Ausfall der Servolenkung

......ich werde dann später mal Berichten......
Ja, mach mal.
Ist dann wohl die letzte Möglichkeit bevor du eine neue Säule bei BMW kaufen musst.
Denn selbst wenn du ein Steuergerät finden würdest, fragt sich, wer das programmiert. BMW macht das jedenfalls nicht.
 
Hallo zusammen.....hier noch kurz mein Bericht

mein Zetti bzw. die Servolenkung läuft wieder.....Volker hat´s gerichtet...er war so vom Ehrgeiz getrieben und hat die Sache ,,Just in Time,, erledigt.....so konnte ich ganz relaxt nach ein paar Stunden wieder den nach Hauseweg antreten.

Interessant war für mich zu sehen, wie und was an der Lenkung von Volker gemacht wurde.

Er hat alles gut erklärt und es war wirklich mal schön zu sehen, was da teils für ein M..... verbaut wurde.

Also, hier meine Empfehlung!
 
So eine tolle Community hier... DANKE euch! :)

Bei mir war auch - nachdem ich normal gefahren war und der Wagen ca. 1,5 Std. bei ca. 20°C Außentemperatur stand - die Warnleuchte an und die Lenkung schwergängig. Hab dann über Nacht die Batterie geladen und den Reparaturmodus laufen lassen - danach funktionierte alles gut. Bin dann etwas gefahren und nach 6 Std. Standzeit war wieder die Leuchte an und die Lenkung schwergängig.
Da ich kein Diagnosegerät hab, hab ich mal den ADAC gerufen: das Steuergerät ist nicht auslesbar.
Hab in der Zwischenzeit den ganzen Thread hier gelesen und werde am Montag mal bei Brand und Partner - Lenkungssysteme- (ehemals Automobilservice Rothschenk & Hofmann) (Google Maps Eintrag inkl. Tel.Nr.: Brand und Partner - Lenkungssysteme- (ehemals Automobilservice Rothschenk & Hofmann) · Nur Verwaltung, Zur Alten Burg 88, 40670 Meerbusch ) anrufen.

Beste Grüße aus Oberursel (Nähe Frankfurt a.M.)
 
Also ich nutze jetzt den Thread mal um die neusten Erkenntnisse zum Thema Fehler „Lenkmoment“ - Ausfall der Servo bei maximalen Lenkanschlag zu teilen.

Ich habe gerade mit Volker Rothschenk etwas über 20 Minuten telefoniert, super netter Mensch und hat mir alle Fragen zu dem Thema ausführlichst beantwortet und erklärt.

Was spielt sich ab? Warum fällt die Servo aus?
Der Fehler liegt am Lenkmomentsensor, dieser beinhaltet eine Wickelkassette die sich eben ausdehnt je größer der Lenkeinschlag ist. Irgendwann wie es bei mir der Fall ist springt diese bei vollem Einschlag über, Fehler wird geschmissen, Servo fällt aus, man dreht das Lenkrad zurück, startet den Motor neu und alles geht wieder weil Lenkrad bei 0° und Wickelkassette geschlossen. - Grobe Erklärung nagelt mich nicht darauf fest aber das ist ungefähr das was passiert. Nun kann man einfach maximalen Lenkeinschlag vermeiden und hoffen dass das ganze nicht schlimmer wird, eines Tages wird aber der Zeitpunkt da sein wo keine Servo mehr geht.

Wie wird es gefixt?
Volker besorgt sich eine Lenksäule die den passenden Sensor auch hat, das kann von Audi, VW etc. alles mögliche sein, es lohnt sich also Eigntl nicht selbst auf die Suche zu gehen und eine günstige zu ergattern. Dort baut er den Sensor aus, extrem aufwändig weil Gehäuse vernietet und Sensor gelötet etc., er sitzt da einen Tag lang dran.
Dann wird die eigenen Lenksäule ausgebaut, geöffnet umgelötet und zusätzlich noch das Lager getauscht welches die Klebelenkung verursachen kann. Also reichlich Arbeit.

Nun ist da aber ein gebrauchtes Teil drin wie lange wird das halten?
Ja, das ist so die Frage - kann natürlich in kürzester Zeit kaputt gehen oder ein Leben lang halten, eine große Garantie darauf kann er natürlich nicht geben da es ein gebrauchtes Teil ist.

Was ist mit den Herstellern? BMW? ZF? Bosch? Irgendwer muss die Kassette doch mal produziert haben?
Tja Volker hat wohl bereits alle Hebel in Bewegung gesetzt und konnte dazu nichts herausfinden bzw. kein Nachschub beschaffen.

Was für eine Alternative gibt es?
Er ist gerade mit chinesischen Herstellern im Kontakt um diese Wickelkasette nachbauen zu lassen und dann eben neu produzieren zu lassen. Das dauert aber mindestens noch ein halbes Jahr. Dann wäre immerhin ein Neuteil verbaut.

Was werde ich persönlich jetzt machen?
Dieser letzten Alternative werde ich nun nachgehen und mich Ende der Saison wieder bei ihm melden und so lange lieber eine 5-Punkt- statt 3-Punkt-Wende zu machen und maximalen Lenkeinschlag zu vermeiden, denn ich will lieber ein Neuteil als ein gebrauchtes, auch wenn dieses mit ziemlicher Sicherheit sehr sehr lange halten würde.

@ZR 2003 @jazzoo (ihr ward glaub daran auch interessiert)
 
Also ich nutze jetzt den Thread mal um die neusten Erkenntnisse zum Thema Fehler „Lenkmoment“ - Ausfall der Servo bei maximalen Lenkanschlag zu teilen.

@ZR 2003 @jazzoo (ihr ward glaub daran auch interessiert)
Ja.
Vielen Dank für deine ausführliche Rückmeldung.👍
Auch den Hinweis mit dem vermeiden des vollen Lenkeinschlags finde ich hilfreich.
 
Moin Moin aus Flensburg!

Mich hatte es anf. April getroffen... Ausfall Servolenkung (Warnleuchte "Elektrische Servolenkung" an), Steuergerät Servolenkung Antwortet nicht. Nachdem ich mir das Video von 'M.Ovidiu' bei YouTube angesehen hatte (Austausch Lenksäule) und bei ecu.de einen Reparaturdienst für das Steuergerät gefunden hab, hatte ich eine grobe Idee was zu tun ist. Also Lenksäule absenken (komplett raus muss nicht sein) und Servomotor ausbauen. Hab's dann an ecu.de gesendet und nach etwas einer Woche wieder hier (375€ incl. Steuer). Heute eingebaut (Spass ist was anderes :-)) und Zack, sie geht wieder... :thumbsup:

Musst allerdings feststellen, dass ich mit 58,8 Jahren deutlich zu alt bin, um kopfüber im Fussraum zu liegen, um die Schrauben der Lenksäule ab/an zu schrauben... 🤣🤣

Insgesamt hat mich die Aktion (zusätzlich zu den 375€) noch mal etwas grob 6 Stunden schrauben (raus/rein) gekostet, deutlich günstiger als die BMW-Variante (5000€ für die Lenksäule plus Einbau).

Danke an alle, die hier hilfreiche Kommentare hinterlassen haben!


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Ui, da hatte ich aber Glück. Im September 2021 bei Leebmann noch € 2.100 brutto bezahlt für die Lenksäule. Bei mir war´s leider nicht das Steuergerät, was defekt war.
 
Ui, da hatte ich aber Glück. Im September 2021 bei Leebmann noch € 2.100 brutto bezahlt für die Lenksäule. Bei mir war´s leider nicht das Steuergerät, was defekt war.
Jo, das wäre so knapp noch das gewesen, was ich ihm gegönnt hätte... 3.500€ oder mehr ist dann echt happig. Zum Glück klappte das mit der Reparatur :thumbsup:

Mal sehen, wie lange das jetzt hält ;)
 
Der Motor geht auch raus, ohne die Säule abzusenken
Hab ich zumindest so gemacht.
Schockt trotzdem nicht.
 
Was ist mit den Herstellern? BMW? ZF? Bosch? Irgendwer muss die Kassette doch mal produziert haben?
Tja Volker hat wohl bereits alle Hebel in Bewegung gesetzt und konnte dazu nichts herausfinden bzw. kein Nachschub beschaffen.
Hallo Kainzl,

möglicherweise kann ich Dir mit ein paar Informationen zum verbauten Drehmomentsensor weiterhelfen.

Der Hersteller des Lenksystems war ZF Lenksysteme, ein Joint-Venture zwischen Bosch und ZF. Seit einigen Jahren hat Bosch die 100% Kontrolle und die Firma heißt seitdem Bosch Automotive Steering mit Sitz in Schwäbisch Gmünd. Der Sensor selbst kommt aber entweder von Bourns oder von Valeo. Beide lieferten den Sensor parallel zu ZFLS. Das Sensorprinzip (MR Chip / Wickelfederkasette) wird grundsätzlich noch in moderneren Versionen hergestellt. Ob ein Austausch mit einem modernen Sensor möglich ist ist mir unbekannt. Vermutlich nicht, da sich die Elektronik geändert haben dürfte.
Ob BMW parallel noch weitere Zulieferer hatte ist mir ebenfalls unbekannt.


Was spielt sich ab? Warum fällt die Servo aus?
Der Fehler liegt am Lenkmomentsensor, dieser beinhaltet eine Wickelkassette die sich eben ausdehnt je größer der Lenkeinschlag ist. Irgendwann wie es bei mir der Fall ist springt diese bei vollem Einschlag über, Fehler wird geschmissen, Servo fällt aus, man dreht das Lenkrad zurück, startet den Motor neu und alles geht wieder weil Lenkrad bei 0° und Wickelkassette geschlossen. - Grobe Erklärung nagelt mich nicht darauf fest aber das ist ungefähr das was passiert. Nun kann man einfach maximalen Lenkeinschlag vermeiden und hoffen dass das ganze nicht schlimmer wird, eines Tages wird aber der Zeitpunkt da sein wo keine Servo mehr geht.

Nach Deiner Fehlerbeschreibung scheint nicht der Sensor (also die PCB + Bauelemente) das Problem zu sein, sondern das Flachbandkabel. Dazu muss ich etwas weiter ausholen: Der Sensor befindet sich auf der Lenkwelle. Diese besteht aus einer Eingangswelle (Richtung Lenkrad) und der Ausgangswelle (Richtung Lenkgetriebe), beides verbunden durch einen Torsionsstab. Auf der Eingangswelle befindet sich ein Ringmagnet (wahrscheinlich Multipolmagnet), der Sensorhalter ist auf der Ausgangswelle befestigt. Das Sensorgehäuse (mit der Steckerschnittstelle) ist im Lenkgetriebegehäuse fixiert. Beim drehen am Lenkrad kommt es zwischen Ein- und Ausgangswelle zu einem Winkelversatz. Die Sensorelektronik detektiert dazu das Magnetfeld vom Ringmagnet. Der Winkelversatz zwischen Ein- und Ausgangswelle selbst ist nur im einstelligen Gradbereich. Ein Flachbandkabel zwischen dem Sensorhalter und dem Sensorgehäuse transportiert diese Information weiter zum Steuergerät. Dieses ist so ausgelegt das es sich aus seiner neutralen Stellung heraus um +/- X Grad hin und her rotieren kann. Das Kabel selbst kann Schwachstellen im Bereich der Schweißpunkte mit dem Steckern oder an der Kabelzugentlastung aufzeigen. Ein Bruch der Kupferbahn (auch innerhalb der Isolierung) ist denkbar. Falls der Ausfall vor allem bei einem Lenkeinschlag in nur einer Richtung auftritt wäre das ein nachvollziehbares Fehlerbild für ein unter Zug stehendes Kabel welches irgendwo unterbrochen ist.

Um nicht zu viel zu investierten könnte am in einem ersten Schritt das Kabel prüfen und eventuell austauschen. Im Original sollte es mit Punktschweissen am Stanzgitter der Stecker befestigt sein, ob es eine Lötverbindung auch tut kann ich nicht sagen? Bei einem Kabeltausch (oder Nachbau) ist neben der korrekten Länge und Kabeldicke auch der Kupferwerkstoff wichtig. Es sollte ein sauerstofffreies Kupfer (Cu-PHC) sein (Sauerstoffhaltiges Kupfer hat eine geringere Dauerfestigkeit, Schweißverbindungen werden mit diesem Typ nicht empfohlen).
 
Moin, da mich nach dem Tausch des EPS Motors nun 50 km später der Lenkmoment Sensor getroffen hat. Werde ich mich als nächstes wieder an die Lenksäule stürzen.
Hat jemand die Original Länge und Breite des Flachbandkabels aus dem Zetti? Meine Idee sieht folgendermaßen aus ;)

 
Hallo an alle und oh jeh, ich bekomme gerade etwas Bauchschmerzen.

Gestern bin ich vom Einkaufen nach Hause gefahren, der Motor war bereits warm. Außentemperatur lag bei etwa –5 °C. Ich hatte die Heizung auf volle Leistung (30 Grad) gestellt, Ausströmung in den Fußraum, dazu lief das Navigationssystem, das Radio war an und die komplette Fahrzeugbeleuchtung war ebenfalls eingeschaltet. Etwa 500 Meter vor dem Zuhause angekommen, fing es plötzlich an, dass im Kombiinstrument mehrere Kontrollleuchten aufleuchteten. Welche genau es waren, kann ich nicht mehr sagen, das Einzige, was mir sicher im Kopf geblieben ist, war das Ausrufezeichen. Zeitgleich wurde die Lenkung kurzzeitig sehr schwergängig, fast wie blockiert. In dem Moment fuhr das Navigationsdisplay plötzlich herunter, kam wieder hoch, zeigte dann aber kein Bild mehr und wirkte so, als würde es ständig neu starten. Beim nächsten Lenkvorgang trat das Ganze erneut auf. Kurz darauf zeigte das Navigationsdisplay sogar nur noch grün an.

Ich konnte das Fahrzeug noch bis nach Hause fahren und habe es dort abgestellt, ausgemacht und anschließend wieder gestartet. Danach war der Fehler komplett verschwunden, sowohl die Lenkung als auch das Navigationssystem funktionierten wieder normal, das Navi-Menü war vollständig da. Ich bin danach noch eine kurze Runde gefahren, ohne dass der Fehler erneut auftrat. Jedoch musste ich das Datum und die Urzeit nochmals einstellen. Habe die Batteriepole überprüft, die waren fest gewesen.

Anschließend habe ich den Fehlerspeicher ausgelesen (Screenshot im Anhang) und alle Fehler gelöscht. Danach habe ich das Fahrzeug über Nacht bis heute Morgen an ein Ladegerät gehängt. Heute früh habe ich das Ladegerät abgesteckt und bin ganz normal zur Arbeit gefahren, etwa 60 Kilometer hin und später wieder 60 Kilometer zurück. Während dieser gesamten Fahrt ist der Fehler nicht erneut aufgetreten. Im Anschluss habe ich die Batterie in einer Werkstatt prüfen lassen. Laut Test liegt der Batteriezustand bei etwa 74 %, von ursprünglich 770 A Kaltstartleistung stehen noch rund 635 A zur Verfügung. Der Mitarbeiter meinte, die Batterie sei grundsätzlich noch in Ordnung. Die Lichtmaschine wurde ebenfalls geprüft und sei laut Aussage ebenfalls unauffällig. Der Test der Lichtmaschine erfolgte direkt nach der Rückfahrt von der Arbeit, also nach rund 60 Kilometern Fahrt. Ich hatte eigentlich gehofft, dass meine Batterie hinüber ist. Um so mehr ich mich durch die Foren lese, um so mehr befürchte ich, dass mich das Problem mit dem defekten Steuergerät auch erwischt haben könnte. Was mir gerade noch einfällt, vor zwei Jahren hatte ich ein ähnliches Phänomen, als ich im Sommer mal mein Fahrzeug gestartet hatte und direkt das Symbol mit dem Ausrufezeichen anging. Lenkung war hierbei auch schwergängig gewesen. Motor aus und wieder an und seit dem hatte ich nie ein Problem mehr gehabt, bis gestern.

Wie ist eure Meinung zu meinem oben genannten Sachverhalt ?

Viele Grüße aus Darmstadt ✌️
 

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Zuletzt bearbeitet:
Einfach und eindeutig die Ursache benennen kann ich auch nicht.

Aber was Du angibst, deutet für mich darauf hin, dass die Batterie eher nicht zu schwach ist, zumal das ja auch bei warmem Wetter schon mal aufgetreten ist. Außerdem handelt es sich ja um einen sporadischen Fehler, was beim Ableben der Batterie ja nicht zu erwarten ist. Dass einige Fehlermeldungen erst beim nächsten Start verschwinden, liegt ja eher an der Logik der Elektronik, nicht unbedingt am auslösenden Fehler.

Die Festigkeit der Batterieanschlüsse hast Du ja schon geprüft. Nun ist es aber so, dass der Strom während der Fahrt ja nicht von der Batterie geliefert wird, sondern von der Lichtmaschine. Und die meisten Verbraucher sitzen halt nicht hinten, sondern vorn im Fahrzeug. Also solltest Du auf jeden Fall die Anschlüsse auch an der Lichtmaschine und in deren räumlicher Nähe noch mal prüfen und mit Kontaktspray behandeln. Auch Massebänder sind Kandidaten in dieser Richtung.

Mehr fällt mir derzeit auch nicht dazu ein. Viel Erfolg!

Edit: Ich hätte noch erwähnen sollen, dass Deine Beschreibung für mich nicht nach Ausfall der Servolenkung klingt, sondern nach zeitweiligem Stromausfall (Berliner Lenkung? :p :P ). Denn diese elektrische Servolenkung läuft ja wieder, sobald bei Neustart auch die übrigen Fehler wieder zurückgesetzt werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist zwar ein komplett anderes Fahrzeug:
Aber in meinem E38 hatte ich auch einen Technik-Clown. Airbag-Lampe, Servo, ABS/DSC, Navi/Radio spinnten hin und wieder sporadisch. Erst selten und einzeln, später regelmäßiger und auch ein paar mehr zusammen. Durch Zufall nutzte ich mal den Schminkspiegel in der Sonnenblende und das Lenkrad fuhr auf und wieder ab (elektr. Verstellung) und die Systeme schienen neu zu starten. Das ließ sich dann sogar wiederholt reproduzieren. Und es war zugleich der "Schlüssel" zum Problem. Es war ein defekter Zündanlassschalter (bekanntes E38/E39-Problem).

Vielleicht ist es beim Z4 ebenfalls eine mögliche Ursache.
 
Einfach und eindeutig die Ursache benennen kann ich auch nicht.

Aber was Du angibst, deutet für mich darauf hin, dass die Batterie eher nicht zu schwach ist, zumal das ja auch bei warmem Wetter schon mal aufgetreten ist. Außerdem handelt es sich ja um einen sporadischen Fehler, was beim Ableben der Batterie ja nicht zu erwarten ist. Dass einige Fehlermeldungen erst beim nächsten Start verschwinden, liegt ja eher an der Logik der Elektronik, nicht unbedingt am auslösenden Fehler.

Die Festigkeit der Batterieanschlüsse hast Du ja schon geprüft. Nun ist es aber so, dass der Strom während der Fahrt ja nicht von der Batterie geliefert wird, sondern von der Lichtmaschine. Und die meisten Verbraucher sitzen halt nicht hinten, sondern vorn im Fahrzeug. Also solltest Du auf jeden Fall die Anschlüsse auch an der Lichtmaschine und in deren räumlicher Nähe noch mal prüfen und mit Kontaktspray behandeln. Auch Massebänder sind Kandidaten in dieser Richtung.

Mehr fällt mir derzeit auch nicht dazu ein. Viel Erfolg!

Edit: Ich hätte noch erwähnen sollen, dass Deine Beschreibung für mich nicht nach Ausfall der Servolenkung klingt, sondern nach zeitweiligem Stromausfall (Berliner Lenkung? :p :P ). Denn diese elektrische Servolenkung läuft ja wieder, sobald bei Neustart auch die übrigen Fehler wieder zurückgesetzt werden.

Habe ganz vergessen zu erwähnen:

Bei meinem Z4 handelt es sich um einen 2,5l si, Erstzulassung 02/2008, mit knapp 200.000 km Laufleistung. Die Batterie (Exide) wurde vor etwa 3 Jahren erneuert.

Das Fahrzeug wird von mir eher selten bewegt und in den Wintermonaten eigentlich gar nicht. Da ich aktuell bei meinem Pendlerfahrzeug die Injektoren Tausche und eingeschickt habe, musste ich zuletzt wieder auf den Z4 zurückgreifen. Bereits beim ersten Start nach längerer Standzeit fiel mir auf, dass die Batterie offenbar schwächelt u. a. dadurch, dass das Navi beim Starten kurz ein- und wieder ausfährt. Ich werde deine Vorschläge mal Durchprüfen ggf. sogar Vorsorglich mal ne neue Lichtmaschine verbauen. Vielen Dank schon mal für deine Antwort 👍
 
Ist zwar ein komplett anderes Fahrzeug:
Aber in meinem E38 hatte ich auch einen Technik-Clown. Airbag-Lampe, Servo, ABS/DSC, Navi/Radio spinnten hin und wieder sporadisch. Erst selten und einzeln, später regelmäßiger und auch ein paar mehr zusammen. Durch Zufall nutzte ich mal den Schminkspiegel in der Sonnenblende und das Lenkrad fuhr auf und wieder ab (elektr. Verstellung) und die Systeme schienen neu zu starten. Das ließ sich dann sogar wiederholt reproduzieren. Und es war zugleich der "Schlüssel" zum Problem. Es war ein defekter Zündanlassschalter (bekanntes E38/E39-Problem).

Vielleicht ist es beim Z4 ebenfalls eine mögliche Ursache.
Ich hatte an meinem E85 ein ähnliches Problem, kurzzeitiges Aufleuchten mehrerer Warnleuchten und einmalige Startprobleme.
Ich habe dann vorsorglich den Zündanlassschalter getauscht, und den Schlüssel zu Guggag zwecks Akkutausch gesendet..
Problem ist seither nicht mehr aufgetreten.
Sind zwei Maßnahmen die wenig kosten und zwei potentielle Fehlerquellen ausschließen 😉
 
Habe ganz vergessen zu erwähnen:

Bei meinem Z4 handelt es sich um einen 2,5l si, Erstzulassung 02/2008, …
Dann wäre es hilfreich, wenn Du Deine Profilangabe korrigierst, weil Du dort nicht als "2.5si" stehst und daher auf einen anderen Motor hindeutest :M
 
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