Z3 M Coupe (S50) Leerlaufdrehzahl fällt bei warmen Motor

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Werkstatt? Nein, Andreas...wir fahren nur schon seit mehr als drei Wochen Z3, da schnappt man halt hier und da ein bisschen was auf. :M ;)

Viel Glück morgen! :t
 
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Werkstatt? Nein, Andreas...wir fahren nur schon seit mehr als drei Wochen Z3, da schnappt man halt hier und da ein bisschen was auf. :M ;)

Viel Glück morgen! :t

Hey Tom,

das klingt ja, als müsste man unsere Autos ständig mit Sicherheitsnadeln flicken q:.....jetzt helfe ich mir selbst hies die Buchreihe in der Vergangenheit, über die Werner in den Cartoons sein Urteil gefällt hat.....das will ich aber öffentlich nicht schreiben :d
 
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Okay - ich melde mich zurück.
Ich habe heute den neuen LMM verbaut und das Problem trat wieder auf - unruhiger Leerlauf bei warmen Motor usw.
Also hab ich sofort den "defekten" verbaut - und das Problem war wieder weg.
Jetzt wird es interessant, anscheinend läuft er nur im Notlaufprogramm stabil so kurios das klingt.
Ich kann mir darauf allerdings keinen Reim machen - ...da hilft wohl nur ein Exorzismus.

Wird evtl. noch ein anderes (defektes) Teil deaktiviert, wenn der LMM nicht intakt ist? Ein Fühler oder Sensor usw....

Gruß
Andreas

P.S. Ich lese immer wieder von Airboxen, die anstelle des normalen Luftfilters + LMM verbaut werden. Wäre dies evtl. eine Lösung?
 
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Das ist schade... :#

Aber immerhin weisst Du jetzt, dass es der LMM nicht war. Jetzt ist klar, dass es andere Parameter sein müssen, die für die Bereitstellung des korrekten DME-Kennfelds fehlen.
Sicher, es wäre angenehmer gewesen, wenn es der LMM gewesen wäre, aber wenigstens bist Du jetzt einen Schritt weiter!


Eine Airbox...Du brauchst keine Airbox, wenn Du auf alphaN umrüsten möchtest, Du brauchst aber alphaN, wenn Du eine Airbox einbaust, denn das bedeutet den Verlust des LMM und wenn der keine Werte liefert, dann muss man eben anders an die Kennfelder für die Einspritzung kommen. Das macht die alphaN-Steuerung dann, die aber Nachteile mit sich bringt, so z.B. höheren Verbrauch durch deutlich angefetteten Motorlauf.

Bei der alphaN wird eine Einspritzmenge ermittelt aus alpha=Öffnungswinkel DK und N=Drehzahl. Robust ist das System, besonders präzise leider nicht und sicher nicht die Lösung für ein Alltagsfahrzeug. Das kannst Du machen, wenn Du einen Kurvenräuber oder ein Ringtool hast, für den Alltagsbetrieb ist das nicht so der Renner...
 
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Hey Tom,

das klingt ja, als müsste man unsere Autos ständig mit Sicherheitsnadeln flicken q:.....jetzt helfe ich mir selbst hies die Buchreihe in der Vergangenheit, über die Werner in den Cartoons sein Urteil gefällt hat.....das will ich aber öffentlich nicht schreiben :d


:d

...Weia!
 
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Okay, der S50 hat einen separaten Ansaugluft-Temperaturfühler, der wohl hinter dem LMM sitzt.
Hier auf dem angefügten Bild sieht man den Fühler, bezeichnet als B6205.

Zudem wären testenswert:
- Temperatursensor Kühlwasser
- thermischer Ölniveausensor
- Ventil Sekundärluftpumpe
- Sekundärluftpumpe

Bei den beiden letztgenannten Teilen könnte es schon auch sein, dass sie, wenn sie zum falschen Zeitpunkt anspringen, den Leerlauf im wahrsten Sinne des Wortes verblasen. Ich bin aber aktuell nicht sicher, wo genau die Sekundärluft eingeblasen wird. Generell geschieht das aber, um im fetteren Kaltlauf die Abgaswerte zu senken...
 

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Wird evtl. noch ein anderes (defektes) Teil deaktiviert, wenn der LMM nicht intakt ist? Ein Fühler oder Sensor usw....

Gruß
Andreas

Das ist wirklich schade, ich hatte für Dich gehofft, dass es klappt.;(
Dann ist jetzt die erste große Frage: Welche Parameter oder besser Messgrößen werden im Notlauf "mißachtet"?
Ich muss im Moment passen, dass einzig positive ist: Ein mechanisches oder elektromechanisches Problem (im Sinne Wackelkontakt) liegt vermutlich nicht vor.

Die zweite Frage lautet:
Welcher temperaturabhängige Sensor indiziert beim Starten eine feste Größe, die ab diesem Zeitpunkt im Kennfeld nicht mehr angepasst wird??
In der Schnittmenge der beiden Antworten muss das Problem zu finden sein, oder irre ich mich?

Gruss
wuchtl
 
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Okay, der S50 hat einen separaten Ansaugluft-Temperaturfühler, der wohl hinter dem LMM sitzt.
Hier auf dem Bild sieht man den Fühler, bezeichnet als B6205.

Aha,

hängt mit am Stecker des LMM oder denkst Du, das der Wert im Notlauf ignoriert wird?
 
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Ich Frage mich momentan natürlich auch inwieweit ein defekter LMM bzw. ein Betrieb im Notlaufprogramm unangehme Begleiterscheinungen hat. Schadet der momentane Betrieb meines MQP dem Motor oder ist lediglich die Gemischaufbereitung suboptimal. Ich möchte natürlich nicht das (weitere) Schäden entstehen.

Interessant wäre auch inwieweit dieser Ansaugluft Temperaturfühler im Notlaufprogramm ignoriert wird bzw. dieses Teil einzeln zu ersetzen ist.

Bleibt schwierig....Andreas

Update: Habe gerade den kompletten Luftfilterkasten + LMM nochmal entfernt - der Ansaugluft Temperaturfilter wäre IMO leicht zu ersetzen - ist nur eine Mutter + Stecker abziehen - allerdings wurde im Fehlerspeicher nichts diesbezüglich abgespeichert - das trifft auch auf den LMM zu ...!
 
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Das ist wirklich schade, ich hatte für Dich gehofft, dass es klappt.;(
Dann ist jetzt die erste große Frage: Welche Parameter oder besser Messgrößen werden im Notlauf "mißachtet"?
Ich muss im Moment passen, dass einzig positive ist: Ein mechanisches oder elektromechanisches Problem (im Sinne Wackelkontakt) liegt vermutlich nicht vor.

Die zweite Frage lautet:
Welcher temperaturabhängige Sensor indiziert beim Starten eine feste Größe, die ab diesem Zeitpunkt im Kennfeld nicht mehr angepasst wird??
In der Schnittmenge der beiden Antworten muss das Problem zu finden sein, oder irre ich mich?

Gruss
wuchtl

Tja, in der Tat interessante Fragen, Wuchtl.

Was haben wir für Sensoren und Geber in der DME?

- 2 Lambda-Sonden
- Kurbelwellen-Geber
- 2 VANOS-Geber (Einlass und Auslass)
- LMM (kann aber wohl ausgeschlossen werden, da neu)
- Temperaturfühler Ansaugluft
- Temperaturfühler Kühlflüssigkeit
- thermischer Ölniveausensor

Tja, welcher ist dann nur zum Start in Aktion?
KW-Geber? Oder bringt der die Drehzahl in die DME?
Temperaturfühler Kühlflüssigkeit? Das Thermometer in den Armaturen hat einen eigenen Geber...

Ich tendiere ja immer noch dazu, mal durch einen Warmstart mit angeklemmtem MoDiC den Fehlerzustand herzustellen und dann die einzelnen Sensorwerte anzuschauen, ob die plausibel sind oder da irgendwelche Falschmeldungen eingehen.


Zum Notprogramm:
Da meine ich, sei es ein recht einfach gestricktes 0815-Kennfeld, das eine geordnete Fahrt zulässt, mehr aber auch nicht. Da gehe ich schon davon aus, dass der LMM samt Ansaugluft-Sensor aussen vor bleibt...
 
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Ich Frage mich momentan natürlich auch inwieweit ein defekter LMM bzw. ein Betrieb im Notlaufprogramm unangehme Begleiterscheinungen hat. Schadet der momentane Betrieb meines MQP dem Motor oder ist lediglich die Gemischaufbereitung suboptimal. Ich möchte natürlich nicht das (weitere) Schäden entstehen.

Interessant wäre auch inwieweit dieser Ansaugluft Temperaturfühler im Notlaufprogramm ignoriert wird bzw. dieses Teil einzeln zu ersetzen ist.

Bleibt schwierig....Andreas

Update: Habe gerade den kompletten Luftfilterkasten + LMM nochmal entfernt - der Ansaugluft Temperaturfilter wäre IMO leicht zu ersetzen - ist nur eine Mutter + Stecker abziehen - allerdings wurde im Fehlerspeicher nichts diesbezüglich abgespeichert - das trifft auch auf den LMM zu ...!

Das Notprogramm ist für den Motor unschädlich. Du hast nur keine volle Leistung und einen erhöhten Verbrauch.

Der Ansaugluft-Temperaturfühler ist nicht ins Diagnosesystem eingebunden, der LMM schon, aber der war es ja nicht, wie wir nun wissen, warum sollte er dann einen Fehler ablegen?
 
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Ich tendiere ja immer noch dazu, mal durch einen Warmstart mit angeklemmtem MoDiC den Fehlerzustand herzustellen und dann die einzelnen Sensorwerte anzuschauen, ob die plausibel sind oder da irgendwelche Falschmeldungen eingehen.

Das wird wohl mein nächster Schritt werden - nochmal zurück in die Werkstatt und Fehler auslesen lassen.

Bis dahin
Andreas
 
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Was haben wir für Sensoren und Geber in der DME?

- 2 Lambda-Sonden Durch bestandene AU II unwahrscheinlich
- Kurbelwellen-Geber Unwahrscheinlich, darauf basiert DMM ?
- 2 VANOS-Geber (Einlass und Auslass) Bei Fehler massiver Leistungsverlust, aber nur Auswirkung auf Leerlauf unwahrscheinlich
- LMM (kann aber wohl ausgeschlossen werden, da neu)Ausschluss
- Temperaturfühler Ansaugluft ??
- Temperaturfühler Kühlflüssigkeit Zuständig für Kaltstart und Warmlaufphase, kann Sollwert nicht beeinflussen
- thermischer Ölniveausensor dto., + Freigabe für Verstellung Zündzeitpunkt ?

Tja, welcher ist dann nur zum Start in Aktion?
KW-Geber? Oder bringt der die Drehzahl in die DME?

@ Tom:
Habe Kommentare in Deine Liste eingestellt.
Eine Mischung aus Logik und Raten führt mich wieder zum Temperaturfühler Ansaugluft.
Annahme 1: Warum sollten die Sensoren an der Nocken- und Kurbelwelle Starttemperaturabhängig falsche Daten geben? Die werden nach Kaltstart genauso warm und liefern keine Temperaturdaten.
Annahme 2: Wasser- und Öltemperatur haben Einfluss auf die Leerlaufdrehzahl für den Kaltstart und die Warmlaufphase, wie sollen sie jedoch unter den Minimalwert der programmierten Leerlaufdrehzahl für Normalbetrieb regeln?
Annahme 3: Nur das Ansaugsystem scheint als Auslöser in Frage zu kommen. Leerlaufsteller, Drosselklappen und Drosselklappenpoti wurden eleminiert.
Beim Start führt der vorgewärmte Motorraum zu einem anderen Grundwert und im weiteren Betrieb verlassen die Daten aus LMM (ist auch als Temperaturfühler verwendbar, ob beim S50 der Fall unbekannt) und TempFühler nicht den Regelbereich des Kennfeldes, sondern führen zu extremen Parametern (keine Fehlermeldung).
Also: Wenn die Werte Luftmasse - Lufdichte - Luftfeuchtigkeit - Lufttemperatur beim Start als Grundwert gelten und dann ein Wert stark abweicht (defekter Sensor), dann würde das zu einer falschen Berechnung der Luftmasse führen -> aus?
Zumindest das Absterben des Motors sollte aber eine Fehlermeldung ablegen? :o

@ Andreas:
Frag doch mal nach, was der Temperaturgeber Ansaugluft kostet = einfacher Austausch.
Wie eine Siegwette, um Geld für den Stundenlohn zu sparen!

Grüße
wuchtl
 
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@ Tom:
Habe Kommentare in Deine Liste eingestellt.
Eine Mischung aus Logik und Raten führt mich wieder zum Temperaturfühler Ansaugluft.
Annahme 1: Warum sollten die Sensoren an der Nocken- und Kurbelwelle Starttemperaturabhängig falsche Daten geben? Die werden nach Kaltstart genauso warm und liefern keine Temperaturdaten.
Annahme 2: Wasser- und Öltemperatur haben Einfluss auf die Leerlaufdrehzahl für den Kaltstart und die Warmlaufphase, wie sollen sie jedoch unter den Minimalwert der programmierten Leerlaufdrehzahl für Normalbetrieb regeln?
Annahme 3: Nur das Ansaugsystem scheint als Auslöser in Frage zu kommen. Leerlaufsteller, Drosselklappen und Drosselklappenpoti wurden eleminiert.
Beim Start führt der vorgewärmte Motorraum zu einem anderen Grundwert und im weiteren Betrieb verlassen die Daten aus LMM (ist auch als Temperaturfühler verwendbar, ob beim S50 der Fall unbekannt) und TempFühler nicht den Regelbereich des Kennfeldes, sondern führen zu extremen Parametern (keine Fehlermeldung).
Also: Wenn die Werte Luftmasse - Lufdichte - Luftfeuchtigkeit - Lufttemperatur beim Start als Grundwert gelten und dann ein Wert stark abweicht (defekter Sensor), dann würde das zu einer falschen Berechnung der Luftmasse führen -> aus?
Zumindest das Absterben des Motors sollte aber eine Fehlermeldung ablegen? :o

@ Andreas:
Frag doch mal nach, was der Temperaturgeber Ansaugluft kostet = einfacher Austausch.
Wie eine Siegwette, um Geld für den Stundenlohn zu sparen!

Grüße
wuchtl


Hi Wuchtl!

Ann. 1: Ich denke, da sind wir uns einig - diese Geber können es eigentlich nicht sein, zumal die auch im Diagnosesystem angelegt sind und selbst ein Fehler am NW-Geber einlassseitig, der dann zu falschen Steuerzeiten führt und eine Abmagerung des Gemischs zur Folge hätte, ist unabhängig von der "Starttemperatur" des Motors.

Ann. 2: Auch hier stimme ich Dir zu, einzig der Seitengedanke, ob zu hohe Werte ggf. den "Schonmodus" für den Motor auslösen und durch diese Schutzfunktion die LL-Drehzahl abschmiert, ist zu einem späteren Zeitpunkt vielleicht noch eine genauere Betrachtung wert.

Ann. 3: Klingt logisch. Ob allerdings das Absterben des Motors einen Fehler ablegt? Hmpf...vielleicht sind die nicht resident, denn sonst würde der Speicher ja überlaufen, wenn jemand am Werk ist, der den Motor gerne mal abwürgt.

Was natürlich auch nur beim Kaltstart zum Tragen kommt, ist die Sekundärluftpumpe. Die hätte aber nun wiederum nur über die Lambda-Sonden einen Effekt für das Kennfeld...einen Effekt, über dessen Reichweite ich momentan noch keine Vorstellung habe.
Ein Versuch könnte es aber noch sein, die alte, nicht getauschte Lambda-Sonde mal abzuklemmen und zu sehen, was dann passiert, denn sie S50 reagieren gerne mal mit unsauberem Leerlauf, wenn der CO-Wert der beiden Zylinderbänke zu sehr voneinander abweicht.

Generell würde ich aber auch den Ansaugluft-Sensor anpacken, allerdings zunächst am Tester.
Aber gut, das Ding kostet um die 25 Euro (T.-Nr. 13 62 1 725 323 - bitte prüfen lassen, vor Bestellung!), das wäre es wohl wert...

Grüsse,
Tom
 
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Zudem wären testenswert:
- Ventil Sekundärluftpumpe
- Sekundärluftpumpe

Bei den beiden letztgenannten Teilen könnte es schon auch sein, dass sie, wenn sie zum falschen Zeitpunkt anspringen, den Leerlauf im wahrsten Sinne des Wortes verblasen. Ich bin aber aktuell nicht sicher, wo genau die Sekundärluft eingeblasen wird. Generell geschieht das aber, um im fetteren Kaltlauf die Abgaswerte zu senken...

Um darauf auch einzugehen:
Ich denke, hier wird nur zusätzliche Luft in den Angasstrakt geblasen, die Luftpumpe hört man laufen.
Dadurch werden die Kats schneller warm, alles wegen der Abgaswerte. Vermutlich keinen Einfluss, da nach dem Motor?
 
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Um darauf auch einzugehen:
Ich denke, hier wird nur zusätzliche Luft in den Angasstrakt geblasen, die Luftpumpe hört man laufen.
Dadurch werden die Kats schneller warm, alles wegen der Abgaswerte. Vermutlich keinen Einfluss, da nach dem Motor?

Hinter den Lambda-Sonden = kein Einfluss
Vor den Sonden = ??? &:
 
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Der Ansaugluftsensor müsste doch ganz einfach zu testen sein, das ist doch nur ein Wiederstand: Ohmmeter anklemmen und mit einem Fön anpussten.
Nur den Grundwert kenne ich nicht, der könnte aber drauf stehen, wenn's ein VDO-Geber ist.
Die Lambda Sonde ist im Prinzip auch so zu testen, nur bitte den Fön durch einen Schweissbrenner ersetzen....
 
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Hinter den Lambda-Sonden = kein Einfluss
Vor den Sonden = ??? &:

Sicher einen Einfluss, aber der Lambda-Regelwert langt nicht, um den Motor absterben zu lassen, oder? Die bei Andreas zunächst defekte Lambda-Sonde hat so etwas auch nicht ausgelöst.
Indiz:
Bei Betriebstemperatur hat mein S50 derartig niedrige Abgaswerte, dass die beim TÜV auf den Messgeräten Fehlermeldungen (Sonde prüfen oder Abgasrohr defekt) bekommen haben.
Und selbst mit dem Aufschalten des Fehlers = vollem Durchregeln der Lamda-Sonden ändert sich kaum etwas an der Motordrehzahl im Leerlauf.
 
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So, da habe ich etwas möglicherweise Falsches geschrieben, eine Lambda-Sonde muss kein Widerstand sein:
Es gibt zwei Bauarten der Lambda-Sonde, die (wesentlich häufigere) Widerstandssonde und die Nernstsonde, auch Sprungsonde genannt. (Die Bauform für Dieselmotoren lassen wir mal weg.)
Die Funktionsweise ist aber immer die gleiche, durch Vergleich des Restsauerstoffgehaltes im Abgas mit dem Luftsauerstoffgehalt wird über einen Spannungshub im Allgemeinen die Einspritzmenge geregelt, um den Nennwert zu erreichen.
Dieser Spannungshub sollte die Einspritzmenge bei defekter Lambda-Sonde aber nicht so weit regeln, dass der Motor abstirbt?
Vielmehr sollte bei Überschreiten der im Kennfeld hinterlegten Regelbreite dann ein Notlaufprogramm sowie die Motorkontrollleuchte aktiviert werden.
Wenn allerdings mehrere Fehler vorkommen, ergo die korrekte Ermittlung des Luftsauerstoffgehaltes ermittelt über die molare Masse, nicht klappt? &:

Gedankenspiel:
Kann eine defekte Lambda-Sonde die Einspritzmenge einer Zylinderbank so weit herunter regeln, dass der Motor schüttelt oder ausgeht???
Kann der Warmstart hier einen Einfluss haben, da die Überwachung der Lambda-Sonde sporadisch und nicht dauerhaft erfolgt?
In so weit ist Tom's Vorschlag, die alte Sonde abzuklemmen, sehr zielführend. Aber nur am Tester, damit man den Fehler dann gleich wieder löschen kann.

Apropos: Was hat es mit dem (angeblich) nicht löschbaren Fehler Drosselklappenpoti auf sich?
 
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Gedankenspiel:
Kann eine defekte Lambda-Sonde die Einspritzmenge einer Zylinderbank so weit herunter regeln, dass der Motor schüttelt oder ausgeht???
Kann der Warmstart hier einen Einfluss haben, da die Überwachung der Lambda-Sonde sporadisch und nicht dauerhaft erfolgt?
In so weit ist Tom's Vorschlag, die alte Sonde abzuklemmen, sehr zielführend. Aber nur am Tester, damit man den Fehler dann gleich wieder löschen kann.

Wie passt das mit dem stabilen Leerlauf im Notlaufprogramm zusammen? Ist der Regelkreislauf Lambda-Sonden bei defektem (oder abgeklemmtem) LMM ausgeschaltet?

Das könnte es doch sein?:b
 
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Wie gesagt hat der S50 aber ein massives Problem damit, den Leerlauft stabil zu halten, wenn die CO-Werte der beiden Bänke zu stark differieren. Diese Werte werden bankspezifisch von den Lambda-Sonden erfasst.
Soviel zu den Tatsachen.

Jetzt zur Theorie:
Diese Abweichung der CO-Werte zwischen den beiden Bänken kann meines Erachtens nach nur dann vorliegen, wenn entweder die Einzeldrosseln nicht sauber synchronisiert sind (was wir hier ja wohl ausschliessen können, da der Motor nach Kaltstart ja tut, wie er soll), wenn irgendwelche nach der DME eingreifenden Massnahmen auf die Abgaswerte einwirken (Sekundärluftpumpe oder Sekundärluftventil) oder ein Messfehler (Lambda) vorliegt.

Zu Deinem Gedankenspiel:
Ich denke nicht, dass die einzelnen Bänke separat geregelt werden können, sondern ein Kennfeld für alle Zylinder angesetzt wird, auch wenn die Einspritzdüsen einzeln von der DME angesteuert werden können.
Meine Vermutung geht dann doch eher in die Richtung Messwertfehler und entsprechende Folgen.


Was die Lambdas im Notlauf machen? Wahrscheinlich nichts, deshalb geht in diesem Fall ja auch die Warnlampe an, die auf die mangelhafte "Abgasqualität" hinweist!
 
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Hallo Tom,

die Aufteilung der zwei Lamdas und Kats erfolgt nicht auf zwei Zylinderbänke im Regelkreislauf?
Was mir dann unklar ist:
Wenn der Messwert einer Sonde abweicht, wird dann ein Mittelwert gebildet?
Ich bin nicht überzeugt, warum einem Steuergerät Fähigkeiten geben, die nicht genutzt werden (selektives Ansprechen der Einspritzdüsen wäre möglich) und zwei Sensoren in einem Regelkreislauf zusammen fassen, obwohl getrennte Systeme verfügbar sind? (Die DME war das leistungsfähigste, was damals verfügbar war!)
Vielleicht wäre eine bankweise Regelung ja gar nicht sinnvoll oder gewollt (oder wäre eine zusätzliche Fehlerquelle), siehe Klopfsensoren.
Die Kaltstartsekundärluft scheidet aus meiner Sicht aus:
Sie müsste - falls Fehlfunktion - ja zu einer Anreicherung des Gemisches und damit eher zu erhöhter Leerlaufdrehzahl führen.
(Sekundärluft wird zugeführt, Lambdas erkennen mageres Gemisch >1, es wird das Gemisch angereichert)

Also ist das Resumee zurück zum Temperatursensor für die Ansaugluft?

Ich vermute, in der Theorie komme ich nicht mehr weiter, ich habe nur allgemein zugängliche Unterlagen über die elektronische Steuerung.
 
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Meine Werkstatt meinte, da hatte schon jemand nach dem Fehler gesucht und u.a. auch das Steuergerät, Drosselklappenpoti, usw. ausgetauscht.

Hallo Andreas,

wenn Du bei BMW den Fehlerspeicher auslesen lässt: Lass' doch bitte den Softwarestand auslesen.
Dabei müssten denkbare Manipulationen an der Software erkannt werden.

Gruß
wuchtl
 
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Guten Abend, Wuchtl!

Nun, ich denke schon, dass es zwei separate Messkreisläufe gibt, kann mir aber nicht vorstellen, dass es damit auch zwei autonome Kennfelder für die beiden Bänke gibt.
Erstens meine ich, es sei nicht so recht gesund für den Motor, wenn am vorderen Ende ein deutlich abweichendes Kennfeld gilt, wie am hinteren Ende der Kurbelwelle. Der Lasteintrag an den Pleueln sollte doch einigermassen gleich sein, nicht vorne Schongang, hinten Vollgas...
Daher neige ich (ohne das aber belegen zu können, denn hier geht mir auch langsam das Land aus) dazu, anzunehmen, dass in zwei unabhängigen Messkreisläufen die Werte überwacht werden und bei Erreichen eines "kritischen" Wertes auf einer Bank dann halt so gegengesteuert wird, dass der Abweichler wieder in den grünen Bereich zurückkehrt. Gestützt wird diese Annahme durch die bekannte Tatsache, dass eine zu grosse Abweichung der CO-Werte der beiden Bänke zu einem äusserst unsauberen Motorlauf inkl. Absterben führt.
Könnten die beiden Bänke autonom mit einem Kennfeld versorgt werden, wäre das ja nicht der Fall...

Aber wie gesagt, mein Latein neigt sich auch dem Ende zu...
Daher würde ich zunächst mal den Ansaugluft-Fühler abklemmen und sehen, was dann passiert, diesen ggf. auch austauschen. Ist es der nicht, würde ich mich noch der alten Lambda-Sonde zuwenden und hoffen, dass es die dann tatsächlich war...


edit: Gewöhnlich gut informierte Quellen meinen übrigens, dass man das DK-Potentiometer nach einem Ausbau nicht noch einmal einbauen sollte. Ob da was dran ist...?
 
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