Alles zur E-Mobiltät

Ich bin kein Elektriker und versuche das mal mit meinem rudimentären Wissen aus dem Maschinenbaustudium (das war vor 50 Jahren) zu erklären. Der Ladeverlust kommt ja hauptsächlich über die Wärmeabgabe während des Ladevorgangs. Und diese Wärmeabgabe steht praktisch immer an. Man müßte doch jetzt mal versuchen raus zu bekommen, wieviel höher der Verlust bei den verschiedenen Ladearten ist.

Ich lehne mich wohl nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich behaupte, dass eine hohe Ladeleistung auch eine hohe Wärmeabgabe zur Folge hat.

Bis jetzt habe ich 5.167 kWh geladen (33.126 km). Dafür setze ich 0,31 Ct/kWh an. Das macht ohne Verluste 1.601 € für die letzten 2 Jahre. Plus 10 % Verlust, die aber auch beim Schnelladen anfallen. Kommen noch mal für die letzten zwei Jahre 160,00 € dazu. Die Differenz zu einer Wallbox nehme ich mal zu meinen Ungunsten mit 50,00 pro Jahr an.

Selbst eine mobile Wallbox plus Elektriker ist nicht unter 750,00 zu bekommen. D.h. frühestens nach 15 Jahren habe ich die Kosten (wie sie AIC Peter angibt) wieder drin. Die Kosten für eine stationäre Wallbox für mehrere Tausend EURO rechnet sich auf die Lebensdauer des Fahrzeugs niemals. Und wenn in Kürze das bidirektionale Laden möglich sein sollte, kannst du deine heute angeschaffte WB in die Tonne hauen, oder bereits jetzt in den ganz sauren Apfel beißen und eine WB installieren die auch bidirektional kann.

Aber was mich mal viel mehr interessieren würde. Wie groß sind eure PV Anlagen, dass der Überschuss ausreicht um ein E-Auto zu laden???? Zu meiner Entschuldigung. Ich gehöre ja zu den Urgesteinen der PV Technik. Die erste Anlage haben wir 2004 gebaut, die letzte in 2010. Zusammen nicht ganz 90 kWp. Durch diese frühen Gesetze zur erneuerbaren Energie ist es zum Teil sogar verboten den Strom zu speichern (EEG 2004) bzw wirtschaftlicher Unsinn (EEG 2010) wenn ich mehr an Vergütung bekomme als ich zahlen muss. Das ist der Grund, warum ich mich nie mit der Speichertechnik beschäftigt habe.

Ich lehne mich jetzt noch einmal aus dem Fenster: Das "normale" Einfamilienhaus gibt doch gar nicht die Flächen her, so dass sich ein Überschuss zum vollständigen Laden (mit sehr hoher Ladeleistung) ergibt. Aber ich bin für alles dankbar. Klärt mich auf, wenn sich zwischenzeitlich Entwicklungen aufgetan haben die ich mangels Interesse verpasst habe.

  • Bei 2300 Watt und 230 Volt ergibt sich der Strom:

    I=P/U in meinem Fall also 10 A
  • Energieverlust bei Ladeeffizienz
  • Wenn wir von einer Ladeeffizienz von 90 % ausgehen (also einem Wärem-Verlust von 10 %), dann wird nur 90 % der eingespeisten Energie tatsächlich im Akku gespeichert. Der Verlust wäre in diesem Fall:

    Verlust=230 Watt
 
Das Günstigste ist und bleibt ein Ladeziegel mit CEE Steckdose daheim.
Wenn keine rote Dose vorhanden lässt sich diese sehr günstig und ohne Anträge nachrüsten.
Das ist eigentlich, mit viel weniger Worten, besser erklärt als ich das jemals hätte machen können. Du sprichst mir aus der Seele. Den Begriff Ladeziegel kannte ich bisher noch gar nicht.

Bei unserm Stromer war der beim Kauf noch mit dabei. Ich habe gehört, dass man den heute mitbestellen muss. Aber es gibt genug Teile bei Kleinanzeigen, die für einen kleinen Taler zu haben sind (manchmal sogar noch in der original Verpackung).

Und als Elektriker, der davon gut leben möchte, würde ich doch auch zu einer Wallbox plus Verkabelung und Änderungen am Sicherungskasten raten. Bitte, das soll jetzt kein Frontalangriff auf die Elektriker sein. Aber betriebswirtschaftlich macht eine WB keinen Sinn. Und die Anschaffung eines Stromers macht keinen Sinn, wenn man ausschließlich überschüssigen PV Strom laden möchte. Noch weniger Sinn macht es allerdings, wenn man zum Laden immer auf die privaten Anbieter mit Ihren zum Teil exorbitanten Preisen angewiesen ist.

Aber der Ladeziegel plus Strom aus der Steckdose für um die 0,30 - 0,35 € macht für mich Sinn. Ich habe für die 33.000 km weniger als 1.800 € an Betriebsmitteln gebraucht (vollwertger Viersitzer in der AUDI A4 Klasse). Selbst ein smart Diesel hätte das nicht hin bekommen.
 
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Aber was mich mal viel mehr interessieren würde. Wie groß sind eure PV Anlagen, dass der Überschuss ausreicht um ein E-Auto zu laden???? Zu meiner Entschuldigung. Ich gehöre ja zu den Urgesteinen der PV Technik. Die erste Anlage haben wir 2004 gebaut, die letzte in 2010. Zusammen nicht ganz 90 kWp. Durch diese frühen Gesetze zur erneuerbaren Energie ist es zum Teil sogar verboten den Strom zu speichern (EEG 2004) bzw wirtschaftlicher Unsinn (EEG 2010) wenn ich mehr an Vergütung bekomme als ich zahlen muss. Das ist der Grund, warum ich mich nie mit der Speichertechnik beschäftigt habe.

Ich lehne mich jetzt noch einmal aus dem Fenster: Das "normale" Einfamilienhaus gibt doch gar nicht die Flächen her, so dass sich ein Überschuss zum vollständigen Laden (mit sehr hoher Ladeleistung) ergibt. Aber ich bin für alles dankbar. Klärt mich auf, wenn sich zwischenzeitlich Entwicklungen aufgetan haben

Du sprichst ein sehr gutes Thema an! 👍
Für Überschussladen ist m.M. gar nicht die Größe der Anlage alleine das wichtigste - sondern das man auch zu Hause ist wenn Überschuss vorhanden ist...😉
In meinem Fall arbeitet meine Frau halbtags, entweder kann sie vormittags laden wenn klar ist das dann der Hausakkus halt nachmittags voll wird oder sie kommt mittags heim - Hausakku schon voll - also alles in das Auto. 😎
So einfach ist es aber für die meisten leider nicht und unendlich große PV Speicher zu planen nur um abends das Auto aus dem PV Speicher zu laden..... Wird kostenmäßig auch eher schwierig.... Da ist der normale Netzstrom für 28ct. Vermutlich günstiger da eh nur 20ct Differenz zur entgangenen Einspeisevergütung.

Wer also nicht unter der Woche laden kann, den bleibt nur das Wochende.... Bei strahlendem Sonnenschein kriege ich dann auch noch ca.20-30kwh Überschuss je Tag im Auto unter - aber gerade in der Übergangszeit kann ja auch Mal die Ausbeute wegen schlechtem Wetter am Wochende eingeschränkt sein..
Aber nur mit Gewalt die Anlagen so groß zu dimensionieren, das man genug Überschuss in allen Situationen bekommt..... Ist vermutlich auch nicht wirtschaftlich.. Habe ich aber nicht nachgerechnet da ich mit unserer 10kwp Anlage bisher eigentlich gut zurechtkomme und mich seit Anschaffung des E-Autos die Eigennutzung meines PV Stroms extrem verbessern konnte...😎
 
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Ich habe im Lager eine mobile Wallbox 11kw mit 16A Stecker für 140 €, die Investition lohnt sich für mich.
Bitte beachten - seit 2024 müssen auch die 11kw Mobilen Wallboxen bzw die Steckdosen an denen sie angesteckt werden regelbar sein - Heißt - man benötigt noch zusätzlich einen Elektriker der die Steckdose am Smartmeter des Zählers anschließt.... Habe ich auch zuerst übersehen...
Die Kosten dafür kann ich noch nicht konkret beziffern, da der Elektriker noch nicht da war... Weiß also nicht wie groß der Aufwand dafür ist. 🤷

Ansonsten macht man für einfache Ladevorgänge auch mit einer 140 Euro mobilen 11kw Wallbox nichts falsch außer vielleicht auf ein bisschen Komfort oder App Spielerei zu verzichten.
 
Aber was mich mal viel mehr interessieren würde. Wie groß sind eure PV Anlagen, dass der Überschuss ausreicht um ein E-Auto zu laden???? Zu meiner Entschuldigung. Ich gehöre ja zu den Urgesteinen der PV Technik. Die erste Anlage haben wir 2004 gebaut, die letzte in 2010. Zusammen nicht ganz 90 kWp. Durch diese frühen Gesetze zur erneuerbaren Energie ist es zum Teil sogar verboten den Strom zu speichern (EEG 2004) bzw wirtschaftlicher Unsinn (EEG 2010) wenn ich mehr an Vergütung bekomme als ich zahlen muss. Das ist der Grund, warum ich mich nie mit der Speichertechnik beschäftigt habe.

Ich lehne mich jetzt noch einmal aus dem Fenster: Das "normale" Einfamilienhaus gibt doch gar nicht die Flächen her, so dass sich ein Überschuss zum vollständigen Laden (mit sehr hoher Ladeleistung) ergibt. Aber ich bin für alles dankbar. Klärt mich auf, wenn sich zwischenzeitlich Entwicklungen aufgetan haben die ich mangels Interesse verpasst habe.
Wir haben 24kWp und laden das Auto rein über PV-Überschuss- funktioniert Bestens.
 
Das ist aber schon eine ganze Menge. Ist das heutzutage eher die Ausnahme oder die Regel. Ich weiß es nicht.

Wir bleiben beim Ladeziegel. Kostet gar nichts und hat uns noch nie im Stich gelassen. 2.3 kW Ladeleistung hin oder her.

BTW: die 30 kWp Anlage aus 2004 haben wir vom Netz genommen. Der Aufwand um den Strom ins Haus um zu leiten wäre unendlich groß gewesen. Außerdem sind wir dort mit der Anlage aus 2010 gut versorgt. Und was nach 2030 ist weiß doch heute noch kein Mensch.

Ich müßte jetzt den Strom für 4 oder 5 Cent abgeben. Das reicht unterm Strich noch nicht einmal um die Versicherungsprämie zu zahlen. Hatte ich mir auch anders vorgestellt.
 
Wie denn?
Müsste man dafür nicht eine neue Leitung ziehen vom Zählerschrank bis zur Garage?
Vorsicht .... Ich habe es jetzt schon mehrfach geschrieben... Auch eine rote CEE Steckdose kann bis 11kw mobile Wallboxen - heißt - wenn die Wallbox mehr wie 4,irgendwas kWh Laden kann, muss die Steckdose regelbar an ein Smartmeter im Zählerschrank angeschlossen werden und dem Netzbetreiber gemeldet werden - Meldung nur durch einen zugelassenen und beim Netzbetreiber eingetragenen Elektro Fachbetrieb möglich....
Klingt komisch - habe ich mich auch darüber aufgeregt... Hilft aber nix... Ist so...🤷
Nur die einphasigen Ladeziegel - haben im Regelfall max 3,5 kWh und sind damit nicht meldepflichtig.
 


Aber was mich mal viel mehr interessieren würde. Wie groß sind eure PV Anlagen, dass der Überschuss ausreicht um ein E-Auto zu laden???? Zu meiner Entschuldigung. Ich gehöre ja zu den Urgesteinen der PV Technik. …

Ich lehne mich jetzt noch einmal aus dem Fenster: Das "normale" Einfamilienhaus gibt doch gar nicht die Flächen her, so dass sich ein Überschuss zum vollständigen Laden (mit sehr hoher Ladeleistung) ergibt. Aber ich bin für alles dankbar. Klärt mich auf, wenn sich zwischenzeitlich Entwicklungen aufgetan haben die ich mangels Interesse verpasst habe.
Doch, ein „normales“ 1-Fam.Haus bietet ausreichend Dachflächen, um so viele PV-Module auf das Dach zu bekommen, dass reines Überschussladen von März bis Oktober möglich ist.

Wir haben 13.05 kWp in Ost-West-Ausrichtung auf dem Dach und dazu einen Stromspeicher von 8,8 kWh.

Beispielhaft nehmen wir einmal den heutigen Tag mit nur schwacher Stromproduktion.

IMG_6473.jpeg

Trotzdem habe ich unseren EQB mit Überschussstrom nachladen können. Ab ca.12:30 Uhr lief die Wallbox im Automatikmodus, bis zur Abschaltung wegen zu wenig PV-Strom. Dann bin ich auf Manuell mit 6 kW gegangen und habe so den PV-Speicher mit entleert, bis ich wegfahren musste. 13,6 KWh gingen in dem EQB und der PV-Speicher ist momentan zu 74% gefüllt.

Das Ladekabel habe ich wieder angeschlossen, die Wallbox jedoch ausgeschaltet.

Morgen werde ich sie beim Frühstück wieder einschalten, bis ich mit dem Hund in den Wald fahre.

Die Sonnenscheinzeiten habe ich über Wetteronline im Blick und lege meine Ladezeiten möglichst auf Sonnenscheinzeitabschnitte.

Wir fahren ca. 1000 km pro Monat mit dem EQB und können dank früher Geburt (Rentner) unsere Fahrten frei über den Tag verteilen, was natürlich nicht auf Berufstätige ohne Heimarbeitsplatz übertragbar ist.

Ein größerer PV-Speicher wäre zwar dem Überschussladen dienlich, wirtschaftlich ist das jedoch nicht. Wir könnten mit einem weiteren Speichermodul nicht mehr viel mehr an Autarkie rausholen. Mehr PV-Module (7 Stück auf dem Dach und 6 auf der Garage) wären möglich gewesen, doch auch das würde uns nicht viel weiter bringen.

Die nun noch hinzukommende Wärmepumpe sehe ich innerhalb der Heizzeiten als einschränkend, doch außerhalb der Heizzeiten stört sie das Überschussladen nicht wesentlich, da mehr als genug PV-Strom produziert wird.
 
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Ich bin kein Elektriker und versuche das mal mit meinem rudimentären Wissen aus dem Maschinenbaustudium (das war vor 50 Jahren) zu erklären. Der Ladeverlust kommt ja hauptsächlich über die Wärmeabgabe während des Ladevorgangs. Und diese Wärmeabgabe steht praktisch immer an. Man müßte doch jetzt mal versuchen raus zu bekommen, wieviel höher der Verlust bei den verschiedenen Ladearten ist.

Ich lehne mich wohl nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich behaupte, dass eine hohe Ladeleistung auch eine hohe Wärmeabgabe zur Folge hat.
Klar hast du nicht unrecht, aber ändert nix an dem bereits ausgeführten Einfluss von Verlusten für Standbyverbraucher und des Gleichrichters für AC Ladungen im Auto der bei 11kW typischerweise im effizentesten Punkt arbeitet. Hier findest du meine Vorherigen ausführungen vom ADAC auch genauso begründet, bzw. gemessen. Die Abweichung zwischen den Modellen sind aber scheinbar erheblich.

Aber alles gut wenn du so zurecht kommst ist doch prima. Sagen wir mal du könntest mit einer 11kW Wallbox 5% Ladeverluste einsparen sind dass in deinen gerade mal 5.167 kWh ja auch nur 260 kWh also bei den von dir angegebenen 31ct sagenhafte 80€, im schlimmsten Fall halt das vierfache. Ändert aber nix an der physikalischen Richtigkeit der Aussage das einphasig Laden auch lt. ADAC bis zu 30% Ladeverluste hat und 11kW bis zu 10%

Aber was mich mal viel mehr interessieren würde. Wie groß sind eure PV Anlagen, dass der Überschuss ausreicht um ein E-Auto zu laden???? Zu meiner Entschuldigung. Ich gehöre ja zu den Urgesteinen der PV Technik. Die erste Anlage haben wir 2004 gebaut, die letzte in 2010. Zusammen nicht ganz 90 kWp. Durch diese frühen Gesetze zur erneuerbaren Energie ist es zum Teil sogar verboten den Strom zu speichern (EEG 2004) bzw wirtschaftlicher Unsinn (EEG 2010) wenn ich mehr an Vergütung bekomme als ich zahlen muss. Das ist der Grund, warum ich mich nie mit der Speichertechnik beschäftigt habe.

Ich lehne mich jetzt noch einmal aus dem Fenster: Das "normale" Einfamilienhaus gibt doch gar nicht die Flächen her, so dass sich ein Überschuss zum vollständigen Laden (mit sehr hoher Ladeleistung) ergibt. Aber ich bin für alles dankbar. Klärt mich auf, wenn sich zwischenzeitlich Entwicklungen aufgetan haben die ich mangels Interesse verpasst habe.
Habe ein Normales EFH aber keine Gauben nur 2 Dachfenster und Garage ist ins Hausdach integriert. 19,9 auf Nord (2023), 18,8 kWp auf Süd (2019). Je ohne nennenswerte Abweichung richtung Ost/West, Neigungswinkel der Module 24°. Beide Anlagen selbst gebaut nach dem Prinzip "sinnVOLL". Neue EFH in charmanter Kubusbauweise...mit um die 130m² Wohnfläche geben mit aktuellen Modulen so ungefähr 12-15 kWp für die Dachseite ohne Gaube her, typ. 80er Bestand i.d.R. mehr.

Ein Typischer Ladetag sieht von Anfang/Mitte März bis Ende Oktober bei mir so aus, abends Angesteckt, morgen gehts langsam los (nehme hier genauso zunächst die Verluste in Kauf) irgendwann Vormittags hab ich 11kW anliegen, früher Nachmittag ist die Karre voll - siehe:
Beitrag
In dem Fall 47,8 kWh geladen bzw. den i4 auf 84% geladen.

Meine Ladehistorie aus dem letzten Jahr mit PV Anteil sieht so aus:
Beitrag
Gesamt geladen: 3.259,54 kWh
Netzanteil: 558,07 kWh (17%)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ändert aber nix an der physikalischen Richtigkeit der Aussage das einphasig Laden auch lt. ADAC bis zu 30% Ladeverluste hat und 11kW bis zu 10%
Ich wollte das nicht in Abrede stellen. Dafür bin ich viel zu wenig im Thema drin.

Für mich war ausschlaggebend: Wenn ich mit einem Stromer günstiger die 100 Kilometer Distanz zurück legen kann als mit einem verbrauchsoptimiertem Verbrenner, dann nehme ich den Stromer.

Das wir PV Module auf dem Dach liegen haben hat nichts zur Entscheidung (Anschaffen ja oder nein) beigetragen.

Noch eine lustige Info. Habe Post vom Hauptzollamt bekommen. Ab März 2033 (richtig gelesen) zahle ich 82,00 € an Steuern. Bis dahin ist das Auto vollkommen steuer befreit.

Und wenn ich wirklich mal ganz dringend mal eben nach Frankfurt und zurück semmeln muss, nehme ich den Zetti :) :-)
 
Mal eine Verständnisfrage. Wie funktioniert das Überschussladen aus einer eigenen PV Anlage und einem Ladeziegel eigentlich?
Wenn man eine Wallbox hat und diese mit dem Wechselrichter kommuniziert und man nur mit dem PV Anlagenüberschuss laden möchte, stelle ich mir vor, dass die Ladeleistung abhängig von der jeweiligen "Sonnenleistung" geregelt wird. D.h. mal lade ich mit 2kW, mal mit 6kW und mal gar nicht.
Aber wie funktioniert das mit einem Ladeziegel? Dort kann man doch bestimmt nur eine feste Ladeleistung einstellen, d.h. wenn gerade nichts vom Dach kommt, dann würde der Wechselrichter auf Netzbezug umschalten und ich lade dann nicht länger mit dem PV Überschuss.
Theoretisch könnte man ja die Steckdose für den Ladeziegel schaltbar gestalten, die sich automatisch ausschaltet, wenn der Überschuss der PV Anlage unterhalb der eingestellten Ladeleistung fällt. Aber das würde bei bewölktem Himmel bedeuten, das der Ladeziegel ständig ein- und ausgeschaltet wird. Wäre dieses ständige Ein- und Abschalten des Ladevorganges überhaupt praktikabel, oder funktioniert das ganz anders?
 
Mal eine Verständnisfrage. Wie funktioniert das Überschussladen aus einer eigenen PV Anlage und einem Ladeziegel eigentlich?
Wenn man eine Wallbox hat und diese mit dem Wechselrichter kommuniziert und man nur mit dem PV Anlagenüberschuss laden möchte, stelle ich mir vor, dass die Ladeleistung abhängig von der jeweiligen "Sonnenleistung" geregelt wird. D.h. mal lade ich mit 2kW, mal mit 6kW und mal gar nicht.
Aber wie funktioniert das mit einem Ladeziegel? Dort kann man doch bestimmt nur eine feste Ladeleistung einstellen, d.h. wenn gerade nichts vom Dach kommt, dann würde der Wechselrichter auf Netzbezug umschalten und ich lade dann nicht länger mit dem PV Überschuss.
Theoretisch könnte man ja die Steckdose für den Ladeziegel schaltbar gestalten, die sich automatisch ausschaltet, wenn der Überschuss der PV Anlage unterhalb der eingestellten Ladeleistung fällt. Aber das würde bei bewölktem Himmel bedeuten, das der Ladeziegel ständig ein- und ausgeschaltet wird. Wäre dieses ständige Ein- und Abschalten des Ladevorganges überhaupt praktikabel, oder funktioniert das ganz anders?
Ich denke du hast das schon richtig verstanden.... mit einem 1-Phasigen Ladeziegel kann das Überschussladen nicht funktionieren. Es sei denn es gäbe einen der mit deinem Netzwerk verbunden mit einem entsprechenden Sensor als Everhome Ecotracker verbunden wäre... Aber viel zu regeln gäbe es da ja auch nicht - der Ladeziegel schafft einphasig ca. 2,4kwh Ladeleistung - weiter runter schaffen m.W. die E-Autos eh nicht - heißt er könnte max ständig ein und ausschalten.... Halte ich für keine gute Lösung...
Ob es sowas aber tatsächlich auf dem Markt gibt.... Keine Ahnung.

Deshalb habe ich mich für die 11kw mobile Lösung von go-e entschieden - mit entsprechenden zusätzlichen Controller für 200 Euro im Schaltschrank hat du dann alle komfortablen Möglichkeiten wie bei einer fest installierten Lösung und kannst sogar weitere Funktionen deines Energiemanagement deines Hauses damit übernehmen.
 
Mal eine Verständnisfrage. Wie funktioniert das Überschussladen aus einer eigenen PV Anlage und einem Ladeziegel eigentlich?
Wenn man eine Wallbox hat und diese mit dem Wechselrichter kommuniziert und man nur mit dem PV Anlagenüberschuss laden möchte, stelle ich mir vor, dass die Ladeleistung abhängig von der jeweiligen "Sonnenleistung" geregelt wird. D.h. mal lade ich mit 2kW, mal mit 6kW und mal gar nicht.
Aber wie funktioniert das mit einem Ladeziegel? Dort kann man doch bestimmt nur eine feste Ladeleistung einstellen, d.h. wenn gerade nichts vom Dach kommt, dann würde der Wechselrichter auf Netzbezug umschalten und ich lade dann nicht länger mit dem PV Überschuss.
Theoretisch könnte man ja die Steckdose für den Ladeziegel schaltbar gestalten, die sich automatisch ausschaltet, wenn der Überschuss der PV Anlage unterhalb der eingestellten Ladeleistung fällt. Aber das würde bei bewölktem Himmel bedeuten, das der Ladeziegel ständig ein- und ausgeschaltet wird. Wäre dieses ständige Ein- und Abschalten des Ladevorganges überhaupt praktikabel, oder funktioniert das ganz anders?
Hi Guido :) :-)
Im Prinzip hängt alles davon ab wie intelligent die Wallbox oder der Ladeziegel ist, also mit was er kommuniziert und darauf reagiert. Ladeziegel als solches ist ja kein fester Begriff für einen Leistungsbereich. Der genannte Go-E ist im endeffekt auch ein Ladeziegel aber eben mit der Möglichkeit ihn auch an ne Starkstromsteckdose anzuschließen, bzw. gibts dafür auch Adapter für Campingsteckdosen oder Schukostreckdosen.
Überschussladen insofern funktioniert mit jeder Ladevorrichtung wenn eben Überschuss da ist, kannst ja genauso an nem schönen Solartag einen "dummen" 2,3kW Ladeziegel von vormittags bis Nachmittags anstecken. Geregeltes Überschussladen ist der Punkt. Dafür braucht es im Grunde:
1. Einen Ladeziegel/Wallbox der geregelt werden kann und die Information ob genug Überschuss da ist.
2. Die Information des zur verfügung stehenden Überschuss (Kann bzw. muss man sich entweder mittels neuem Messgerät im Schaltschrank abgreifen, oder man zapft die Messvorrichtung der vorhandenen PV Anlage an - was systembedingt sehr einfach bis nicht möglich ist).
3. Der Rest ist Software. Die ist entweder im Ladezigel/Wallbox direkt selber integriert oder du nimmst eine externe Software (evcc, openwb standalone, cleverpv...) packst die auf einen kleinen Minicomputer bpsw. einen Raspberry PI und konfiguierst die Software so das diese mit dem Überschuss deine Wallbox steuert.

- Stand alone Lösungen mit eigener Messvorrichtung sind bpsw. Zappy oder der Go-E (aber nur in Verbindung mit dem optinalen Controller)
- Softwarelösungen sind evcc, cleverpv, und openWB (letzeres gleichnamig mit der eigenen Wallbox die die Software integriert hat). Wichtig ist die Kompatiblität der Geräte und der Software.

Da der minimale Ladestrom im Auto immer 6A ist braucht es, wenn man wirklich die gesamte Ertagskurve abfahren will, eine Wallbox/Ladeziegel der zwischen 1- und 3-Phasigem Betrieb umschalten kann. Sonst kannst du nur zwischen 4,2 und 11kW regeln. Da dreiphasiges Laden immer mit ~4,2 kW beginnt (3*6A*230V).
 
Noch ist das Überschuss Laden für mich kein Thema. Bis 2030 habe ich noch bei der Anlage II eine feste Vergütung. Da ist es egal wann du lädst. Trotzdem haben wir es uns angewöhnt das Auto nachts wieder voll zu machen. Es ist ein beruhigendes Gefühl (aber mehr auch nicht9 zu wissen, dass man auch spontan am nächsten morgen mal eben knapp 300 km fahren kann (sehr konservativ).

Anlage I, für die es nur noch um die 0,04 € gibt haben wir vom Netz genommen. Wenn ich den Strom irgendwie hätte weiter nutzen können wäre das in Ordnug gewesen. Aber das EEG 2004 erlaubt das nicht. Und eine 20 Jahre alte Anlage so umzustricken dass sie den heutigen Anforderungen entspricht ist auch Nonsens.

An die Herren Politiker - so wird das nichts mit der Stromwende. Ich habe schon viele Mitstreiter von damals gesprochen die alle abschalten wollen. Es lohnt sich einfach nicht. Schon ein ausgiebiges Beratungsgespräch mit dem Elektriker kostet mehr, als ich in zwei Jahren netto einfahren kann.
 
Nochmal Überschussladen:

wenn der Ziegel nicht regeln kann, so kann es z. B. aber (evtl) noch das Auto. Es gibt mehrere Ansatzpunkte, das umzusetzen, aber nicht alle Geräte (Ladegerät Ziegel/WB, Auto) unterstützen das.
Den Tesla kannste z. B. von 5-16 A einstellen, einphasig und auch 3phasig (einphasig sogar bis 20, wenns der Lader auch kann).

Letztens hab ich mich gewundert, dass nur 10 kW statt der üblichen 11 kW genutzt wurden und die PV zeitgleich noch viel eingespiest hat. Da ist der Nachwuchs wohl in der Tesla App spielen gewesen und hatte offenbar auf nur 15A begrenzt, obwohl die WB mehr freigegeben hätte. So gehts dann auch mit einem Ladeziegel, der Wagen muss dann eben entsprechend die Regelung übernehmen.

Wo ein Wille, da ein Weg :w
 
Nochmal Überschussladen:

wenn der Ziegel nicht regeln kann, so kann es z. B. aber (evtl) noch das Auto. Es gibt mehrere Ansatzpunkte, das umzusetzen, aber nicht alle Geräte (Ladegerät Ziegel/WB, Auto) unterstützen das.
Den Tesla kannste z. B. von 5-16 A einstellen, einphasig und auch 3phasig (einphasig sogar bis 20, wenns der Lader auch kann).

DAS ist natürlich auch noch möglich, wenn das das Auto zulässt. Bei den VAG Modellen wird leider die Anzahl der (Steuerungs)Zugriffe in einem gewissen Zeitfenster beschränkt so das das dann irgendwann die Steuerungsversuche von Extern ins leere laufen, also eher ne Krücke. Ich meine bei Tesla sind die Tokens/Zugriffe auch irgendwie (auf den Monat?) beschränkt.

Bei BMW gab's diesbezüglich leider im Oktober nen generellen Rückschritt was den externen Zugriff per API - also außerhalb der App angeht. D.h. etwas von Extern steuern geht - zumindest aktuell - gar nicht mehr. Glücklicherweise hat BMW als einer der wenigen Hersteller immerhin die neue Datenrichtlinie (EU-Data Act) konsequent umgesetzt. Hintergrund der Eigentümer/Halter des Fahrzeugs muss auch Eigentümer der Daten sein. Also man kommt tortzdem an all seine Daten ran. Bekommt aber nur noch noch 1x pro Stunde ein Update, das ist Mist.

...Seit dem hinkt der extern ausgelesene SOC (blaue Linie) den tatsächlichen SOC Hinterher, siehe:
1776438440573.png
 
bei Tesla sind die Tokens/Zugriffe auch irgendwie (auf den Monat?) beschränkt.
ja sind sie, gibt pauschal $10 pro Monat, aber das reicht bisher problemlos auch für TeslaMate zum Daten auslesen.

Über das Auto bzw. App hab ich anfänglich mal geregelt (oder selten auch mal bei AC Ladung in der Vergangenheit an öffentlichen Ladern, um nicht vor zeitablauf zu voll zu sein)

1x/h ist natürlich humbug, da geht dann wohl nur grob per SoC und Leistung hochrechnen und aktualisieren, aber da gibts bestimmt Leute, die den Aufwand dann treiben 👍
 
Ich bin raus aus dem Thema. Von den letzten drei postings habe ich noch nicht einmal die Hälfte verstanden. Bisher habe ich angenommen, einstecken und vergessen. Und wenn die Batterie voll ist (wann auch immer), wieder rausziehen.

Da habe ich wohl jetzt fast 5 Jahre was falsch gemacht.
 
Ich bin raus aus dem Thema. Von den letzten drei postings habe ich noch nicht einmal die Hälfte verstanden. Bisher habe ich angenommen, einstecken und vergessen. Und wenn die Batterie voll ist (wann auch immer), wieder rausziehen.

Da habe ich wohl jetzt fast 5 Jahre was falsch gemacht.

Richtig ist, einen Ladestecker einzustecken und das Auto zu laden, auch wenn man nicht versteht warum und wie das Auto geladen wird. :t
 
Wenn man Tagsüber zwischen 9:00 und 16:00 Uhr den Stecker ins Auto steckt ohne was zu regeln kann man kaum was verkehrt machen wenn man vom Solarstrom profitieren will.
Am Auto den max. Ladestrom auf die Anlagengröße abstimmen und "GO".

Wenn mal ein paar kW/h aus dem Netz gezogen werden, who cares, bis sich eine evtl. Automatisierung amortisiert dauert es Jahre, wenn nicht Jahrzehnte.
 
Ich bin raus aus dem Thema. Von den letzten drei postings habe ich noch nicht einmal die Hälfte verstanden. Bisher habe ich angenommen, einstecken und vergessen. Und wenn die Batterie voll ist (wann auch immer), wieder rausziehen.

Da habe ich wohl jetzt fast 5 Jahre was falsch gemacht.
Papalapp du hast alles richtig gemacht, man kann alles auf die Spitze treiben, wenn man spaß daran hat.

Dir als Mashinenbauer mit speziellem Wissen...ist vielleicht die Analogie näher: Man kann einen M52 / M54 einfach fahren und kommt an. Dann gibt es Die die wissen was eine Vanos ist, dann gibt es die die wissen das da Optimierungspotenzial schlummert und es trotzdem lassen, dann gibt es Die die es heben wollen und machen lassen bzw. die Vanos komplett tauschen, und dann gibt es die die sich all das Wissen darum selbst angelesen, angeeignet und möglicherweise sogar weiterentwickelt haben und selber hand an legen. Aber im Grund kann man das Auto auch einfach so fahren und wird die Einschränkung die sich durch eine defekte Vanos ergibt wohlmölich nichtmal als störend empfinden.
Und dann sind wir auch beim Punkt "Wirtschaftlichkeit" den @alFanta benannt hat. Kaufst du etwas was out of the box funktioniert wird es potenziell teuer und eher nicht wirtschaftlich aber vielleicht will man es eben trotzdem (also im Fall Überschussladen so effizient wie möglich nur aus PV Strom laden, im Fall Vanos bspw. den schleichenden Leistungsverlust nicht hinnehmen), aber man kann eben auch alles selber optimieren - wenn(!) man die Muse dazu hat (und die eigene Arbeitszeit nicht rechnet).
 
Jetzt befinde ich mich wieder auf sicherem Terrain. Bin am Freitag mit dem Stromer das erste Mal zur HU gewesen. Wie nicht anders zu erwarten, gab es nichts zu bemängeln. Aber der Blick unter das Auto hat mich schon gefreut. Das sieht alles verdammt aufgeräumt aus. Bremsbeläge nach 33.000 km nicht nennenswert abgenutzt. Rost kein Thema (gefühlt die Hälfte der Karosserie besteht sowieso aus Plastik). Reifenabnutzung wunderbar gleichmäßig. Aber irgendwas müssen sie ja reinschreiben. Auf der Fahrerseite waren 0,3 bar weniger Luftdruck als auf der Beifahrerseite. Mein Fehler, den Luftdruck habe ich bisher sträflich vernachlässigt.
 
Und trotz der unverschämten Forderungen an den Tankstellen geht es morgen nach Brouwershaven (Zeeland). Knappe 500 km hin und zurück. Es soll zwar vom Wetter sehr schön, aber eben nicht besonders warm werden. Also bleibt das Cabrio noch eine Weile stehen und wir fahren mit dem Stromer.

Abenteuerlich, weil gänzlich neu, wird das nachladen in den Niederlanden. Es wäre zu wünschen, dass es eine einheitliche Regelung gibt wie bei den fossilen Brennstoffen.

Bis dahin werde ich wohl noch mein Extra Mäppchen mit Ladekarten rumschleppen. Oder kann man inzwischen landesweit mit EC-Karte laden. Ich frage deshalb, weil ja inzwischen gefühlt ganz Holland mit dem Handy bezahlt. Bargeld kennen die, so glaube ich, gar nicht mehr. Und Kartenzahlung kann auch peinlich werden, weil die dann erst mal das entsprechende Lesegerät suchen müssen (so passiert vor drei Wochen in Huisden).
 
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