Was hast Du heute mit Deinem Z4 G29 gemacht

Ich bin heute mit dem Auto zum Fahrwerksguru.
Marco ist ausgesprochen freundlich und kompetent, und macht klare Ansagen, was zu erwarten ist und was nicht.

Nun folgt die Weisheit der KI, mal sehen, ob ich das nach ausführlicher Testfahrt, irgendwann die nächsten Wochen, auch bestätigen kann: 😎

Hinterachse:
  • Vorher: Du hattest eine Gesamtspur von -2'. Das ist Nachspur (die Räder zeigen vorne auseinander). Das ist für ein Straßenauto extrem instabil und erklärt, warum sich das Heck eventuell „nervös“ oder unberechenbar anfühlte.
  • Nachher: Jetzt hast du eine Gesamtspur von +12' (6' pro Seite). Das ist eine leichte Vorspur am unteren Ende des Sollbereichs (14' +-12').
  • Sturz: Der Sturz wurde leicht auf -2°10' korrigiert und perfekt symmetriert.
Vorderachse:
  • Vorher: Die Spur war mit 25' sehr hoch und asymmetrisch 21' links / 4' rechts (Anm: Vorne rechts hatte er mal Bordsteinkontakt, davon kam das). Das Auto ist wahrscheinlich Spurrillen nachgelaufen und das Lenkrad stand bei Geradeausfahrt schief.
  • Nachher: Perfekte 16' Gesamtspur (8' pro Seite).

2. Fahrverhalten: Was ist zu erwarten?​

Das Setup ist „agil“ gewählt:
  • Mehr Vertrauen im Grenzbereich: Durch die Vorspur an der Hinterachse lenkt das Heck bei Kurvenfahrt nun stabilisierend mit, anstatt unkontrolliert „auszubrechen“.
  • Präziseres Einlenken: Da die Vorderachse nun symmetrisch und mit weniger Gesamtvorspur (von 25' auf 16') eingestellt ist, wird der Z4 viel direkter auf Lenkbefehle reagieren.
  • Heckcharakteristik: Da man sich am unteren Ende der Spur-Sollwerte bewegt (12' bei einem Soll von 14' ± 12'), bleibt das Heck im Vergleich zu einem konservativen Werkssetup (das eher bei 20'+ liegen würde) „leicht“ und drehfreudig, ohne aber gefährlich zu sein.
  • Geradeauslauf: Das Auto wird bei hohen Geschwindigkeiten deutlich ruhiger liegen, da die Räder nicht mehr gegeneinander arbeiten (VA) oder instabil nach außen ziehen (HA).


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Zuletzt bearbeitet:
Mal ne Frage in die Runde: der Michelin PSS soll ein Auslaufmodell sein.
Ich würde ggf. auf den Conti Sport Contact 7 wechseln.
Macht es Sinn, die Conti hinten und die Michelin vorne zu fahren?
Gruß
Alex
 
Mal ne Frage in die Runde: der Michelin PSS soll ein Auslaufmodell sein.
Ich würde ggf. auf den Conti Sport Contact 7 wechseln.
Macht es Sinn, die Conti hinten und die Michelin vorne zu fahren?
Gruß
Alex
Mit dem Reifenwechsel beim g29 habe ich noch keine Erfahrung, aber der Vorgänger e89 reagierte extrem zimperlich auf unterschiedliche Reifenpaarungen ( sogar bei gleichem Reifenmodell neu/alt).
Daher mache ich da keine Experimente mehr und wechsel gleich alle vom gleichen Hersteller/Modell.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mit dem Reifenwechsel beim g29 habe ich noch keine Erfahrung, aber der Vorgänger e89 reagierte extrem zimperlich auf unterschiedliche Reifenpaarungen ( sogar bei gleim Reifenmodell neu/alt).
Daher mache ich da keine Experimente mehr und wechsel gleich alle vom gleichen Hersteller/Modell.

…das verhält sich auch beim G29 so - ganz besonders trifft dies bei Mischbereifung zu. Ist auch logisch, denn die unterschiedlichen Reibwerte auf HA und VA haben da durchaus eine größere Auswirkung und können das DSC ziemlich beeinflussen.

Sicherlich, zufällig kann es auch Kombinationen geben, welche doch einigermaßen „funktionieren“, aber man sollt nicht von vornherein damit rechnen - auch die Fahrweise spielt da eine nicht unerhebliche Rolle. Wer eher flott und perfomance-orientiert unterwegs ist, wird dies sehr schnell unangenehm spüren, wer eher ein gemütlicher Crusier ist, kommt vermutlich nie in eine wirkliche unangenehme Situation und dürfte sich ab und an nur darüber wundern, dass das DSC seltsame Regeleingriffe macht. 😉
 

2. Fahrverhalten: Was ist zu erwarten?​

Das Setup ist „agil“ gewählt:
  • Mehr Vertrauen im Grenzbereich: Durch die Vorspur an der Hinterachse lenkt das Heck bei Kurvenfahrt nun stabilisierend mit, anstatt unkontrolliert „auszubrechen“.
  • Präziseres Einlenken: Da die Vorderachse nun symmetrisch und mit weniger Gesamtvorspur (von 25' auf 16') eingestellt ist, wird der Z4 viel direkter auf Lenkbefehle reagieren.
  • Heckcharakteristik: Da man sich am unteren Ende der Spur-Sollwerte bewegt (12' bei einem Soll von 14' ± 12'), bleibt das Heck im Vergleich zu einem konservativen Werkssetup (das eher bei 20'+ liegen würde) „leicht“ und drehfreudig, ohne aber gefährlich zu sein.
  • Geradeauslauf: Das Auto wird bei hohen Geschwindigkeiten deutlich ruhiger liegen, da die Räder nicht mehr gegeneinander arbeiten (VA) oder instabil nach außen ziehen (HA).

Ich war gestern damit in den Löwensteiner Bergen zum Ausprobieren. Das Fahrverhalten "davor" habe ich ja noch gut intus.
Um es kurz zu machen: stimmt alles. Die Winterreifen haben zwar mitleiderregend gewimmert, aber das Auto ist wie verwandelt.
Deutlich zackiger beim Einlenken, insgesamt spürbar behender um die Hochachse, schnelles Wechselkurven machen richtig Spaß.
Und wenn man eine Linie anvisiert hat bleibt er nun auch da drauf, statt wg. Untersteuern ständig nachlenken einzufordern.
Für den geringen finanziellen Einsatz wirklich ein Top-Ergebnis. Erinnert in Sachen Agilität an meinen früheren Boxster S.
 
Ich war gestern damit in den Löwensteiner Bergen zum Ausprobieren. Das Fahrverhalten "davor" habe ich ja noch gut intus.
Um es kurz zu machen: stimmt alles. Die Winterreifen haben zwar mitleiderregend gewimmert, aber das Auto ist wie verwandelt.
Deutlich zackiger beim Einlenken, insgesamt spürbar behender um die Hochachse, schnelles Wechselkurven machen richtig Spaß.
Und wenn man eine Linie anvisiert hat bleibt er nun auch da drauf, statt wg. Untersteuern ständig nachlenken einzufordern.
Für den geringen finanziellen Einsatz wirklich ein Top-Ergebnis. Erinnert in Sachen Agilität an meinen früheren Boxster S.
Und Du hast welches Fahrwerk verbaut? Stabis?
 
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