Ach na gut, wenn das mit dem Strom alles so einfach ist, wozu dann noch Ingenieure ausbilden, wenns auch ein haufen dressierter Schimpansen hinkriegt?

Dass man sich von den Verbrennern verabschieden wird war schon vor Jahren absehbar. Dass es jetzt bei BMW so radikal auf einen Schlag passiert liegt für mein Empfinden daran, dass die Politik samt deutscher Hersteller bis zuletzt gepennt haben. Wirklich wach wurden die doch gefühlt erst als der "Erzfeind" sind doch allen Ernstes erdreistet einfach eine Gigafactory im gelobten Land hochzuziehen. Das muss man sich mal vor Augen führen. Während VW mit dem ID3 gerade das erste ernsthafte Elektroauto überhaupt rausgebracht hat, hat mit Tesla ein Newcomer in der Zwischenzeit 5 (oder mehr?) komplette Modelle rausgebracht und produziert diese bereits in USA und China in 3 Werken. Zukünftig dann auch in Deutschland. Gut, BMW war mit dem i3 immerhin früher dran.
Warum sollte man als logisch und wirtschaftlich denkendes Unternehmen denn bitte noch eine Technik, deren Ende absehbar ist, weiterhin im Stammwerk entwickeln und bauen? Das ist doch Blödsinn. Hier müssen neuste Technologien entwickelt und gebaut werden, damit man eben nicht abgehängt wird. Was hätte man davon wenn man weiterhin in München für teuer Geld Verbrennermotoren bauen würde anstatt sich umzuorientieren auf eine perspektivische Alternative? Wenn das Pferd tot ist muss man absteigen. Aus welchen Gründen es gestorben ist tut doch da nichts zur Sache, er bringt einen so oder so auf jeden Fall keinen Meter mehr weiter.

Ja, durchaus bewusst etwas spitz und ketzerisch geschrieben.