Aggressive Fahrer

eigentlich meinte ich eher die zweibeinigen Kläffer.:D

Ich auch - aber wenn der bestimmungsgemäße Einsatz eben nur gegen Tiere zulässig ist, argumentiere ich halt lieber im Rahmen der rechtlichen Vorgaben :D

... zumal ich mich bei einem Einsatz etwa gegen meinen eigenen Hund durch irgendeinen überängstlichen Waldbegeher dann doch zu einer körperlichen Auseinandersetzung genötigt fühlen könnte :s...
 
[...] Pfefferspray ist zwar eine Waffe i.S.d. UZwG [...]
Sehr eindrucksvoll, diese umfassende Darstellung! (Keine Ironie!) :t

[...] Wer nun ein Pfefferspray zur Abwehr gegen streunende Hunde dabei hat und im Fall eines gegenwärtigen Angriffs in seiner Not zur Verteidigung auch gegen einen Menschen einsetzt, ist dennoch gerechtfertigt. Ebenso wie er gerechtfertigt wäre, wenn er den Angreifer mit einem Messer erstechen oder mit dem Wagen überfahren muss, um den Angriff wirksam abzuwehren. [...]
Aha, der Pfefferspray als übergesetzlicher Notstand! - Aber genau das halte auch ich für zweckmäßig und zielführend. :) :-)
 
Für solche Vögel hab ich so was: http://www.amazon.de/KO-Pfefferspray-mit-Sprühstrahl-40ml/dp/B001O0DQTC/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1392636861&sr=8-1&keywords=pfefferspray in der Mittelkonsole liegen.
Falls jemand von außen an mich ran möchte.
Gute Idee ... so etwas wollte ich meiner besseren Häfte ohnehin (in handlicher Form) mal für die Handtasche(n) besorgen. :) :-)
Hat meine immer beim Joggen mit, auch für Hunde sehr effektiv:b
Ich möchte an dieser Stelle nur ungern den Spielverderber spielen. Da aber entgegen meiner Annahmen, dass folgendes schon lange kein Geheimnis mehr sei, möchte ich Euch einen ernstgemeinten Rat mitgeben: Ein Pfefferspray in der Handttasche ist so effektiv, wie ein Pfefferspray der zu Hause gelassen wurde, oder noch besser gleich im Geschäft, wo er gekauft wurde. :(
Wenn überhaupt!! und in auch da nur in seltenen Fällen, hilft ein Pfefferspray, wenn er im Falle eines Angriffes bereits in der Hand gehalten wird.
Einen Pfefferspray in der akuten Panik einer Attacke in der Handttasche zu finden und dann auch noch (und das ist ernst gemeint) richtig zu halten, um sich nicht selbst eine Dusche abzugeben ist schwer bis unmöglich. So leid es mir tut - dies mag Eure Gewissen beruhigen, hilft Euren besseren Hälften im Falle eines Angriffes aber leider null. :(

Lieber in einen Selbstverteidigungskurs investieren, in dem man zuerst einmal lernt laut "Feuer" zu schreien.. Dann kommen die Leute gucken..

LG
Didi
 
Ich möchte an dieser Stelle nur ungern den Spielverderber spielen. Da aber entgegen meiner Annahmen, dass folgendes schon lange kein Geheimnis mehr sei, möchte ich Euch einen ernstgemeinten Rat mitgeben: Ein Pfefferspray in der Handttasche ist so effektiv, wie ein Pfefferspray der zu Hause gelassen wurde, ...

Da gebe ich dir völlig recht. Ich dachte auch eher an den eingangs geschilderten Fall des erhitzten Golf-Fahrers. Im Auto dürfte schon Zeit für einen Griff nach dem Spray sein, während der Hitzkopf auf das Auto zuläuft. ;)

Dennoch: Im Ergebnis sind solche Sprays fragwürdig, ganz klar. Hat ein bisschen was von einem Gummimesser. :X
 
Ich möchte an dieser Stelle nur ungern den Spielverderber spielen. Da aber entgegen meiner Annahmen, dass folgendes schon lange kein Geheimnis mehr sei, möchte ich Euch einen ernstgemeinten Rat mitgeben: Ein Pfefferspray in der Handttasche ist so effektiv, wie ein Pfefferspray der zu Hause gelassen wurde, oder noch besser gleich im Geschäft, wo er gekauft wurde. :(
Wenn überhaupt!! und in auch da nur in seltenen Fällen, hilft ein Pfefferspray, wenn er im Falle eines Angriffes bereits in der Hand gehalten wird.
Einen Pfefferspray in der akuten Panik einer Attacke in der Handttasche zu finden und dann auch noch (und das ist ernst gemeint) richtig zu halten, um sich nicht selbst eine Dusche abzugeben ist schwer bis unmöglich. So leid es mir tut - dies mag Eure Gewissen beruhigen, hilft Euren besseren Hälften im Falle eines Angriffes aber leider null. :(

Lieber in einen Selbstverteidigungskurs investieren, in dem man zuerst einmal lernt laut "Feuer" zu schreien.. Dann kommen die Leute gucken..

LG
Didi
Finde ich nicht! Es gibt ja nicht nur eine Möglichkeit in eine Not Situation zu kommen. Man muss ja nicht immer überrascht werden sodass man keine zeit hat nach dem Pfefferspray zu greifen. Oft wird man auch einfach belästigt, was dann bis zu Handgreiflichkeiten führen kann und ich denke darauf kann man sich sehr wohl vorbereiten.

Aber natürlich ist ein Pfefferspray trotzdem nicht die Ultimative Lösung für alle Konflikte
 
Stand vor kurzen noch in einer Boulevard Zeitung, da hat ne junge Frau Pfefferspray und Deospray doch einfach in der Handtasche verwechselt. Nach dem "versehentlichen" Gebrauch musste die Discothek geräumt und für mehrere Stunden gesperrt werden. Einige Besucher sogar ins Krankenhaus eingeliefert werden.
 
....

Lieber in einen Selbstverteidigungskurs investieren, in dem man zuerst einmal lernt laut "Feuer" zu schreien.. Dann kommen die Leute gucken..

LG
Didi

Man muss Realist bleiben, ich habe in meiner Jugend 3 Jahre Jiu Jitsu gemacht (16-19 ca.), dann ca. 1 Jahr Kickboxen und später dann noch ca. ein halbes Jahr Krav-Maga.
Jedoch habe ich dieses bisher noch nie gebraucht, was ja gut ist, jedoch gibt es einfach eine Hemmschwelle, solange diese nicht überschritten ist (Familie, Freunde, meine Liebste oder ich werden angegriffen), versuche ich den Kampf zu vermeiden.

Und in der Situation fiel es mir einfacher loszufahren, als auszusteigen um mich zu prügeln (im schlimmsten Fall). Verteidigung aus dem Auto sitzend ... keine Chance. :P

ein paar mögliche Szenarien:

1. Er mault nur rum, regt sich auf, beleidigt mich --> je nachdem evtl. anzeigen.
2. Er ist trotz meiner Selbstverteidigung stärker, haut mir eine runter und das wars. ---> Anzeige
3. Er ist stärker, haut mir eine runter tritt mir den Schädel ein, weil ich es seiner Meinung nach verdient habe --> Anzeige evtl. unmöglich
4. Ich verteidige mich, verletze ihn, er bringt es zur Anzeige --> Gerichtsverfahren

Ich bin froh so gehandelt zu haben, auch wenn der Rotlichtverstoß eigentlich nicht in Ordnung war, ich sitze nun hier, mir geht es gut. :-)

Gruß Wasteo
 
Zuletzt bearbeitet:
Man muss Realist bleiben, ich habe in meiner Jugend 3 Jahre Jiu Jitsu gemacht (16-19 ca.), dann ca. 1 Jahr Kickboxen und später dann noch ca. ein halbes Jahr Krav-Maga. ...

Didi meinte offensichtlich einen "echten" Selbstverteidigungskurs, und keine mehr oder minder realitätsfern gelernte und/oder praktizierte Kampfsportart. ;)

So oder so: Das Ergebnis des Vorfalls gibt dir recht. :) :-)

Wäre die Ampel mit einer Blitzanlage ausgestattet gewesen, wäre ein Verteidigungsversuch gegen die Geldbuße und die Punkte übrigens durchaus einen Versuch wert gewesen - zumindest dann, wenn auf dem Foto der Golf-Fahrer wenigstens teilweise erkennbar ist. Punkte und weitgehend auch die Geldbuße liegen im Ermessen der Behörde, weshalb man bei einem entsprechenden Grund für die Ampelfahrt durchaus erreichen kann, dass beides (Geldbuße: weitgehend) erlassen wird. :) :-)
 
Deswegen bin ich auch ausgesprochen froh, dass der Besitz von Schusswaffen hierzulande stark reglementiert ist. Die Paranoia und "Ich-muss-mich verteidigen-können-Mentalität" der Amis wird z.B. - soweit das bei dieser Materie möglich ist - unterhaltsam im Film Bowling for Columbine von Michael Moore dargestellt.

Michael Moore ist Populist der genau davon lebt Leuten das zu sagen, was sie hören sollen und das zu verschweigen, was die eigene Aussage widerlegen würde. Nicht Waffen töten Menschen, Menschen töten Menschen. Und das ist viel mehr zu verurteilen als eine Debatte ob Waffen böse sind. Wenn man weiß wie kann man auch mit einem Besen töten - sogar mit einer Kartoffel oder einem Kugelschreiber - und die darf ich auch völlig grundlos mit mir herum tragen, mit dem Unterschied, dass sie keine abschreckende Wirkung besitzen sondern eingesetzt werden MÜSSEN, sofern man sich verteidigen muss (also wenn man wirklich muss). Und ich könnte auch einen Film ala Moore darüber drehen dass Kartoffeln verboten werden sollten.

Viel besser ist abschreckende Wirkung. Das muss noch nichtmal eine Teaser Gun sein. Irgendwas, was man herzeigt und entsprechend kommuniziert, dass der andere gerade eine schlechte Idee hat. Tiere machen das ja auch so, die giftigen Tiere sind meistens in grellen Farben unterwegs - damit man gleich weiß, was Sache ist.

Ein Freund von mir hat zu diesem Zweck immer einen dicken Schraubenschlüssel unterm Sitz gehabt - hat er nie eingesetzt, aber im Falle der Ampel-Situation des TE wäre er eben auch ausgestiegen mit dem Teil in der Hand und die Sache hätte sich vermutlich wortlos erledigt. Spricht ja auch nix dagegen, dass man mal spontan an der Ampel den richtigen Sitz der Radschrauben prüft.

Ich hab da auch einfach überhaupt kein Verständnis für Leute wie den beschriebenen Golf-Fahrer. Gut, wenn der Golf-Fahrer jetzt ein BMW Fahrer wäre und seine 4 Brüder mit ihm aus steigen, dann würde ich auch bei Rot fahren :-) hehe
 
Mich... Nicht Waffen töten Menschen, Menschen töten Menschen. Und das ist viel mehr zu verurteilen als eine Debatte ob Waffen böse sind. Wenn man weiß wie kann man auch mit einem Besen töten - sogar mit einer Kartoffel oder einem Kugelschreiber - und die darf ich auch völlig grundlos mit mir herum tragen, ... Viel besser ist abschreckende Wirkung. ...

Gute Güte, das ist die typische "Argumentation" auf unterstem Niveau der US-Waffenlobby. Kaum zu glauben, dass sogar hierzulande so ein Quatsch ernstlich geschrieben wird. :g

Natürlich können die lieben Waffen gar nix für die bösen Menschen, und natürlich müssen alle nur mit dicken, abschreckenden Waffen durch die Gegend laufen, damit alle friedlich miteinander leben - man sieht ja, wie harmonisch das in den USA funktioniert. :rolleyes: Natürlich könnte jeder Mensch auch genau so gut mit einer "Kartoffel" oder einem "Kugelschreiber" verletzen oder gar töten, wie er es mit einer Schusswaffe könnte - da gibt es in der Handhabung ja praktisch keine Unterschiede.

Natürlich ist mir klar, dass eine "Diskussion" zu nichts führen wird - weshalb ich mich daran gar nicht erst beteiligen werde.
 
Michael Moore ist Populist der genau davon lebt Leuten das zu sagen, was sie hören sollen und das zu verschweigen, was die eigene Aussage widerlegen würde. Nicht Waffen töten Menschen, Menschen töten Menschen ...

Ich will Michael Moore nicht verteidigen. Man kann seine Bücher und Filme durchaus kontrovers diskutieren und der Vorwurf des Populismus ist nicht ganz unbegründet. Deswegen schrieb ich oben ja ...

... Auch wenn dieser und andere Beiträge von ihm sicher diskussions- und kritikwürdig sind ...

In allem, was ich bisher von ihm gelesen/gesehen habe, geht es aber weniger um die "bösen" Waffen, als vielmehr um die Waffenlobby sowie die ...

... Paranoia und "Ich-muss-mich verteidigen-können-Mentalität" der Amis ...

Wenn man mal schaut wer und wie viele Leute in den USA vehement auf den 2. Zusatzartikel der Verfassung pochen, der ihr Recht auf Waffenbesitz verfassungsrechtlich (!) schützt, und sich dann mal ansieht, wie viele Menschen dort durch Schusswaffen umkommen, dann sollte die Frage erlaubt sein, ob eine Reglementierung des Waffenbesitzes nicht doch sinnvoll wäre.

Gruß

Kai
 
Gute Güte, das ist die typische "Argumentation" auf unterstem Niveau der US-Waffenlobby.

Sowas als Quatsch abzutun zeigt nur völlige Ignoranz der Wünsche und Beweggründe anderer Kulturen/Menschen. In den Medien erhält man auch nur ein verzerrtes Bild dessen, wie es die Menschen tatsächlich betrachten. Wenn der Räuber ne Waffe hat, dann will das Opfer eben mit denselben Mitteln Recht zur eigenen entsprechenden Verteidigung haben - unklar, warum man das nicht verstehen will. Setzt euch doch mal mit den Menschen/Befürwortern auseinander, die sind es am Ende, die die Politik formen - ob die Argumente dafür von einer Waffenlobby kommen ist irrelevant.

Wenn man betrachtet wieviele Menschen in Deutschland durch ein Messer umkommen, dann sollte man sich ebenso die Frage stellen ob die (noch) strengere Reglementierung von Messerbesitz nicht ebenfalls sinnvoll wäre. Es ändert schlichtweg nichts - wenn jemand die Absicht hat, wird er ein brauchbares Werkzeug finden und da spielt es keine Rolle ob es nun legal ist oder nicht - auf der anderen Seite nimmt man dadurch den Opfern jegliche legale Möglichkeit zur Verteidigung man steigert sozusagen nur die Bedrohlichkeit da man die Kluft der Gefährlichkeit der möglichen Maßnahmen vergrößert. Bspw: Wenn man sich nur mit Luft verteidigen darf dann wird ein Kugelschreiber zur tödlichen Bedrohung, ebenso wie ein Kampfsportler eine größere Bedrohung ist wie ein Beamter - sollen wir jetzt Kampfsport verbieten?

Und das ist nun bei leibe kein lobbiistisches Gequatsche sondern schlichtweg eine argumentative Art der Betrachtung. Immer dieser Irrglaube, wenn wir nur das ganze Leben auf den kleinsten gemeinsamen Nenner minimieren/reglementieren, würde es allen besser gehen .. in Wirklichkeit machen wir's nur den bösen Buben immer einfacher die besseren Karten zu haben.
 
Wenn diese "Argumentation" nur im Ansatz stimmen würde, dann dürften ja die bösen Buben hierzulande wesentlich bessere Karten haben als beispielsweise in den USA. Ich glaube kaum, dass dem so ist. Sehr froh bin ich hingegen, dass diese "Argumention" in diesem Land nie mehrheitsfähig werden dürfte. Gruselig, was man hier teilweise lesen muss.
 
..na dann schau dir einfach das Paradebeispiel UK an .. mittlerweile die strengsten Waffengesetze .. aber großartige Veränderung hat es nicht gebracht.

muss wohl blubb blubb sein .. in der Verbrechenstatistik über Gewalttaten ist sicher auch viel blubb blubb .. aber so hört man die Welt eben, wenn man den Kopf in den Sand steckt
 
. in Wirklichkeit machen wir's nur den bösen Buben immer einfacher die besseren Karten zu haben.
Leider gibt es nicht nur "böse Buben" sondern auch jede Menge Vollschitzos und Paranoiker in deren Händen Schusswaffen erhebliches Unglück anrichten. Winnenden wäre z.B. definitiv nicht passiert wenn der Amokläufer nicht an die Waffen seines Vaters gelangt wäre. Alleine in meinem Bekanntenkreis sind 2 Menschen durch die Kombination Schusswaffen+Alkohol ums Leben gekommen.
Allerdings habe ich nicht das Gefühl,dass dich Argumente in dieser Hinsicht erreichen.
 
Kurz nochmal zum Golf-Fahrer:

Waaahnsinnig ärgerlich für Dich. Nicht provozieren lassen.
Klingt einfacher als es ist. Jedenfalls bin ich der Typ dazu und gehe somit Konfrontationen aus dem Weg.

Einer meiner Lieblingssprüche, um mich wieder abzuregen:
"Wie erklärt man einem Depperten, das er deppert ist??"
 
... wenn jemand die Absicht hat, wird er ein brauchbares Werkzeug finden und da spielt es keine Rolle ob es nun legal ist oder nicht ...

Das sehe ich auch so. Wenn ich jemanden kaltmachen will, dann brauche ich dafür noch nicht einmal Kartoffel oder Kugelschreiber - das schaffe ich auch mit bloßen Händen. Aber für einen zünftigen Amoklauf sind automatische Waffen doch eine erhebliche Arbeitserleichterung. :b

... dann will das Opfer eben mit denselben Mitteln Recht zur eigenen entsprechenden Verteidigung haben ...

Wenn man das konsequent zu Ende denkt, dann sollte man allen Menschen eine Knarre in die Hand drücken, da jeder Opfer eines Verbrechens werden kann.

Sorry, aber ich kann Deine Argumentation beim besten Willen nicht nachvollziehen.

Gruß

Kai

PS:
Ich habe nichts gegen Waffen. Ich bin ganz selbstverständlich mit ihnen aufgewachsen und habe außer mit Panzerfaust und Automatikwaffen schon mit fast allem geschossen - und zwar gern. Aber einmal mit aufmerksamen Blick durch gewisse Stadtviertel zu gehen, sollte eigentlich reichen, um zu erkennen, das das nicht auf die ganze Bevölkerung übertragbar ist. Insbesondere nicht auf Personen, die sich schnell angegriffen fühlen.
 
Wenn man das konsequent zu Ende denkt, dann sollte man allen Menschen eine Knarre in die Hand drücken, da jeder Opfer eines Verbrechens werden kann.

Das ist auch der durchaus korrekte Umkehrschluss weswegen man grundlegend nicht sagen kann gut oder schlecht. Aber ob nun mit oder ohne Waffen, dass "Problem" ist ja immer dasselbe. Der Beamte gegen den Kampfsportler - spricht ja nix dagegen, dass der Kampfsportler im Beispiel böse und der Beamte das Opfer ist. Um gleiche Chancen zu schaffen müsste der Beamte jetzt Kampfsport lernen. Hypothetisch betrachtet müsste er bei Waffen nur in den Laden gehn und eine holen. Statistisch (! bitte, das is wichtig) betrachtet hätte er in einer Welt wo alle Waffen haben eine höhere Chance sich entsprechend verteidigen zu können. Ich hoffe, es wird verstanden wie es gemeint ist. Es ist quasi keiner mehr bevorteilt und ein böser hat nicht plötzlich ein offensichtlich unterlegenes Opfer vor sich.

Das soll jetzt bitte niemand umlegen und sagen, dass wir jetz alle mit Waffen rumlaufen sollen (ich weiß, ihr liebt es irgendwelche Dinge zu interpretieren und die Welt in 2 Seiten zu kategorisieren) ist ja auch nicht so, dass lauter böse Leute rumlaufen. Man muss aber beachten, dass die Waffengesetze in den USA durchaus Ihre Befürworter haben und Ihre Argumente dafür:

Eine Frau kauft sich eine Waffe und ist plötzlich in der Lage sich gegen einen mehrfach so starken Mann verteidigen zu können (potentiell) - so abwegig ist der Gedanke ja nicht - irrelevant ob man es nun gut findet oder nicht, die Argumente sind da (und es sind nichtmal meine)
 
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