Best of "Verkäufer-Talk"

.. Zudem möchte ich mein Auto letztlich an einem Ort kaufen, an den ich gerne für Service und Reparaturen zurückkehre...Tim
Das wissen sogar die Autoverkäufer. Sagte mir doch mal einer sinngemäß: "ich verkaufe dem Kunden nur das erste Auto. In der Werkstatt entscheidet sich, ob er das nächste Auto auch bei uns kauft".
Anders herum würde ich wegen eines nicht optimalen Verkäufer(erst)verhaltens nicht einem Autohaus den Rücken kehren, das mit Werkstatt und Service nach dem Verkauf punktet.
 
Da fällt mir tatsächlich noch eine kleine, wenn auch herzlich unspektakuläre Anekdote ein: :)

Vor ein paar Jahren, als ich noch nichts mit Porsche zu tun hatte, war ich - erheblich leger gekleidet - aus irgendwelchen Gründen in der Kölner Niederlassung. Dort kam sofort ein freundlicher Verkäufer auf mich zu und fragte mich, für welches Modell ich mich interessiere. Ich antwortete wahrheitsgemäß, dass ich keine Kaufabsicht habe. Daraufhin meinte der Verkäufer, dass das doch gar nicht schlimm sei und er mir dann, wenn ich einverstanden sei, einfach mal die Booklets zu den aktuellen Modellen mitgeben würde. Ich war überrascht und fragte, warum er das denn tue, obwohl diese Booklets ja durchaus nicht ganz preiswert sind (was mir damals schon bekannt war). Er antwortete (sinngemäß), dass ich ja in ein paar Jahren womöglich doch mal an Porsche interessiert sei und er sich einfach freue, falls die Booklets mein Interesse wecken würden.

Das ist natürlich eine furchtbar langweilige Geschichte, weil der Verkäufer sich einfach nur vorbildlich verhalten hat. :)


Genau so soll es sein!!!
 
Als ich mir vor vielen Jahren meinen Z1 gekauft habe, habe ich das gute Teil auch zuerst zu
meiner BMW-Werkstatt gefahren, mit der Bitte mal zu checken ob das Fahrzeug wirklich
original und unfallfrei ist.

Darauf hat der Servicemitarbeiter sofort sein Lackschichtdicken-Meßgerät gezückt und
gesagt, dass er das gleich sehen wird.

Ich hab ihn dann mal ne Zeit lang an meinem Auto messen lassen. Irgendwann meinte
er dass sein Gerät einen defekt haben müsste.

Irgendwie tat er mir dann leid, und ich habe ihn aufgeklärt. Aber eigentlich war er in einem
Alter wo er es besser hätte wissen können.
und dann hast du gesagt: hey, war ein scherz...das auto ist aus holz, da kann dein gerät nicht funktionieren.:D
 
Hallo,
ich möchte mich jetzt doch mal zu den hier zum Teil grausigen Äußerungen über den Berufsstand des Verkaufsberaters äußern. Jeder kennt das Sprichwort "Wie Du kommst gegangen..." und dies bezieht sich in dem Fall nicht auf Äußerlichkeiten oder der zur Schau getragenen Behausung seiner gerade getätigten Einkäufe, sondern auf das Benehmen, wenn man ein Geschäft betritt. Auch hier hat es meine Kinderstube mir gezeigt, dass ich als Kunde eine genauso freundliche Begrüßung gegenüber dem Verkaufspersonal äußern kann und nicht zwingend darauf warten muss, dass es diejenigen innerhalb von 2 Sekunden machen die dort beschäftigt sind, weil ich ansonsten natürlich diesen Laden nicht mehr betreten werde, und nur weil der von mir selber festgelegte Anspruch auf Zuwendung und Wichtigkeit meiner eigenen Person nicht befriedigt wird. Was für ein Quatsch.
Den Verkäufer mit dummen und zudem noch rhetorischen Fragen in die Enge treiben zu wollen ist mittlerweile ein Unding und eine zuehmend deutsche Tugend meinem eigenen Ego gegenüber Personen die ja mein Geld haben wollen, Ausdruck zu verleihen.

Jeder Kunde, der sich für ein bestimmtes Modell interessiert und Nächte lang zu Hause vor seinem Computer, dass Fahrzeug hoch und runter konfiguriert wird mehr Detailwissen besitzen als ein Verkaufsberater im Autohaus, der nicht nur innerhalb eines Tages unterschiedlichste Kunden mit den unterschiedlichsten Ansprüchen sondern auch eine etliche Anzahl von Ausstattungsvarianten und Ausschlüssen bei den Ausstattungen im Kopf halten muß. Aber dann ja nichts durcheinander werfen darf, weil sonst verlasse ich den Laden, denn die haben ja gar keine Ahnung. Dies ist beim Autokauf übrigens relativ einfach, da es eine Fülle von Informationsquellen für Interessenten gibt.

Es wird in diesem Berufsstand mit Sicherheit ebenso viele schwarze Schafe geben wie es auch hervorragende und sehr hilfsbereite Herrschaften gibt. Aber wie gesagt, "wie Du kommst gegangen..." Was hindert einen Kunden daran evtl. Sympathie zum Verkäufer aufzubauen, in dem auch von dieser Seite aus evtl. Fehler verziehen werden oder eben über definitiv falschen Aussagen des Verkäufers drüber gestanden wird. Das fällt den meisten leider schwer, weil sie ja ihren eigenen Wissensvorsprung gerne kundtun möchten. Ein guter Verkäufer gibt übrigens zu, dass er bestimmte Dinge nicht weiß und bemüht sich diese im Sinne des Kunden schnellstmöglich zu regeln oder in Erfahrung zu bringen.

Die Floskel, der Kunde ist König ist m. E. nach totaler Unfug. König ist eigentlich der Verkäufer, weil er das hat was ihr und ich haben wollt. Was nicht heißt, dass der Kunde nicht freundlich, fair und umfassend informiert werden sollte, wenn er es denn möchte.

Die Vergangenheit hat mich übrigens gelehrt, dass ich nicht alles wissen muss und kann, aber nach Möglichkeit wissen sollte, wo ich es nachlesen bzw. in Erfahrung bringen kann.
Zu guter letzt noch eine kleine Anmerkung. Wenn ihr dem Verkäufer sympathisch seid, bekommt ihr in der Regel einen besseren Preis als wenn man auftritt wie der totale Unsympath.

Ach so, bin übrigens Verkauflseiter im Autohaus.
 
Ich finde / fürchte, dass sich dieser Thread weg von dem entwickelt, dass der TE meiner Meinung nach erreichen wollte...

Es sollte hier doch um die eine oder andere "lustige" Story gehen, die sich in Werkstätten bzw. Autohäusern zugetragen haben, wo im Nachhinein BEIDE SEITEN darüber schmunzeln können - ohne hier ein bestimmtes Autohaus / eine Marke / oder einen Mitarbeiter dessen als dumm, ahnungslos oder ähnliches hinzustellen und damit natürlich eine emotionsgeladene Diskussion auszulösen.... (ich weiß Foren sind grundsätzlich auch für Diskussionen da)

Mal sehen wohin dieser Thread geht....
 
Die Floskel, der Kunde ist König ist m. E. nach totaler Unfug. König ist eigentlich der Verkäufer, weil er das hat was ihr und ich haben wollt. Was nicht heißt, dass der Kunde nicht freundlich, fair und umfassend informiert werden sollte, wenn er es denn möchte.

Deinen Beitrag finde ich ja durchaus gut und sehr schlüssig, aber anders als in den 80ern werden Autos heutzutage nicht mehr zugeteilt. Daher solltest Du diesen Teil vielleicht noch einmal überdenken :s.

Gruß,

Björn

p.s. Bei Mercedes wurde damals durchaus dieser Eindruck erweckt....
 
Jeder Kunde, der sich für ein bestimmtes Modell interessiert und Nächte lang zu Hause vor seinem Computer, dass Fahrzeug hoch und runter konfiguriert wird mehr Detailwissen besitzen als ein Verkaufsberater im Autohaus, der nicht nur innerhalb eines Tages unterschiedlichste Kunden mit den unterschiedlichsten Ansprüchen sondern auch eine etliche Anzahl von Ausstattungsvarianten und Ausschlüssen bei den Ausstattungen im Kopf halten muß.
Komisch. Ich muss in meinem Beruf auch immer mehr wissen als der Kunde. Deshalb kauft er meine Leistung ein.

Die Floskel, der Kunde ist König ist m. E. nach totaler Unfug. König ist eigentlich der Verkäufer, weil er das hat was ihr und ich haben wollt.
Das ist falsch. Im Autosegment herrscht ein Überangebot. Wir haben also den klassischen Käufermarkt. Das sieht man deutlich an den Rabatten die ausgereicht werden. Auch will der Verkäufer, bzw. das Autohaus etwas verdienen. Also sollte er sich im Rahmen seiner Möglichkeiten bemühen.

Ach so, bin übrigens Verkauflseiter im Autohaus.
Warum wundert mich das nicht. ;)


Im Übrigen hat spone Recht. Darum ging es gar nicht.
 
Ich dachte eigentlich, hier geht es um einige nette Anekdoten und nicht darum, wie stelle ich den Verkäufer als blöd hin.
ich kann beides...:D

bevor ich vor einigen wochen den GTS fix gemacht habe, war ich in einem süddeutschen PZ, weil dort mein wunschauto stand. insgesamt eine runde sache bis auf die tatsache, dass mir das lenkrad nicht gefiel und der preis - sagen wir 2-3k - über dem lag was "marktgerecht" wäre. überdreher hatte der motor auch keine. also termin gemacht, auf nach süddeutschland, mit dem verkäufer das ganze PZ abgeklappert, weil er mich der hälfte seiner kollegen vorstellen wollte (ich dachte nur WTF?!) und ansonsten wirklich nett und zielgerichtet unterhalten. probefahrt war aus meiner sicht nicht notwendig aber eine bedenkzeit von zwei tagen wollte ich schon. er nur: "ja, kann ich gerade so bei der geschäftsleitung durchdrücken. wir haben andere interessenten, aber weil wir beide uns so gut verstanden haben, machen wir das."

...ich wollte also das auto. am darauffolgenden tag kam ich zurück und wollte noch über ein sport design lenkrad reden, über den preis und über die approved geschichte. ausgangspunkt waren 95.900 flocken. da der junge mann nicht selbst den deal fix machen durfte, saß ich gleich drei leuten gegenüber. ende vom lied waren neues lenkrad und 500 euro rabatt auf den kaufpreis, weil "die zahl der interessenten und die approved von unserer tochtergesellschaft bla usw."...ich habe dann nur gesagt, dass ich das angebot nicht akzeptiere und das auto so lange stehen wird bis es mein abgegebenes angebot deutlich unterschreitet.

nun ja...aktuell wird das ding für irgendwas um die 87k angeboten. die dummfreche PZ strategie ist dieses mal nicht aufgegangen.
 
@weire
Im Grunde kann ich Dir nur zustimmen, was das (Fehl)verhalten vieler Kunden betrifft. Freundlichkeit und Respekt gehört für mich generell zum zwischenmenschlichen Umgang, ob geschäftlich oder privat spielt dabei keine Rolle.
Allerdings würde ich diesen Absatz schon etwas anders bewerten:
Die Floskel, der Kunde ist König ist m. E. nach totaler Unfug. König ist eigentlich der Verkäufer, weil er das hat was ihr und ich haben wollt. Was nicht heißt, dass der Kunde nicht freundlich, fair und umfassend informiert werden sollte, wenn er es denn möchte

Das "Problem" hieran ist, dass der Verkäufer davon lebt, dass er Kunden hat, der Verkaufsgegenstand für den Kunden hingegen im schlechtesten Fall nur eine von vielen, vielen Alternativen ist. Das macht es etwas schwierig für mich, den Verkäufer in eine Königsrolle zu stecken.
Oft scheint aber genau diese Deine Denke das Problem einiger hier genannter an Arroganz kaum einzuholender Verkäufer zu sein.

Ich würde vielmehr schon den Kunden als König sehen, allerdings sollte er sich auch entsprechend - wenigstens in Ansätzen - vornehm verhalten. Man muss sich als Verkäufer sicher nicht alles bieten lassen, das steht außer Frage.
 
Also ich teile nicht die Meinung von Weire,

Kunde sollte immer noch König sein! In meinem Betrieb ist das noch so, zu mindestens so lange bis die Forderungen unverschämt werden.

Grade in Autohäusern und bei Juwelieren macht es mir mittlerweile Spaß in Arbeitsklamotten aufzutauchen und dieses denken:“was will der den“ zu beobachten!

Um dann die Wende um 180 Grad zu erleben wenn Sie dahinter gekommen sind das ich der Geschäftsführer der Firma bin. Ist dieses Verhalten richtig?
 
nun ja...aktuell wird das ding für irgendwas um die 87k angeboten. die dummfreche PZ strategie ist dieses mal nicht aufgegangen.
Ich habe ähnliches bei Audi mit meinem S4 Cabrio erlebt. Der Verkäufer hat sich nicht einmal im Ansatz bemüht und ich habe mich dann anderweitig umgesehen. Irgendwann haben sie den S4 mit 6k Verlust weiterverkauft. Das hätten sie auch preiswerter haben können.
 
...Kunde sollte immer noch König sein! ...

Wer König sein "sollte", obliegt im Falle der freien Wirtschaft immer noch allein der Entscheidung des/der Untertanen. ;)

Überlassen wir es doch also bitte dem Verkäufer, Berater, Unternehmer etc., wen er zum König krönt. Wer keine neuen Kunden benötigt, oder bestimmte Personen nicht als Kunde(n) haben möchte. wird sich eben entsprechend verhalten. Das ist weder eine neue Erkenntnis, noch eine Tragische, weil sich dem Nichtgekrönten in aller Regel ausreichend Alternativen bieten. :)
 
Was interessiert der Kaufgegenstand, wenn es ums Ego geht. Bei einigen Beschreibungen bewusster Umgehung von Konventionen bis hin zum einfach schlechten Benehmen kommen wir weniger Autokäufer oder sonstige Kunden in den Sinn als vielmehr Schauspieler mit verblassendem Ruhm, die sich leicht getarnt unters Volk mischen. Natürlich damit man sie nicht erkennt und sie etwas Privatsphäre erheischen können. Aber wehe es erkennt und beachtet sie wirklich niemand;).
 
Klar. Und der trägt das Geld für seinen neuen Porsche in einer Alditüte mit sich rum. Dieses Märchen gibt es in verschiedensten Versionen mit Porsche, BMW, Mercedes und weiteren Luxusmarken. Mal hat der betreffende einen Jogginganzug an, mal sieht er runtergekommen aus, mal hat er das Geld in einer Alditüte, mal in bar in der Hosentasche. Geh durch die verschiedenen Autoforen und du wirst genügend Versionen dieser Geschichte finden.

Nicht auszudenken wenn es immer der gleiche Mitbürger gewesen ist. Der hat jetzt jeden Morgen das Problem... fährt er mit dem Porsche, dem BMW, dem Mercedes, dem Aston.... ;)

Schöne Geschichte.... selber habe mal einen Wagen (BMW Z4) gekauft als ich mit schickem 80er Adidas Jogging Anzug zum Händler gegangen bin. Der kannte mich nicht und es war auch kein Problem. Gesprochen, Probefahrt und gekauft. (Allerdings keine Tüte und keine Goldkette (bzw. Uhr) um den Hals)

Kurz davor hat man mich bei VW(Audi) ohne Vorgespräch direkt zu den Gebrauchten geschickt.... selbst Schuld.
 
Wer König sein "sollte", obliegt im Falle der freien Wirtschaft immer noch allein der Entscheidung des/der Untertanen. ;)

Überlassen wir es doch also bitte dem Verkäufer, Berater, Unternehmer etc., wen er zum König krönt

Absolut! Nur eine spontane Selbstkrönung halte ich für ebenso fragwürdig ;)
 
Absolut! Nur eine spontane Selbstkrönung halte ich für ebenso fragwürdig ;)

Auch gegen eine solche Eigeninitiative hätte ich nichts. Man ist dann halt ein König ohne Untertanen - was den Mehrwert der Krönung wohl erheblich mindern dürfte. :y
 
Da fällt mir tatsächlich noch eine kleine, wenn auch herzlich unspektakuläre Anekdote ein: :)

Vor ein paar Jahren, als ich noch nichts mit Porsche zu tun hatte, war ich - erheblich leger gekleidet - aus irgendwelchen Gründen in der Kölner Niederlassung. Dort kam sofort ein freundlicher Verkäufer auf mich zu und fragte mich, für welches Modell ich mich interessiere. Ich antwortete wahrheitsgemäß, dass ich keine Kaufabsicht habe. Daraufhin meinte der Verkäufer, dass das doch gar nicht schlimm sei und er mir dann, wenn ich einverstanden sei, einfach mal die Booklets zu den aktuellen Modellen mitgeben würde. Ich war überrascht und fragte, warum er das denn tue, obwohl diese Booklets ja durchaus nicht ganz preiswert sind (was mir damals schon bekannt war). Er antwortete (sinngemäß), dass ich ja in ein paar Jahren womöglich doch mal an Porsche interessiert sei und er sich einfach freue, falls die Booklets mein Interesse wecken würden.

Das ist natürlich eine furchtbar langweilige Geschichte, weil der Verkäufer sich einfach nur vorbildlich verhalten hat. :)

Ist mir in PZ Bonn auch passiert. War auch eher "studentisch" gekleidet. Sehr netter Verkäufer.
 
Auch gegen eine solche Eigeninitiative hätte ich nichts. Man ist dann halt ein König ohne Untertanen - was den Mehrwert der Krönung wohl erheblich mindern dürfte. :y

Och, da sind dann wiederum nicht wenige dieser Menschen ziemlich anspruchslos, habe ich das Gefühl... auch ein Burger King Krönchen kann das Ego stützen :D
 
Die Floskel, der Kunde ist König ist m. E. nach totaler Unfug. König ist eigentlich der Verkäufer, weil er das hat was ihr und ich haben wollt...
Nein, vollkommen falsch ... ICH habe was der Verkäufer, der Geschäftsführer, das Autohaus, die Banken und letztendlich auch das Finanzamt haben wollen... das GELD !

Und nur darum gehts nämlich, denn ICH finanziere mit meinem Kauf das Gehalt und die gute Zukunft des Verkäufers, des Geschäftsführers, usw...

Wenn ein Verkäufer MEIN Geld nicht möchte, dann ist er sein eigenes Gehalt nicht wert... und hat seinen Beruf im Dienstleistungsbereich vollkommen verfehlt. Vielleicht sollte er über einen anderen Beruf nachdenken, evtl. Politesse(rich) :D, Finanzbeamter, Justizvollzugsbeamter, o.ä. ... da muss man nicht kundenfreundlich sein. ;)

(Tststs, so etwas hab ich wirklich schon lange nicht mehr gehört... erst recht nicht von einem Verkäufer, der seinem Berufsstand mit solchen Aussagen einen Bärendienst erweist. Vielleicht war das ja früher in der DDR das Berufsmotto der Verkäufer?)
 
Vor einer halben Stunde in einer BMW NL, als ich Interesse für einen JCW Roadster anmeldete:

Extrem freundlich, alle Fragen kompetent und verständlich beantwortet, Probefahrt für jew. 3 Tage zweier Modelle klargemacht, mit Prospekt, Preisliste und einer indiv. Konfiguration inkl. Angebot wieder zufrieden nach Hause gefahren.

:t:t:t
 
Nein, vollkommen falsch ... ICH habe was der Verkäufer, der Geschäftsführer, das Autohaus, die Banken und letztendlich auch das Finanzamt haben wollen... das GELD !

Und nur darum gehts nämlich, denn ICH finanziere mit meinem Kauf das Gehalt und die gute Zukunft des Verkäufers, des Geschäftsführers, usw...

Wenn ein Verkäufer MEIN Geld nicht möchte, dann ist er sein eigenes Gehalt nicht wert... und hat seinen Beruf im Dienstleistungsbereich vollkommen verfehlt. Vielleicht sollte er
über einen anderen Beruf nachdenken, evtl. Politesse(rich) :D, Finanzbeamter, Justizvollzugsbeamter, o.ä. ... da muss man nicht kundenfreundlich sein. ;)

Das stimmt ja auch alles und zudem habe ich nie davon gesprochen, dass ein Verkäufer nicht kundenfreundlich sein sollte. Aber indem DU DICH in DEINEM Beitrag immer so hervorhebst beantwortest DU DIR vielleicht die ein oder andere Frage selber.;)

Mein Geld wollen doch auch viele Menschen und wenn mir einer blöde kommt, entscheide ich selber, ob ich mein Geld dort ausgebe oder nicht. Aber dies kann ich nur, wenn ich in der Lage bin mein eigenes Verhalten zu hinterfragen. Wenn ich dazu nicht in der Lage bin sehe ich eventuelles Fehlverhalten immer bei den anderen.

Zudem ist es schön, wenn auch ein Finanzbeamter o.ä. (kunden)freundlich ist oder ist dies nur eine "Notwendigkeit" wenn ich von meinem Gegenüber etwas haben möchte? Dann ist die Freundlichkeit doch eher eine Fassade.
 
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Reaktionen: Eck
Vor einer halben Stunde in einer BMW NL, als ich Interesse für einen JCW Roadster anmeldete:

Extrem freundlich, alle Fragen kompetent und verständlich beantwortet, Probefahrt für jew. 3 Tage zweier Modelle klargemacht, mit Prospekt, Preisliste und einer indiv. Konfiguration inkl. Angebot wieder zufrieden nach Hause gefahren.

:t:t:t

Du darfst jedes Auto 3 Tage testen?
 
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