Die Saison beginnt... und Ausfahrten sind verboten!?

Wohne im Kesselinger Tal unweit des Nürburgring. Hier ist im Moment mehr an Zweirädern unterwegs, als zu Stoßzeiten im Sommer. Warum wohl...
Weil die blinden PKW Fahrer (ich darf das schreiben, wurde zweimal von nicht guckenden Autofahrern vom Mopped geholt) zu Hause sind.
Kann ich schon verstehen und würde es auch so machen.
 
Was bei der ganzen Geschichte nun sträflich vernachlässigt wird sind Depressionen. Das ist eine gefährliche, ernstzunehmende Erkrankung die jeden treffen kann, und die eine Letalität allein durch Selbsttötung von 2,2% entwickelt.
Diese Ausgangsbeschränkungen stellen da einen extremen Risikofaktor dar.

Den Menschen so für die Pandemieentwicklung irrelevante Dinge wie eine kleine Spazierfahrt zu verbieten, kann was die Zahl der Opfer angeht schlimm nach hinten losgehen.

 
Passend erkannt. Dazu aus dem näheren Umfeld:
Uniklinikum Köln, wenige Fälle, massiv freie Plätze auf der Intensiv.
Klinikum in Mettmann, wenig Fälle, 2te Intensivstation stünde bereit, wird nicht benötigt.
Klinik in Remscheid, auch alles ruhig und im Griff.

Es kann aber keiner vorhersagen, wie es in 3 Wochen ausschaut. Lieber dafür sorgen, dass erst kein Bedarf notwendig ist, als dass in ein paar Wochen das Geschrei groß ist. Dann schimpfen doch auch alle wieder, ja konnte das denn keiner vorhersehen.

Insofern ist des schon richtig, dass z.B. hier am Kesselberg weniger Deppen unterwegs sein sollen, damit die Krankenhäuser rundrum Luft haben. Die, die sich auf der Straße langmachen, sind die gleichen Pfeifen, die mit Flip-Flops in die Berge rennen und im Bedarfsfall die Vollkaskoversorgung seitens Bergrettung und Co. erwarten nach dem Motto, die anderen regeln das schon und denken muss ich selbst ja nicht.
 
Das einzige was kommen wird, ist eine höhere Infektionsrate, da immer mehr gemessen wird und dann auch die harmlosen Verläufe in der Statistik erfasst werden.

Welcher halbwegs "Kerngesunde" kann denn im Moment sagen, dass er nicht bereits infiziert ist/war?
Jetzt wird bekannt, dass es in Italien in der Lombardei bereits von Oktober bis Dezember 2019 eine Grippewelle mit einer erhöhten Sterberate durch Lungenentzündungen gab. Das war vor China und auf Corona getestet wurde ja nicht.
 
Das einzige was kommen wird, ist eine höhere Infektionsrate, da immer mehr gemessen wird und dann auch die harmlosen Verläufe in der Statistik erfasst werden.

Welcher halbwegs "Kerngesunde" kann denn im Moment sagen, dass er nicht bereits infiziert ist/war?
Jetzt wird bekannt, dass es in Italien in der Lombardei bereits von Oktober bis Dezember 2019 eine Grippewelle mit einer erhöhten Sterberate durch Lungenentzündungen gab. Das war vor China und auf Corona getestet wurde ja nicht.

 
Gleiches kann ich für Klinik aus Osnabrück bestätigen...

30km weg von uns wird jetzt ein in 2017 stillgelegtes Krankenhaus - wie will man das nun nennen? - wiedereröffnet oder angefahren für Corona-Notfälle.
Da gibt es eine stillgelegte Intensivstation mit zahlreichen Betten und eine komplette und intakte zentrale Sauerstoffversorgung.
Aber auch in den übrigen Krankenhäusern, 7 Stück im Umkreis von etwa 60-70km, gibt es noch freie Kapazitäten an Intensivbetten.
Ich bin mir sicher, dass sich in ganz Europa in Nach-Corona-Zeiten im Gesundheitswesen noch einiges ändern wird, so etwas wie jetzt, war ja nur eine Frage der Zeit.
Und auch in USA wird wohl der Blödeste jetzt erkennen, dass eine Krankenversicherung nicht die Einschränkung der persönlichen Freiheit bedeutet,
sondern u.U. lebensrettend sein kann.
 
Und auch in USA wird wohl der Blödeste jetzt erkennen, dass eine Krankenversicherung nicht die Einschränkung der persönlichen Freiheit bedeutet,
sondern u.U. lebensrettend sein kann.
Ich kenne mindestens einen Blöden, der es nicht erkennt
 
Gerade im Radio gehört: Die Staatsregierung erklärt, dass die Erlaubnis auf einen Spaziergang nicht als Vorwand für eine dreistündige Wanderung genutzt werden solle, dass man nicht Stunden auf einer Decke oder einem Bänkchen sitzen solle.

Warum denn bitte? Wo ist da denn das Problem? Wem soll das helfen?
Ich glaube, der Söder überspannt gerade den Bogen!
Die Sonne, das spazierengehen überhaupt Beschäftigungen die Freude bringen, unterstützen die Psyche und das Immunsystem.
Da wird aus meiner Sicht klar über das Ziel hinausgeschossen.

EDIT: So halten wir das sicher nicht noch drei Wochen durch.
 
Zuletzt bearbeitet:
... Die Staatsregierung erklärt, dass die Erlaubnis auf einen Spaziergang nicht als Vorwand für eine dreistündige Wanderung genutzt werden solle, dass man nicht Stunden auf einer Decke oder einem Bänkchen sitzen solle.
Warum denn bitte? Wo ist da denn das Problem? Wem soll das helfen?
Ich glaube, der Söder überspannt gerade den Bogen! ...
Nachdem am letzten Wochenende wohl, und womöglich auch heute wieder, einige beliebte Ausflugsziele von Spaziergängern und Wanderern derart überflutet waren, dass an die Einhaltung des aufoktroyierten Mindestabstandes teilweise nicht zu denken war, dürfte sich die Auffassung der bayerischen Landesregierung (?) eigentlich von selbst erklären.

Wir waren gerade auch mal kurz spazieren. Auf manchen Wegen reichen tatsächlich schon ein paar Wanderer und Radfahrer, damit es (zu) eng wird. :O_oo:
 
Passend zum Thema ;)

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Bis zum "Lasso" könnte man es als Erinnerungsstütze ausdrucken und bei sich tragen. :D
 
Was bei der ganzen Geschichte nun sträflich vernachlässigt wird sind Depressionen. Das ist eine gefährliche, ernstzunehmende Erkrankung die jeden treffen kann, und die eine Letalität allein durch Selbsttötung von 2,2% entwickelt.
Diese Ausgangsbeschränkungen stellen da einen extremen Risikofaktor dar.

Den Menschen so für die Pandemieentwicklung irrelevante Dinge wie eine kleine Spazierfahrt zu verbieten, kann was die Zahl der Opfer angeht schlimm nach hinten losgehen.


Als betroffener kann ich sagen, das ich aus genau diesem Grund einen Z4 gekauft habe.
 
Gerade im Radio gehört: Die Staatsregierung erklärt, dass die Erlaubnis auf einen Spaziergang nicht als Vorwand für eine dreistündige Wanderung genutzt werden solle, dass man nicht Stunden auf einer Decke oder einem Bänkchen sitzen solle.

Warum denn bitte? Wo ist da denn das Problem? Wem soll das helfen?
Ich glaube, der Söder überspannt gerade den Bogen!
Die Sonne, das spazierengehen überhaupt Beschäftigungen die Freude bringen, unterstützen die Psyche und das Immunsystem.
Da wird aus meiner Sicht klar über das Ziel hinausgeschossen.

EDIT: So halten wir das sicher nicht noch drei Wochen durch.
Tja da wurde der Söder doch so gelobt 😂
 
Bin gerade von meiner Tour mit Junior und Zetti rund um den Feldberg (Hessen) zurück.
Da war richtig was los, die Parkplätze waren zu mind. 90% belegt und es waren wirklich viele Spaziergänger unterwegs. Wir sind bei tollem Sonnenwetter auch rund 1,5 Stunden zu Fuß unterwegs gewesen und haben ganz viele Leute gesehen, die Allermeisten augenscheinlich regelkonform zu 2 bzw. im Familienverband. Allerdings auch ein paar kleine Fahrrad und Motorradgrüppchen (3-4 Personen). Insofern war da kaum negatives zu bemerken, zumal da oben ja auch Platz und viel frische Luft ist. Die Leute müssen halt auch mal raus...
Polizei war auch vor Ort, hat sich aber zurückgehalten.

War die 1. größere Ausfahrt dieses Jahr (ca. 100km) und hat richtig Spaß gemacht, auch wenn wegen des Verkehrs und des Juniors als Beifahrer keine sportliche Fahrweise möglich war. :thumbsup:
 

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Das sind klare Aussagen.....Ich darf also noch nicht mal zum Reifenhändler fahren um meine Sommerreifen montieren zu lassen
 
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