Radfahrer sind egoistisch und rücksichtslos!

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Andreazzz

Guest
aus der aktuellen AutoBild:

Was ist des Autofahrers größte Plage? Schlaglöcher? Staus? Nix da, alles Kinderkram.
Es sind die Radfahrer! Es gibt sie als durchgeknallte Fahrradkuriere, billige Tour-de-France-Imitate, versehentlich in der Stadt ausgewilderte Mountainbiker, Öko-Jünger mit Kindern im Anhänger oder renitente Rentner. Verkehrsregeln sind für sie unverbindliche Angebote, Ampeln eine Zumutung, und Autos finden sie in etwa so sexy wie Haarausfall bei Heidi Klumps Topmodels. ...
Horden, die in bunten Ganzkörper-Kondomen und schwankenden Dreierpacks nebeneinander für eine Tour de Irgendwo trainieren.

Danke, Herr Szych, so ist es, nur eine ganz besondere Spezies haben Sie noch vergessen:

Jene Radfahrer, die alle für Millionen gebauten Radwege ignorieren, weil man da eben nicht den Verkehr behindern kann und z.T. auch überhaupt nicht von PKW-Fahrern wahrgenommen wird, bzw. diese dort nicht provozieren kann...
 
Außerorts sind Rennradfahrer eher selten in Gruppen anzutreffen. Und als Einzelfahrer sind sie schnell überholt.

Innerorts sind es gerade die Fahrradkuriere und andere Viel- und Schnellfahrer, die zwar "irgendwie" quer durch den Verkehr "schießen", dabei auch rote Ampeln ignorieren - jedoch sind die so pfiffig, dass sie mit den Autos mitschwimmen und zusehen, dass sie nicht unter die Räder kommen, denn dem Radfahrer tut es mehr weh als dem Autofahrer.

Ich bin damals selber gern aus einem Vorort von Hannover in die Innenstadt gefahren, ich war auf dem Rad schneller als mit den Öffis und schneller als später mit dem Auto. Dabei war mir das Rotlicht von Ampeln total egal - wichtiger war für mich, dass ich weiß wie die Ampel schaltet und ich bin dann zwischen den Phasen mit den Verkehrsströmen fahre.

Mein einziger Unfall mit einem Auto fand auf einem Radweg (!) statt, auf dem ich gerade rumgedrömmelt hab und leider kam ein Auto aus der Ausfahrt dem ich dann in die Seite geknallt bin ... :X

Auf den Straßen war ich immer vollkonzentriert.

Das einzig Nervige für Radfahrer an Autofahrern sind diejenigen, die ohne zu blinken die Spuren wechseln oder abbiegen. Daher meine Bitte an alle Autofahrer:
Rechtzeitig blinken und nicht von Spur zu Spur "springen", sondern etwas langsamer und flüssiger fahren, damit es für Radfahrer vorhersehbar ist wenn Ihr die Spur wechselt.
 
Das einzig Nervige für Radfahrer an Autofahrern sind diejenigen, die ohne zu blinken die Spuren wechseln oder abbiegen. Daher meine Bitte an alle Autofahrer:
Rechtzeitig blinken und nicht von Spur zu Spur "springen", sondern etwas langsamer und flüssiger fahren, damit es für Radfahrer vorhersehbar ist wenn Ihr die Spur wechselt.

Das, mein Lieber, empfinde ich auch als Autofahrer als extrem nervig und könnte manch einen dafür aus dem Auto zerren..
 
Kommt wohl auf die Gegend an.
Hier im ländlichen Bereich sind die Radfahrer auch auf Landstraßen und Bundesstraßen meistens in Rudeln zu finden. Das Auftreten dieser Rudel kann auf div. Straßen der gemeinen Autofahrerspezies den letzten Nerv rauben.

Konsequentes ignorieren gut ausgebauter Radwege gehört natürlich zum Standardrepertoire dieser 2 rädrigen Spezies. Auch das nebeneinanderfahren teils sogar in 3er Reihen lässt sich in ländlicher Umgebung sehr oft beobachten. Eine Rücksicht auf nachfolgende Autofahrer ist ebenfalls in den allermeisten Fällen nicht vorhanden. Sehr ungünstig natürlich wenn auch mal wie auf Hauptstraßen üblich auch Gegenverkehr kommt.

Alles in allem sind viele dabei die sich auch an die Regeln halten. Nur die meisten die ich treffe gehören eher zu der vom Threadersteller gemeinten Art.
 
Auch das nebeneinanderfahren teils sogar in 3er Reihen lässt sich in ländlicher Umgebung sehr oft beobachten. Eine Rücksicht auf nachfolgende Autofahrer ist ebenfalls in den allermeisten Fällen nicht vorhanden. Sehr ungünstig natürlich wenn auch mal wie auf Hauptstraßen üblich auch Gegenverkehr kommt.

auf normalen strassen ist es sowas von egal, ob du einen radler hast, oder drei nebeneinander.
wenn du nämlich so überholst wie es die stvo vorschreibt, also mit sicherheitsabstand, musst du selbst wenns nur ein radler ist die gegenfahrbahn mitbenutzen und das geht nur mit ohne gegenverkehr. gleiches gilt natürlich wenn mehrere radler nebeneinander sind. also ists sowas von egal ob die jungs nun nebeneinander oder hintereinander fahren. wobei das nebeneinander fahren dann sogar mehr sinn macht, weil du nen kürzeren überholweg hast...

EDIT:
Konsequentes ignorieren gut ausgebauter Radwege gehört natürlich zum Standardrepertoire dieser 2 rädrigen Spezies.

in der stadt mach ich das auch meistens und ich kann dir auch sagen warum:
die meisten autofahrer welche von rechts kommen und KEINE vorfahrt haben, sind so ignorant, dass sie nicht schon an der radweglinie halten (da hier wohl auch paar von der sorte sind: das sind meist die roten streifen, welche quer über die strasse gehn.) sondern direkt bis zur querstrasse fahren und dann immer schön mitten aufm radweg rumstehn. das aufm radweg stehn ist nervig und das direkt bis zur strasse fahren, ohne zu schauen ob vielleicht doch so ein bescheuerter radfahrer kommt, hat mich schon die ein oder andere felge gekostet (vom fahrrad natürlich).

ich will nix sagen, aber hier lässt man sich über die angeblichen fehler anderer verkehrsteilnehmer aus (ja auch radfahrer sind vollberechtigte verkehrsteilnehmer), aber selbst ist man kein stück besser :j
 
Lass dich doch nicht Ärgern,mir ist es auch schon aufgefallen.
Aber denk immer dran... DU bist der Stärkere in diesem ungleichen Kampf ;)

Zu deinem Beitrag fällt mir eigentlich nur eines ein - HIRNLOS

Es grüsst ein Mountain-Biker der sich normalerweise nur im Wald aufhält, aber ab und zu muss man halt auf die Straße ausweichen.
Und ein Biker, der momentan des Öfteren mit dem Kinder-Anhänger unterwegs ist und dort vorzugsweise Fahrradwege fährt, und dies mache ich schon allein aus dem Grund, meinen Sohn so wenig wie möglich durch den Straßenverkehr zu gefährden.

Ralf
 
Ein Grund, warum ich (Auto)Bild nicht lese... was für ein oberflächliches, plattes Geschreibsel... :confused:
 
auf normalen strassen ist es sowas von egal, ob du einen radler hast, oder drei nebeneinander.
wenn du nämlich so überholst wie es die stvo vorschreibt, also mit sicherheitsabstand, musst du selbst wenns nur ein radler ist die gegenfahrbahn mitbenutzen und das geht nur mit ohne gegenverkehr. gleiches gilt natürlich wenn mehrere radler nebeneinander sind. also ists sowas von egal ob die jungs nun nebeneinander oder hintereinander fahren. wobei das nebeneinander fahren dann sogar mehr sinn macht, weil du nen kürzeren überholweg hast...

EDIT:

in der stadt mach ich das auch meistens und ich kann dir auch sagen warum:
die meisten autofahrer welche von rechts kommen und KEINE vorfahrt haben, sind so ignorant, dass sie nicht schon an der radweglinie halten (da hier wohl auch paar von der sorte sind: das sind meist die roten streifen, welche quer über die strasse gehn.) sondern direkt bis zur querstrasse fahren und dann immer schön mitten aufm radweg rumstehn. das aufm radweg stehn ist nervig und das direkt bis zur strasse fahren, ohne zu schauen ob vielleicht doch so ein bescheuerter radfahrer kommt, hat mich schon die ein oder andere felge gekostet (vom fahrrad natürlich).

ich will nix sagen, aber hier lässt man sich über die angeblichen fehler anderer verkehrsteilnehmer aus (ja auch radfahrer sind vollberechtigte verkehrsteilnehmer), aber selbst ist man kein stück besser :j

Mag sein das es in großen Städten so zugeht ^^
Ich kann nur vom sehr ländlichen Raum reden. Hier sind Radwege neben der Bundesstraße und trotzdem fahren die Radfahrer nicht aufm Radweg. Der Radweg ist ca. 2,5 - 3 Meter breit und neuer als die Straße.
Da darf ich mich dann schon fragen warum dieses Verhalten oder?
 
Mag sein das es in großen Städten so zugeht ^^

landsberg am lech (die einzige stadt wo ich fahre und auch nur um ins gelände zu kommen) ist alles, aber keine grosse stadt ;)
auf der insel bin ich so oder so in der pampa, wobei hier die autofahrer maximal entspannt sind. ich denke das ist mal wieder ein typisch deutsches problem: "ich hab den grösseren, also darf ich mit 20cm abstand und 100km/h an nem kleineren vorbeiprügeln" :j

Ich kann nur vom sehr ländlichen Raum reden. Hier sind Radwege neben der Bundesstraße und trotzdem fahren die Radfahrer nicht aufm Radweg. Der Radweg ist ca. 2,5 - 3 Meter breit und neuer als die Straße.
Da darf ich mich dann schon fragen warum dieses Verhalten oder?

ok, in so nem fall versteh ich das auch nicht bzw. nur zum teil je nach situation.
zu meiner rennradzeit hab ich viel befahrene radwege auch ignoriert und bin auf die strasse ausgewichen, weil ich sonst meine trittfrequenz nicht hätte halten können. nach ein paar "nahtoderlebnissen" (auf strassen OHNE radweg an der seite) wegen autofahrern die meinten die strasse gehört nur ihnen hab ich das dann aufgegeben und mittlerweile fahr ich fast nurnoch im "gelände". da muss man aber auch erst hinkommen....

interessant an der diskussion finde ich mal wieder, dass autofahrer die auch öfter mal mitm rad unterwegs sind alles viel entspannter sehn, weil sie eben beide seiten kennen.
vielleicht sollten die ganzen "aushilfsrambos" hier, die sich ohne auto scheinbar nicht fortbewegen können, mal auf ein rad setzen und damit mal nen tag durch die gegend fahren. womöglich merken sie dann wie bescheuert sie sich doch als autofahrer verhalten. :w
 
Ich hatte vor einiger Zeit auch mal ein Erlebnis mit einem Rudel Rennradfahrer.

Kurz (ca. 500m) vor einem Stopschild überhole ich besagtes Rudel.
Halte vorschriftsmäßig an der Linie an und in dem Moment rauschen die "Hobbyarmstrongs" Links und rechts ohne das Stopschild zu beachten an mir vorbei sodass Autos die von links kamen gut in die Eisen gehen mussten.
Dann bog ich rechts ab und überholte die Truppe ein zweites mal, die natürlich mit drei vier Mann nebeneinander her fahren mussten.

An der nächsten roten Ampel steh ich auf der Linksabbiegerspur und warte auf grün, als sich das Spiel von der Stopstrasse wiederholte. Alle über die rote Ampel ohne anzuhalten.

Ganz ehrlich für sowas hab ich null Verständnis, denen sollte man alle samt den Lappen abnehmen.

Gruß

Chris


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oder wie es sich "anfühlt", von weit hinten mit kreischendem Motor, wenn mit 120km/h oder noch deutlich mehr, trotz 2m Abstand von hinten überholt wird. :11starsz:
 
Landsberg am Lech hat 3 mal soviel Einwohner fast wie wir ^^ also ist das für mich schon ne Großstadt xP

In unserer Stadt gibt's keine extra gekennzeichneten Radwege. Ich kenn die zwar aber mit denen komm ich nur selten in Kontakt ^,^. Klar da müssen die Radler auch auf die Straße. Aber wie schon beschrieben. Ich kanns nicht verstehen wenn neben ner Bundesstraße ein sehr schöner Radweg nagelneu angelegt ist und die Radler (nicht Rennradler sondern ganz normale) trotzdem auf der Straße fahren.
Genauso wie die Inlineskater.

N Rennradler hat ja in der Regel ein ordentliches Tempo drauf so das man nicht von 100 km/h auf 15 runterbremsen muss wenn man wirklich mal nicht überholen kann.

Als ich noch regelmäßig mit dem Rad gefahren bin hab ich mich immer so weit Rechts wie möglich gehalten. Mir wär nie in den Sinn gekommen auf einer Straße in 3er Reihen nebeneinander zu fahren. Motorradfahrer machen das ja auch nicht. In der Regel zumindest ^,^
 
Ich kanns nicht verstehen wenn neben ner Bundesstraße ein sehr schöner Radweg nagelneu angelegt ist und die Radler (nicht Rennradler sondern ganz normale) trotzdem auf der Straße fahren.

wie schon gesagt, in so nem fall versteh ichs auch nicht ;)

Genauso wie die Inlineskater.

bin mir nicht sicher ob man das in der stvo mittlerweile geändert hat, aber theoretisch darfst mit skates nicht aufm radweg fahren, wobei die strasse ebenso tabu wäre &:

N Rennradler hat ja in der Regel ein ordentliches Tempo drauf so das man nicht von 100 km/h auf 15 runterbremsen muss wenn man wirklich mal nicht überholen kann.

das halte ich ja für ein gerücht :D

Als ich noch regelmäßig mit dem Rad gefahren bin hab ich mich immer so weit Rechts wie möglich gehalten. Mir wär nie in den Sinn gekommen auf einer Straße in 3er Reihen nebeneinander zu fahren.

wie oben schon geschrieben - macht doch eh kein unterschied ;)

Motorradfahrer machen das ja auch nicht. In der Regel zumindest ^,^

auch das halte ich für ein gerücht ^^
 
Daher immer der Zusatz ^^

"in der Regel"

Ausnahmen bestätigen diese natürlich immer wieder xP
 
:M ich erlebe die "Invasion der Rennradler" und derer, die es sein wollen, hier auf der Insel ja jedes Frühjahr aufs Neue.
und ich muß sagen, daß sie schon ein gewisses Problem darstellen. Verständlicherweise bevorzugen sie oft die kleinen Straßen im Inselinneren,
wo ihre Pulkbildungen dann schon zu einem Verkehrshindernis werden, weil sie (oft auch mit ihren langsamen Begleitfahrzeugen) ein Überholen auf den recht kurvigen
Strecken oft unmöglich machen, so daß sich hinter ihnen Schlangen bilden. Dabei kommt es jedes Jahr auch zu tödlichen Unfällen, ob mit Autos, durch Abstürze,
oder auch Radler gegen Radler.
Mehrmals fielen mir diese Pulks auch schon auf, daß sie beim Durchfahren kleiner Ortschaften ein sehr rücksichtsloses Verhalten an den Tag legten, was das Kreuzen von Vorfahrtsstraßen anbelangt.
Auch wenn sie natürlich gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer sind - langsamfahrende Traktoren, Busse, Pferde- und Eselskarren machen hier idR fie Straße für den nachfolgenden Verkehr frei - die Radler neigen dazu. sich bewußt "breit" zu machen, was wohl Sicherheit erzeugen soll, es aber auch nicht unbefingt tut.

nebenbei - einen Radler mit Heiligenschein habe ich hier noch nicht gesehen :s:X :dq:
 
Zum Glück gibt es keine egoistischen und oder rücksichtslosen Auto- oder LKW- oder Motorradfahrer, denn nur den Radfahren kann man so ein Verhalten "zu Last" legen.

Sollen wir mal die Lkwfahrer fragen, welche Verkehrsteilnehmer für sie egoistisch und rücksichtslos sind?
Sollen wir mal die Motorradfahrer fragen, welche Verkehrsteilnehmer für sie egoistisch und rücksichtslos sind?
Sollen wir mal die Radfahrer fragen, welche Verkehrsteilnehmer für sie egoistisch und rücksichtslos sind?
 
Wer schoneinmal an Werktagen durch Münster gefahren ist weiss eigentlich bescheid wie es um die netten Radfahrer steht.

Die Radfahrer sind aber nicht so schlimm wie die Taxifahrer in Münster :w. Wie es in der direkten City mit den Radfahrern aussieht kann ich aber nicht sagen, denn Münster meide ich am liebsten :X
 
Das mit den Radfahrern in Münster ist doch inzwischen recht harmlos. Die Meisten halten sich an die gut ausgebauten Radwege. Ausnahmen gibt es natürlich immer.
Als ich meinen FS nochnicht lange hatte empfand ich das ganze (in Münster) als deutlich schlimmer.

Wenn wir schon in der Gegend sind: Die Straße zwischen Drensteinfurt und Albersloh ist gemeingefährlich. Sehr kurvig, wenige Geschwindigkeitsbegrenzungen, die vielen Kurven sind auch noch schlecht einzusehen, kein Radweg, kein Seitenstreifen, keine Ausweichmöglichkeiten (Wassergraben links und rechts) und wenig befahren ist die Strasse auch nicht gerade.
Und immer wieder mal muss man voll auf die Bremse latschen weil da plötzlich ein/e Retner/in mit 10-15 kmh hinter einer Kurve auftaucht...

(Und dann schliessen die auch noch ein Schlagloch, das bestimmt schon älter ist als ich, einfach ohne Vorwarnung. Ich wäre fast im Graben gelandet weil der gewohnte Schlag nicht kam ^^)
 
Wer schoneinmal an Werktagen durch Münster gefahren ist weiss eigentlich bescheid wie es um die netten Radfahrer steht.
Selbst mir hier im Norden, auf'm platten leeren Land, ist bekannt, dass Münster die deutsche Fahrrad-Stadt schlechthin ist..... und angeblich Vorbild für viele Städte :X
 
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