Meine letzten Böller habe ich mir als junger Erwachsener gekauft, würde dafür keinen Cent mehr ausgeben heute…..aber für ein generelles Verbot bin ich nicht.
Sollen wir in Deutschland denn jetzt alles einfach verbieten, was man nicht kontrollieren kann? Nein!
Im Straßenverkehr sterben JEDEN Tag Menschen….soll man das Autofahren deshalb gleich verbieten?
Ich bin aber für härtere und höhere Strafen für illegales Feuerwerk und für gezielte Angriffe auf Polizei, Rettungskräfte….und andere Menschen/ Lebewesen/ Gebäude…..usw
Ein Verbot in bestimmten Zonen (geschlossene Ortschaften, Innenstädte….) wäre für mich aber in Ordnung. Oder andere Maßnahmen, um das Böllern so unattraktiv wie möglich zu machen (z.B. extrem besteuern oder nur von 23:55 bis 01:00 Uhr erlauben)…..aber bitte kein generelles Verbot.
Bezgl. den Tieren: Was machen die bei Gewitter? Da donnert es oftmals heftiger. Wir hatten früher auch einen Schäferhund…..der hat ein wenig gebellt und geheult an Silvester….und dann war es gut. Das hat er bei Gewitter aber auch gemacht…..oder wenn die Feuersirenen JEDEN Samstag um 12 Uhr losgingen….
Silvester ist schließlich nur EINMAL im Jahr, ich denke das wird keinem Tier dauerhaft schaden…?! Heftige Gewitter haben wir dagegen öfter mal….es käme aber niemand auf die Idee, deswegen jetzt Gewitter verbieten zu wollen…?!
Weißt du, Thorsten, bei den ersten Aussagen bin ich ja bei dir, es funktioniert so aber nicht.
Es ist müßig dagegen immer wieder anzuargumentieren.
Ich hatte mal einen Schäferhund …., dem hat es auch nicht … usw.
Du kannst gerne mal meinen längeren Beitrag dazu ein paar Seiten zurück lesen - auch ich hatte mal einen Schäferhund, ach ne, waren ja zwei, dazu einen Malinois-Mix, mehrere Hütehunde (Mix), Berner Senner usw. usw.
Diese Argumentationslogik wird übrigens gerne auch im Erziehungsbereich verwendet (auch da kann ich vor meinem beruflichen Hintergrund mitreden) - was ist an professioneller Erziehung in Kitas, Heimen usw. schon schwer, ich habe auch ein Kind großgezogen …
Vom Schlagen nicht zu reden, das hat damals auch nicht geschadet …. - es ist die gleiche Logik.
Wenn negative Erfahrungen immer wieder auch in großen Abständen gemacht werden, fällt das eben auf die Vorerfahrungen, die neu bedient werden - in den unterschiedlichsten Therapien kann man auch beim Menschen ein Lied davon singen.
Nur - mit dem Tier kann ich es nicht verbalisieren und entsprechend aufarbeiten, da sind die Möglichkeiten eingeschränkt, aber klar, wir arbeiten weiter daran.
Unsere Molly ist jetzt wieder mehr sensibilisiert (traumatisiert) und wird auch bei Gewitterdonner wieder schreckhaft reagieren, was durch unsinnige Böllerei ausgelöst wurde - ich meine nicht ein zeitlich begrenztes Feiern mit Feuerwerk unter Nachbarn, aber hier haben teilweise trotz runtergelassener Läden die Fenster vibriert, das waren ziemlich sicher bei uns verbotene Böller, die in Frankreich besorgt wurden. Die letzten Tage, also außerhalb erlaubter Zeiten, wurde schon geböllert, gekauft halt kurz hinter der Grenze
Emma ging es nach einem kurzen Aufbellen am Axxxx vorbei, Molly haben wir im Haus bei runtergelassenen Rollläden mehrere Stunden beruhigen müssen, die hat gezittert ohne Ende (weshalb wir auch nicht mit den direkten Nachbarn auf der Straße, die nur Wunderkerzen hatten, anstoßen konnten). Das Lösen im Garten war die letzten Tage auch ein Problem (wir haben 4500m2, die Nachbargärten grenzen daran - soviel zu
@Bummler und der exemplarisch angeführten Etagenwohnung im 5. Stock in der Stadt).