Sind die Immobilienmakler in den Städten gesättigt?

Das ist ja so als ob man ins Fahrzeugprospekt schaut und feststellt, dass die Grundausstattung des Z4 nur einen 4-Zylinder drin hat ... jeder nicht-peinliche Motor (6-Zylinder) kostet extra.

Ein schönes Beispiel!
Aus genau diesem Grunde, dem Wunsch der Hersteller Begehrlichkeiten zu wecken und den Kontakt herzustellen, habe ich auch noch nie einen Prospekt gesehen, der mit der Grundausstattung aufmacht. Und wir beide wissen, dass nicht einmal 30% der Bevölkerung den Hinweis "* Abbildung zeigt Fzg mit Sonderausstattung" richtig interpretieren. Das ist bei Häusern eben ähnlich- deshalb wurde ja weiter oben auch geschrieben "neu inkl. Grundstück für unter 150000". Solche Häuser werden überhaupt nicht gebaut, sondern nur inseriert.
 
Für viele ist der Zins allerdings die einzige Größe, die beachtet wird. Auch unserer Putzfrau habe ich schon 2x schriftlich und genauso vergeblich erklären wollen, dass sie reichlich Eigenkapital brauche, wenn zu Deinen 800 € Zinsen nicht auch noch die Tilgung in gleicher Höhe kommt (ausgehend von einem bescheidenen Neubau für 300.000€ und 30 jähriger Tilgung).
Und selbst WENN dieses vorhanden ist bzw. die Zinslast zu Gunsten der Tilgung geringer wird: innerhalb der 30 Jahre wird man Rücklagen für Reparaturen bilden müssen. Dazu kommen gewisse Risiken, wie Arbeitslosigkeit und der Verfall der Preise AN DER Stelle.

Ich will niemanden den Hauskauf ausreden, aber es muss auch klar sein, dass das oft gar keine reine wirtschaftliche Entscheidung ist und das sich dabei viel schön geredet wird.

Das ist vollkommen klar, aber die Frage weiter oben war ja wieso die Makler gerade so ausgelastet sind ... weil es schlichtweg günstiger ist zu bauen als zu mieten.

Natürlich braucht man Eigenkapital (ich hatte nur meinen Z4 als Eigenkapital, den ich kurz zuvor abbezahlen konnte - sonst nix) ... oder eben eine enorm hohe Tilgung (ich hatte mit 1% getilgt, sonst nix) ... oder eben die Hoffnung, die Zuversicht und das Ziel mehr aus seinem Leben zu machen um sein Einkommen zu steigern (das war mein Weg).

Ich will niemandem den Hauskauf einreden, aber dauerhaft "auf Nummer Sicher" zu gehen um Monat für Monat dem Vermieter einen fast vier-stelligen-Betrag zu überweisen um mich dann mit den Nachbarn rumzuärgern und um die Treppenhausreinigung zu kloppen ... neeee, wirklich nicht. :X

Aber stimmt schon, eine 30-Jahres-Finanzierung hätte ich auch nicht gemacht
 
Das ist vollkommen klar, aber die Frage weiter oben war ja wieso die Makler gerade so ausgelastet sind ... weil es schlichtweg günstiger ist zu bauen als zu mieten.

Das schließt Du aus der Makleraktivität bzw. deren Kapazitätsengpässen?

Aber stimmt schon, eine 30-Jahres-Finanzierung hätte ich auch nicht gemacht

Unsere Putzfrau auch nicht. Sie wollte mir aber auch nicht glauben, dass nach einer 15- oder 20 jährigen Finanzierung nur der Kredtvertrag ausläuft, nicht aber die (Rest-) Schuld.
 
Ich will niemandem den Hauskauf einreden, aber dauerhaft "auf Nummer Sicher" zu gehen um Monat für Monat dem Vermieter einen fast vier-stelligen-Betrag zu überweisen um mich dann mit den Nachbarn rumzuärgern und um die Treppenhausreinigung zu kloppen ... neeee, wirklich nicht. :X

Ein gekauftes Haus kann auch hässliche Nachbarn haben. Sogar solche, von denen Du bei einem Weiterverkauf erwähnen müsstest, dass Du Dich schon seit Jahren vor Gericht mit Ihnen streitest um bei der Frage nach der Nachbarschaft nicht der arglistigen Täuschung verdächtigt zu werden. Es gibt weltweit kein Land, mit so vielen gerichtlich entschiedenen Nachbarstreitigkeiten, wie dem in dem wir leben. Der Mieter zieht einfach aus. Natürlich bist Du persönlich als witziger und hilfsbereiter Mensch wohl kaum von streitsüchtigen Nachbarn betroffen- aber die Möglichkeit besteht.

Schimmert aus Deinem Beitrag nicht auch ein gewisses Widerstreben durch, dem VERMIETER Geld zu überlassen, für das er eigentlich nichts (mehr) tun muss? Darf ich Dir dann unterstellen, dass Du einer Bank also einer (anderen) anonymen, nicht personifizierbaren Stelle, dieses Geld lieber gibst? Viele Häuslebauer bezahlen durch die lange Finanzierung fast den doppelten Preis- gönnen ihrer Bank das Vermögen aber lieber als dem Vermieter. Das meinte ich mit "nicht ganz rationale Entscheidungen im Zusammenhang mit Hauskauf".
Um den Bogen zum Autoforum zu spannen: Das ist so ein bisschen, wie die Leute, die glauben einen Klassiker fahren zu können und den hinterher ohne Verlust verkaufen zu können. Da wird auch immer wieder die sogenannte Wertsteigerung bemüht. Irrational.

Ebenso verhält es sich mit der Dorfumgehungsstraße, die nun an Deinem Haus vorbeiführt, wo vorher in Randlage die Vögelchen zwitscherten oder der Ausweisung eines neuen Gewerbegebietes mit entsprechendem Verkehr. Bei uns im Dorf wurde neben ein Neubaugebiet (bestehend!) ein Hochregallager errichtet in Höhe von ca. 50 m. Wertverfall im 2stelligen Prozentsätzen innerhalb von Wochen. Bei gleichbleibender Schuldenhöhe.

Und wo wir schon beim Recht sind: Nicht umsonst bietet kein Rechtschutzversicherer Rechtsschutz für Bauherren an- das Risiko ist einfach zu hoch.

Edith sagt gerade es gibt inzwischen eine (!) Versicherung, die aber nur abschließbar ist, wenn man die Finanzierung einer Sparkasse im Rheinland überlässt. Ich zitiere aus ihrem Prospekt:
Das ist einzigartig, denn Streitigkeiten im Zusammenhang mit der Planung, Errichtung, dem Um- und Ausbau sowie dem Kauf von Immobilien werden für gewöhnlich von keiner Rechtsschutz-Police abgedeckt. Die Provinzial Rheinland arbeitet hier mit einem ausgezeichneten Partner zusammen – der ÖRAG Rechtsschutzversicherung. So kann sie ihren Kunden hervorragenden Service und erstklassige Produkte bieten.
 
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... Solange die Zinsen so niedrig sind, lohnt es sich fast nicht mehr eine Mietwohnung mit mehr als 100 qm zu beziehen, da die Eigenheimfinanzierung sich dagegen durchaus rechnen kann. ...

... weil es schlichtweg günstiger ist zu bauen als zu mieten. ...

Ich finde diese und ähnliche Aussagen immer wieder interessant, weil sie - häufig - die über die Jahre anfallenden Instandhaltungskosten des Eigenheims völlig außer Acht lassen. Rechnet man die hinzu, ist man mit einer Miete - wo die Instandhaltung ja der Vermieter trägt - häufig besser bedient. Das passt aber freilich nicht zu dem durchaus nachvollziehbaren Wunsch, in den eigenen vier Wänden zu wohnen. ;)
 
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Ich finde diese und ähnliche Aussagen immer wieder interessant, weil sie - häufig - die über die Jahre anfallenden Instandhaltungskosten des Eigenheims außer Acht lassen. Rechnet man die hinzu, ist man mit einer Miete - wo die Instandhaltung ja der Vermieter trägt - häufig besser bedient. Das passt aber freilich nicht zu dem durchaus nachvollziehbaren Wunsch, in den eigenen vier Wänden zu wohnen. ;)


Wenn man aber nun, wie weiter oben ausgeführt das Haus mit 150.000 € bauen lässt, inkl. Grund, dann ist nicht viel drinnen was erhalten werden muss :rolleyes:
Da sind die mtl. Rücklagen sehr gering die da gebildet werden müssten :D
Da lohnt sichs wieder, hauptsache Eigentum :b
 
Wenn man aber nun, wie weiter oben ausgeführt das Haus mit 150.000 € bauen lässt, inkl. Grund, dann ist nicht viel drinnen was erhalten werden muss :rolleyes:
Da sind die mtl. Rücklagen sehr gering die da gebildet werden müssten :D
Da lohnt sichs wieder, hauptsache Eigentum :b

Interessanter Ansatz. Wenn man das Haus nun auch noch aus Naturmaterialien wie z. B. Zweigen und Blättern baut, und die dafür auch gar nicht erst entwurzelt, renoviert sich die Hütte sogar von selbst. :D
 
Schimmert aus Deinem Beitrag nicht auch ein gewisses Widerstreben durch, dem VERMIETER Geld zu überlassen, für das er eigentlich nichts (mehr) tun muss? Darf ich Dir dann unterstellen, dass Du einer Bank also einer (anderen) anonymen, nicht personifizierbaren Stelle, dieses Geld lieber gibst? Viele Häuslebauer bezahlen durch die lange Finanzierung fast den doppelten Preis- gönnen ihrer Bank das Vermögen aber lieber als dem Vermieter. Das meinte ich mit "nicht ganz rationale Entscheidungen im Zusammenhang mit Hauskauf".
Ja, richtig - der Bank gebe ich es lieber als dem Vermieter. Vermieter haben die unangenhme Eigenschaft die Miete mit der Zeit zu erhöhen. Bei der Bank bleiben die Zinsen gleich, bzw. reduzieren sich analog zur Tilgung.

Sagen wir mal, ich habe je Monat 1.200 Euro für Wohnraum zur Verfügung, dann könnte ich für 800 Euro zur Miete wohnen und 400 Euro anlegen. Oder ich zahle für 800 Euro Zinsen und tilge den Kredit mit 400 Euro.

Wenn ich 12 Monate weiter schaue, flattert mir eine Mieterhöhung ins Haus und ich zahle 810 Euro Miete, kann nur noch 390 Euro anlegen und die Zinsen für mein Guthaben sind hoffentlich noch nciht durch die Inflation aufgefressen worden. Bei größeren Summen langt auch noch die Abgeltungssteuer oder Kapitalertragssteuer zu ...

Nach den selben zwölf Monaten zahle ich als Häuslebauer jedoch nur noch 790 Euro Zinsen und kann mit 410 Euro tilgen. Die Inflation arbeitet nicht gegen, sondern für mich.

... unser Finanzsystem schreit doch geradezu danach, sein Kapital in Sachwerten anzulegen, die einen geringeren Wertverfall als das Geld haben.
 
Interessanter Ansatz. Wenn man das Haus nun auch noch aus Naturmaterialien wie z. B. Zweigen und Blättern baut, und die dafür auch gar nicht erst entwurzelt, renoviert sich die Hütte sogar von selbst. :D

Aufhören! Isch schmeiß misch wesch! :d
 
Das kaufen absolut teuer ist sollte klar sein. Aber dafür habe ich nach 10,15,20 Jahren eine Wohnung / ein Haus das meins ist. Und ich kann mir eine Wohnung / Haus bauen das meinen Wünschen und Vorlieben entspricht.

Zu den Häusern für 150.000 Euro: wenn so günstig gebaut wird kommen in den Folgejahren sicherlich noch einige Kosten zur Problemlösung hinzu. Wer immer nur billig kaufst muss zweimal zahlen sagte schon meine Oma.
 
Ich finde diese und ähnliche Aussagen immer wieder interessant, weil sie - häufig - die über die Jahre anfallenden Instandhaltungskosten des Eigenheims völlig außer Acht lassen. Rechnet man die hinzu, ist man mit einer Miete - wo die Instandhaltung ja der Vermieter trägt - häufig besser bedient. Das passt aber freilich nicht zu dem durchaus nachvollziehbaren Wunsch, in den eigenen vier Wänden zu wohnen. ;)
Ich vereinfache mir das mal und unterstelle, dass ein Haus, welches im Jahr 2000 für 150.000 Euro errichtet wurde, zwar bis zum Jahr 2020 bestimmt 50.000 Euro an Instandhaltungskosten benötigte, jedoch im Jahre 2020 auch 200.000 Euro wert ist.

In einer Mietwohnung zahle ich 30 Jahre lang Miete (und mehr) ... wenn ich Eigentum habe, zahle ich nicht 30 Jahre lang Zinsen in der Höhe wie am Anfang. Daher ist für ganz klar das Eigentum vorne ...
 
Ja, richtig - der Bank gebe ich es lieber als dem Vermieter. Vermieter haben die unangenhme Eigenschaft die Miete mit der Zeit zu erhöhen. Bei der Bank bleiben die Zinsen gleich, bzw. reduzieren sich analog zur Tilgung.

Nur für die, die jetzt gar nicht wissen, wo ihnen der Kopf steht: Mieterhöhungen müssen aus Kostensteigerungen erklärt werden, ihnen muss zugestimmt werden, sie müssen (3) Vergleichsmieten angeben (nicht einfach wegen des Datenschutzes der genannten Mieter) und sie sind je nach Bundesland gedeckelt, in vielen BL 20% innerhalb von 3 Jahren.

Auf der anderen Seite nimmt jede finanzierende Bank einen bedrohlichen Platz 1 im Grundbuch ein und darf somit ohne langes Geschacher vollstrecken, wenn die Raten zum Beispiel wegen chronischer Krankheit ausbleiben.

Sagen wir mal, ich habe je Monat 1.200 Euro für Wohnraum zur Verfügung, dann könnte ich für 800 Euro zur Miete wohnen und 400 Euro anlegen.
Wenn ich 12 Monate weiter schaue, flattert mir eine Mieterhöhung ins Haus . Bei größeren Summen langt auch noch die Abgeltungssteuer oder Kapitalertragssteuer zu ...

Größere Summen werden besteuert, richtig. Werden wir konkret: bei einer Verzinsung von 4% müsstest Du erst mal 40.000 € angespart haben, um davon Steuern zu bezahlen. 8,5 Jahre wirst Du in Ruhe gelassen bei einer Rücklage von 400 € mtl. Im Augenblick könntest Du sogar 90.000 Euro sparen (bei einem aktuellen Festgeldzins für 10 Jahre), um in die Besteuerung zu gelangen. 19 Jahre Ruhe. Die wenigsten verfügen über ein KAPITAL-Vermögen, was ihnen jährlich 1.620 € Zinsen beschert, trotzdem ist die Angst vor der Steuer weit verbreitet.

Die Inflation arbeitet nicht gegen, sondern für mich.
... unser Finanzsystem schreit doch geradezu danach, sein Kapital in Sachwerten anzulegen, die einen geringeren Wertverfall als das Geld haben.

Vor allem schreien die danach, die Sachwerte verkaufen wollen oder von deren Finanzierung profitieren. Von der Inflation profitieren auch immer Schuldner- das ist richtig. Aber vor allem Schuldner, deren Erwerbs- Einkommen selbst von der Inflation abgekoppelt ist. Das ist per Gesetz zunächst nur bei Rentnern der Fall. Solange Du aber Arbeitseinkommen beziehst, hast Du keinen ANSPRUCH auf Ausgleich der Inflationsrate. Außerdem schwächt die Inflation natürlich auch Deine eigene Kaufkraft. Oder anders ausgedrückt: die 1.200 € die Du für "Wohnen" zahlst, bleiben auch in der Inflation 1.200 €, wenn auch wertlosere. Die restlichen 4.800 € Deines Nettoeinkommens werden immer weniger Kaufkraft haben, so dass Du mehr arbeiten müsstest für den gleichem Lebensstandard.

Nach der Zinsbindungsfrist (bei Dir 10 Jahre) gibt es übrigens auch kein Gesetz (außer das gegen Wucher, aber das geht von Marktpreisen aus, die wiederum nicht gedeckelt werden), was Dich vor einer Erhöhung der Zinssätze schützt. Außerdem kann Deine Bonität sinken.
 
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Ich vereinfache mir das mal und unterstelle, dass ein Haus, welches im Jahr 2000 für 150.000 Euro errichtet wurde, zwar bis zum Jahr 2020 bestimmt 50.000 Euro an Instandhaltungskosten benötigte, jedoch im Jahre 2020 auch 200.000 Euro wert ist.

In einer Mietwohnung zahle ich 30 Jahre lang Miete (und mehr) ... wenn ich Eigentum habe, zahle ich nicht 30 Jahre lang Zinsen in der Höhe wie am Anfang. Daher ist für ganz klar das Eigentum vorne ...

Man bildet sich ja ganz gerne Beispiele mit solchen Zahlen, die geeignet sind, die eigene Vorstellung zu bestätigen. ;) Nur neigen die echten Zahlen bisweilen zu einer Abweichung von den eigenen Wünschen und Vorstellungen. Ich selbst bin kein guter Rechner und überlasse das daher gerne den Fachleuten. Unter dieser Prämisse ist es mir nachhaltig in Erinnerung geblieben, dass mir in den letzten Jahren von mehreren - wenn ich es so sagen darf: sehr hochrangigen - Bänkern anschaulich vorgerechnet wurde, dass sich ein Leben zur Miete sehr oft finanziell besser rechnet, als der Erwerb eines Eigenheims. Natürlich folgte dann jeweils der Hinweis mit zwinkerndem Auge, dass diese Botschaft natürlich nicht an die Kunden vermittelt wird, die freilich weiterhin auch brav ihre Immobilien finanzieren sollen. :) :-)

Unabhängig davon wurde es hier ja auch schon gesagt, dass das Eigenheim häufig aus anderen Erwägungen erworben wird. Das macht natürlich noch mehr, Spaß, wenn man sich den Erwerb auch noch mehr oder minder schön rechnet. ;)
 
Das kaufen absolut teuer ist sollte klar sein. Aber dafür habe ich nach 10,15,20 Jahren eine Wohnung / ein Haus das meins ist. Und ich kann mir eine Wohnung / Haus bauen das meinen Wünschen und Vorlieben entspricht.

Eigentumswohnungen sind sehr an die Teilungserklärung gebunden und dem Willen der Miteigentümer unterworfen. Und im Falle einer Insolvenz eines Miteigentümers wirst Du an den Kosten für das Allgemeineigentum beteiligt. So richtig frei ist das nicht.
 
Man kann etwa mit von 1500E/m2 für Standard bis 1800E/m2 für gehobenen Standard mit ein paar Gimmicks, welches für die Meisten als Standard akzeptiert wird und gefällt, bei einem massiven Neubau excl. Grundstück rechnen,wenn man keinen Finger krumm machen möchte.Bei einem Fertigbau kann man etwa 20% davon abziehen aber die Meisten,die taugen liegen preislich fast gleichauf wie massiv gebaut.Alles darunter ist entweder schwarz, merkbar billig gemacht oder man lügt sich selbst in die Tasche und nach oben ist natürlich alles offen.Aussenanlage,erweiterte Elektrikanschlüsse,Fernsehanschlüsse,verkabeltes Netzwerk,Satsystem,Telefonanschlüsse,Jalousien,Garage,Gardinen/-leisten/-Stangen,Küche,FBH,Heizungsanlage etwas anderes als Gasbrennwert,eventuelles Lüftungssystem,Solar,Photovoltaik,Baunebenkosten sind Sachen,die in solchen "Preiswundern wie Haus für 120k" nicht incl. sind,aber jeder haben möchte/braucht und bezahlen wird;).
 
nicht zu vergessen ein Carport - habe heute den Auftrag erteilt > 16.000 € - da tränen Dir die Augen
 
Ich glaube, dass wir alle, die wir hier schreiben den für uns sinnvollsten Weg gegangen sind und für diese bisher getroffenen Entscheidungen einstehen.

Absolut logisch, dass Mietwohner für ihre Entscheidung stehen, da das Bauen sich für sie nicht lohnt und die Häuslebauer genauso für sich argumentieren.

Unterm Strich kann sich jeder hier ein Auto leisten, welches durchaus zum "gehobenen Standard" gezählt werden kann und somit die Bestätigung dafür ist, in der Vergangenheit alles richtig gemacht zu haben :t :t


Und dennoch: In der Stadt würde ich mit 800 Euro keine 140 qm bewohnen können und auch noch zwei Stellplätze in einer abschließbaren Doppelgarage haben, die in direkter Nähe liegt. :M

... aber das ist vielen ja gar nicht wichtig, sie stört es nicht unter Laternen zu parken oder in Sammeltiefgaragen.
Und mich stört es nicht, dass ich mich in der City nicht betrinken darf, weil auf's Dorf nachts kaum Busse fahren :M
 
16.000€ Schluck.
passen da deine 4 Autos, dein Boot, dein Haus, ähm nein, das Haus nehmen wir wieder raus, rein?


Mein Doppelcarport mit 450 mm (Edit: 160mm) Holzbalken, gepulvertes und isoliertes Blechdach hat inkl. Fundamenten keine 6000€ im Jahre 2009 gekostet. Und da hab ich keinen Schlag dran gemacht.....
 
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... Absolut logisch, dass Mietwohner für ihre Entscheidung stehen, da das Bauen sich für sie nicht lohnt und die Häuslebauer genauso für sich argumentieren. ...

Dazu möchte ich allerdings betonen, dass meine hiesig vertretene Auffassung nicht das Geringste mit meinen eigenen Handlungen und Zuständen zu tun hat. Auch sage ich nicht, dass ich nach dieser Auffassung gehandelt habe oder handeln werde. Gleichwohl glaube ich, dass meine Auffassung objektiv zutreffend ist. :) :-)
 
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