Die Saison beginnt... und Ausfahrten sind verboten!?

.Ich darf also noch nicht mal zum Reifenhändler fahren um meine Sommerreifen montieren zu lassen

Steht nicht in der StVo "den Witterungsverhältnissen angepasste Bereifung" , wie ist denn das zu betrachten bei 25Grad mit Winterreifen umherzufahren. oder umgekehrt ab welcher Temperatur (Richtung kalt) sind denn Sommerreifen nicht mehr gewünscht.
 
... Das sind klare Aussagen.....Ich darf also noch nicht mal zum Reifenhändler fahren um meine Sommerreifen montieren zu lassen
Ob diese Rechtsauffassung des Bayerischen Staatsministeriums haltbar ist, darf man zumindest bezweifeln. ;)

Aber vielleicht ließe sich die Situation so lösen, dass du mit dem Reifenhändler ein Holen und Bringen des Fahrzeugs vereinbarst? Er darf ja fahren, weil die Fahrt beruflich veranlasst ist.
 
Mein Reifenhändler sagt er darf eigentlich keine Reifen wechseln (Winter auf Sommer)
 
Ob diese Rechtsauffassung des Bayerischen Staatsministeriums haltbar ist, darf man zumindest bezweifeln. ;)

Aber vielleicht ließe sich die Situation so lösen, dass du mit dem Reifenhändler ein Holen und Bringen des Fahrzeugs vereinbarst? Er darf ja fahren, weil die Fahrt beruflich veranlasst ist.

Ich würde sie dem egros vor der Tür wechseln wenn die Distanz nicht so gross wäre, aber vielleicht kann der @Keke ja helfen.
 
In unserer Nähe geht eine beliebte Ausflugsstraße vorbei. War heute den ganzen Nachmittag in der Garage und im Garten werkeln. Würde mal gut 200 Bikes schätzen, die ich gehört habe. Dazu noch viele sportliche Autos den Geräuschen nach.
Am besten fand ich die 10-15 Mann/Frau starke Rennradgruppe, die in der Nähe pausierte :rolleyes:
Mein Schwager traut sich nicht mit seiner Harley raus, nach einem Gespräch mit einem befreundeten Polizisten :D
 
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Ich würde auch gerne raus und eine große Runde drehen - grade wenn das Wetter wie hier heute so prima war.
Mache ich aber nicht - je eher das Ganze in den Griff bekommen wird desto besser für uns alle. Und da finde ich ein "suchen nach der Lücke" in den Beschränkungen wirklich unangebracht.
Reissen wir uns einfach alle mal zusammen: umso schneller ist das alles wieder vorbei und wir kommen Stückchenweise zurück in Richtung Normalität. Es soll sich nur niemand wundern wenn die Beschränkungen verschärft und / oder verlängert werden weil einige meinen es geht sie nichts an.
Backen zusammenkneifen und durchhalten. Umso schöner wird die erste Tour wenns wieder geht.
 
Ich würde auch gerne raus und eine große Runde drehen - grade wenn das Wetter wie hier heute so prima war.
Mache ich aber nicht - je eher das Ganze in den Griff bekommen wird desto besser für uns alle. Und da finde ich ein "suchen nach der Lücke" in den Beschränkungen wirklich unangebracht.
Reissen wir uns einfach alle mal zusammen: umso schneller ist das alles wieder vorbei und wir kommen Stückchenweise zurück in Richtung Normalität. Es soll sich nur niemand wundern wenn die Beschränkungen verschärft und / oder verlängert werden weil einige meinen es geht sie nichts an.
Backen zusammenkneifen und durchhalten. Umso schöner wird die erste Tour wenns wieder geht.

Die Argumentation verstehe ich in Bezug auf alles, was die Ausbreitung des Virus tatsächlich verlangsamen kann, sehr gut, und da gehe ich voll mit.
Ich habe seit über einer Woche !keinen! sozialen Kontakt mehr außer meiner Frau. Wir sind da extrem konsequent und machen das alles via Skype, Whatsapp-Anruf etc.
Beim einkaufen sind wir extrem vorsichtig, wir achten extrem auf Hygiene etc.

Aber die Spritztour, den Spaziergang, die Wanderung (alleine natürlich, ohne Kontakt), was soll das bringen? Wie soll das die Pandemie verlangsamen?
Wenig Sonnelicht, wenig Freude, das sind Dinge, die nachweislich eine äußerst negative Auswirkung auf das Immunsystem haben.
(Das sehen im übrigen auch die Virologen so.)

Ich sage, wenn das vier Wochen so geht, dann ist der Schaden, den wir duch psychische Erkrankungen und die erkrankungsanfälligere Bevölkerung erleiden, weit größer als der Nutzen.

Ich verstehe auch nicht, warum da jetzt nachgeschärft wird. Die ursprüngliche Regelung war und ist gut, die meisten Menschen halten sich daran und der Nutzen ist eh frühestens in ein paar Tagen ablesbar. Wir hatten ja ohnehin die strengste Regelung. Das ist jetzt nur noch sinnloser Aktionismus.

Und da muss ich irgendwann auch sagen, da gehe ich dann nicht mehr mit.
 
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Darüberhinaus: Wie soll die Polizei kontrollieren, ob ich nun eine Stunde oder drei Stunden spazieren gehe?
Wie lange ich schon auf einer Decke auf der Wiese sitze?

Klar war: Keine Menschenansammlung. Kein Kontakt mit haushaltsfremden Persone. Das ist nachvollziehbar, leicht zu kontrollieren und leicht zu anden.
Und ich denke, da machen die Menschen auch lange und gerne mit.

Aber das jetzt? Wann ist es eine Wanderung, wann ein Spaziergang? Wann ist die Radtour zu lang? Wie weit darf ich nun fahren, um von den Menschen wegzukommen und Zeit draußen zu verbringen? Wieviel Zeit in der Sonne ist mir überhaupt gestattet?
 
Ich bin da etwas zwiegespalten, einerseits sehe ich es wie ihr, andererseits finde ich es gut so. Jetzt haben wir hier erst den zweiten Tag schönes Wetter und wo würde das hin führen, wenn tatsächlich alle so denken würden und bei schönem Wetter die bekannten Ausflugziele ansteuern würden um dort ausgiebig die Natur zu genießen, ich sehe da schwarz.
War heute beruflich In der Fränkischen Schweiz und es waren für diese Gegend sehr wenig Autos und Motorräder unterwegs, vorbildlich.
 
Mein Motto lautet immer: nach A kommt B.
Wir sind jetzt bei A. A bedeute für mich, den Arsch zusammenkneifen und dauert noch bis zum nächsten WE.

Da mache ich mir keine Gedanken, was, weshalb und wie oder vielleicht doch nicht erlaubt oder verboten ist, sondern halte mich einfach dran.
Und das ganz locker, ohne irgendwelche psychische Probleme zu bekommen.

Was wird, wenn A1- die Maßnahmen zeigen Wirkung, oder A2- die Maßnahmen zeigen keine Wirkung- ist, darüber mache ich mir dann entsprechend meine Gedanken.
 
Z und Mopped vor einer Woche aufgetankt. Hund fit und Fahrrad aufgepumpt.
Menschen müssen auch mal raus, im Freien mindesten 2-3 Meter Abstand.
Sozialer Kontakt auf ein freundliches Hallo reduziert.
Was soll da passieren, wenn dann ist es eh nicht aufzuhalten.
 
... Da mache ich mir keine Gedanken, was, weshalb und wie oder vielleicht doch nicht erlaubt oder verboten ist, sondern halte mich einfach dran. ...
:t

Der springende Punkt bei Spaßfahrten (o.ä.) ist auch nicht das Ansteckungsrisiko, sondern es sind eher die indirekten negativen Auswirkungen:

Der Erste fährt munter durch die Gegend, alles gut. Der Nächste sieht das und fährt gleich mit seinen drei Kumpels - jeder im eigenen Auto - hinterher. Auch noch ok. Andere sehen das, fahren ihrerseits in einer coolen Fünfergruppe durch die Gegend und stehen danach munter in der Gruppe beisammen. Nicht mehr gut. Und die Anwohner, die sich über die ganzen Spaßfahrer ärgern, beschließen dann ihrerseits direkt mal, dass sie sich dann auch nicht mehr in der Wohnung verstecken wollen - und gehen munter raus und unter‘s Volk. Gar nicht mehr gut.

Die Dynamik schädlichen Sozialverhaltens sollte man nicht unterschätzen. Schon gar nicht in solch einer miesen Krise.
 
:t

Der springende Punkt bei Spaßfahrten (o.ä.) ist auch nicht das Ansteckungsrisiko, sondern es sind eher die indirekten negativen Auswirkungen:

Der Erste fährt munter durch die Gegend, alles gut. Der Nächste sieht das und fährt gleich mit seinen drei Kumpels - jeder im eigenen Auto - hinterher. Auch noch ok. Andere sehen das, fahren ihrerseits in einer coolen Fünfergruppe durch die Gegend und stehen danach munter in der Gruppe beisammen. Nicht mehr gut. Und die Anwohner, die sich über die ganzen Spaßfahrer ärgern, beschließen dann ihrerseits direkt mal, dass sie sich dann auch nicht mehr in der Wohnung verstecken wollen - und gehen munter raus und unter‘s Volk. Gar nicht mehr gut.

Die Dynamik schädlichen Sozialverhaltens sollte man nicht unterschätzen. Schon gar nicht in solch einer miesen Krise.

Genau das beschriebt meine Denke in dieser Sache auch.

Und @Dressi : es reicht ja im Prinzip schon wenn man z.B. auf einer solchen Fahrt tankt. Schon findet man sich in einer Situation wieder wo du einen potentiellen Multiplikator (Tankstelle, Zapfhahn, Bezahlvorgang etcpp) hast. Ist natürlich übertrieben, aber als Beispiel zur Verdeutlichung sicher geeignet. Und selbst wenn du Handschuhe trägst, was hat der Vor-Nutzer gemacht. Und der davor und so weiter.
Ich bin 100% bei dir, eine dauerhafte Isolation ist schädlich und wird auch kaum durchsetzbar sein. Aber aktuell bin ich weiterhin der Ansicht dass man sich zurück nehmen soll.

Wann ist es eine Wanderung, wann ein Spaziergang? Wann ist die Radtour zu lang? Wie weit darf ich nun fahren, um von den Menschen wegzukommen und Zeit draußen zu verbringen? Wieviel Zeit in der Sonne ist mir überhaupt gestattet? - Tja, dies sollte jeder für sich ver- und beantworten. Ich würde sagen so lang wie nötig und so kurz wie möglich.
Lieber schränke ich mich nun zwei oder auch drei Wochen freiwillig ein, als dass ich demnächst noch harscher für länger eingeschränkt werde von offizieller Stelle. Wir haben das alle selbst in der Hand.
Vorfreude ist die schönste Freude, und die nächste ausgiebige Tour kommt bestimmt.
 
Die, die zu fünft dastehen, begehen eine Ordnungswidrigkeit, die zu unterlassen und zu verfolgen ist.

Eventuell schon die drei, sollten sie auch zusammen stehen, wovon bei einem gemeinsamen Ausfahrt auszugehen ist.

Spaßfahrer gehen den Anwohnern zu allen Zeiten auf den Senkel, das ist da und jetzt kein Argument mit überzogenen Regelungen den gesellschaftlichen Konsens bezüglich der Durchhaltbarkeit dieser Maßnahmen zu gefährden.

Und das tut man, abgesehen von der der fahrerei spätestens dann, wenn anfängt zu lamentieren, wie lange man auf sich einer Decke in die Sonne sitzen darf oder wie lange ein Spaziergang sein darf.
 
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