Ich habe fertig - Ende des deutschen Motorbaus in Deutschland

Gestern Abend lief in Welt (vormals N24) eine Doku über den Bau des Porsche Taycan - u.a. auch natürlich Bau des Elektromotors ... - so ein E-Motor ist halt bei Weiten einfacher aufgebaut als ein herkömmlicher Verbrenner. In der Produktion des Motors - und natürlich auch des kompletten Fahrzeuges - sind viele Prozesse automatisiert.

Daher braucht es dann weniger Mitarbeiter in der neuen Fabrik - dieser Prozess läuft natürlich schon länger. Und im Zweifelsfall werden Tätigkeiten außer Haus gegeben - und dann halt beim Zulieferer und / oder gleich ins Ausland verlagert, weil dort die Kosten geringer sind.

Für die jeweils betroffenen Mitarbeiter nicht schön - aber Teil unseres Wirtschaftssystem mit der stetigen Optimierung ...
Dann müssten die e-Kisten doch eigentlich günstiger als vergleichbare Verbrenner sein, oder ist die Batterie so sauteuer?
 
Dann müssten die e-Kisten doch eigentlich günstiger als vergleichbare Verbrenner sein, oder ist die Batterie so sauteuer?
Ja - zumindest noch. Man geht davon aus, dass eine Kilowattstunde etwa mit 190 Euro zu Buche schlägt. Bei einem 60 kWh-Akku wärst Du also bei etwa 11.500 Euro für den Akku. Man denkt, dass die steigende Serienfertigung den Preis/KWh auf 130-160 Euro drücken könnte (bei meinem Beispiel käme der Akku dann auf etwa 8.700 Euro).
In einer anderen Quelle munkelt man, dass bei einem 100.000 Euro-Tesla schon 20.000 Euro auf den Akku entfallen.

Aber jetzt könnten wir auch im Thread zur eMobilität weiter diskutieren ... wo ich die Nachricht über BMW auch ursprünglich schon gepostet hatte :rolleyes:

Tim
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber jetzt könnten wir auch im Thread zur eMobilität weiter diskutieren ...

Dann müssten die e-Kisten doch eigentlich günstiger als vergleichbare Verbrenner sein, oder ist die Batterie so sauteuer?


Ein Arbeitskollege wollte sich so einen elektrischen Stuhl kaufen, keinen BMW, es ging um einen Smartfortwo Electric drive mit kleinem 17,5 kWh-Akku:
Dieser sollte dann bei einem regulären Kaufpreis von 21940 Euro für diese Totgeburt und den ganzen Förderungen noch 12940 Euro kosten.
Bei seiner Laufleistung von rund 12500 km im Jahr ergeben sich rechnerisch etwa 100000 km in 8 Jahren.
Damit dürfte sicher auch der Akku dann an seinem Lebensende angekommen sein.
Der Restwert der tollen Kiste könnte dann theoretisch bei 6500 Euro liegen, wenn der Akku nicht hinüber wäre.
Der Preis eines neuen Akkus liegt irgendwo zwischen 6000 - 7000 Euro.
Die Gurke ist somit schlichtweg unverkäuflich, ein wirtschaftlicher Totalschaden und Edelschrott.
Und diese tolle Kiste hat nun auch noch - bevor sie auch nur einen einzigen Kilometer gefahren ist - über die Herstellung des ersten, nun verschlissenen Akkus,
nicht weniger als 2500 kg CO2 erzeugt.

Viel Erfolg BMW, es lebe die eMobilität!
 
Ich habe schon oft gelesen oder bei YouTube gesehen, dass zumindest bei Tesla die Akkukapazitäten bei hohen Laufleistungen jenseits der 100tkm immer noch sehr gut sind. 85% und mehr. Denke also nicht dass der Akku vom E-Smart nach 100tkm Schrott sein muss. Das ist einfach nur eine Annahme.
 
Mein Geschäftswagen steht zur Corona/Homeoffice Zeit aktuell nur rum und wird lediglich absolute Kurzstrecken täglich zum Kindergarten und zur Kita und einmal die Woche zum Großeinkauf gefahren. Dabei verbläst der Turbobenziner wohl 15-20 l im Schnitt und gut ist es für die Maschine auch net. Würde sofort nen E-Auto nehmen wenn ich denn eines zur Auswahl hätte. Das ist ja der optimale Anwendungsfall. Und die 70km einfach am WE mal auf die Alb zum Wandern zu fahren schaffen die mittlerweile ja auch Alle ;)
Also ich hab gar nichts gegen E Mobilität. Bezeichne es nicht als den heiligen Gral aber als teils durchaus sinnvolle und ergänzende Antriebsart.
Wäre mir persönlich auch lieber als ein Mega-Komplexer und anfälliger Ein-Liter Mega verdichteter Dreizylinder mit Turbo-und Kompressoraufladung und 9 Gang DSG usw.
Das Ende des Verbrenners wird halt nun mal irgendwann kommen. Mei...
Aber das gehört ja eigentlich in den E-Mobility Thread.
 
Leider gehen immer noch zu viele Menschen davon aus, das die Fertigung der Fahrzeuge in Deutschland bleibt. Dem ist nicht so. Die großen Player wie China und USA drängen darauf, das die Fahrzeuge bei Ihnen gebaut werden.
Ergo wird in der nächsten Zukunft viel weniger Menschen bei BMW, Audi, Mercedes in Deutschland arbeiten. Die Massenhersteller wird es noch viel stärker treffen, da die Kosten für Kleinwagen überproportional in die Höhe steigen. Wenn die Batterie 10.000 Euro kostet und das gesamte Auto 25.000 Euro, ein vergleichbarer Benziner kostet so 17-18.000 Euro. Bei einem Premium Hersteller sind die Kosten für die Batterie bei ca. 20-22.000 Euro und das bei einem Gesamtpreis von ca. 100.000 Euro was etwa einem Leistungsstarken Benziner entspricht. Da erkennt man schnell, das die mit den Batteriekosten viel besser dastehen als Opel, VW usw. Die Masse der Menschen bei uns können sich keine Neufahrzeuge leisten und schon gar keine E-Autos. Besonders dann wenn die Förderung durch den Staat weg fällt. Abgesehen davon ist die Zielrichtung der EU was den Individualverkehr angeht eine ganz andere. Die EU strebt an, dass die Menschen keine eigenen Fahrzeuge mehr besitzen. Die Mobilität in 20-30 Jahren soll ganz anders aussehen als heute.
 
Mein Geschäftswagen steht zur Corona/Homeoffice Zeit aktuell nur rum und wird lediglich absolute Kurzstrecken täglich zum Kindergarten und zur Kita und einmal die Woche zum Großeinkauf gefahren. Dabei verbläst der Turbobenziner wohl 15-20 l im Schnitt und gut ist es für die Maschine auch net. Würde sofort nen E-Auto nehmen wenn ich denn eines zur Auswahl hätte. Das ist ja der optimale Anwendungsfall. Und die 70km einfach am WE mal auf die Alb zum Wandern zu fahren schaffen die mittlerweile ja auch Alle ;)
Also ich hab gar nichts gegen E Mobilität. Bezeichne es nicht als den heiligen Gral aber als teils durchaus sinnvolle und ergänzende Antriebsart.
Wäre mir persönlich auch lieber als ein Mega-Komplexer und anfälliger Ein-Liter Mega verdichteter Dreizylinder mit Turbo-und Kompressoraufladung und 9 Gang DSG usw.
Das Ende des Verbrenners wird halt nun mal irgendwann kommen. Mei...
Aber das gehört ja eigentlich in den E-Mobility Thread.
Im Prinzip habe ich auch nichts gegen den E-Motor (Mit batterie oder H2 ist eine andere Frage), aber welcher hersteller bietet einen E-Roadster und zu ähnlichem Preis wie den Z4 an? Ich konnte keinen finden, als ich mich nach einem neuen Roadster umgeschaut habe. Und.....das Roadsterfahren lass ich mir nicht verbieten. Fazit: da bleibt nur der Verbrenner Roadster
 
Tesla hatte doch mal nen schicken Roadster...

Ansonsten schaut's da, momentan, recht mau aus...
 
Im Prinzip habe ich auch nichts gegen den E-Motor (Mit batterie oder H2 ist eine andere Frage), aber welcher hersteller bietet einen E-Roadster und zu ähnlichem Preis wie den Z4 an? Ich konnte keinen finden, als ich mich nach einem neuen Roadster umgeschaut habe. Und.....das Roadsterfahren lass ich mir nicht verbieten. Fazit: da bleibt nur der Verbrenner Roadster
Das gleiche gilt übrigens auch für Cabrios.....
 
Für E-Roadster und -Cabrios ist es natürlich noch viel zu früh. Erst einmal werden die gefragten Fahrzeugtypen elektrisiert - und das sind offensichtlich die SUVs. Die offenen Fahrzeuge kommen, falls überhaupt, zum Schluss dran.


Gott sei Dank. :X
 
Telsa plant ja längst eine Neuauflage des Roadsters, da haben sie sich sehr viel vorgenommen deswegen dauert es offensichtlich noch etwas.
(um 800 PS, 2,1 sek auf hundert, 400 kmh, 1000km Reichweite...)
VW will auch nen E Roadster bauen auf ID Basis das könnte schneller gehen, war sogar vor zwei Wochen auf der Titelseite der Auto Bild.

Über Sinn oder Unsinn, kann man ja passenderweise im E Auto Thread weiter diskutieren. Ich bin da leidenschaftslos, und bleibe wohl langfristig beim Z und Oldies für Spaßfahrten.

Nachtrag:
Wenn auch Hybrid, aber den I8 Roadster gibt's/gabs ja auch schon ne ganze Zeit. Angeblich einer der jungen Autos die in den kommenden Jahren eine sehr solide Wertsteigerung prognostiziert wird...natürlich nicht wirklich (nur) wegen dem exotischen Antriebskonzept.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaube, dass die e-Plattformen bald alle sehr einheitlich sein werden, nur die Größe der Batterieeinheit und die Anzahl der Motoren wird variieren. Das jeder Hersteller andere Motoren baut wie beim Verbrenner glaub ich auch nicht.
Auf so eine Plattform lassen sich dann leicht unterschiedliche Karosserieformen vom Roadster bis zum Pickup setzen. Eventuell anderes FW und Reifen.
Traurig wäre dann, dass sich fast alles gleich fährt.😫
 
Ein Arbeitskollege wollte sich so einen elektrischen Stuhl kaufen, keinen BMW, es ging um einen Smartfortwo Electric drive mit kleinem 17,5 kWh-Akku:
Dieser sollte dann bei einem regulären Kaufpreis von 21940 Euro für diese Totgeburt und den ganzen Förderungen noch 12940 Euro kosten.
Bei seiner Laufleistung von rund 12500 km im Jahr ergeben sich rechnerisch etwa 100000 km in 8 Jahren.
Damit dürfte sicher auch der Akku dann an seinem Lebensende angekommen sein.
Der Restwert der tollen Kiste könnte dann theoretisch bei 6500 Euro liegen, wenn der Akku nicht hinüber wäre.
Der Preis eines neuen Akkus liegt irgendwo zwischen 6000 - 7000 Euro.
Die Gurke ist somit schlichtweg unverkäuflich, ein wirtschaftlicher Totalschaden und Edelschrott.
Und diese tolle Kiste hat nun auch noch - bevor sie auch nur einen einzigen Kilometer gefahren ist - über die Herstellung des ersten, nun verschlissenen Akkus,
nicht weniger als 2500 kg CO2 erzeugt.

Viel Erfolg BMW, es lebe die eMobilität!
Na da hat der Experte gesprochen :rolleyes:
Selten so viele unhaltbare Annahmen in einem Post gesehen...
 
Ganz im Gegenteil ist es faszinierend, wie gut das Batteriemanagement in E-Fahrzeugen funktioniert. Die Haltbarkeit von den Akkus wäre in anderen Lebensbereichen wünschenswert.
 
Ich glaube, dass die e-Plattformen bald alle sehr einheitlich sein werden, nur die Größe der Batterieeinheit und die Anzahl der Motoren wird variieren. Das jeder Hersteller andere Motoren baut wie beim Verbrenner glaub ich auch nicht.
Auf so eine Plattform lassen sich dann leicht unterschiedliche Karosserieformen vom Roadster bis zum Pickup setzen. Eventuell anderes FW und Reifen.
Traurig wäre dann, dass sich fast alles gleich fährt.😫
Weils hier noch gut hinpasst...
Es gibt heute 3,5 bzw. 4 Elektromotoren die alle vor und Nachteile haben, je nach dem wie man das Auto abstimmen möchte.
Ich geh ja mit das der Charakter eines hochtechnisierten deutschen Verbrenners oder eines ursprünglichen V8 Amis da nicht da ist. Aber langweilig und einheitlich sind E Motoren mit Nichten.
Diese Zusammenfassung der aktuellen E-Motoren Technik finde ich ganz gelungen.

Zitat "Ganz so einförmig, wie es auf den ersten Blick aussieht, ist die Elektromotorentechnik also nicht. Und auch für die Zukunft dürfte es noch größere Entwicklungsschritte geben, vor allem bei den Kosten."
Macht also durchaus Sinn sich hier Kompetenzen aufzubauen.
 
Eine E-Motor oder Batterien zu bauen ist keine Kunst und benötigt nicht mehr sehr viel Engineering. Der Vorsprung im Motorenbau konnten die Chinesen nicht aufholen, aber E-Motoren bauen können Sie alle mal. Wir werden mit solchen Entscheidungen ein Massiven Stellenabbau im Bereich der Zerspanenden Technik sehen. Viele kleine und mittlere Unternehmen die viel für den Automobilsektor gearbeitet haben sind
von der Insolvenz bedroht. Erst geht der Motorenbau ins Ausland und bald wird die Montage der Fahrzeuge folgen. Die sehr hohen Energiekosten in Europa sei dank. Wenn man sich die Zahlen und die Statements der CEO`s großer Industrieunternehmen durchliest werden die Auswirkungen dieser Dekarbonisierung schnell sichtbar.
Ach na gut, wenn das mit dem Strom alles so einfach ist, wozu dann noch Ingenieure ausbilden, wenns auch ein haufen dressierter Schimpansen hinkriegt? :d Dass man sich von den Verbrennern verabschieden wird war schon vor Jahren absehbar. Dass es jetzt bei BMW so radikal auf einen Schlag passiert liegt für mein Empfinden daran, dass die Politik samt deutscher Hersteller bis zuletzt gepennt haben. Wirklich wach wurden die doch gefühlt erst als der "Erzfeind" sind doch allen Ernstes erdreistet einfach eine Gigafactory im gelobten Land hochzuziehen. Das muss man sich mal vor Augen führen. Während VW mit dem ID3 gerade das erste ernsthafte Elektroauto überhaupt rausgebracht hat, hat mit Tesla ein Newcomer in der Zwischenzeit 5 (oder mehr?) komplette Modelle rausgebracht und produziert diese bereits in USA und China in 3 Werken. Zukünftig dann auch in Deutschland. Gut, BMW war mit dem i3 immerhin früher dran.
Warum sollte man als logisch und wirtschaftlich denkendes Unternehmen denn bitte noch eine Technik, deren Ende absehbar ist, weiterhin im Stammwerk entwickeln und bauen? Das ist doch Blödsinn. Hier müssen neuste Technologien entwickelt und gebaut werden, damit man eben nicht abgehängt wird. Was hätte man davon wenn man weiterhin in München für teuer Geld Verbrennermotoren bauen würde anstatt sich umzuorientieren auf eine perspektivische Alternative? Wenn das Pferd tot ist muss man absteigen. Aus welchen Gründen es gestorben ist tut doch da nichts zur Sache, er bringt einen so oder so auf jeden Fall keinen Meter mehr weiter. ;)
Ja, durchaus bewusst etwas spitz und ketzerisch geschrieben.

Edit: Dass der Elektromotor an sich aus weniger Teilen besteht und auch weniger verschleißt als ein Verbrenner steht außer Frage. Aber sollte man sich dann nicht eher fragen warum man eigentlich so lange an traditionellen (was ein romatisches Wort in dem Zusammenhang) Antrieben festgehalten hat. Und ein Elektroantrieb besteht ja nicht nur aus dem Motor alleine. Neben Motor und Akku braucht es auch noch die Steuerung dazu. Die Entwicklung der Leistungselektronik gewinnt an Bedeutung. Ein neues Feld neben Fertigung und Entwicklung von Akkus, Motoren usw.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ach na gut, wenn das mit dem Strom alles so einfach ist, wozu dann noch Ingenieure ausbilden, wenns auch ein haufen dressierter Schimpansen hinkriegt? :d Dass man sich von den Verbrennern verabschieden wird war schon vor Jahren absehbar. Dass es jetzt bei BMW so radikal auf einen Schlag passiert liegt für mein Empfinden daran, dass die Politik samt deutscher Hersteller bis zuletzt gepennt haben. Wirklich wach wurden die doch gefühlt erst als der "Erzfeind" sind doch allen Ernstes erdreistet einfach eine Gigafactory im gelobten Land hochzuziehen. Das muss man sich mal vor Augen führen. Während VW mit dem ID3 gerade das erste ernsthafte Elektroauto überhaupt rausgebracht hat, hat mit Tesla ein Newcomer in der Zwischenzeit 5 (oder mehr?) komplette Modelle rausgebracht und produziert diese bereits in USA und China in 3 Werken. Zukünftig dann auch in Deutschland. Gut, BMW war mit dem i3 immerhin früher dran.
Warum sollte man als logisch und wirtschaftlich denkendes Unternehmen denn bitte noch eine Technik, deren Ende absehbar ist, weiterhin im Stammwerk entwickeln und bauen? Das ist doch Blödsinn. Hier müssen neuste Technologien entwickelt und gebaut werden, damit man eben nicht abgehängt wird. Was hätte man davon wenn man weiterhin in München für teuer Geld Verbrennermotoren bauen würde anstatt sich umzuorientieren auf eine perspektivische Alternative? Wenn das Pferd tot ist muss man absteigen. Aus welchen Gründen es gestorben ist tut doch da nichts zur Sache, er bringt einen so oder so auf jeden Fall keinen Meter mehr weiter. ;)
Ja, durchaus bewusst etwas spitz und ketzerisch geschrieben.
Du sprichst das aus was ich mir verkneife...volle Zustimmung.
 
Die Äußerungen der Gewerkschaften lassen diesen Schluss nicht immer zu...
Meinem Eindruck nach haben sich in Gewerkschaften merklich viele Leute mit dem Mantra "Wir machen das schon immer so!" eingenistet. Klar, dass sie mehr Lohn fordern und sowas ist ganz nett als Arbeitnehmer, das nimmt man gerne mit. Aber oftmals blockieren sie eben auch Entwicklungen, die auch im Interesse der perspektivischen Ausrichtung von Unternehmen sind und damit letztendlich im Interesse des eigenen Arbeitsplatzes. Dass man heute noch von der Ausbildung bis zur Rente in der Automobilbranche dem gleichen Job nachgeht, davon sollte man sich nicht erst gestern verabschiedet haben und das trifft nicht nur auf die Automobilbranche zu. Situationen ändern sich heute schneller als früher, darauf müssen auch Unternehmen reagieren (können).
 
Meinem Eindruck nach haben sich in Gewerkschaften merklich viele Leute mit dem Mantra "Wir machen das schon immer so!" eingenistet. ... oftmals blockieren sie eben auch Entwicklungen, die auch im Interesse der perspektivischen Ausrichtung von Unternehmen sind und damit letztendlich im Interesse des eigenen Arbeitsplatzes. ...
:t :t :t

Mich ärgert ein solches Verhalten bisweilen sehr, wenn ich berufsbedingt mit Gewerkschaftsvertretern an einem (Verhandlungs-) Tisch sitze. Auf der anderen Seite sind die "Gewerkschaftler" allerdings auch ein wenig in den althergebrachten Strukturen gefangen: Viele Arbeitnehmer erwarten von ihrer Gewerkschaft schlicht den lautstark engagierten Kampf um Geld und kurzfristigen Arbeitsplatzerhalt "um jeden Preis". Dass das mittelfristig häufig gegen die Arbeitnehmerschaft läuft, wird vielfach nicht erkannt. Manche Gewerkschaftsvertreter sehen das durchaus, müssen aber dennoch in das Horn ihrer Mitglieder stoßen.

Sorry für den themenfremden Einwurf, aber so ganz fern des Themas ist er ja vielleicht auch nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:

So sieht die Zukunft des Verbrennungsmotors zumindest in der EU aus. Selbst wenn die Vorgaben für die neue Euro 7 Norm noch abgeschwächt werden sollten, das Ende von Benzin und Dieselmotoren scheint politisch beschlossene Sache zu sein, egal ob schon 2025 oder erst 2030. Insofern handelt BMW rational.

Bin gespannf, ob das Experiment Elektoautos (das politisch gewollt und mit aller Macht durchgedrückt wird) langfristig funktioniert...
Wenn das so durchgeboxt wird muss ich mir 2024 nen Neuwagen ohne Elektro/Hybrid bestellen und gut pflegen.
Aber wahrscheinlich wird dann paar Jahre später einfach der Sprit so extrem besteuert das man sich doch ein reines E Auto kaufen muss :13wallz:
 
Irgendwann gibts dann den edlen Sprit nur noch in der Apotheke - ganz wie zu Anfang des Automobilbaus ;)

bbenz.jpg


Wenn man sich überlegt, welchen großen Anteil am Wohlstand in Deutschland durch den Automobilbau erreicht wurde ... hier in Mannheim lernt diese Story genau wie die Erfindung des Fahrrades jeder Schüler.
"abnehmbares Halbverdeck" , 2 Personen -> ein roadster! :rolleyes:
benz22.jpg
:whistle: :D 8-)
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben Unten