Ich denke, das trifft es ganz gut.
Man muss eigentlich auch nur den SLK betrachten, der seit mehreren Modellgenerationen eine bestimmte Klientel perfekt bedient. Wenn man an einem solchen Konzept etwas ändert, kann es - jedenfalls im Sinne der Verkaufszahlen - eigentlich nur schlechter werden.
Nur: Was bringen all die Erklärungsversuche? Warum hat sich der E85 mäßig verkauft? Warum verkauft sich der E89 mäßig? Macht eines der Autos daher weniger Spaß? Definiert man sich so weit über das eigene Auto, dass man unsicher wird, wenn der eigene Wagen nicht mehrheitlich Anklang findet?
Wer sich von diesen Fragen nachhaltig betroffen fühlt, sollte womöglich die Anschaffung eines VW Golf in Erwägung ziehen und kann sich dann täglich, gemeinsam mit zahllosen anderen Golf-Fahrern, im gegenseitigen Auf-die-Schulter-Klopfen üben. Schließlich müssen so viele Golf-Fahrer einfach richtig liegen.
Der Golf-lose Rest erfreut sich einfach weiter an dem Auto seiner Wahl - egal wie selten, häufig, beliebt, unbeliebt, wirtschaftlich oder unwirtschaftlich es aus anderweitiger Sicht sein mag.