Wozu brauchen wir noch Mütter?

  • Ersteller Ersteller Andreazzz
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Mir stellt sich eigentlich mehr die Frage, wieso auf einmal die Pädagogen, die bisher immer sehr entrüstet die Verantwortung von sich gewiesen haben, ein Defizit der häuslichen Erziehung zu vervollständigen, auf einmal nun aber diejenigen sein sollen, die genau eben dieses leisten. Eben unter dem Deckmäntelchen einer Ganztagsschulung und frühen Abnabelung von Kindern.

Wie Dieter auch schon schrieb, die Kinder bis 16 Uhr in der Schule plus Nachhauseweg, eine spielerische Kindheit sieht anders aus... (und ich spreche jetzt hier nicht von 16-Jährigen).
 
Wenn es mich auch NICHTS angeht: Ich finde dein Benutzerbild schon länger sehr unangebracht vom Namen ganz zu schweigen. Wenn ich jetzt aber auch noch lese dass du Pädagoge bist, dann macht mir das WIRKLICH ANGST!:O

sorry aber dein "wildwestdenken" ist schon bisschen weit her geholt.

nicht jeder der sich mit waffen auskennt, welche hat, vielleicht im verein ist oder bei dems zum beruf gehört ist ein psychopat - im gegenteil.

aus meiner beruflichen vergangenheit kann ich ruhigen gewissens sagen: mir persönlich ist ein ausgebildeter scharfschütze an meiner seite lieber, als irgend ein öko (oder was auch immer). bei ersterem weiss ich nämlich, dass er sich psychisch komplett im griff hat und auch unter den widersten umständen "stabil" bleiben wird. wer einen an der waffel hat kommt erst garnicht so weit und wird schon vorher ausgesondert. desweiteren haben solche jungs mehr verständnis für recht und unrecht als wir hier alle zusammen.

ich kenne auch genug leute die nach langjährigem dienst an der waffe und das an vorderster front (kenn da sogar einen der 15 jahre kreissparkasse hinter sich hat) in "soziale" berufe gewechselt haben - ich versteh da echt nicht wo das problem ist &:

naja und wenn man von benutzernamen und den zugehörigen avataren wirkliche rückschlüsse auf den geisteszustand ziehen würde, wären hier ja nur verrückte unterwegs :rolleyes:

ps: ne waffe als avatar ist hier im z-forum auch nicht unangebrachter als ein opel :w
 
Wenn es mich auch NICHTS angeht: Ich finde dein Benutzerbild schon länger sehr unangebracht vom Namen ganz zu schweigen. Wenn ich jetzt aber auch noch lese dass du Pädagoge bist, dann macht mir das WIRKLICH ANGST!:O

Du bist mir schon ein komischer Vogel. Dann mußt du beim meinem Avatar ja einen Schreikrampf bekommen. :b
Falls du den gut aussehenden jungen Mann nicht kennen solltest, das ist Freddy Krüger.

Gruß

Oliver

PS: Ich habe zwar persönlich keine Waffen, bin aber an so ziemlich allen Handfeuerwaffen ausgebildet, die man bei der Bundeswehr so findet. Und ja, das hat richtig Spaß gemacht. :rifle:
PPS: Ich spiele auch gerne Egoshooter. Vorsicht ich könnte Amok laufen! ;)
 
Moin Moin

Is schon interessant wie man in einem Fred von einer erziehenden Mutter zum schießwütigen Amokläufer kommt:w

Obwohl,ist ja mittlerweile bei der heutigen Erziehung alles möglich:M

gruß
Karsten
 
Wenn es mich auch NICHTS angeht: Ich finde dein Benutzerbild schon länger sehr unangebracht vom Namen ganz zu schweigen. Wenn ich jetzt aber auch noch lese dass du Pädagoge bist, dann macht mir das WIRKLICH ANGST!:O

Ich akzeptiere deine (obwohl auf mich sehr oberflächlich wirkende) Meinung. Der "Name" war nunmal mehrere Jahre mein Beruf und der Gegenstand auf dem Bild mein tägliches Arbeitsgerät. Aber Angst muss hier um mich und um die mir anvetrauten Kinder & Jugendlichen keiner haben. Ganz im Gegenteil, "sicherer" als in meiner Obhut geht es fast gar nicht...;)

So, genug "Spaß" gemacht, ich möchte gerne nochmal auf die Frage/Aussage von Dieter im post 21 eingehen.

Grundssätzlich könnte man hier (sowie auch oft in der Öffentlichkeit) den Eindruck gewinnen, dass manch ein Pädagoge gegen die Eltern etc. arbeitet.
Obwohl ich dies natürlich nicht in 100% ausschließen kann, möchte ich nochmal erwähnen, dass dieser Punkt komplett gegen unsere Arbeitsweise spricht.

Grundsätzlich ist es immer das oberste Ziel mit den Eltern gemeinsam zu arbeiten. Alles andere wäre schlichtweg falsch.
Außer man stellt eindeute Sympthome einer Verwarlosung oder z.B. einer Vergewaltigung oder eines Missbrauches fest. Dann ändert sich die "Zusammenarbeit" natürlich. Sie wird aber niemal komplett aufgegeben oder abgebrochen, denn kein Mensch zu Beginn weiß, ob die Mutter oder der Vater etwas mit den z.B. Missbrauchssympthomen zutun haben, oder evtl. ein "Bekannter" der Familie. etc. etc...

Zu den unterschiedlichen "Wertevorstellungen" ist zu sagen, dass fast jede Familie "unterschiedliche Werte und Normen" vertritt. Auch wenn sie sich oft stark ähneln und dicht beieinander liegen. Solange sie mit dem Gesetz verreinbar sind und das Wohl des Kindes nicht auf der Strecke bleibt, wird sich da niemand einmischen und die Eltern werden bestmöglich unterstützt.

Grundlegend ist es meist auch so, dass sich die Eltern Einrichtungen auswählen, die ihren Wertevorstellungen am meisten entsprechen und am nächsten kommen. (z.B. Schulen und Einrichtungen mit einem Kirchlichen Träger oder Einrichtungen mit einem speziellen Konzept wie der Montessori- oder z.B. Regio oder Waldorfpädagogik).

Ich kann für mich nur sagen, dass die Elternarbeit unwahrscheinlich wichtig ist und das ich die Erfahrung gemacht hab, dass die Eltern sehr an meiner Sichtweise und Einstellung zu manchen Dingen und Erziehungsfragen interessiert sind. Genau wie mich die Meinungen und Sichtweisen der Eltern brennend interessieren. Ganz klar hervorheben muss man, dass die "Eltern" diejenigen sind, die bestimmen wo die "Reise hingeht". Denn es sind ganz klar IHRE Kinder. Auch wenn z.B. ich nicht immer der gleichen Meinung bin, unterstützte ich die Eltern in ihrem Vorhaben bestmöglich, denn das ist mein Job!

Alles in allem kann ich sagen, dass man sich meistens hervorragend "ergänzt", sich Tipps & Tricks austauscht und alle Beteiligten von dieser zusammenarbeit provitieren. Denn eigentlich wollen alle nur das eine: Das es ihren Kindern so gut wie irgend möglich geht und sie sich bestmöglich entwickeln können!:t
 
Grundsätzlich ist es immer das oberste Ziel mit den Eltern gemeinsam zu arbeiten. Alles andere wäre schlichtweg falsch.
Bei allem Respekt, aber da klaffen Theorie und Praxis wohl weit auseinander. In einer Ganztagsschule betreut man eine Vielzahl von Kindern, da wäre ein "gemeinsames Arbeiten" mit den Eltern schon zeitlich unmöglich. Mehr als ein oder zwei Sprechstunden pro Jahr kommen da wohl kaum herum. Insofern hat der Pädagoge kaum eine Chance, die Werte und Normen einer Familie mitzubekommen. Es dürfte auf der Grundlage schon schwer genug sein, einfach nur das Verhältnis zwischen Kind und Eltern einzuschätzen, das in einer Sprechstunde kaum locker zum Ausdruck kommen wird.

Außer man stellt eindeute Sympthome einer Verwarlosung oder z.B. einer Vergewaltigung oder eines Missbrauches fest. Dann ändert sich die "Zusammenarbeit" natürlich. Sie wird aber niemal komplett aufgegeben oder abgebrochen, denn kein Mensch zu Beginn weiß, ob die Mutter oder der Vater etwas mit den z.B. Missbrauchssympthomen zutun haben, oder evtl. ein "Bekannter" der Familie. etc. etc...
gut, wobei es aber auch die hyperventilierende Kindergärtnerin gibt, die hinter jeder Ecke einen Kindesmissbrauch vermutetet...

Zu den unterschiedlichen "Wertevorstellungen" ist zu sagen, dass fast jede Familie "unterschiedliche Werte und Normen" vertritt. Auch wenn sie sich oft stark ähneln und dicht beieinander liegen. Solange sie mit dem Gesetz verreinbar sind und das Wohl des Kindes nicht auf der Strecke bleibt, wird sich da niemand einmischen und die Eltern werden bestmöglich unterstützt.
Das heißt also, dass sich ein Pädagoge die Beurteilung anmaßt, ob er sich "einmischen" darf oder nicht? So lese ich das jetzt zumindest.

Grundlegend ist es meist auch so, dass sich die Eltern Einrichtungen auswählen, die ihren Wertevorstellungen am meisten entsprechen und am nächsten kommen. (z.B. Schulen und Einrichtungen mit einem Kirchlichen Träger oder Einrichtungen mit einem speziellen Konzept wie der Montessori- oder z.B. Regio oder Waldorfpädagogik).
ohne Zweifel richtig, sofern das Angebot geographisch gesehen gegeben ist.

Ich kann für mich nur sagen, dass die Elternarbeit unwahrscheinlich wichtig ist und das ich die Erfahrung gemacht hab, dass die Eltern sehr an meiner Sichtweise und Einstellung zu manchen Dingen und Erziehungsfragen interessiert sind. Genau wie mich die Meinungen und Sichtweisen der Eltern brennend interessieren. Ganz klar hervorheben muss man, dass die "Eltern" diejenigen sind, die bestimmen wo die "Reise hingeht". Denn es sind ganz klar IHRE Kinder. Auch wenn z.B. ich nicht immer der gleichen Meinung bin, unterstützte ich die Eltern in ihrem Vorhaben bestmöglich, denn das ist mein Job!

Alles in allem kann ich sagen, dass man sich meistens hervorragend "ergänzt", sich Tipps & Tricks austauscht und alle Beteiligten von dieser zusammenarbeit provitieren. Denn eigentlich wollen alle nur das eine: Das es ihren Kindern so gut wie irgend möglich geht und sie sich bestmöglich entwickeln können!:t
so sollte es sein.
 
Ich akzeptiere deine (obwohl auf mich sehr oberflächlich wirkende) Meinung. Der "Name" war nunmal mehrere Jahre mein Beruf und der Gegenstand auf dem Bild mein tägliches Arbeitsgerät. Aber Angst muss hier um mich und um die mir anvetrauten Kinder & Jugendlichen keiner haben. Ganz im Gegenteil, "sicherer" als in meiner Obhut geht es fast gar nicht...;)
Sniper steht für Scharfschütze oder Heckenschütze. Beide Begriffe sind für mich negativ besetzt, trotz der richtigen Anmerkungen von Manu.
Als Pädagoge kannst Du Dir sicher ausrechnen, wie das auf die Dir anvertrauten Kinder wirkt, wenn von denen eines herausbekommt, dass Du als Heckenschütze mit Gewehravatar im Internet unterwegs bist. :)
 
Sniper steht für Scharfschütze oder Heckenschütze. Beide Begriffe sind für mich negativ besetzt, trotz der richtigen Anmerkungen von Manu.
Als Pädagoge kannst Du Dir sicher ausrechnen, wie das auf die Dir anvertrauten Kinder wirkt, wenn von denen eines herausbekommt, dass Du als Heckenschütze mit Gewehravatar im Internet unterwegs bist. :)

Nanana Dieter. Ich schätze eher mal, daß die meisten Kinder damit gar kein Problem haben werden. Das Problem sehe ich da schon eher bei einigen Eltern, wenn die das rausfinden. Da gibt es sicher welche, die einen dann gleich in die passende Schublade zu stecken versuchen, egal ob da was dran ist oder nicht.

Gruß

Oliver
 
Ob mein Avatar oder der Name für den Beruf unpassend ist oder nicht, steht hier nicht zur Debatte. Oder war das hier das Diskussionsthema?
Wenn ich als öffentlicher Sprecher einer Schule arbeiten würde, könnt ich das evtl. verstehen, bin ich aber nicht. ich bin eine Privatperson. Und da ist es einfach meine Sache ob ich mir eine Sonnenblume, das Sandmännchen, eine Vestra A, Michel Jackson, eine Palmeninsel oder eben ein Gewehr als Avatar auswähle....

Die Eltern isteressiert wie ich pädagogisch mit ihrem Srößling arbeite und das wars. Manch einer kennt meinen frührern Beruf, manch einer nicht. Der spielt in der Einrichtung/Schule bei meiner Arbeit auch überhaupt keine Rolle.

@Dieter:

Was die "Elternarbeit" in Schulen angeht, wird sich sicherlich noch viel tuen müssen. Allerdings wird meistens auch heute schon mehr getan als du oben beschreibst.
Am Nachmittag sind mehrere Erzieher, Lehrer, Ehrenamtlich Eltern und Großeltern "am Kind" und gestalten den Nachmittag neben den Hausaufgaben und dem Lernstoff sehr interessant. In den meisten Fällen bekäme das ein Kind niemals in der Dichte und der Auswahl zuhause geboten!

Die Elternareit ist sehr intensiv. Es werden regelmässig "Supervisionen" und eine "Elternsprechstunde" angeboten, bei denen der kontakt gepflegt wird. Sogar ein Psychologe arbeitet im Team, der """" Zuspruch erfährt. Das ist nicht nur schon in vielen Schulen so, sondern beginnt bereits in Krippen und KiTa's.

Zu deinem Beitrag mit der "hyperventilierenden Kindergärtnerin" kann ich zwei Sachen sagen.

die erste ist: Frauen:D, ganz normal, oder?
Und die zweite ist, das ich persönlich lieber eine sehr vorsichtige Erzieherin (so nennt sich die Berufsbezeichnung heutzutage) mit einem feinfühligen Gespühr für solche Fälle habe, die lieber einmal mehr als zuwenig ihre "auffälligen Beobachtungen" schildert (das geschieht immer ersteinmal intern und muss durch weitere Personen bestätigt werden), als das sie oder ich mir später vorwerfen muss, trotz "schlechtem Bauchgefühl" nichts getan und eine evtl. schreckliche Tat verhindert zu haben.

Ob sich ein Pädagoge nach ausführlicher Besprechung in seinem Team und ggf. dem Jugenamt "Beurteilungen anmaßt" und sich im oben genannten Fall "einmischt", wäre ganz klar seine Pflicht. Ob dir das gefällt oder nicht. :rolleyes:

@GTZ4:

Die "BW" hat deutlich mehr mit "Pädagogik" zutun, als du denkst. Ich konnte extrem viel mitnehmen. Man sollte vielleicht einfach mal den "hirnlos herumbrüllenden Grenadierunteroffizier" mit Sonderschulabschluß aus einer Grundsausbildungseinheit außer acht lassen.;)(wobei es da auch klasse Jungs gibt) Der hat leider das Bild der "BW" in der Öffentlichkeit geprägt, der ist aber nicht der einzige der in dem Geflecht arbeitet.

man liest sich...:@
 
Ob mein Avatar oder der Name für den Beruf unpassend ist oder nicht, steht hier nicht zur Debatte. Oder war das hier das Diskussionsthema?
Wenn ich als öffentlicher Sprecher einer Schule arbeiten würde, könnt ich das evtl. verstehen, bin ich aber nicht. ich bin eine Privatperson. Und da ist es einfach meine Sache ob ich mir eine Sonnenblume, das Sandmännchen, eine Vestra A, Michel Jackson, eine Palmeninsel oder eben ein Gewehr als Avatar auswähle....

Die Eltern isteressiert wie ich pädagogisch mit ihrem Srößling arbeite und das wars. Manch einer kennt meinen frührern Beruf, manch einer nicht. Der spielt in der Einrichtung/Schule bei meiner Arbeit auch überhaupt keine Rolle.
da hast Du sicher recht. Trotzdem dürfen andere Menschen sicher auch eine andere Meinung dazu haben. :)

@Dieter:

Was die "Elternarbeit" in Schulen angeht, wird sich sicherlich noch viel tuen müssen. Allerdings wird meistens auch heute schon mehr getan als du oben beschreibst.
Am Nachmittag sind mehrere Erzieher, Lehrer, Ehrenamtlich Eltern und Großeltern "am Kind" und gestalten den Nachmittag neben den Hausaufgaben und dem Lernstoff sehr interessant. In den meisten Fällen bekäme das ein Kind niemals in der Dichte und der Auswahl zuhause geboten!

Die Elternareit ist sehr intensiv. Es werden regelmässig "Supervisionen" und eine "Elternsprechstunde" angeboten, bei denen der kontakt gepflegt wird. Sogar ein Psychologe arbeitet im Team, der """" Zuspruch erfährt. Das ist nicht nur schon in vielen Schulen so, sondern beginnt bereits in Krippen und KiTa's.
Es gibt da in der Tat schon vieles, auch die Psychologen, die immer gleich zur Stelle sind, wenn es gilt, Konflikte zu lösen. Ist ja auch eine gute Vorbereitung aufs Leben: wenn ein Konflikt entsteht, versuche ich nicht, den selbst zu lösen, sondern schreie gleich nach der Polizei, Rechtsanwalt usw...

Zu deinem Beitrag mit der "hyperventilierenden Kindergärtnerin" kann ich zwei Sachen sagen.

die erste ist: Frauen:D, ganz normal, oder?
Und die zweite ist, das ich persönlich lieber eine sehr vorsichtige Erzieherin (so nennt sich die Berufsbezeichnung heutzutage) mit einem feinfühligen Gespühr für solche Fälle habe, die lieber einmal mehr als zuwenig ihre "auffälligen Beobachtungen" schildert (das geschieht immer ersteinmal intern und muss durch weitere Personen bestätigt werden), als das sie oder ich mir später vorwerfen muss, trotz "schlechtem Bauchgefühl" nichts getan und eine evtl. schreckliche Tat verhindert zu haben.
natürlich steht der Schutz im Vordergrund, keine Frage.

Ob sich ein Pädagoge nach ausführlicher Besprechung in seinem Team und ggf. dem Jugenamt "Beurteilungen anmaßt" und sich im oben genannten Fall "einmischt", wäre ganz klar seine Pflicht. Ob dir das gefällt oder nicht. :rolleyes:
Wenn es einen konkreten Anlass schlimmen Ausmaßes gibt, kann ich das nachvollziehen. In vielen anderen Fällen nicht.
 
Die Eltern interessiert wie ich pädagogisch mit ihrem Sprößling arbeite und das wars.
Da bin ich anderer Meinung.

Gerade bei Elternabenden und Elternsprechtagen war es mir sehr wichtig zu sehen wie die Pädagogen auf Eltern reagieren und mit ihnen gemeinsam Konflikte lösen, Ideen generieren oder einfach nur Meinungen "akzeptieren" können.

Und genau dieses "Akzeptieren" von Meinungen fällt auch mir immer wieder schwer, aber gerade von Pädagogen erwarte ich einen professionelleren Umgang nicht nur mit Meinungen sondern auch ein gewisses Gespür der Außenwirkung des eigenen Tun und Handelns auf andere => Selbstreflektion.

Themen kann man immer gern unkommentiert stehen lassen - oder man "reagiert darauf". Du hast diese Weise gewählt:

Ob mein Avatar oder der Name für den Beruf unpassend ist oder nicht, steht hier nicht zur Debatte. Oder war das hier das Diskussionsthema?
Wenn ich als öffentlicher Sprecher einer Schule arbeiten würde, könnt ich das evtl. verstehen, bin ich aber nicht. ich bin eine Privatperson. Und da ist es einfach meine Sache ob ich mir eine Sonnenblume, das Sandmännchen, eine Vestra A, Michel Jackson, eine Palmeninsel oder eben ein Gewehr als Avatar auswähle....

... und genau diese Weise gefällt mir persönlich nicht unter dem Gesichtspunkt, dass Du ein Pädagoge bist.

Wie gesagt, das ist nur meine ganz persönliche Meinung, die Meinung eines Menschen, der zwei Kinder von ihrem 10. Lebensjahr an in das Erwachsenenleben begleitet hat und mit verschiedenen Pädagogen zu tun hatte.
Und genau hier sind wir wieder beim Thema ... ja, wir brauchen dringend Mütter und Väter, die für ihre Kinder da sind und ihre eigenen Werte und Ansichten vermitteln.
 
Wie gesagt, das ist nur meine ganz persönliche Meinung, die Meinung eines Menschen, der zwei Kinder von ihrem 10. Lebensjahr an in das Erwachsenenleben begleitet hat und mit verschiedenen Pädagogen zu tun hatte.

an der stelle würd mich jetzt aber mal interessieren, was du von den pädagogen so alles wusstest.

wer sagt, dass die unscheinbare pädagogin nicht des nachts auf www.sklavenzentrale.de als domina unterwegs war?
wer sagt, dass der unscheinbare pädagoge nicht des nachts auf irgendwelchen kinderpornoschmuddelseiten unterwegs war?

das könnte ich so jetzt endlos weiterführen. man kann KEINEM den man nicht 24/7 an der backe hat in kopf schauen und MEINE meinung ist, dass die unscheinbarsten leute die ausgefallensten "fetische" haben und glaub mir, da ist ein ex soldat wohl noch das grösste lämmchen - vorallem weil die berufsbedingt ne stabilere psyche haben...
 
Mir ist vollkommen egal was die Pädagogen so nebenbei machen solange sie die Dinge vollkommen voneinander trennen.
 
Da bin ich anderer Meinung.

Gerade bei Elternabenden und Elternsprechtagen war es mir sehr wichtig zu sehen wie die Pädagogen auf Eltern reagieren und mit ihnen gemeinsam Konflikte lösen, Ideen generieren oder einfach nur Meinungen "akzeptieren" können.

Und genau dieses "Akzeptieren" von Meinungen fällt auch mir immer wieder schwer, aber gerade von Pädagogen erwarte ich einen professionelleren Umgang nicht nur mit Meinungen sondern auch ein gewisses Gespür der Außenwirkung des eigenen Tun und Handelns auf andere => Selbstreflektion.

Themen kann man immer gern unkommentiert stehen lassen - oder man "reagiert darauf". Du hast diese Weise gewählt:

... und genau diese Weise gefällt mir persönlich nicht unter dem Gesichtspunkt, dass Du ein Pädagoge bist.

Wie gesagt, das ist nur meine Meinung, die Meinung eines Menschen, der zwei Kinder von ihrem 10. Lebensjahr an in das Erwachsenenleben begleitet hat und mit verschiedenen Pädagogen zu tun hatte.

Frank?!?! Hast du dir den Thread durchgelesen? Wenn ja, verstehe ich den ersten Punkt deines Posts nicht, da ich mehrfach erwähnt habe wie wichtig Elternarbeit für die Arbeit und für mich ist! Da bleibt nichts "unkommentiert" stehen. Mach dir keine Sorgen. Ich bin sehr gut indem was ich da tue... ;)

Was hat mein alter Beruf und dieser "achso schreckliche Avatar" mit meiner Pädagogischen Arbeit zutun? Nichts...rein gar nichts.
Und wenn ich dich nochmal daran errinern darf, geht es hier nicht um meine Person, sondern darum ob wir in Zukunft noch Mütter brauchen oder nicht...

Ich respektiere natürlich trotzdem deine Meinung und bedanke mich auch noch mal ganz herlich dafür das du mir mal erklärt hast wie Selbstreflexion funktioniert. Ich fühl mich gleich viel aufgeklärter!:t

Zu deinem zweiten Punkt sag ich jetzt mal nichts... Deine "Meinung" steht (wie auch immer du darauf gekommen bist) fest und das ist dein gutes Recht. ich kann damit Leben.
 
:j :j :j

und wie schön du deine aussage mit argumenten untermauerst :rolleyes:

Sorry, aber als Wehrpflichtiger durfte ich am eigenen Leib die Effektivität der erzieherischen Massnahmen bei der BW erfahren. Und durch pädagogische Meisterleistung glänzten nicht nur die o.g. Mannschaftsdienstgrade mit Sonderschulabschluss, sondern auch hochdekorierte Offiziere. Habe eine ganze eigene Meinung zur BW und den Menschen dort. Aber das driftet thematisch nun vollends ab.

Offensichtlich scheint sniper0174 feinst zu differenzieren, was auch sehr gut so ist.
Möge es ihm in Ausübung seines Berufes immer gelingen.
 
... Die Familie ist die Keimzelle unserer Gesellschaft, ist sie nicht intakt, dann hilft auch die Ganztagsschule kaum weiter. ...

Dieser Aspekt scheint mir der Kern des Ganzen zu sein, der in der einschlägigen Diskussion meist leider eine viel zu kleine Rolle spielt.
 
Es ist schon erschreckend, wie tugendhaft und vorbildlich mancher User hier ist. Sich selbst als guter Vater zu sehen und ein guter Vater zu sein ist ja okay (Mutter ebenso). Seine eigen Situation aber als Maßstab für die Gesellschaft hinzustellen ist dann doch weit hergeholt.

Vorab zum Thema SNIPER:

Jeder Mensch hat ein Gewaltpotential. Zur Menschheit gehören Waffen, Gewalt und deren Präsentation immer dazu. Nur weil wir in unserer HubbaBubbaSeifenblase leben sollten wir nicht anfangen solche Dinge aus unserem Weltbild zu verbannen. Das Risiko eine "Opfer"bevölkerung zu werden ist viel zu groß.

Meine bewußte Jugend habe ich in den 80er und 90er Jahren erlebt. Jeder Junge und auch viele Mädels haben Spielzeugwaffen. Geht doch einfach mal in die Kinderzimmer. Bei Jungs werdet ihr genug "Gewaltmaterial" finden. Selbst wenn ihr eure Kinder bis zur Schule vor sowas abgeschottet habt, spätestens dort werden sie damit in Kontakt kommen. Bestes Beispiel war ein Schulkamerad von mir. Kam aus einem pazifistischen Elternhaus. UNICEF Mitarbeiter. Die eltern haben nie mitbekommen, wenn wir heimlich Kriegsspiele gezockt und im Wald Indianer und Cowboy gespielt haben. Völlig weltfremd...

Zum Thema Familie und Eltern:

Wo findet sich denn die heile Familie? In den 80ern war ich mit 2 Elternteilen schon ein Sonderfall in meinem Schul- und Freundeskreis. Getrennte Ehen, alleinerziehende Mütter die mehr schlecht als recht die Balance zwischen Job und Kind mangels Betreuungsangebot aufrechterhalten konnten.

Eltern, die ihre Kids in den Robinsonclub abgeschoben haben.

Fanatische Eltern, die aus ihren Kindern die neue Steffi Graf und Boris Becker machen wollten.

Einzelkinder die den ganzen Nachmittag daheim bei Nachhilfe und Hausafgaben saßen und deren Mutter ihnen am Nachmittag nicht die mathematische Gleichung lösen konnte.

Wo sind all die Eltern gewesen, wenn die 13 jährige Tochter um 14 Uhr hinterm Trafohaus am Bolzplatz mit der Kifferclique saß.

Mangelnde Kontrolle, Freizeitstreß, usw. sind doch an der Tagesordnung.

Selbst wenn eine Ganztagsbetreuung für manche Familie nicht hilfreich ist, so ist es für die Mehrheit sicher vorteilhaft. Ich zumindest hätte mir das für mich selber gewünscht.
 
Wo findet sich denn die heile Familie? In den 80ern war ich mit 2 Elternteilen schon ein Sonderfall in meinem Schul- und Freundeskreis. Getrennte Ehen, alleinerziehende Mütter die mehr schlecht als recht die Balance zwischen Job und Kind mangels Betreuungsangebot aufrechterhalten konnten.

Weiss ja nicht wo Du gross geworden bist, aber ich für meinen Teil, auch in den 80ern an einem humanistischen Gymnasium in einer 250.000 Einwohner Stadt am Niederrhein erzogen und gross geworden, habe es eher so erlebt, dass die getrennten Ehen oder alleinerziehenden Mütter usw. aber noch die absoluten Ausnahmen waren, und die Familie eher der absolute Regelfall...
 
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