Photovoltaikanlage nachrüsten - Lohnt sich das überhaupt?

Verbrauchst du über 10.000 kWh im Jahr (Bezug)?
Digitale Stromzähler sind gedeckelt auf 25€ pro Jahr.
Smart Meter bis 6.000 kWh gedeckelt auf 30€
...bis 10.000 kWh gedeckelt auf 40€
...bis 50.000 kWh gedeckelt auf max. 110€
Ich hab den Smartmeter seit Anfang des Jahres. Mehrkosten dafür 0,0€
8,8 kWp mit ca. 8 kWh Speicher
 
Wenn man sich den Fluss der Moleküle ansieht ist das ja sowieso schon der Fall, dass die eingespeisten Moleküle direkt zum nächsten Verbraucher (NAchbarn) landen... nur dass weiter die vollen NEtzentgelte kassiert werden.
Vermutlich wird das enden wie der hiesige Versuch das Wechselkennezeichen zu etablieren: man zahlt doch für alle Fahrzeuge Versicherung und Steuern, obwohl man dann nur noch 1 Fahrzeug bewegen kann. Das hat die Schweiz schon deutlich besser hinbekommen :)
 

Solarstrom einfach an Nachbarn verkaufen


Ach ja, „einfach“. Natürlich.

Das Hauptproblem ist doch herrlich offensichtlich: Beide brauchen einen intelligenten Stromzähler.Und wenn schon die gesetzlich verpflichteten Unternehmen es nicht gebacken kriegen, diese Dinger bei PV‑Betreibern einzubauen – also bei Leuten, die offiziell auf der Liste stehen – wie soll dann bitte der Nachbar an so ein Wundergerät kommen?
Der darf sich doch ganz hinten anstellen, hinter der Warteschlange, hinter der Warteschlange der Warteschlange.

Wieder eine dieser hübschen Luftschloss‑Ideen. Nett anzusehen, aber aktuell absolut nicht für den Einsatz in der Realität geeignet. (Ausnahmen soll es geben)

.
 
Es soll einige Stromlieferanten geben welche die Kosten des Netzbetreibers übernehmen.

Da ich jährlich wechseln muß,ist die Möglichkeit gering.
Ich wechsle auch jährlich oder 2-jährlich. Das hat mit dem Stromlieferanten aber weniger zu tun. Die Kosten werden von meinem Netzbetreiber Bayernwerk Netz übernommen.
 
Wenn man sich den Fluss der Moleküle ansieht ist das ja sowieso schon der Fall, dass die eingespeisten Moleküle direkt zum nächsten Verbraucher (NAchbarn) landen...
Entschuldige, aber der "Fluss der Moleküle" brachte mich etwas zum schmunzeln. :D

Nur um's zu erläutern: beim Strom fließen keine Moleküle wie beim Wasser, sondern Elektronen "schubsen sich gegenseitig an". Bei Wechselspannung eiern die quasi 50 mal pro Sekunde nur sehr kurze Strecken hin und her und übertragen über das elektromagnetische Feld die Energie, ohne dass da wirklich irgendeine Materie fließt.
 
Wenn man sich den Fluss der Moleküle ansieht ist das ja sowieso schon der Fall, dass die eingespeisten Moleküle direkt zum nächsten Verbraucher (NAchbarn) landen...
Letztlich ist der "Stromfluss" ja die Physikalische Grundlage dafür, sonst würde ein gezieltes Verbrauchen von Solarstrom über die eigene Grundtücksgrenze ja auch keinen Mehrwert für die Netze und die Allgemeinheit bringen.
Der Nachbar wird weiter seine Spülmaschine, Waschmaschine, Trockner oder gar E-Auto Laden wann er lustig darauf ist. Wenn er jedoch vom Solardachbesitzer nebenan nen finanziellen Anreiz bekommt...

Warum man das hier so umgesetzt hat, dass man selbst für Energysharing auf kleinsten Raum (im Vergleich zu Österreich) die vollen Netzentgelte zahlen muss und ne riesen Bürokratie an der Backe hat. Lag es an dem generellen Problem des SmartMeter Rollouts hierzulande, oder daran dass man das lieber ausschließlich den Konzernen mit entsprechenden Stromtarifen überlassen will? Nur Frau Reiche kennt die Antwort...
 
Betrug mit SmartMeter!
Wir hatten ein paar Beiträge zurück ja das Thema Kosten Smartmeter @Ucla @karswil

Ich nehme an, es ist Betrug. Denn wenn man gaaaanz unten nachliest, kostet der "Service" 99€ mit 24Monaten Laufzeit.
Ich werde das wohl auch an meinen Netzbetreiber und an die Verbraucherzentrale weiterleiten. Oder was meint ihr?
Die nehmen doch GoogleEarth oder Maps und suchen sich die Häuser mit dunklen Flecken = PV-Anlage.
Die Nachbarn, ohne PV haben zumindest diesen Brief nicht erhalten.

Nachtrag von der Verbraucherzentrale:

Deutsche Messwesen ist kein grundzuständiger Messstellenbetreiber

Wichtig ist außerdem: Die Deutsche Messwesen ist kein grundzuständiger oder gesetzlich zuständiger Messstellenbetreiber, sondern ein wettbewerblicher Messstellenbetreiber. Verbraucherinnen und Verbraucher sind nicht verpflichtet, Kontakt mit dem Unternehmen aufzunehmen oder aber das Angebot des Unternehmens anzunehmen.


Betrug mit SmartMeter.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie so oft.
Von 10 angeschriebenen macht das einer und schon hat sich das für das "Unternehmen" gelohnt...
 
Hallo,
Wir werden uns bald ein Balkonkraftwerk zulegen. 1000W, Speicher (ca 2,5 KWh)mit Notstrom und Nulleinspeisung, Smartmeter. Für eine Mietwohnung. Die LEG hat ihr ok gegeben unter der Vorraussetzung, dass die Anlage von einem Elektriker geprüft wird.
Es gibt so viele Anbieter… Hat hier jemand Erfahrung damit und könnte mir nen Tipp geben?

Gruß
Markus
 
Der ganze Solarkram in D ist eigentlich eine Farce.
Meine Anlage 12,6 kWp und 15 kWh Speicher ist seit letztes Jahr Mai mit vorgeschriebener Nulleinspeisung am Netz.
Im November kam dann endlich der Smartmeter und die Anlage ging offiziell in Betrieb. Hat 6 Euro und 65 Cent gekostet.
Die Frist für die Einspeisevergütung läuft seitdem. Ist im Gesetz so festgeschrieben.
Unabhängig davon kann ich aber auch weiterhin, mit offenem Ende, nicht einspeisen, da es das Netz nicht aufnehmen kann.
Vermutlich werden mir dann mal 2 oder mehr Jahre Einspeisevergütung fehlen.
Bauarbeiten am Netz sind im weiten Umfeld nicht erkennbar.

Mit der Leistung der Anlage bin ich sehr zufrieden. Momentan ist meist morgens noch was im Speicher.
so ab 10, 11 Uhr regelt die Anlage weg, dann sind die Batterien voll.
Die WP läuft halt morgens für Warmwasser. Aktuell bei den nächtlichen kalten Temperaturen laufen auch die Heizkreispumpen.
Habe es mal ohne Heizung getestet, die Auskühlung, und somit die Raumtemp beim Frühstück, ist für die Frau nicht akzeptabel ;-)
 
Der ganze Solarkram in D ist eigentlich eine Farce.
Meine Anlage 12,6 kWp und 15 kWh Speicher ist seit letztes Jahr Mai mit vorgeschriebener Nulleinspeisung am Netz.
Im November kam dann endlich der Smartmeter und die Anlage ging offiziell in Betrieb. Hat 6 Euro und 65 Cent gekostet.
Die Frist für die Einspeisevergütung läuft seitdem. Ist im Gesetz so festgeschrieben.
Unabhängig davon kann ich aber auch weiterhin, mit offenem Ende, nicht einspeisen, da es das Netz nicht aufnehmen kann.
Vermutlich werden mir dann mal 2 oder mehr Jahre Einspeisevergütung fehlen.
Bauarbeiten am Netz sind im weiten Umfeld nicht erkennbar.
Ärgerlich. Aber tatsächlich das erste mal das ich von irgendeinem fränkischen(?) Ort höre der Nulleinspeisung zur Anschlussbedingung macht.
Mit der Leistung der Anlage bin ich sehr zufrieden. Momentan ist meist morgens noch was im Speicher.
so ab 10, 11 Uhr regelt die Anlage weg, dann sind die Batterien voll.
Die WP läuft halt morgens für Warmwasser. Aktuell bei den nächtlichen kalten Temperaturen laufen auch die Heizkreispumpen.
Habe es mal ohne Heizung getestet, die Auskühlung, und somit die Raumtemp beim Frühstück, ist für die Frau nicht akzeptabel ;-)
Erstrecht in deiner Momentanen Situation - falls nichts "höheres" dagegen Spricht leg die Zeit für die Warmwasserberietung auf frühen Nachmittag (oder mach das einfach und schau mal ob es wer mitkriegt ;) ). Erstens hast du da i.d.R. mehr Sonne, Zweitens ist es morgens am kältesten, heißt die Effizienz ist am schlechtesten (falls wir nicht von einer In-House-Brauchwasserwärmepumpe reden). Mach ich seit 3 Jahren so mit nem 267l WW-Kessel und 48° Zieltemperatur. Selbst wenn abends gebadet wird muss morgens keiner beim Duschen frieren...(Den Legionellen widme ich mich regelmäßig zusätzlich mit dem Heizstab...).
Meine Heizung läuft noch nicht, sollen ja nochmal 25° werden, aber meine Klima hat heute tagsüber präventiv das erste Mal ein wenig der Auskühlung des Hauses entgegengewirkt.

Hallo,
Wir werden uns bald ein Balkonkraftwerk zulegen. 1000W, Speicher (ca 2,5 KWh)mit Notstrom und Nulleinspeisung, Smartmeter. Für eine Mietwohnung. Die LEG hat ihr ok gegeben unter der Vorraussetzung, dass die Anlage von einem Elektriker geprüft wird.
Es gibt so viele Anbieter… Hat hier jemand Erfahrung damit und könnte mir nen Tipp geben?

Gruß
Markus
Anker Solix ist in dem Bereich wohl der Marktführer mittlerweile, hab nie was Schlechtes gehört. Preise sind auch i.O. große Community usw.
Solang deine Wecheslrichterleistung auf 800W begrenzt ist, und die Modulleistung mit bis zu 2kW nicht überschritten wird nach dem Solarparket I auch nicht vom Netzbetreiber verlangt werden. Es ist bis zu diesen Grenzwerten damit auch die Meldepflicht gegenüber dem Netzbetreiber weggefallen, weiterhin muss die Anlage aber im Marktstammdatenregister gemeldet werden.
 
Ja, unterfränkischer Ort. Meine Schwester im Ortszentrum kann einspeisen, hat nach mir installiert. Mich trifft wohl ein Neubaugebiet am gleichen Trafo, die alle PV und WP betreiben.
Aber der Netzbetreiber verspricht mir, dass die Leitung irgendwann dick genug ist ;)
 
Die Heizung (WP) habe ich vor fast 2 Wochen wieder angemacht.
Der Verbrauch ist laut Heizung von 640Wh am Tag, über 1,3kWh inzwischen auf 4-4kWh hochgeschnellt ;-)
Auch wenn es noch nicht wirklich sinnvoll oder notwendig ist, verbrauche ich lieber meinen eigenen Strom und hab nicht erst ein kaltes Haus. Das nun der Fußboden im Bad warm ist und nicht nur der Elektroheizkörper, ist schon nett.

Ich bin gespannt wie lange wir autark bleiben. Im letzten Winter war der Netzbezug wirklich überschaubar.
Januar: 375kWh Verbrauch, 204 davon aus dem Netz. 229 erzeugt.
Februar: 404kWh Verbrauch, 79 davon aus dem Netz. 473 erzeugt.
März: 666kWh Verbrauch, 12 davon aus dem Netz. 1.556 erzeugt.
April: 707 kWh Verbrauch, 54 aus dem Netz (ich meine ich habe aber hier auch 2x das Auto mit Netzstrom geladen).


@PeBa , die werden da wohl noch den Ortsnetztransformator tauschen / aufrüsten mit einen Laststufenschalter (supertolles, weil zentrales Element der Energienetze aber sehr unbekanntes Produkt aus Regensburg). e-on rüstet damit wohl nun konsequent nach und nach alle kleinen Trafos aus, um die Netzer flexibler zu machen. In der Regel verdoppelt sich die anschließbare Leistung in einen Netzsegment, im Extremfall kann sogar noch mehr möglich sein. Ohne das die Kabel verändert werden müssen.
Wer mehr wissen will:
 
Kleiner Funfact am Rande ich hab nen neun SEU (Significant Energy User) ins Haus geholt - mein neuer 3D Drucker hat in den letzten 30 Tagen 31,8kWh verbraucht, die Wärmepumpe hingegen 30,9 kWh 🤣
(alles voll gedeckt aus Solar)

Start der Heizsaison war letztes Jahr der 05. Oktober. Netzbezug wird bei mir erst wieder ab Ende Oktober unvermeidbar sein, Ladezeiten des Autos kann man ja gut auf eher schöne Tage legen, aber die Heizung muss halt Pumpen. Allerdings auch da mit ner deutlichen Nachtabsenkung bzw. Tragüberhöhung um den Fremdbezug zu minimieren bzw. der Wirtschaftlichkeit wegen.

Ich hab eben mal zwei neue Auswertungen gefahren um zu schauen inwieweit mit die Batterie (15kWh) in meinem Setup E-Auto, Wärmepumpe, und große Süd und Nordanlage.

Und hier die aus der Batterie entnommenen kWh über alle Tage des Jahres 2025
Screenshot_2026-09-15-16-19-29-700_io.homeassistant.companion.android-edit.jpg

Und hier der SOC der Batterie über alle Tage.
Screenshot_2026-09-15-16-21-41-855_io.homeassistant.companion.android-edit.jpg

Bestätigung:
Ne noch größere Batterie brächte wirklich kaum einen Vorteil finanziell sowieso nicht, im Sommer nutze ich sie nicht, und Ende des Jahres kann ich sie nicht nutzen.

Erkenntnis:
Die Phase in der ich die Batterie wirklich gut nutzen kann ist eigentlich nur im Frühjahr, im Herbst ist das Zeitfenster welches es möglich macht (noch etwas "Überertrag" und schon erhöhter Bedarf) einfach zu kurz.
 
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