Scheixx Böllerei…

Leute, es geht hier um ein regelkonformes Feuerwerk in der Silvesternacht mit einer Zeitspanne von vielleicht 2 Stunden. Sicherlich befürwortet keiner von uns das Rumgeböllere zwei Tage vor und drei Tage nach Silvester. Mir hat es jedenfalls sehr viel Spaß gemacht, beeindruckend waren vor allen Dingen die vielen Batterien :thumbsup:

Diesen Spaß möchte ich mir nicht nehmen lassen, und wenn wir noch irgendetwas auf die Freiheit in diesem Land halten, dann sollte das auch nicht verboten werden. Mehr gibt es glaube ich zu diesem Thema nicht zu sagen. Wie immer tangieren Freiheitsrechte der einen auch die Rechte anderer - das muss der Gesetzgeber abwägen und in Relation stellen. Und wie gesagt, wenn in der Silvesternacht einige Stunden geböllert und geschossen wird, dann ist das für alle in der Gesellschaft - auch für Menschen mit Haustieren - zu ertragen. Das ist meine Meinung, die jeder natürlich auch anders sehen kann.
 
Leute, es geht hier um ein regelkonformes Feuerwerk in der Silvesternacht mit einer Zeitspanne von vielleicht 2 Stunden
Das könnte ich so stehen lassen - aber:

Eine erste Bilanz


Somit halte ich es eher mit unserem „Cicero“ @dwz8 hier 🤷‍♂️
 
Aber welches detaillierte Verbot verhindert dann sowas in Zukunft? Es gibt viele illegale Drogen, verhindert dass die Verbreitung oder den Konsum?

Tote und Verletzte durch Pyrotechnik

In Bielefeld kamen zwei 18-Jährige durch selbstgebaute Pyrotechnik ums Leben. Sie hätten an unterschiedlichen Orten ihre selbstgebaute Pyrotechnik gezündet, erklärte die Polizei. Dabei seien sie tödlich im Gesicht verletzt worden.
 
Leute, es geht hier um ein regelkonformes Feuerwerk in der Silvesternacht …

Diesen Spaß möchte ich mir nicht nehmen lassen, und wenn wir noch irgendetwas auf die Freiheit in diesem Land halten, dann sollte das auch nicht verboten werden. Mehr gibt es glaube ich zu diesem Thema nicht zu sagen. …
Nein. Es geht um rücksichtslose egoistische Böllerei, durch die jedes Jahr unzählige Tiere, viele Menschen und die Umwelt brutal gequält und längerfristig massiv in Mitleidenschaft gezogen werden.

„Regelkonform“ wären wenige zentral organisierte Feuerwerke, wie u.a. vorstehend vorgeschlagen, deren Auswirkungen auf Mensch, Tier und Umwelt damit verträglich wären. So aber manifestiert sich im Feuerwerk jedes Jahr der pure rücksichtslose Egoismus asozialer Menschen, die für ihr eigenes Vergnügen die Beschädigung von Mensch, Tier und Umwelt mindestens ignorant, häufig gar hämisch billigend in Kauf nehmen.


Und wo immer derartige Rücksichtslosigkeit vorherrscht, wird es Verbote geben müssen. Denn der genau von derartigen Gestalten so gerne bemühte Begriff der „Freiheit“ bezeichnet bekanntermaßen nicht das Recht auf sozial- und umweltschädigendes Verhalten. Sondern die Freiheit des Einzelnen endet eben dort, wie vorstehend schon erläutert, wo andere massiv in Mitleidenschaft gezogen werden.

Deshalb wird das Verbot privaten Feuerwerks irgendwann kommen müssen. Wie - leider - immer dort, wo es an sozialadäquater Rücksichtnahme fehlt.

Mindestens genau das gibt es zu dem Thema zu sagen. Allen anderen ein frohes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2026.
 
Der oben „nebenbei“ verlinkte Artikel, wenngleich einer von unzähligen, stellt übrigens die wesentlichen Aspekte der Problematik, insbesondere die heftigen Auswirkungen des Böllerns auf Tiere und Umwelt, sehr anschaulich dar. Besonders lesenswert finde ich eine Passage, die sich nicht auf die Opfer bezieht, sondern auf die - auch hier anwesenden - Täter, mithin sie zitiert sei:

„… Die zentrale Frage bleibt: Warum fehlt so vielen Menschen die Empathie für das Leid, das sie verursachen?

Die Antwort ist unbequem: Viele Menschen handeln erst dann, wenn sie selbst betroffen sind. Wer keinen Hund hat, sieht das Zittern nicht. Wer nicht draussen lebt, hört die Vögel nicht. Wer nicht hinschaut, spürt nicht, was zerstört wird. Emotionale Distanz führt zur Verdrängung – und zur Ignoranz.

Gleichzeitig fehlt in vielen Diskussionen der Perspektivwechsel. Feuerwerk wird als Ausdruck von Freiheit und Individualität gesehen – dabei werden die Bedürfnisse von Tieren, Kindern, Natur und sensiblen Menschen systematisch übergangen. Der Wunsch nach Lichtershow wiegt oft schwerer als das Leid im Hintergrund.

Doch Empathie ist lernbar – und sie beginnt mit Information. Wer versteht, was Feuerwerk auslöst, beginnt früher oder später, Fragen zu stellen. Und wer Fragen stellt, findet Wege, Dinge zu verändern. …“

 
Leute, es geht hier um ein regelkonformes Feuerwerk in der Silvesternacht mit einer Zeitspanne von vielleicht 2 Stunden. Sicherlich befürwortet keiner von uns das Rumgeböllere zwei Tage vor und drei Tage nach Silvester. Mir hat es jedenfalls sehr viel Spaß gemacht, beeindruckend waren vor allen Dingen die vielen Batterien :thumbsup:

Diesen Spaß möchte ich mir nicht nehmen lassen, und wenn wir noch irgendetwas auf die Freiheit in diesem Land halten, dann sollte das auch nicht verboten werden. Mehr gibt es glaube ich zu diesem Thema nicht zu sagen. Wie immer tangieren Freiheitsrechte der einen auch die Rechte anderer - das muss der Gesetzgeber abwägen und in Relation stellen. Und wie gesagt, wenn in der Silvesternacht einige Stunden geböllert und geschossen wird, dann ist das für alle in der Gesellschaft - auch für Menschen mit Haustieren - zu ertragen. Das ist meine Meinung, die jeder natürlich auch anders sehen kann.
Ich habe nichts gegen Feuerwerk, aber es muss nicht diese Knallerei sein, es gibt auch schönes Feuerwerk, das ohne Knallefekte auskommt. Die Knallerei gehört überall verboten!
Das ist meine Meinung
 
Meine letzten Böller habe ich mir als junger Erwachsener gekauft, würde dafür keinen Cent mehr ausgeben heute…..aber für ein generelles Verbot bin ich nicht.

Sollen wir in Deutschland denn jetzt alles einfach verbieten, was man nicht zu 💯 kontrollieren kann? Nein!
Im Straßenverkehr sterben JEDEN Tag Menschen….soll man das Autofahren deshalb gleich verbieten?

Ich bin aber für härtere und höhere Strafen für illegales Feuerwerk und für gezielte Angriffe auf Polizei, Rettungskräfte….und andere Menschen/ Lebewesen/ Gebäude…..usw

Ein Verbot in bestimmten Zonen (geschlossene Ortschaften, Innenstädte….) wäre für mich aber in Ordnung. Oder andere Maßnahmen, um das Böllern so unattraktiv wie möglich zu machen (z.B. extrem besteuern oder nur von 23:55 bis 01:00 Uhr erlauben)…..aber bitte kein generelles Verbot.

Bezgl. den Tieren: Was machen die bei Gewitter? Da donnert es oftmals heftiger. Wir hatten früher auch einen Schäferhund…..der hat ein wenig gebellt und geheult an Silvester….und dann war es gut. Das hat er bei Gewitter aber auch gemacht…..oder wenn die Feuersirenen JEDEN Samstag um 12 Uhr losgingen….

Silvester ist schließlich nur EINMAL im Jahr, ich denke das wird keinem Tier dauerhaft schaden…?! Heftige Gewitter haben wir dagegen öfter mal….es käme aber niemand auf die Idee, deswegen jetzt Gewitter verbieten zu wollen…?! 😉
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin kein Freund von der knallerrei.

Aber ich erinnere mich noch gern an meine Kindheit in den 60zigern.

Da gabes noch nicht viel von den Raketen.

Aber mein Vater hat immer etwas gebastelt was mit Heulern oder Knallern angetrieben wurde.

So wurde Riesenräder,Windmühlen oder Raketen aus Pappe gebaut.

Hat mich als kleiner Stöpke immer gefreut.

Heute ist es immer mehr verbreitet das eine Minderheiten den Großteil der Bevölkerung vorschreiben will was erlaubt oder verboten ist.

Für mich war es ein Spaß meinen Nachbarn um 7.30 raus zu klingeln um ihn zu bitten seinen Dreck von meinem Grundstück zu entfernen.

Ja,ich mag ihn nicht besonders. ;)
 
Wir hatten eine glasklare, bitterkalte Neujahrsnacht. Am Nachthimmel konnte man mit entsprechendem Weitblick ein wirklich grandioses Feuerwerk verfolgen.
Darüber hinaus war zumindest bei uns weitaus weniger Böllerlärm zu hören als die Jahre davor, auch im vorlauf und im Nachgang.
 
Zuletzt bearbeitet:
Somit halte ich es eher mit unserem „Cicero“ @dwz8 hier 🤷‍♂️
Der Kumpel hieß Cato der Ältere. ;) Frohes Neues an alle!

Es sind wie in vielen Bereichen die Auswüchse, die die Probleme verursachen. In früheren Jahrzehnten hatte man kaum die Möglichkeit, Feuerwerkskörper in dieser Menge und mit dieser Lautstärke zu kaufen. Die Batterien haben das verändert. Typisch war die Weinflasche, aus der einzelne Raketen abgeschossen wurden, dazu ein paar kleine Böller oder Tischfeuerwerke. Heute geht es um semiprofessionelle Feuerwerke.
Hinzu kommen dann noch illegal importierte Böller, die schon jetzt verboten sind.

Wir haben den Anblick auch genossen, aber allein schon die Lautstärke könnte dabei wesentlich reduziert werden, um den Tieren zu helfen. Vor dem Lichtschein kann man sie einfach schützen, vor dem Knall nicht.
 
Es sind wie in vielen Bereichen die Auswüchse, die die Probleme verursachen.

Wir haben den Anblick auch genossen, aber allein schon die Lautstärke könnte dabei wesentlich reduziert werden, um den Tieren zu helfen. Vor dem Lichtschein kann man sie einfach schützen, vor dem Knall nicht.
… es geht auch um das Pfeifen und Zischen-
Das macht auch den Unterschied zum Gewitter aus…
 
Meine letzten Böller habe ich mir als junger Erwachsener gekauft, würde dafür keinen Cent mehr ausgeben heute…..aber für ein generelles Verbot bin ich nicht.

Sollen wir in Deutschland denn jetzt alles einfach verbieten, was man nicht kontrollieren kann? Nein!
Im Straßenverkehr sterben JEDEN Tag Menschen….soll man das Autofahren deshalb gleich verbieten?

Ich bin aber für härtere und höhere Strafen für illegales Feuerwerk und für gezielte Angriffe auf Polizei, Rettungskräfte….und andere Menschen/ Lebewesen/ Gebäude…..usw

Ein Verbot in bestimmten Zonen (geschlossene Ortschaften, Innenstädte….) wäre für mich aber in Ordnung. Oder andere Maßnahmen, um das Böllern so unattraktiv wie möglich zu machen (z.B. extrem besteuern oder nur von 23:55 bis 01:00 Uhr erlauben)…..aber bitte kein generelles Verbot.

Bezgl. den Tieren: Was machen die bei Gewitter? Da donnert es oftmals heftiger. Wir hatten früher auch einen Schäferhund…..der hat ein wenig gebellt und geheult an Silvester….und dann war es gut. Das hat er bei Gewitter aber auch gemacht…..oder wenn die Feuersirenen JEDEN Samstag um 12 Uhr losgingen….

Silvester ist schließlich nur EINMAL im Jahr, ich denke das wird keinem Tier dauerhaft schaden…?! Heftige Gewitter haben wir dagegen öfter mal….es käme aber niemand auf die Idee, deswegen jetzt Gewitter verbieten zu wollen…?! 😉
Weißt du, Thorsten, bei den ersten Aussagen bin ich ja bei dir, es funktioniert so aber nicht.

Es ist müßig dagegen immer wieder anzuargumentieren.
Ich hatte mal einen Schäferhund …., dem hat es auch nicht … usw.
Du kannst gerne mal meinen längeren Beitrag dazu ein paar Seiten zurück lesen - auch ich hatte mal einen Schäferhund, ach ne, waren ja zwei, dazu einen Malinois-Mix, mehrere Hütehunde (Mix), Berner Senner usw. usw.

Diese Argumentationslogik wird übrigens gerne auch im Erziehungsbereich verwendet (auch da kann ich vor meinem beruflichen Hintergrund mitreden) - was ist an professioneller Erziehung in Kitas, Heimen usw. schon schwer, ich habe auch ein Kind großgezogen …
Vom Schlagen nicht zu reden, das hat damals auch nicht geschadet …. - es ist die gleiche Logik.

Wenn negative Erfahrungen immer wieder auch in großen Abständen gemacht werden, fällt das eben auf die Vorerfahrungen, die neu bedient werden - in den unterschiedlichsten Therapien kann man auch beim Menschen ein Lied davon singen.

Nur - mit dem Tier kann ich es nicht verbalisieren und entsprechend aufarbeiten, da sind die Möglichkeiten eingeschränkt, aber klar, wir arbeiten weiter daran.
Unsere Molly ist jetzt wieder mehr sensibilisiert (traumatisiert) und wird auch bei Gewitterdonner wieder schreckhaft reagieren, was durch unsinnige Böllerei ausgelöst wurde - ich meine nicht ein zeitlich begrenztes Feiern mit Feuerwerk unter Nachbarn, aber hier haben teilweise trotz runtergelassener Läden die Fenster vibriert, das waren ziemlich sicher bei uns verbotene Böller, die in Frankreich besorgt wurden. Die letzten Tage, also außerhalb erlaubter Zeiten, wurde schon geböllert, gekauft halt kurz hinter der Grenze 🤷‍♂️

Emma ging es nach einem kurzen Aufbellen am Axxxx vorbei, Molly haben wir im Haus bei runtergelassenen Rollläden mehrere Stunden beruhigen müssen, die hat gezittert ohne Ende (weshalb wir auch nicht mit den direkten Nachbarn auf der Straße, die nur Wunderkerzen hatten, anstoßen konnten). Das Lösen im Garten war die letzten Tage auch ein Problem (wir haben 4500m2, die Nachbargärten grenzen daran - soviel zu @Bummler und der exemplarisch angeführten Etagenwohnung im 5. Stock in der Stadt).
 
Zuletzt bearbeitet:
… Bezgl. den Tieren: Was machen die bei Gewitter? Da donnert es oftmals heftiger. …

Silvester ist schließlich nur EINMAL im Jahr, ich denke das wird keinem Tier dauerhaft schaden…?! Heftige Gewitter haben wir dagegen öfter mal….es käme aber niemand auf die Idee, deswegen jetzt Gewitter verbieten zu wollen…?! 😉
Das ist fortgeschrittener Unsinn - und in der Sache eben schlicht unzutreffend. Im Gegenteil werden gerade zahllose Tiere übel und langfristig beeinträchtigt, oder verlieren gar ihr Leben.

Mir ist - allgemein gesagt - schleierhaft, wie man sich als erwachsener Mensch einfachen und offenkundigen Tatsachen penetrant verschließen kann. Wie es sich verhält, lässt sich doch sehr einfach und in wenigen Minuten nachlesen. Z. B. mit dem oben verlinkten Artikel. Wer zu einem ernsten Thema mitreden möchte, der (oder die) muss doch wenigstens die wesentlichen Tatsachen verinnerlichen. Welche Meinung man sich dann auf Basis der Tatsachenkenntnis bildet, ist eine andere Sache.
 
Der Kumpel hieß Cato der Ältere. ;) Frohes Neues an alle!

Da hast du einerseits wohl recht - aber aufgeschrieben hast du es hier, womit der Vergleich mit Cicero (deshalb auch die „“) schon hinkommt.

Niedergeschrieben ist der Ausspruch als "Ceterum censeo Carthaginem esse delendam" bei Cicero, De senectute, im 6. Kapitel

In Ciceros Schrift
De senectute (Über das Alter) Kapitel 6 wird das berühmte Zitat „Ceterum censeo Carthaginem esse delendam“ (Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Karthago zerstört werden muss) nicht direkt von Cato dem Älteren verwendet, sondern erwähnt durch Cicero; Cato schloss seine Reden im Senat mit diesem Appell vor dem Dritten Punischen Krieg, um die Zerstörung Karthagos zu fordern, und Cicero bezieht sich darauf, um zu zeigen, wie Cato selbst im Alter noch voller Tatendrang war – entgegen der landläufigen Meinung, Alter mache träge.

😉🙋🏻‍♂️
 
Das ist fortgeschrittener Unsinn..,,

Mir ist - allgemein gesagt - schleierhaft, wie man sich als erwachsener Mensch einfachen und offenkundigen Tatsachen penetrant verschließen kann…

Ja Jan…. alles, was nicht Deiner Meinung entspricht, ist natürlich wieder Unsinn und nicht erwachsen genug… 😵‍💫

Was ich im ersten Teil geschrieben habe, wird aber gezielt ignoriert…. also nochmal: Ich böllere schon seit bestimmt gut 30 Jahren nicht mehr…. trage damit also ausreichend zum Wohl ALLER (auch der Tiere) bei. 🤨

Du wirst jetzt wahrscheinlich trotzdem wieder etwas finden, was Dir daran nicht passt…. aber ich bin erwachsen genug, das es mich nicht weiter interessiert und ich nicht mehr darauf antworten werde! 😉

Wünsche Dir ein gutes neues Jahr! ✨💫😊👍
 
… alles, was nicht Deiner Meinung entspricht, ist natürlich wieder Unsinn und nicht erwachsen genug… 😵‍💫
Auch das ist wieder Unsinn. Offensichtlich ging es mir vorstehend um die Wahrnehmung von Tatsachen, nicht um die Meinungsbildung. Hoffentlich hast du mittlerweile den oben verlinkten Artikel gelesen - oder einen der vielen anderen zu dem Thema.
 
Das ist fortgeschrittener Unsinn - und in der Sache eben schlicht unzutreffend. Im Gegenteil werden gerade zahllose Tiere übel und langfristig beeinträchtigt, oder verlieren gar ihr Leben.

Mir ist - allgemein gesagt - schleierhaft, wie man sich als erwachsener Mensch einfachen und offenkundigen Tatsachen penetrant verschließen kann. Wie es sich verhält, lässt sich doch sehr einfach und in wenigen Minuten nachlesen. Z. B. mit dem oben verlinkten Artikel. Wer zu einem ernsten Thema mitreden möchte, der (oder die) muss doch wenigstens die wesentlichen Tatsachen verinnerlichen. Welche Meinung man sich dann auf Basis der Tatsachenkenntnis bildet, ist eine andere Sache.
Hat diesen Artikel tatsächlich jemand geschrieben der mit einem Ami-V8 durch die Gegend Bollert? Der sicher auch schon an diversen Ausfahrten und Treffen teilgenommen hat auf denen man mir eben solchen lauten V8 SINNLOS durch die Natur fährt?
Ach, bestimmt hat derjenige deshalb auch den ersten Stein geworfen.... Per Definition HEILIG
 
Da hast du einerseits wohl recht - aber aufgeschrieben hast du es hier, womit der Vergleich mit Cicero (deshalb auch die „“) schon hinkommt.

Niedergeschrieben ist der Ausspruch als "Ceterum censeo Carthaginem esse delendam" bei Cicero, De senectute, im 6. Kapitel

In Ciceros Schrift
De senectute (Über das Alter) Kapitel 6 wird das berühmte Zitat „Ceterum censeo Carthaginem esse delendam“ (Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Karthago zerstört werden muss) nicht direkt von Cato dem Älteren verwendet, sondern erwähnt durch Cicero; Cato schloss seine Reden im Senat mit diesem Appell vor dem Dritten Punischen Krieg, um die Zerstörung Karthagos zu fordern, und Cicero bezieht sich darauf, um zu zeigen, wie Cato selbst im Alter noch voller Tatendrang war – entgegen der landläufigen Meinung, Alter mache träge.

😉🙋🏻‍♂️
gut, gut, es sei. Einigen wir uns darauf, dass ich das aufgeschrieben habe, was Cicero aufgeschrieben hatte, was Cato der Ältere nach dem Zweiten Punischen Krieg gesagt hat. :) :-) :t
Ich habe nach dem Raclette von gestern Abend heute morgen ganz andere Probleme...

ruestung.jpg
 
Hat diesen Artikel tatsächlich jemand geschrieben der mit einem Ami-V8 durch die Gegend Bollert? …

Der Versuch der Ablenkung vom eigentlichen Thema kommt seit jeher ebenso plump wie untauglich daher. Dein hiesiges „Niveau“ ist konsequent - und fällt ebenso konsequent auf dich zurück.

Abgesehen von der Irrelevanz des Einzelfalls fahre ich übrigens stets - akustisch wie auch im Übrigen - moderat und rücksichtsvoll durch die Gegend, nehme seit vielen Jahren nicht mehr an Ausfahrten teil (und habe das auch damals nur höchst selten getan), habe seit Jahrzehnten eine verschwindend geringe Jahresfahrleistung, fliege zudem äußerst selten und verhalte mich auch in anderen relevanten Bereichen so, dass andere - Mensch, Tier und Umwelt - möglichst wenig belastet werden. Vor mir aus kann es auch ein Tempolimit und/oder ein hartes Verbrennerverbot geben, wenn (!) davon - was nachzuweisen wäre - die Umwelt und damit auch Mensch und Tier nachhaltig profitieren.

Alles in allem meine ich, dass in unserer heutigen Zeit solche Opfer - auch von jedem Einzelnen - zwingend erforderlich sind, auch wenn sie schmerzhaft sein können. Mit einer Heiligsprechung hat das herzlich wenig zu tun, eher mit dem Unterschied zwischen Verantwortungsbewusstsein auf der einen Seite, und sozialschädlicher Rücksichtslosigkeit auf der anderen.
 
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