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Können wir das ganze Politik-Gefasel, entsprechend der Forumsregeln, einfach mal weglassen?
Das wäre sehr wünschenswert!
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Kann man das trennen? Ich glaube nicht. Dann löscht doch das Thema….Können wir das ganze Politik-Gefasel, entsprechend der Forumsregeln, einfach mal weglassen?
Das wäre sehr wünschenswert!
Ich schreibe schon sehr langsam und in einfacher Sprache. Mehr kann ich für dich nicht tun.Können wir das ganze Politik-Gefasel, entsprechend der Forumsregeln, einfach mal weglassen?
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Dir ist aber schon bewusst, dass eben nach der Argumentation von dir und den Ölkonzernen die Kosten für Rohöl nur ca ein Viertel des Spritpreises ausmachen? Das heißt, wenn das Öl um 10% teurer wird, dürften die Spritpreise nur um 2-3% anziehen - genau das Gegenteil ist aber der Fall, klar zu sehen bspw. auf www.benzinpreis.de/de/preisarchiv/ !Hier der Grund für die von dnh gezeigte Kurve. Gemessen am Ölpreisanstieg ist der Spritpreisanstieg der letzten Tage noch im Rahmen.
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).Sie mögen die weltpolitische Lage nicht verursacht haben, aber sie nutzen sie aus wie Plünderer nach einer (Natur-)Katastrophe. Die Plünderer haben das Erdbeben o.ä. auch nicht verursacht, aber sie nutzen es zum Schaden anderer aus.Es wird immer Fraktionen geben, die der einen oder anderen Seite die Schuld zuschieben aber Fakt ist nunmal, dass Ölfirmen die aktuelle Lage nicht verursacht haben.
Was passiert denn aktuell mit dem exorbitanten Gewinnen von ExxonMobil (Q2 +244% zum Vorjahr!!!) Und Co?Eine Übergewinnsteuer würde lediglich dafür sorgen, dass deutsche Arbeitsplätze in der Ölbranche und Chemieverarbeitung verloren gehen

Wo ist eigentlich die Übergewinndiskussion beim Thema Rüstung? Dort sind Übergewinne politisch konstruiert und toleriert.
Hervorragender Whataboutism! Rechtfertigt der eine Missstand den anderen?Drittes Thema, das GKV-Stabilisierungsgesetz. Kassen und Bürger freuen sich kurzfristig über Freibier. Die langfristigen Folgen sind hier knapp umrissen:
Zwischen Ölpreis und Produktpreis liegen Raffination, Transport, Vertrieb und 57% Steuern (vom Endpreis). Jede dieser Stationen nutzt den Gunst der Stunde. Ich tippe auf überhöhte Raffinerie-/ Handelsmargen und - wen sonst - den Staat, der mit seiner Mehrfachbesteuerung zum Rest beiträgt.Dir ist aber schon bewusst, dass eben nach der Argumentation von dir und den Ölkonzernen die Kosten für Rohöl nur ca ein Viertel des Spritpreises ausmachen? Das heißt, wenn das Öl um 10% teurer wird, dürften die Spritpreise nur um 2-3% anziehen - genau das Gegenteil ist aber der Fall, klar zu sehen bspw. auf www.benzinpreis.de/de/preisarchiv/ !
Bspw. Kostete der Liter Benzin am 1.8. 2,20€ und der Liter Rohöl 0,49€
Gestern dagegen kostete der Liter Rohöl 0,57€ (also +0,08€) aber der Liter Benzin kostete 2,36€ (+0,16€).
Was denkst du wo der Großteil der zusätzlichen 8 Cent (=Differenz 0,16€-0,08€) versickert? Genau, in den Taschen der Ölkonzerne (u.a. deines Arbeitgebers?, ggfs. bist du deshalb etwas voreingenommen und "betriebsblind"!?).
Vor weit über 100 Jahren wurde die Standard Oil Company in etliche kleine Unternehmen zerschlagen, weil sie zu mächtig war. Die Nachkömmlinge sind auch heute bestimmend.Übliche Handelsmargen sind 5-25%, wegen mir auch 50%. Aber wenn jemand aufgrund einer Beschaffungskostensteigerung noch mal 100% auf ein zuvor schon seeeeehr profitables Produkt aufschlägt, dann ist das m.E. schon fragwürdig.
Zumal die Beschaffungskostensteigerung selbst ja auch schon im eigenen Konzern stattgefunden hat, denn unser Öl kommt nicht aus der Straße von Hormus, sondern bspw. von Bohrinseln und Pumpen in der Nordsee und den USA, welche den gleichen Konzernen gehören, die auch hier die Tankstellen betreiben.
Also verdienen die doppelt - durch Steigerung des Rohölpreises und durch anteilige Verdoppelung des Spritpreises!
Soll, kann und muss sich eine soziale Marktwirtschaft solche Oligopolstrukturen und Preiswucher gefallen lassen?
Meinem ethischen Empfinden und meiner wirtschaftlichen Ansicht nach, gehören solche Strukturen zerschlagen bzw. deren Profitabilität durch Regulierung so eingeschränkt, dass wieder echter freier Wettbewerb (=Marktwirtschaft) entsteht.
Was tust du, tut Deutschland, tut Amerika gegen den venezolanischen Ölraub? Not your business, right?Sie mögen die weltpolitische Lage nicht verursacht haben, aber sie nutzen sie aus wie Plünderer nach einer (Natur-)Katastrophe. Die Plünderer haben das Erdbeben o.ä. auch nicht verursacht, aber sie nutzen es zum Schaden anderer aus.
Nun ist es natürlich immer eine ethische Frage und somit vom Gerechtigkeitsempfinden eines jeden Einzelnen abhängig, was er schon als Plündern sieht und was nicht.
Fakt ist und bleibt aber, dass die Ölkonzerne nicht nur Kosten weiter geben, siehe obige Berechnung.
Keine Ahnung, ich bin nicht deren CEO. Ich tippe aber, sie zahlen unter anderem Gehälter und Dividenden, die zu Lidl, zum örtlichen Bäcker und - Überraschung - zum Finanzamt getragen getragen werden. Darüber hinaus verkaufen diese Unternehmen Produkte, die überlebensnotwendig für den westlichen Lifestyle sind.Was passiert denn aktuell mit dem exorbitanten Gewinnen von ExxonMobil (Q2 +244% zum Vorjahr!!!) Und Co?
Deutschland ist an sich investitionsfeindlich. Hohe Kosten, Ideologie, unklare Politik, Bürokratie und eine grüne Arbeitsmoral. 4 statt 5 Tage arbeiten reichen doch locker um China zu rasieren und wenn nicht, dann nehmen wir es von den (reichen) boomern. Branchenübergreifend sehen wir einen sog. degrowth, wo Arbeitsplätze nach Osteuropa und Indien wandern, egal ob Mittelstand oder Konzern.Die werden doch auch nicht in Deutschland reinvestiert und fließen nicht in den deutschen Arbeitsmarkt. Das Geld fließt ab und ist weg, Cash aus der Täsch!
Du musst nicht spoilern, ich kann das ab. Keine Ahnung wem Exxon gehört aber Blackrock wird mit großer Wahrscheinlichkeit auch der Eigentümer vom Haribo-Goldbär sein. Sie sind überall. Jetzt über Blackrock zu sprechen wäre aber Whataboutism.Größter Aktionär von ExxonMobil ist übrigens BlackRock(USA) mit bekanntermaßen hervorragenden Kontakten zu Trump und Merz...just sayin'...![]()

Whataboutism ist wichtig um Framing zu durchbrechen und Doppelmoral aufzuzeigen. Es zeigt, dass unsere Politik auf verschiedenen Ebenen völlig wehrlos ist.Hervorragender Whataboutism! Rechtfertigt der eine Missstand den anderen?

Das ist schon richtig. Dummerweise hat der Staat aber jetzt schon ein Defizit. Wenn also auf der Seite die Einnahmen reduziert werden, müssen folglich entweder irgendwelche Ausgaben verringert werden, oder mehr Schulden gemacht werden, oder die Einnahmen auf anderer Seite kompensiert werden. Egal was, der Aufschrei wird entsprechend sein. Stellt sich also die Frage, ob mit Steuergeldern - aus meiner Sicht - unanständig hohe Gewinne der Mineralölwirtschaft finanziert werden sollen, oder ob es nicht vielleicht doch andere Möglichkeiten gibt, das Geld dort abzuschöpfen, wo es „ verdient“ wird, ohne die Staatskasse und somit die Steuerzahler zu belasten.Nur damit wir nochmal sehen über was wir hier eigentlich reden. Mal am Beispiel von E10
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Vater Staat könnte hier ebenfalls, sofern es politisch gewollt wäre, die Steuerlast reduzieren. Denn am Ende sind fast 50% des Endpreises an der Zapfsäule Steuer- und Abgabenlast an Vater Staat. Es gäbe also mehrer Möglichkeiten hier anzugreifen. Selbst ohne sich überhaupt mit den Mineralölkonzernen beschäftigen zu müssen.
Wie bei jedem vernünftigen Haushaltsplan, sollte man zuerst mal einen Blick auf seine Ausgaben werfen und überlegen, ob denn das alles sein muss. ;-) Denn wenn ich z.B. monatl. soviel verdiene wie noch nie und das locker für meine Fixkosten +Investitionen und Urlaube etc reichen würde, aber ich unbedingt noch den Club der verrückten Hundefriseure im Nachbarort, Herrn Bernhards neue Einfahrt, die neue Trainingshalle der Einradfahrer 3 Orte weiter und die Miete und das Essen von Frau Schlabotnikov von ggü. bezahle, weil sie sich mental nicht in der Lage fühlt zu arbeiten, dann wirds halt irgendwann eng. Dann kann ich mir zwar auf die Schulter klopfen weil ich so ein moralischer Mensch bin, aber Moral hat leider noch keine Rechnungen bezahlt. Wenn ich clever bin, dann reduzieren ich erstmal die unnötigen Ausgaben und wenn ich dumm bin, dann nehme ich neue Schulden auf. ;-)Das ist schon richtig. Dummerweise hat der Staat aber jetzt schon ein Defizit. Wenn also auf der Seite die Einnahmen reduziert werden, müssen folglich entweder irgendwelche Ausgaben verringert werden, oder mehr Schulden gemacht werden, oder die Einnahmen auf anderer Seite kompensiert werden. Egal was, der Aufschrei wird entsprechend sein. Stellt sich also die Frage, ob mit Steuergeldern - aus meiner Sicht - unanständig hohe Gewinne der Mineralölwirtschaft finanziert werden sollen, oder ob es nicht vielleicht doch andere Möglichkeiten gibt, das Geld dort abzuschöpfen, wo es „ verdient“ wird, ohne die Staatskasse und somit die Steuerzahler zu belasten.
Im übrigen würde der Staat, beispielsweise bei einem Spritpreisdeckel, automatisch einen Beitrag leisten, da die Steuer ja auch geringer ausfallen würde.
Das ist schon richtig. Dummerweise hat der Staat aber jetzt schon ein Defizit. Wenn also auf der Seite die Einnahmen reduziert werden, müssen folglich entweder irgendwelche Ausgaben verringert werden, oder mehr Schulden gemacht werden, oder die Einnahmen auf anderer Seite kompensiert werden. Egal was, der Aufschrei wird entsprechend sein. Stellt sich also die Frage, ob mit Steuergeldern - aus meiner Sicht - unanständig hohe Gewinne der Mineralölwirtschaft finanziert werden sollen, oder ob es nicht vielleicht doch andere Möglichkeiten gibt, das Geld dort abzuschöpfen, wo es „ verdient“ wird, ohne die Staatskasse und somit die Steuerzahler zu belasten.
Im übrigen würde der Staat, beispielsweise bei einem Spritpreisdeckel, automatisch einen Beitrag leisten, da die Steuer ja auch geringer ausfallen würde.
Der Staat ist in diesem Verschuldungstempo nicht überlebensfähig. Die Antwort auf die explodierende Ausgabenseite kann nicht immer nur "mehr Steuern" und "mehr Schulden" sein.Das ist schon richtig. Dummerweise hat der Staat aber jetzt schon ein Defizit. Wenn also auf der Seite die Einnahmen reduziert werden, müssen folglich entweder irgendwelche Ausgaben verringert werden, oder mehr Schulden gemacht werden, oder die Einnahmen auf anderer Seite kompensiert werden. Egal was, der Aufschrei wird entsprechend sein. Stellt sich also die Frage, ob mit Steuergeldern - aus meiner Sicht - unanständig hohe Gewinne der Mineralölwirtschaft finanziert werden sollen, oder ob es nicht vielleicht doch andere Möglichkeiten gibt, das Geld dort abzuschöpfen, wo es „ verdient“ wird, ohne die Staatskasse und somit die Steuerzahler zu belasten.
Im übrigen würde der Staat, beispielsweise bei einem Spritpreisdeckel, automatisch einen Beitrag leisten, da die Steuer ja auch geringer ausfallen würde.
Nun, die Vergangenheit hat bereits mehrmals gezeigt, dass staatliche Subventionen auf den Benzinpreis zumindest zum Teil zuerst einmal von der Mineralölwirtschaft abgegriffen wurden. Warum sollte das diesmal wohl anders sein?.Wenn ich das richtig verfolgt habe, dann nimmt der Staat durch die Umsatzsteuer auf höhere Kraftstoffpreise ungeplant mehr ein. Wenn diese ungeplanten Mehreinnahmen eins zu eins zurückgegeben würden, ist das für den Staat Haushaltstechnisch ein Nullsummenspiel.
Andere Staaten mit erheblich weniger Wirtschaftskraft schaffen das offensichtlich.
Anderes Thema.Der Staat ist in diesem Verschuldungstempo nicht überlebensfähig. Die Antwort auf die explodierende Ausgabenseite kann nicht immer nur "mehr Steuern" und "mehr Schulden" sein.
Noch ein Grund mehr, die Gewinne hier zu begrenzen.Nachtrag, was mit dem Geld von Ölunternehmen passiert: Unternehmen am Golf sind der Grund, dass die dortige Bevölkerung praktisch keine Einkomensteuern zahlt.
Herzlichen Glückwunsch, aber worüber regst du dich denn dann so auf?Ich zahle 2% Sozialabgaben, fertig.
Völlig anders Thema.Wie bei jedem vernünftigen Haushaltsplan, sollte man zuerst mal einen Blick auf seine Ausgaben werfen und überlegen, ob denn das alles sein muss. ;-) Denn wenn ich z.B. monatl. soviel verdiene wie noch nie und das locker für meine Fixkosten +Investitionen und Urlaube etc reichen würde, aber ich unbedingt noch den Club der verrückten Hundefriseure im Nachbarort, Herrn Bernhards neue Einfahrt, die neue Trainingshalle der Einradfahrer 3 Orte weiter und die Miete und das Essen von Frau Schlabotnikov von ggü. bezahle, weil sie sich mental nicht in der Lage fühlt zu arbeiten, dann wirds halt irgendwann eng. Dann kann ich mir zwar auf die Schulter klopfen weil ich so ein moralischer Mensch bin, aber Moral hat leider noch keine Rechnungen bezahlt. Wenn ich clever bin, dann reduzieren ich erstmal die unnötigen Ausgaben und wenn ich dumm bin, dann nehme ich neue Schulden auf. ;-)
Du hast damit angefangen und ich habe deinen Beitrag dazu zitiert ;-) demzufolge wäre dein Beitrag auch ein "anderes Thema"Völlig anders Thema.
Und wer handelt mit dem Zeug und wem gehören die meisten Raffinerien in Deutschland? Shell, Exxonmobil, BP und Co! Merkst du was?Ich tippe auf überhöhte Raffinerie-/ Handelsmargen und - wen sonst - den Staat, der mit seiner Mehrfachbesteuerung zum Rest beiträgt.
Die Kohle landet immer bei den gleichen, egal was du argumentierst, warum es teurer geworden ist!!!! So ist das, wenn die ganze Wertschöpfungskette einigen wenigen gehört...Und inwiefern sind die Förderkosten von bspw. Nordseeöl in diesem Jahr gestiegen? Ach sind sie nicht? Und bei wem bleibt die Differenz zum gestiegenen Weltmarktpreis dann wieder hängen? Ach wieder die gleichen Exxonmobil, BP, Shell und Co? Potzblitz!Die Marge wird davon bestimmt, wie hoch die Kosten zur Förderung an dem jeweiligen Ort sind.

Was meinst du denn, wie hoch ist der deutsche Personalkostenanteil an den Benzinpreisen?Ich tippe aber, sie zahlen unter anderem Gehälter und Dividenden, die zu Lidl, zum örtlichen Bäcker und - Überraschung - zum Finanzamt getragen getragen werden.

Eben deswegen ist es absolut fatal sich als Volkswirtschaft der Macht eines solchen Oligopols auszuliefern - und genau das haben wir in den letzten Jahrzehnten mehr und mehr gemacht. Weil die Wettbewerbshüter geschlafen haben. Also weiter schlafen lassen???Darüber hinaus verkaufen diese Unternehmen Produkte, die überlebensnotwendig für den westlichen Lifestyle sind.
Dann lass uns doch mal bei einer Ebene anfangen was zu ändern. Sonst kann man sich auch zurück lehnen und sagen "man braucht nicht anfangen einen einzelnen Sachverhalt zu verbessern, is ja eh ALLES schlimm!"... mit der Einstellung sind wir tatsächlich dem Untergang geweiht!Deutschland ist an sich investitionsfeindlich. Hohe Kosten, Ideologie, unklare Politik, Bürokratie und eine grüne Arbeitsmoral. 4 statt 5 Tage arbeiten reichen doch locker um China zu rasieren und wenn nicht, dann nehmen wir es von den (reichen) boomern. Branchenübergreifend sehen wir einen sog. degrowth, wo Arbeitsplätze nach Osteuropa und Indien wandern, egal ob Mittelstand oder Konzern.
Du musst nicht spoilern, ich kann das ab. Keine Ahnung wem Exxon gehört aber Blackrock wird mit großer Wahrscheinlichkeit auch der Eigentümer vom Haribo-Goldbär sein. Sie sind überall. Jetzt über Blackrock zu sprechen wäre aber Whataboutism.
Whataboutism ist wichtig um Framing zu durchbrechen und Doppelmoral aufzuzeigen. Es zeigt, dass unsere Politik auf verschiedenen Ebenen völlig wehrlos ist.
Doch, denn wenn die Kohle nicht aus Deutschland abfließt, sondern hier bleibt ist uns schon damit gedient. Der Staatshaushalt könnte etwas entlastet werden und selbst wenn damit nur noch mehr überflüssige Beamte eingestellt würden, würden diese im Gegensatz zu BlackRock und Co tatsächlich das Geld beim Bäcker um die Ecke ausgeben und somit die Volkswirtschaft stärken!Ob diese Unternehmen nun zerschlagen werden oder mit 500% Übergewinnsteuer belegt werden, wird uns beiden nichts nützen denn unsere Kohle ist an der Zapfsäule gegen Sprit getauscht worden.
Also soll Vater Staat uns für die Profitgier der Oligopole entschädigen bzw diese quersubventionieren? Mit unserem Geld? Und das durch höhere Steuern wieder einnehmen?Nur damit wir nochmal sehen über was wir hier eigentlich reden. Mal am Beispiel von E10
Anhang anzeigen 736859
Vater Staat könnte hier ebenfalls, sofern es politisch gewollt wäre, die Steuerlast reduzieren. Denn am Ende sind fast 50% des Endpreises an der Zapfsäule Steuer- und Abgabenlast an Vater Staat.
Es gäbe also mehrer Möglichkeiten hier anzugreifen. Selbst ohne sich überhaupt mit den Mineralölkonzernen beschäftigen zu müssen.

Ich akzeptiere sehr wohl andere Meinungen. Deshalb muss ich mir die aber nicht zu eigen machen und darf durchaus meine eigene haben.Also entweder möchte man das Thema hier ganzheitlich betrachten, akzeptiert verschiedene Meinungen und Positionen oder es bleibt bei belanglosem Geplänkel bzw. Schließen des Threads ;-) Was am Ende leider genau das aktuell gesellschaftliche Problem im Mikrokosmos des Forum spiegeln würde
Die Tankstellen dieser Riesen in Europa gehören ihnen selbst nicht mehr sondern lokalen Mittelständlern. Gleichzeitig wurden beim Verkauf viele Mitarbeiter entlassen.Und wer handelt mit dem Zeug und wem gehören die meisten Raffinerien in Deutschland? Shell, Exxonmobil, BP und Co! Merkst du was?Die Kohle landet immer bei den gleichen, egal was du argumentierst, warum es teurer geworden ist!!!! So ist das, wenn die ganze Wertschöpfungskette einigen wenigen gehört...
Nein.Steuern sind zum größten Teil Fixwerte pro Liter und wurden nicht erhöht, somit kann der Staat keine Steigerung verursacht haben und profitiert höchstens indirekt an den 19% Mwst.
(Innerhalb der Wertschöpfungskette wird die Mwst. übrigens nicht fällig bzw. als Vorsteuer abgezogen. )
Wir können bis morgen diskutieren. Du bist jemand, der gerne Steuern zahlt und ich jemand, der schaut was er verdienen kann.Und inwiefern sind die Förderkosten von bspw. Nordseeöl in diesem Jahr gestiegen? Ach sind sie nicht? Und bei wem bleibt die Differenz zum gestiegenen Weltmarktpreis dann wieder hängen? Ach wieder die gleichen Exxonmobil, BP, Shell und Co? Potzblitz!
Was meinst du denn, wie hoch ist der deutsche Personalkostenanteil an den Benzinpreisen?Und wieviel verdient das deutsche Personal seit der Preisexplosion mehr als vorher?
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Niemand hindert dich daran dir Aktien dieser Unternehmen, ausgenommen Aramco, zu kaufen.Und die Dividenden gehen nunmal an die Aktieninhaber - und die sitzen wie oben genannt mit überwältigender Mehrheit außerhalb Deutschlands!
Du kannst ja in Deutschland nach Öl buddeln, Solaranlagen bauen um das Land zum Selbstversorger zu machen.Eben deswegen ist es absolut fatal sich als Volkswirtschaft der Macht eines solchen Oligopols auszuliefern - und genau das haben wir in den letzten Jahrzehnten mehr und mehr gemacht. Weil die Wettbewerbshüter geschlafen haben. Also weiter schlafen lassen???
Deutschland hatte selbst mal namhafte Unternehmen in dem Bereich und es hatte eine leistungsfähige, eigene Energieinfrastruktur. Alles verkauft oder eingestampft.Du bist doch keine 18 mehr. Woher dieser Idealismus in dem Alter? Es ist wie wenn du ne Alte daheim hast, die zu viel Geld ausgibt und du dir Gedanken machst, wie du noch mehr Geld verdienst um die Bude am Laufen zu halten. Das ist unser Staat. Wenn man sich den aktuellen Haushaltsentwurf anschaut und das letztjährige Thema Sondervermögen, dann wirkt die aktuelle Spritpreisdiskussion wie Peanuts.Dann lass uns doch mal bei einer Ebene anfangen was zu ändern. Sonst kann man sich auch zurück lehnen und sagen "man braucht nicht anfangen einen einzelnen Sachverhalt zu verbessern, is ja eh ALLES schlimm!"... mit der Einstellung sind wir tatsächlich dem Untergang geweiht!
BlackRock klingt für mich immer nach einer Weltverschwörung. Mir sind die völlig latte aber wenn die ihren 6%igen-Anteil am DAX 40 verkaufen, werden die Schlangen beim Bäcker km-lang werden.Doch, denn wenn die Kohle nicht aus Deutschland abfließt, sondern hier bleibt ist uns schon damit gedient. Der Staatshaushalt könnte etwas entlastet werden und selbst wenn damit nur noch mehr überflüssige Beamte eingestellt würden, würden diese im Gegensatz zu BlackRock und Co tatsächlich das Geld beim Bäcker um die Ecke ausgeben und somit die Volkswirtschaft stärken!
Das ist schon richtig. Dummerweise hat der Staat aber jetzt schon ein Defizit. Wenn also auf der Seite die Einnahmen reduziert werden, müssen folglich entweder irgendwelche Ausgaben verringert werden, oder mehr Schulden gemacht werden, oder die Einnahmen auf anderer Seite kompensiert werden. Egal was, der Aufschrei wird entsprechend sein. Stellt sich also die Frage, ob mit Steuergeldern - aus meiner Sicht - unanständig hohe Gewinne der Mineralölwirtschaft finanziert werden sollen, oder ob es nicht vielleicht doch andere Möglichkeiten gibt, das Geld dort abzuschöpfen, wo es „ verdient“ wird, ohne die Staatskasse und somit die Steuerzahler zu belasten.
Im übrigen würde der Staat, beispielsweise bei einem Spritpreisdeckel, automatisch einen Beitrag leisten, da die Steuer ja auch geringer ausfallen würde.
Wenn ich das richtig verfolgt habe, dann nimmt der Staat durch die Umsatzsteuer auf höhere Kraftstoffpreise ungeplant mehr ein. Wenn diese ungeplanten Mehreinnahmen eins zu eins zurückgegeben würden, ist das für den Staat Haushaltstechnisch ein Nullsummenspiel.
Andere Staaten mit erheblich weniger Wirtschaftskraft schaffen das offensichtlich.
Nun, die Vergangenheit hat bereits mehrmals gezeigt, dass staatliche Subventionen auf den Benzinpreis zumindest zum Teil zuerst einmal von der Mineralölwirtschaft abgegriffen wurden. Warum sollte das diesmal wohl anders sein?.
Okay es wird echt konfus. Ich schreibe von Raffinerien, du kommst mit Tankstellen. Davon abgesehen gehören Tankstellen in der Regel trotzdem den Konzernen und werden nur von Pächtern betrieben, weil es sich für die Konzerne lohnt. (Die kleinen Pächter-Betriebsgrößen verhindern das Recht auf Betriebsräte, Tarifverträge etc.) Und die Spritpreise werden trotzdem vom Konzern vorgegeben und der Pächter erhält einen so niedrigen einstelligen Centbetrag, dass die meisten nur durch die Shops überleben können. Unterhalte dich doch mal mit nem Tankstellenpächter!Die Tankstellen dieser Riesen in Europa gehören ihnen selbst nicht mehr sondern lokalen Mittelständlern. Gleichzeitig wurden beim Verkauf viele Mitarbeiter entlassen.
sie zahlen unter anderem Gehälter und Dividenden, die zu Lidl, zum örtlichen Bäcker und - Überraschung - zum Finanzamt getragen getragen werden.
sondern?
Hast du das fantasiert oder kannst du mir zeigen wo das steht?Du bist jemand, der gerne Steuern zahlt und ich jemand, der schaut was er verdienen kann.
Schön, dass du meinst, dass ich mit meinem Kapital etwas daran ändern könnte, dass der Großteil der Dividenden ins Ausland abfließt, aber dafür reicht der Geldbeutel leider nicht.Niemand hindert dich daran dir Aktien dieser Unternehmen, ausgenommen Aramco, zu kaufen.

Schön, wie du auf der einen Seite sagst was alles schief gelaufen ist, aber gleichzeitig Leute die es anders machen würden als Idealist titulierst. Das nennt sich dann wohl Pessimist...Du kannst ja in Deutschland nach Öl buddeln, Solaranlagen bauen um das Land zum Selbstversorger zu machen.Deutschland hatte selbst mal namhafte Unternehmen in dem Bereich und es hatte eine leistungsfähige, eigene Energieinfrastruktur. Alles verkauft oder eingestampft.
BASF? Seit 2022 ist der Aktienkurs eine horizontale Linie. Das Unternehmen verlagert verzweifelt ins billige Ausland und verkauft sogar Eigentumswohnungen um sich über Wasser zu halten. Ursache: Die America-First and Germany Last-Politik seit Feb 2022.
Du bist doch keine 18 mehr. Woher dieser Idealismus in dem Alter? Es ist wie wenn du ne Alte daheim hast, die zu viel Geld ausgibt und du dir Gedanken machst, wie du noch mehr Geld verdienst um die Bude am Laufen zu halten. Das ist unser Staat.
What about...?Wenn man sich den aktuellen Haushaltsentwurf anschaut und das letztjährige Thema Sondervermögen, dann wirkt die aktuelle Spritpreisdiskussion wie Peanuts.

Nein, den Konzernen gehört "häufig" nur die Marke, weil sie die Kosten auf ein Minimum senken wollen. Beispiel: Glaubst du, dass die Esso-Tankstellen über Nacht plötzlich deutlich sauberer und heller wurden, weil man den Esso-Tiger in den Zoo verbannt hat oder weil sie den Besitzer gewechselt haben?Okay es wird echt konfus. Ich schreibe von Raffinerien, du kommst mit Tankstellen. Davon abgesehen gehören Tankstellen in der Regel trotzdem den Konzernen und werden nur von Pächtern betrieben, weil es sich für die Konzerne lohnt. (Die kleinen Pächter-Betriebsgrößen verhindern das Recht auf Betriebsräte, Tarifverträge etc.) Und die Spritpreise werden trotzdem vom Konzern vorgegeben und der Pächter erhält einen so niedrigen einstelligen Centbetrag, dass die meisten nur durch die Shops überleben können. Unterhalte dich doch mal mit nem Tankstellenpächter!
Und viele Mitarbeiter wurden entlassen? Inwiefern passt das den zu den tollen Gehältern, welche doch angeblich die Volkswirtschaft und den Staat finanzieren? Siehe:
Du kannst die Situation für dich ändern indem du dir eine relativ sichere Einnahmequelle schaffst, die dich für die Spielchen an der Tankstelle entschädigt. Das geht schon mit 10k Euro.Schön, dass du meinst, dass ich mit meinem Kapital etwas daran ändern könnte, dass der Großteil der Dividenden ins Ausland abfließt, aber dafür reicht der Geldbeutel leider nicht.
Im Gegenteil, durch den Aktienkauf stärkt man die Macht des Oligopols sogar noch stärker, so dass die Krake sich auch noch den letzten Wettbewerb einverleiben kann.
Wir können das Spiel umdrehen:Schön, wie du auf der einen Seite sagst was alles schief gelaufen ist, aber gleichzeitig Leute die es anders machen würden als Idealist titulierst. Das nennt sich dann wohl Pessimist...
What about...?
Sollen wir die Spritpreisabzocke nicht noch mit der Rentenlücke oder der Hyperinflation der 1920er Jahre vergleichen? Fehlt doch noch!
Im Vergleich zum zweiten Weltkrieg eh alles harmlos...... somit alles gut, weitermachen!
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