden auf. ;-)
 
Das ist schon richtig. Dummerweise hat der Staat aber jetzt schon ein Defizit. Wenn also auf der Seite die Einnahmen reduziert werden, müssen folglich entweder irgendwelche Ausgaben verringert werden, oder mehr Schulden gemacht werden, oder die Einnahmen auf anderer Seite kompensiert werden. Egal was, der Aufschrei wird entsprechend sein. Stellt sich also die Frage, ob mit Steuergeldern - aus meiner Sicht - unanständig hohe Gewinne der Mineralölwirtschaft finanziert werden sollen, oder ob es nicht vielleicht doch andere Möglichkeiten gibt, das Geld dort abzuschöpfen, wo es „ verdient“ wird, ohne die Staatskasse und somit die Steuerzahler zu belasten.

Im übrigen würde der Staat, beispielsweise bei einem Spritpreisdeckel, automatisch einen Beitrag leisten, da die Steuer ja auch geringer ausfallen würde.

Wenn ich das richtig verfolgt habe, dann nimmt der Staat durch die Umsatzsteuer auf höhere Kraftstoffpreise ungeplant mehr ein. Wenn diese ungeplanten Mehreinnahmen eins zu eins zurückgegeben würden, ist das für den Staat Haushaltstechnisch ein Nullsummenspiel.
Andere Staaten mit erheblich weniger Wirtschaftskraft schaffen das offensichtlich.
 
Das ist schon richtig. Dummerweise hat der Staat aber jetzt schon ein Defizit. Wenn also auf der Seite die Einnahmen reduziert werden, müssen folglich entweder irgendwelche Ausgaben verringert werden, oder mehr Schulden gemacht werden, oder die Einnahmen auf anderer Seite kompensiert werden. Egal was, der Aufschrei wird entsprechend sein. Stellt sich also die Frage, ob mit Steuergeldern - aus meiner Sicht - unanständig hohe Gewinne der Mineralölwirtschaft finanziert werden sollen, oder ob es nicht vielleicht doch andere Möglichkeiten gibt, das Geld dort abzuschöpfen, wo es „ verdient“ wird, ohne die Staatskasse und somit die Steuerzahler zu belasten.

Im übrigen würde der Staat, beispielsweise bei einem Spritpreisdeckel, automatisch einen Beitrag leisten, da die Steuer ja auch geringer ausfallen würde.
Der Staat ist in diesem Verschuldungstempo nicht überlebensfähig. Die Antwort auf die explodierende Ausgabenseite kann nicht immer nur "mehr Steuern" und "mehr Schulden" sein.

Nachtrag, was mit dem Geld von Ölunternehmen passiert: Unternehmen am Golf sind der Grund, dass die dortige Bevölkerung praktisch keine Einkomensteuern zahlt. Ich zahle 2% Sozialabgaben, fertig.
 
Wenn ich das richtig verfolgt habe, dann nimmt der Staat durch die Umsatzsteuer auf höhere Kraftstoffpreise ungeplant mehr ein. Wenn diese ungeplanten Mehreinnahmen eins zu eins zurückgegeben würden, ist das für den Staat Haushaltstechnisch ein Nullsummenspiel.
Andere Staaten mit erheblich weniger Wirtschaftskraft schaffen das offensichtlich.
Nun, die Vergangenheit hat bereits mehrmals gezeigt, dass staatliche Subventionen auf den Benzinpreis zumindest zum Teil zuerst einmal von der Mineralölwirtschaft abgegriffen wurden. Warum sollte das diesmal wohl anders sein?.
 
Der Staat ist in diesem Verschuldungstempo nicht überlebensfähig. Die Antwort auf die explodierende Ausgabenseite kann nicht immer nur "mehr Steuern" und "mehr Schulden" sein.
Anderes Thema.

Nachtrag, was mit dem Geld von Ölunternehmen passiert: Unternehmen am Golf sind der Grund, dass die dortige Bevölkerung praktisch keine Einkomensteuern zahlt.
Noch ein Grund mehr, die Gewinne hier zu begrenzen.

Ich zahle 2% Sozialabgaben, fertig.
Herzlichen Glückwunsch, aber worüber regst du dich denn dann so auf?
 
Wie bei jedem vernünftigen Haushaltsplan, sollte man zuerst mal einen Blick auf seine Ausgaben werfen und überlegen, ob denn das alles sein muss. ;-) Denn wenn ich z.B. monatl. soviel verdiene wie noch nie und das locker für meine Fixkosten +Investitionen und Urlaube etc reichen würde, aber ich unbedingt noch den Club der verrückten Hundefriseure im Nachbarort, Herrn Bernhards neue Einfahrt, die neue Trainingshalle der Einradfahrer 3 Orte weiter und die Miete und das Essen von Frau Schlabotnikov von ggü. bezahle, weil sie sich mental nicht in der Lage fühlt zu arbeiten, dann wirds halt irgendwann eng. Dann kann ich mir zwar auf die Schulter klopfen weil ich so ein moralischer Mensch bin, aber Moral hat leider noch keine Rechnungen bezahlt. Wenn ich clever bin, dann reduzieren ich erstmal die unnötigen Ausgaben und wenn ich dumm bin, dann nehme ich neue Schulden auf. ;-)
Völlig anders Thema.
 

aber so eine Meinung eines Wirtschaftsweisen...sicher hat der keine Ahnung, ohnehin müsste man Ihm dabei sicher erstmal pauschal ganz doll politisch Links-grüne-versiftheit unterstellen, dann auch noch gebürtiger Ösi (wobei...🤐). Und da der Deutschlandfunk dazu auch noch in letzter Konsequenz von den pöhsen öffentlich-rechtlichen finanziert wird ist das eh alles manupuliert...

Nebenbei, der alte Thread (der nachvollziehbarerweise geschlossen wurde) war am Anfang trotz unbequemer Umstände auch nicht automatisch geprägt von Schuldnarrativen und gezielter Spaltung, aber wohl das neue Normal.
 
Völlig anders Thema.
Du hast damit angefangen und ich habe deinen Beitrag dazu zitiert ;-) demzufolge wäre dein Beitrag auch ein "anderes Thema"

Aber so ein anderes Thema ist das nicht, da hier vieles zusammenhängt. Vater Staat hat ein Ausgabenproblem. Die Gründe sind vielfältig und glaube, dass die meisten hier wissen was damit gemeint ist. Es gibt eben auch einen Konsens in den Regierungsparteien, dass dem Bürger eher noch höhere als niedrigere Steuern und Abgaben zuzumuten sind. Genau aus diesem Grund wird es keinerlei sinkende Abgaben auf Kraftstoffe geben. Maximal irgend ein Maßnahmenpaket, welches der Steuerzahler dann an anderer Stelle selbst bezahlt. Mich würde es nicht mal wundern, wenn man noch eine Zusatz-Abgabe auf den Preis aufschlägt. Senkung oder Streichung unnötiger Staatsausgaben wird es nicht geben.

Die Mineralölkonzerne werden auch freiwillig einen Teufel tun um auf die Gewinne zu verzichten. Kapitalismus im Endstadium.

Also entweder möchte man das Thema hier ganzheitlich betrachten, akzeptiert verschiedene Meinungen und Positionen oder es bleibt bei belanglosem Geplänkel bzw. Schließen des Threads ;-) Was am Ende leider genau das aktuell gesellschaftliche Problem im Mikrokosmos des Forum spiegeln würde
 
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Ich tippe auf überhöhte Raffinerie-/ Handelsmargen und - wen sonst - den Staat, der mit seiner Mehrfachbesteuerung zum Rest beiträgt.
Und wer handelt mit dem Zeug und wem gehören die meisten Raffinerien in Deutschland? Shell, Exxonmobil, BP und Co! Merkst du was? ;) Die Kohle landet immer bei den gleichen, egal was du argumentierst, warum es teurer geworden ist!!!! So ist das, wenn die ganze Wertschöpfungskette einigen wenigen gehört...

Steuern sind zum größten Teil Fixwerte pro Liter und wurden nicht erhöht, somit kann der Staat keine Steigerung verursacht haben und profitiert höchstens indirekt an den 19% Mwst.
(Innerhalb der Wertschöpfungskette wird die Mwst. übrigens nicht fällig bzw. als Vorsteuer abgezogen. )
Die Marge wird davon bestimmt, wie hoch die Kosten zur Förderung an dem jeweiligen Ort sind.
Und inwiefern sind die Förderkosten von bspw. Nordseeöl in diesem Jahr gestiegen? Ach sind sie nicht? Und bei wem bleibt die Differenz zum gestiegenen Weltmarktpreis dann wieder hängen? Ach wieder die gleichen Exxonmobil, BP, Shell und Co? Potzblitz!:p :P
Ich tippe aber, sie zahlen unter anderem Gehälter und Dividenden, die zu Lidl, zum örtlichen Bäcker und - Überraschung - zum Finanzamt getragen getragen werden.
Was meinst du denn, wie hoch ist der deutsche Personalkostenanteil an den Benzinpreisen? 🤪 Und wieviel verdient das deutsche Personal seit der Preisexplosion mehr als vorher? :roflmao:
Und die Dividenden gehen nunmal an die Aktieninhaber - und die sitzen wie oben genannt mit überwältigender Mehrheit außerhalb Deutschlands!
Darüber hinaus verkaufen diese Unternehmen Produkte, die überlebensnotwendig für den westlichen Lifestyle sind.
Eben deswegen ist es absolut fatal sich als Volkswirtschaft der Macht eines solchen Oligopols auszuliefern - und genau das haben wir in den letzten Jahrzehnten mehr und mehr gemacht. Weil die Wettbewerbshüter geschlafen haben. Also weiter schlafen lassen???
Deutschland ist an sich investitionsfeindlich. Hohe Kosten, Ideologie, unklare Politik, Bürokratie und eine grüne Arbeitsmoral. 4 statt 5 Tage arbeiten reichen doch locker um China zu rasieren und wenn nicht, dann nehmen wir es von den (reichen) boomern. Branchenübergreifend sehen wir einen sog. degrowth, wo Arbeitsplätze nach Osteuropa und Indien wandern, egal ob Mittelstand oder Konzern.

Du musst nicht spoilern, ich kann das ab. Keine Ahnung wem Exxon gehört aber Blackrock wird mit großer Wahrscheinlichkeit auch der Eigentümer vom Haribo-Goldbär sein. Sie sind überall. Jetzt über Blackrock zu sprechen wäre aber Whataboutism.:D

Whataboutism ist wichtig um Framing zu durchbrechen und Doppelmoral aufzuzeigen. Es zeigt, dass unsere Politik auf verschiedenen Ebenen völlig wehrlos ist.
Dann lass uns doch mal bei einer Ebene anfangen was zu ändern. Sonst kann man sich auch zurück lehnen und sagen "man braucht nicht anfangen einen einzelnen Sachverhalt zu verbessern, is ja eh ALLES schlimm!"... mit der Einstellung sind wir tatsächlich dem Untergang geweiht!
Ob diese Unternehmen nun zerschlagen werden oder mit 500% Übergewinnsteuer belegt werden, wird uns beiden nichts nützen denn unsere Kohle ist an der Zapfsäule gegen Sprit getauscht worden.
Doch, denn wenn die Kohle nicht aus Deutschland abfließt, sondern hier bleibt ist uns schon damit gedient. Der Staatshaushalt könnte etwas entlastet werden und selbst wenn damit nur noch mehr überflüssige Beamte eingestellt würden, würden diese im Gegensatz zu BlackRock und Co tatsächlich das Geld beim Bäcker um die Ecke ausgeben und somit die Volkswirtschaft stärken!

Nur damit wir nochmal sehen über was wir hier eigentlich reden. Mal am Beispiel von E10

Anhang anzeigen 736859

Vater Staat könnte hier ebenfalls, sofern es politisch gewollt wäre, die Steuerlast reduzieren. Denn am Ende sind fast 50% des Endpreises an der Zapfsäule Steuer- und Abgabenlast an Vater Staat.
Es gäbe also mehrer Möglichkeiten hier anzugreifen. Selbst ohne sich überhaupt mit den Mineralölkonzernen beschäftigen zu müssen.
Also soll Vater Staat uns für die Profitgier der Oligopole entschädigen bzw diese quersubventionieren? Mit unserem Geld? Und das durch höhere Steuern wieder einnehmen?
Man hat doch bei der Aussetzung der Energiesteuer im Sommer gesehen was passiert: beim Diesel wurden nur 73% des Steuereffekts weitergegeben. D.h. Die Steuersenkung hat den Mineralölfirmen nicht nur geholfen ihre hohe Marge aufrechtzuerhalten (stabile Nachfrage aufgrund etwas reduzierter Endverbraucherpreise), sondern diese sogar noch zu steigern und sich 27% der Ermäßigung aus unser aller Steuersäckel auch noch zusätzlich einzustecken!!!

Fun fact: im Januar lag die Steuerlast pro Liter Sprit noch bei gut 60%, jetzt sind es teils unter 50%. Also ist die Steuer schuld? :confused:
 
Zuletzt bearbeitet:
Also entweder möchte man das Thema hier ganzheitlich betrachten, akzeptiert verschiedene Meinungen und Positionen oder es bleibt bei belanglosem Geplänkel bzw. Schließen des Threads ;-) Was am Ende leider genau das aktuell gesellschaftliche Problem im Mikrokosmos des Forum spiegeln würde
Ich akzeptiere sehr wohl andere Meinungen. Deshalb muss ich mir die aber nicht zu eigen machen und darf durchaus meine eigene haben.

Und wenn ich mal darüber nachdenken, dass viele hier ihren nicht gerade günstigen Z4 als Spassauto haben, etliche tausend Euro in Tuning, Felgen, Sport-Aga‘s, usw. investieren, mindestens 98 Oktan tanken und nur zum Spass durch die Gegend kurven, dann sollte der Spritpreis doch wirklich keine Rolle spielen. Ich nehme mich da explizit nicht aus.

Sorgen mache ich mir um die, die mir ihrem 15 Jahre alten Golf jeden Tag 30 oder mehr Kilometer zur Arbeit fahren müssen und was das mit denen macht. Zumal alles andere ebenfalls immer teurer wird. Von den Mieten mal ganz abgesehen. Denn bei denen zählt mittlerweile jeder Euro. Das Ergebnis konnte man ja gerade in SA sehen. Was daraus folgt, wird sich erst noch zeigen. Ich erwarte aber leider nichts Gutes.
 
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Und wer handelt mit dem Zeug und wem gehören die meisten Raffinerien in Deutschland? Shell, Exxonmobil, BP und Co! Merkst du was? ;) Die Kohle landet immer bei den gleichen, egal was du argumentierst, warum es teurer geworden ist!!!! So ist das, wenn die ganze Wertschöpfungskette einigen wenigen gehört...
Die Tankstellen dieser Riesen in Europa gehören ihnen selbst nicht mehr sondern lokalen Mittelständlern. Gleichzeitig wurden beim Verkauf viele Mitarbeiter entlassen.
Steuern sind zum größten Teil Fixwerte pro Liter und wurden nicht erhöht, somit kann der Staat keine Steigerung verursacht haben und profitiert höchstens indirekt an den 19% Mwst.
(Innerhalb der Wertschöpfungskette wird die Mwst. übrigens nicht fällig bzw. als Vorsteuer abgezogen. )
Nein.
Und inwiefern sind die Förderkosten von bspw. Nordseeöl in diesem Jahr gestiegen? Ach sind sie nicht? Und bei wem bleibt die Differenz zum gestiegenen Weltmarktpreis dann wieder hängen? Ach wieder die gleichen Exxonmobil, BP, Shell und Co? Potzblitz!:p :P

Was meinst du denn, wie hoch ist der deutsche Personalkostenanteil an den Benzinpreisen? 🤪 Und wieviel verdient das deutsche Personal seit der Preisexplosion mehr als vorher? :roflmao:
Wir können bis morgen diskutieren. Du bist jemand, der gerne Steuern zahlt und ich jemand, der schaut was er verdienen kann.

Meine Position ist: Steuern runter, CO2-Abgabe weg, Preisdeckel drauf, fertig.
Und die Dividenden gehen nunmal an die Aktieninhaber - und die sitzen wie oben genannt mit überwältigender Mehrheit außerhalb Deutschlands!
Niemand hindert dich daran dir Aktien dieser Unternehmen, ausgenommen Aramco, zu kaufen.
Eben deswegen ist es absolut fatal sich als Volkswirtschaft der Macht eines solchen Oligopols auszuliefern - und genau das haben wir in den letzten Jahrzehnten mehr und mehr gemacht. Weil die Wettbewerbshüter geschlafen haben. Also weiter schlafen lassen???
Du kannst ja in Deutschland nach Öl buddeln, Solaranlagen bauen um das Land zum Selbstversorger zu machen.:D Deutschland hatte selbst mal namhafte Unternehmen in dem Bereich und es hatte eine leistungsfähige, eigene Energieinfrastruktur. Alles verkauft oder eingestampft.

BASF? Seit 2022 ist der Aktienkurs eine horizontale Linie. Das Unternehmen verlagert verzweifelt ins billige Ausland und verkauft sogar Eigentumswohnungen um sich über Wasser zu halten. Ursache: Die America-First and Germany Last-Politik seit Feb 2022.
Dann lass uns doch mal bei einer Ebene anfangen was zu ändern. Sonst kann man sich auch zurück lehnen und sagen "man braucht nicht anfangen einen einzelnen Sachverhalt zu verbessern, is ja eh ALLES schlimm!"... mit der Einstellung sind wir tatsächlich dem Untergang geweiht!
Du bist doch keine 18 mehr. Woher dieser Idealismus in dem Alter? Es ist wie wenn du ne Alte daheim hast, die zu viel Geld ausgibt und du dir Gedanken machst, wie du noch mehr Geld verdienst um die Bude am Laufen zu halten. Das ist unser Staat. Wenn man sich den aktuellen Haushaltsentwurf anschaut und das letztjährige Thema Sondervermögen, dann wirkt die aktuelle Spritpreisdiskussion wie Peanuts.
Doch, denn wenn die Kohle nicht aus Deutschland abfließt, sondern hier bleibt ist uns schon damit gedient. Der Staatshaushalt könnte etwas entlastet werden und selbst wenn damit nur noch mehr überflüssige Beamte eingestellt würden, würden diese im Gegensatz zu BlackRock und Co tatsächlich das Geld beim Bäcker um die Ecke ausgeben und somit die Volkswirtschaft stärken!
BlackRock klingt für mich immer nach einer Weltverschwörung. Mir sind die völlig latte aber wenn die ihren 6%igen-Anteil am DAX 40 verkaufen, werden die Schlangen beim Bäcker km-lang werden.
 
Das ist schon richtig. Dummerweise hat der Staat aber jetzt schon ein Defizit. Wenn also auf der Seite die Einnahmen reduziert werden, müssen folglich entweder irgendwelche Ausgaben verringert werden, oder mehr Schulden gemacht werden, oder die Einnahmen auf anderer Seite kompensiert werden. Egal was, der Aufschrei wird entsprechend sein. Stellt sich also die Frage, ob mit Steuergeldern - aus meiner Sicht - unanständig hohe Gewinne der Mineralölwirtschaft finanziert werden sollen, oder ob es nicht vielleicht doch andere Möglichkeiten gibt, das Geld dort abzuschöpfen, wo es „ verdient“ wird, ohne die Staatskasse und somit die Steuerzahler zu belasten.

Im übrigen würde der Staat, beispielsweise bei einem Spritpreisdeckel, automatisch einen Beitrag leisten, da die Steuer ja auch geringer ausfallen würde.

Wenn ich das richtig verfolgt habe, dann nimmt der Staat durch die Umsatzsteuer auf höhere Kraftstoffpreise ungeplant mehr ein. Wenn diese ungeplanten Mehreinnahmen eins zu eins zurückgegeben würden, ist das für den Staat Haushaltstechnisch ein Nullsummenspiel.
Andere Staaten mit erheblich weniger Wirtschaftskraft schaffen das offensichtlich.

Nun, die Vergangenheit hat bereits mehrmals gezeigt, dass staatliche Subventionen auf den Benzinpreis zumindest zum Teil zuerst einmal von der Mineralölwirtschaft abgegriffen wurden. Warum sollte das diesmal wohl anders sein?.

Nun es ging Dummerweise um das Defizit des Staates und nicht wann oder wo etwas zurückgegebenes ankommt oder nicht.
 
Die Tankstellen dieser Riesen in Europa gehören ihnen selbst nicht mehr sondern lokalen Mittelständlern. Gleichzeitig wurden beim Verkauf viele Mitarbeiter entlassen.
Okay es wird echt konfus. Ich schreibe von Raffinerien, du kommst mit Tankstellen. Davon abgesehen gehören Tankstellen in der Regel trotzdem den Konzernen und werden nur von Pächtern betrieben, weil es sich für die Konzerne lohnt. (Die kleinen Pächter-Betriebsgrößen verhindern das Recht auf Betriebsräte, Tarifverträge etc.) Und die Spritpreise werden trotzdem vom Konzern vorgegeben und der Pächter erhält einen so niedrigen einstelligen Centbetrag, dass die meisten nur durch die Shops überleben können. Unterhalte dich doch mal mit nem Tankstellenpächter!
Und viele Mitarbeiter wurden entlassen? Inwiefern passt das den zu den tollen Gehältern, welche doch angeblich die Volkswirtschaft und den Staat finanzieren? Siehe:
sie zahlen unter anderem Gehälter und Dividenden, die zu Lidl, zum örtlichen Bäcker und - Überraschung - zum Finanzamt getragen getragen werden.

sondern?
Du bist jemand, der gerne Steuern zahlt und ich jemand, der schaut was er verdienen kann.
Hast du das fantasiert oder kannst du mir zeigen wo das steht?
Im Gegenteil, gerade um keine zusätzlichen Steuern zu zahlen, sollte es keine Steuersubvention von Konzerngewinnen geben! Die Preise und die folglichen Gewinne müssen begrenzt werden - damit sinkt dann sogar wieder der preisgetriebene Mwst.-Betrag je Liter.
Niemand hindert dich daran dir Aktien dieser Unternehmen, ausgenommen Aramco, zu kaufen.
Schön, dass du meinst, dass ich mit meinem Kapital etwas daran ändern könnte, dass der Großteil der Dividenden ins Ausland abfließt, aber dafür reicht der Geldbeutel leider nicht. :p :P
Im Gegenteil, durch den Aktienkauf stärkt man die Macht des Oligopols sogar noch stärker, so dass die Krake sich auch noch den letzten Wettbewerb einverleiben kann.
Du kannst ja in Deutschland nach Öl buddeln, Solaranlagen bauen um das Land zum Selbstversorger zu machen.:D Deutschland hatte selbst mal namhafte Unternehmen in dem Bereich und es hatte eine leistungsfähige, eigene Energieinfrastruktur. Alles verkauft oder eingestampft.

BASF? Seit 2022 ist der Aktienkurs eine horizontale Linie. Das Unternehmen verlagert verzweifelt ins billige Ausland und verkauft sogar Eigentumswohnungen um sich über Wasser zu halten. Ursache: Die America-First and Germany Last-Politik seit Feb 2022.

Du bist doch keine 18 mehr. Woher dieser Idealismus in dem Alter? Es ist wie wenn du ne Alte daheim hast, die zu viel Geld ausgibt und du dir Gedanken machst, wie du noch mehr Geld verdienst um die Bude am Laufen zu halten. Das ist unser Staat.
Schön, wie du auf der einen Seite sagst was alles schief gelaufen ist, aber gleichzeitig Leute die es anders machen würden als Idealist titulierst. Das nennt sich dann wohl Pessimist...
Wenn man sich den aktuellen Haushaltsentwurf anschaut und das letztjährige Thema Sondervermögen, dann wirkt die aktuelle Spritpreisdiskussion wie Peanuts.
What about...?
Sollen wir die Spritpreisabzocke nicht noch mit der Rentenlücke oder der Hyperinflation der 1920er Jahre vergleichen? Fehlt doch noch!
Im Vergleich zum zweiten Weltkrieg eh alles harmlos...🤪... somit alles gut, weitermachen!:whistle:
 
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Die FDP hat den Vorschlag gemacht, die KFZ-Steuer komplett und dauerhaft abzuschaffen. Am Anfang fand ich die Idee relativ blöd, weil viele, die wenig Geld haben und auf das Auto angewiesen sind, extrem wenig bekommen (Kleinwagen mit Benzinmotor oder kleines Elektroauto). Profitieren tuen Dieselfahrer und alle mit "fetten Motoren", die aber gar nicht subventioniert werden müssen, insbesondere auch, wenn sie das Auto gar nicht oft benutzen.

Egal, je länger ich darüber nachdenke, desto besser gefällt mir die Idee, aber nicht, weil ich damit etwa dem G63 AMG-Fahrer fast 1.500 EUR schenke, sondern weil man das zum Anlass nehmen könnte, die KFZ-Steuer sinnvoll zu reformieren, wenn die Benzinpreise wieder normale Ausmaße angenommen haben. Die KFZ-Steuer wird sich dauerhaft nicht halten können, wenn der Anteil an Hybrid- und Elektroautos stetig zunimmt. Als Elektromobilität noch ein Nischendasein fristete, konnte man die lange Steuerfreiheit noch ignorieren, heute nicht mehr. Elektroautos verpesten zwar nicht die Luft, nutzen aber auch unsere Straßen, insofern ist es schwer verständlich, warum Elektro- und Hybridautos so einen großen Bonus bekommen. Zudem zahlen sie auch keine Steuern, die etwa auf Benzin fällig werden.

Also... hab gerade gelesen, es wird wohl wieder einen "Rabatt" von ca. 17 Cent geben. Immerhin schnell, einfach einzuführen, ohne viel Bürokratie. Besser als alles andere.
 
Okay es wird echt konfus. Ich schreibe von Raffinerien, du kommst mit Tankstellen. Davon abgesehen gehören Tankstellen in der Regel trotzdem den Konzernen und werden nur von Pächtern betrieben, weil es sich für die Konzerne lohnt. (Die kleinen Pächter-Betriebsgrößen verhindern das Recht auf Betriebsräte, Tarifverträge etc.) Und die Spritpreise werden trotzdem vom Konzern vorgegeben und der Pächter erhält einen so niedrigen einstelligen Centbetrag, dass die meisten nur durch die Shops überleben können. Unterhalte dich doch mal mit nem Tankstellenpächter!
Und viele Mitarbeiter wurden entlassen? Inwiefern passt das den zu den tollen Gehältern, welche doch angeblich die Volkswirtschaft und den Staat finanzieren? Siehe:
Nein, den Konzernen gehört "häufig" nur die Marke, weil sie die Kosten auf ein Minimum senken wollen. Beispiel: Glaubst du, dass die Esso-Tankstellen über Nacht plötzlich deutlich sauberer und heller wurden, weil man den Esso-Tiger in den Zoo verbannt hat oder weil sie den Besitzer gewechselt haben?

Es wird dann konfus wenn Unwissen mit KI gekreuzt wird. Guck dir einfach die ganze Kette von Bohrung bis Zapfsäule an.
Schön, dass du meinst, dass ich mit meinem Kapital etwas daran ändern könnte, dass der Großteil der Dividenden ins Ausland abfließt, aber dafür reicht der Geldbeutel leider nicht. :p :P
Im Gegenteil, durch den Aktienkauf stärkt man die Macht des Oligopols sogar noch stärker, so dass die Krake sich auch noch den letzten Wettbewerb einverleiben kann.
Du kannst die Situation für dich ändern indem du dir eine relativ sichere Einnahmequelle schaffst, die dich für die Spielchen an der Tankstelle entschädigt. Das geht schon mit 10k Euro.

Während du deine Weltverbesserungspläne schmiedest und einen Hass auf ein 140 Jahre altes business pflegst, das unsere Vorfahren aus der Höhle geholt hat, hat sich Trump alleine in 2026 drei unfassbar große Öl-/Gasvorkommen gesichert (Grönland, Irak, Venezuela) und ein weiteres von der Außenwelt abgeschnitten (Iran). Am fünften beißt er sich die Zähne aus (Russland). Das ist die Realität, die seiner Wirtschaft helfen wird.

Deutschland ist in all dem zunehmend Konsument. Selbsthass statt sowas wie Germany First.
Schön, wie du auf der einen Seite sagst was alles schief gelaufen ist, aber gleichzeitig Leute die es anders machen würden als Idealist titulierst. Das nennt sich dann wohl Pessimist...

What about...?
Sollen wir die Spritpreisabzocke nicht noch mit der Rentenlücke oder der Hyperinflation der 1920er Jahre vergleichen? Fehlt doch noch!
Im Vergleich zum zweiten Weltkrieg eh alles harmlos...🤪... somit alles gut, weitermachen!:whistle:
Wir können das Spiel umdrehen:

Erstelle bitte einen Fred in dem es um Erfolge, gute Neuigkeiten und vielversprechende Lösungen aus der deutschen Politik, Gesellschaft und Wirtschaft geht.:D

Es könnte aber gut sein, dass der Fred entweder leer bleibt, weil es nix Positives gibt oder es wird darin so lustig wie im Witze-Fred denn in diesem Land gibt es - außer bei Bayern München im Fussball - seit Jahren keine nennenswerten Erfolge mehr.

Wie gesagt, wenn du anderer Meinung bist, leg los. Gute Nachrichten sind von den Forumsregeln abgedeckt.:D
 
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