Äußerst kurze Freude am Fahren nach Abholung von der BMW Welt

Die Frage ist, ob sich aus dem Fahren durch den Kurier entgegen der Erlaubnis des Eigners ein Schaden konstruieren läßt, der ersatzpflichtig ist. Da es sich um einen Neuwagen handelt, der schuldhaft vom Herteller nicht funktionierte könnte sich hier eventuell ein Ansatz ergeben. Da brauchst vielleicht einen ausgebufften Spezi?

Ich würde mal darüber nachdenken lassen, ob man nunmehr nicht auf einem Neuwagen bestehen könnte - denn Neuwagen kommen üblicherweise nicht mit 300 km auf der Uhr beim Kunden an. Oder?
 
ein Schaden konstruieren läßt, der ersatzpflichtig ist. ... der schuldhaft vom Herteller nicht funktionierte

Ohne dir zu nahe treten zu wollen: Viele Freunde hast du nicht, oder? Ist es dir schonmal gelungen, zweimal im selben Autohaus ein Auto verkauft zu bekommen?
Meinst du, der Hersteller hat absichtlich einen Fehler eingebaut, um den Kunden zu ärgern?
Der einzig triftige Grund für reichlich Mecker wären Steinschläge, die auf der Fahrt entstanden sind.

Ich finde, der TE sollte schleunigst aufhören, in diesem Thread zu lesen und sich an seinem Auto freuen, anstatt sich das ganze madig machen zu lassen.
 
...Viele Freunde hast du nicht, oder? ...
Der einzig triftige Grund für reichlich Mecker wären Steinschläge, die auf der Fahrt entstanden sind.
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Nö, ein Neuwagen ist eben nur ein Neuwagen, wenn er bei Übergabe entsprechend wenig Kilometer drauf hat. Also kein Grund für dich, hier mit Unflätigkeiten umherzuwerfen.

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Ich würde mal darüber nachdenken lassen, ob man nunmehr nicht auf einem Neuwagen bestehen könnte - denn Neuwagen kommen üblicherweise nicht mit 300 km auf der Uhr beim Kunden an. Oder?

Ich habe es ganz nur dunkel in Erinnerung, aber es gibt Rechtsprechung darüber, bis zu welcher Laufleistung ein Auto noch als Neuwagen gilt. 300 km dürften da deutlich zuviel sein. Das mag Anlass für eine Minderung etc. sein.
Ob man einen solchen Anspruch tatsächlich durchsetzen und sich damit ggf. den Spaß am Auto erstmal verderben möchte, ist freilich eine andere Frage. Ein "sorry" des Verkäufers, das sich ruhig in einem monetären Mehrwert ausdrücken darf, sollte aber drin sein.
 
Also kein Grund für dich, hier mit Unflätigkeiten umherzuwerfen.
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O.K. Sorry! Ich mag es halt nicht, wenn so wie oben gleich "auf die Kacke gehaun" wird. "konstruieren...". Ich versetze mich da ab und an mal in die Situation des Verkäufers. Dem ist die Sache an sich bestimmt auch nicht recht.

Aber wenn ich den Post#1 so lese, hat er doch durchaus einen Neuwagen (km Stand 1) übergeben bekommen und ist dann 45 km damit gefahren. Somit ist doch kein Mangel am Neuwagen, sondern erst am bereits gebrauchten. Oder sehe ich das falsch?
Daß das bei dem km Stand super ärgerlich ist ist klar. Aber rein rechtlich...? Jan, sag doch dazu mal was unverbindliches ;)
 
Mit "konstruieren" meinte ich nicht erfinden, sondern herleiten. Dies geht auch nicht aus dem Bauch, sondern nur, wenn man vergleichbare Situationen in der Rechtsprechung kennt.

Auch der Begriff "Schaden" ist ein Terminus, der hier nicht emotional greift.

Ein Neuwagen - bei 41 km - wurde ( nach Reparatur eines nicht vom Käufer verursachten Mangels ) gegen den ausdrücklichen Willen des Käufers mehrere hundert Kilometer gefahren. Der Schaden kann sein, dass das Bestimmungsrecht des Eigentümers am Eigentum, welches durch fremdes Verschulden nicht im Besitz des Eigentumers war, verletzt wurde.

Ich versuche lediglich Überlegungen anzustellen, die vielleicht am Ende im Gespräch mit Händler/Hersteller nützlich sein können. Mehr nicht.
 
Der Einser ist ja auch völlig überteuert, wie fast alle Autos heutzutage.
Schon kar... . Dir ist aber bekannt auf welcher Technik ein 1er basiert und welch Materialien in welcher Qualität zum Einsatz kommen? Vergleiche doch mal einen Punto mit einem 3er Compact (beide 10-12 Jahre alt) dann sieht man was die Materialunterschiede sind. Dann noch nen Blick drauf geworfen wie viele Arbeitsplätze BMW in Deutschland bietet, welche Gehälter und wie viele Zulieferer bis runter zu den Austattern der Werke sie in Deutschland mit Arbeit versorgen. Es kotzt mich einfach an sich immer wieder diese Preisdiskussion anhören zu müssen.
 
Schon kar... . Dir ist aber bekannt auf welcher Technik ein 1er basiert und welch Materialien in welcher Qualität zum Einsatz kommen? Vergleiche doch mal einen Punto mit einem 3er Compact (beide 10-12 Jahre alt) dann sieht man was die Materialunterschiede sind. Dann noch nen Blick drauf geworfen wie viele Arbeitsplätze BMW in Deutschland bietet, welche Gehälter und wie viele Zulieferer bis runter zu den Austattern der Werke sie in Deutschland mit Arbeit versorgen. Es kotzt mich einfach an sich immer wieder diese Preisdiskussion anhören zu müssen.

Da gebe ich dir durhaus recht.
Dennoch muss der kunde wachsam sein und qualitaet auch aktiv einfordern. Denn dauerhaft klappt das nur, wenn dem hohen preis auch eine hohe qualitaet gegenueber steht. Ich hasse die dauernoergler auch, aber es gibt mitunter auch wichtige kritikpunkte und dann sollte man klartext sprechen.

willy
 
Alles regt sich auf, aber die Faktenlage ist wie häufig, wenn sich jemand ungerecht behandelt fühlt, dürftig. Wer überrascht ist, dass er einen Mietwagen nicht irgendwo nach Belieben abgeben kann, hat irgendwas nicht rechtzeitig geklärt. 1000€ Zusatzgebühr für eine One-Way-Miete übersteigen auch alles, was die bekannten Vermieter einschl. Europcar (eigentlich ist doch Sixt BMW-Vertragspartner und in allen Niederlassungen und bei den größeren Händlern mit eigener Außenstelle vertreten) üblicherweise verlangen - und Stuttgart ist keine Hallig ohne Straßenanbindung. Warum wurde sie Sache als Sachmangelrüge nicht dem Verkäufer zur Abwicklung übertragen? Mietwagen bei selbigem im Tausch gegen den eigenen Wagen abgeben, wäre eine naheliegende Lösung. Es sei denn, man hat z.B. wg. Internetschnäppchen keinen Ansprechpartner vor Ort. Richtig rund ist die Sache nicht.
 
Ich zitiere aus dem BMW Mobile Care Flyer (klick):

Fahrzeugabholung oder -rückführung.
Sollten Ihnen durch die Fahrzeugabholung Kosten entstehen, übernehmen wir diese bis
zum o. g. Maximalbetrag. Sofern notwendig, organisieren wir die Fahrzeugrückführung.
Voraussetzung ist, dass die Reparaturdauer vom Moment des Eintreffens in der Werkstatt
bis zur voraussichtlichen Fertigstellung mehr als 3 Arbeitstage beträgt. Außerdem muss
die Entfernung zwischen Wohn- und Pannenort größer als 100 km sein. Eine Fahrzeugrückführung
aus dem Ausland kann ca. 10 Arbeitstage dauern (Sammeltransport).

Zudem wurde mit dem BMW Autohaus vor Ort (das kann man sich bei einer Panne schlecht aussuchen) ausgemacht, dass der Mietwagen ohne Probleme hier bei mir vor Ort abgegeben werden kann. Hier war also alles Rund bis auf die Prozesse an sich...

@einreb: Ich danke dir für deine Hilfestellung. In der Tat hilft das bei der Diskussion mit dem BMW Händler, ohne dass man hier gleich klagen muss...

Eine Entschuldigung ist meiner Meinung nach das Mindeste was man hier erwarten kann, diese habe ich von dem BMW Händler der das vergeigt hat jedoch nicht erhalten.
 
Ich finde, der TE sollte schleunigst aufhören, in diesem Thread zu lesen und sich an seinem Auto freuen, anstatt sich das ganze madig machen zu lassen.

mich würde sehr interessieren, wie du in der situation des TE reagieren würdest...

wenn ich von köln nach münchen zur fahrzeugabholung fahren würde, das ding bleibt liegen, wird reapariert und dann mehrere hundert kilometer zu mir gefahren, wäre bei mir der spaß an diesem neuen auto vorbei. als neufahrzeug würde ich den Z4 dann auch nicht mehr betrachten und unter berücksichtigung der art und weise, wie sich die vorgänge abgespielt haben, alle mir zur vefügung stehenden möglichkeiten ausschöpfen, gegen die verantwortlichen vorzugehen.

gruß
rolf
 
@f-Type: natürlich würde ich mich ärgern! natürlich würde ich sehen, was ich machen kann! natürlich würde ich eine Entschuldigung erwarten und auch einfordern! Aber doch im Rahmen. Z.B. Ersatz aller Kosten, eine schicke Jacke aus dem Zubehörsortiment oder sowas in der Art.

ABER: irgendwann muß auch mal gut sein. Sein Auto läuft. Was bringt es ihm denn jetzt noch, ewig nachzukarten? Nochmal auf ein Auto warten, nochmal zulassen und den Zeitaufwand dafür investieren.
Hier wird ein Faß aufgemacht, weil das Auto zu ihm überführt wurde. Ja meint ihr im Ernst, das Auto fällt vom Band, und der Erstbesitzer ist der erste, der damit fährt?? Was soll das? So naiv seid ihr nicht wirklich!
Ihr unterstellt dem Kurierfahrer, er sei mit dem Auto nicht sachgemäß umgegangen? Woher wisst ihr das? Schließt ihr von euch selbst auf andere? Meint ihr, der Kurierfahrer hat Bock darauf von seinem Chef angeschissen zu werden, weil der für Steinschlagschäden aufkommen muß?

Richtig Scheiße finde ich das Verhalten von dem Händler - ohne Frage.

Winni
 
jep habsch und das spricht nicht wirklich für bmw, worum es ja in meiner aussage ging ;)

Na denn mal auf in die VAG-, Mercedes-, Porsche-, Japan-, usw Foren, ........ :11smartz:
Du wirst feststellen, dass es offensichtlich nur qualitativ schlechte Fahrzeuge, ganz gleich von welchem Hersteller, auf dieser Welt gibt und man sich wundern muß, warum Millionen von Autos überhaupt fahren.
Könnte es vielleicht sein, dass sich in den Foren einige Unzufriedene legitim äußern und hunderte Andere dann das jeweilige Thema ausschlachten und hochschaukeln?
 
Außerdem sollte man wissen wie ein OEM so tickt. Ich gehe mal davon aus, dass die Ursache für den Ausfall bei einem Zulieferteil zu suchen ist. Und das ist dort wohl durch die Qualitätskontrolle gehuscht. Der Lieferant wird darüber informiert und bekommt laienhaft ausgedrückt einen minus Punkt ins schwarze Buch beim OEM. Von daher ist es völliger Quatsch diesen Fehler am E 89, oder E85, oder bei BMW festzumachen. Solche Dinge passieren leider überall, sind Ausnahmen und ärgerlich für den Käufer.
 
Ich kann den Ärger von Xuxu schon verstehen.

Da bleibt man nach 45 km auf der Fahrt von der BMW Welt nach Stuttgart liegen...

O.k. dass sich dann der mit der Reparatur beauftragte BMW-Händler nicht gleich entschuldigt, da er selbst dafür keinen Anlass sieht, könnte ich noch tolerieren. Immerhin gibt es als Ersatz einen 5er.

Was danach kommt, ist allerdings sehr schwach von BMW.

Es gab offenbar keine klare Absprache, wie die Fahrzeugübergabe / Mietwagenrückgabe vonstattengehen soll.
Auf einmal wird der Kunde vor die vollendete Tatsache gestellt, dass der Wagen von einem Kurier gebracht wird und schon unterwegs sei.
Ohne dies mit dem Kunden abzustimmen - das geht gar nicht!

BMW kann doch nicht in dieser Art über das Eigentum von Kunden verfügen.

Und dann noch das Ansinnen, die Kosten für die Überführung des Mietwagen an den Kunden abzudrücken ...

Wenn ich die Wahl gehabt hätte, wäre ich mit dem zur Verfügung gestellten Mietwagen zu einem vereinbarten Termin den reparierten Z4 selbst abholen gefahren und hätte den Mietwagen bei dieser Gelgenheit gleich abgegeben.
Dann wäre für mich die Welt noch einigeraßen in Ordnung gewesen.

Gruß
Toralf Z.
 
@Toralf,
nur zur Info,
das Desaster war der Händler, BMW hatte bereits die Freigabe für die Spedition gegeben. Zumindest hat es TE so geschrieben.
 
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