Die spinnen doch, und sowas gilt auch noch als gemeinnützig

Finde ich gut. Da warte ich schon Jahre drauf. Haben andere Länder ja schon lange. Es ist so herrlich entspannt auf solchen Autobahnen zu fahren.
Na ja. Ich durfte das "herrlich entspannte" Fahren in anderen Ländern auch schon "genießen" und war froh, wieder hier fahren zu können. Dabei ist es ja nicht so, dass ein Tempolimit zum entspannten Fahren führt. Schon mal in den größeren Städten in den USA gefahren? Drängeln , dicht auffahren ohne Ende trotz Tempolimit.
 
Vielleicht liegt es auch einfach nur daran, dass du kein kleines Auto fährst. Mir ist es schon sehr oft aufgefallen, dass vorwiegend Fahrer von kleinen Autos bedrängt wurden. Noch ausgeprägter ist dieses Verhalten wenn auch noch eine Frau am Steuer des Kleinwagens sitzt.
Klingt komisch. Dann müsste ich also aus einer recht großen Enfernung von hinten erkennen, dass eine Frau am Steuer sitzt &: ...um dann zu drängeln. Ist es nicht vielmehr so, dass die Fahrer von Kleinwagen es so empfinden, weil sie im Normalfall weniger Leistung haben und dadurch langsamer beschleunigen und das Thema "Frau am Steuer" hineininterpretiert wird bzw. zufällig so ist, weil Kleinwagen überwiegend von Frauen gefahren werden?
 
unter welchem Link siehst Du SPON-Kommentare?
SPON hatte auch berichtet... Das Volk schien begeistert.
Ich kann von solchen Erlebnissen kaum berichten, allenfalls in über 35 Jahren Führerscheinbesitz an den Fingern einer Hand abzählen.

Kann ich so unterschreiben - ich habe mich in 8 Jahren Smart CDI-Fahren nicht einmal bedrängt gefühlt. Mit einer Autoparodie, die irgendwann vielleicht mal die 135 km/h erreicht...
Es kann helfen, wenn man Verkehr als dynamisches System begreift, in dem man sich flexibel, angemessen und kompetent verhalten sollte und in dem man nur ein weiteres Teilchen ist. Bei vielen der Limit-Befürworter beginnt die Argumentation aber schon mit "ICH fahre mit 120 km/h (blabla)" und endet dann mit der Schlussfolgerung, dass das dann bitte für alle zu gelten habe. Nun, wenn man sich selbst als wanderndes Zentrum des Verkehrs versteht, um das bitte alles andere zu kreisen hat, kommt es vielleicht eher mal zu unschönen Situationen.
Passt auch zu "ICH habe eine Stadtwohnung und kann alles mit dem Fahrrad erledigen, dann mögen doch auch alle anderen kein Auto mehr in der Stadt fahren...."

P.S. ICH habe mir im Sommer einen Scooter gekauft, weil mich die Staus in der Stadt nerven...müssen deshalb auch alle anderen Verkehrsteilnehmer umsatteln?

LG,
R.
 
Sehe ich anders. Ich bin als routinierter Fahrer mit meinen Fahrzeugen durchaus in der Lage schneller zu beschleunigen, schneller Kurven zu fahren und gezielter zu verzögern als der Durchschnitt. Dennoch muss ich mich an den schwächsten auf der Straße orientieren. Das ist auch ok so. Diese haben schließlich das gleiche Recht auf der selben Straße zu fahren.
Es wird auch immer wieder unbeobachte Momente geben, wo man niemanden gefährdet oder auf den Sack geht - da kann man es sich dann ja ordentlich besorgen.
 
Klingt komisch. Dann müsste ich also aus einer recht großen Enfernung von hinten erkennen, dass eine Frau am Steuer sitzt &: ...um dann zu drängeln. Ist es nicht vielmehr so, dass die Fahrer von Kleinwagen es so empfinden, weil sie im Normalfall weniger Leistung haben und dadurch langsamer beschleunigen und das Thema "Frau am Steuer" hineininterpretiert wird bzw. zufällig so ist, weil Kleinwagen überwiegend von Frauen gefahren werden?

hmmm, ich denke, es liegt auch zum Teil daran, dass das - so meine Beobachtung über Jahre - eher jüngeren Frauen passiert, denen man eventuell das Hirn fürs Autofahren abspricht (von jungen Männchen und ebensolchen älteren)

... wenn die Dame im Auto dann noch attraktiv ausschaut, haben manche Herren eben das Bedürfnis dieser zu zeigen, wo der Frosch die Löckchen hat.
 
Sehe ich anders. Ich bin als routinierter Fahrer mit meinen Fahrzeugen durchaus in der Lage schneller zu beschleunigen, schneller Kurven zu fahren und gezielter zu verzögern als der Durchschnitt. Dennoch muss ich mich an den schwächsten auf der Straße orientieren. Das ist auch ok so. Diese haben schließlich das gleiche Recht auf der selben Straße zu fahren.
Es wird auch immer wieder unbeobachte Momente geben, wo man niemanden gefährdet oder auf den Sack geht - da kann man es sich dann ja ordentlich besorgen.

exakt :thumbsup:
nur dafür benötigt man nicht wirklich eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf allen ABs, sondern eher den Respekt vor anderen und vorausschauendes Denken.
Ein Drängler wird auch in einer 30er Zone drängeln, ein Raser (also die Vollpfosten "ich fahre gerade aus ganz schnell") wird auch rasen wann er will.

Für die Stadt (ich gehe jetzt von Berliner Verhältnissen aus) würde ich stets einen Winzlingwagen fahren, da man mit dem einfach mehr Chancen auf einen Parkplatz an der Laterne hat und man - je nach dem wo man hin will- mit den Öffis einfach schneller ist …. allerdings sind die Öffis in Berlin gut vernetzt.

entspannt auf einer AB (ohne Limit) kann ich dann fahren, wenn kaum Verkehr ist ... dann eben auch schneller, ansonsten bringt mir ein "freies Fahren für freie Bürger nix".
 
exakt :thumbsup:
nur dafür benötigt man nicht wirklich eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf allen ABs, sondern eher den Respekt vor anderen und vorausschauendes Denken.

Richtig :t
Das meinte ich mit angepasster Fahrweise und das sollte jedem selbst einleuchten und nicht durch Verbote vorgeschrieben werden.....
 
Es ist unstreitbar, dass wir einige Verrückte auf Deutschen Straßen haben, die absolut nur geboren wurden, um andere Verkehrsteilnehmer zu ärgern.

Diese Drängler, aber auch genauso die Bremser sind wohl nicht auszurotten. Ich war am Wochenende mit Anhänger unterwegs, um die Studentenbude unseres Ältesten auszuräumen. Hin- und Rückfahrt waren etwa 800 Kilometer und meine Geschwindigkeit war auf rund 100 begrenzt. Ich habe nicht 1x einen wild lichthupenden Autofahrer hinter mir gehabt, obwohl ich häufig auf der Überholspur unterwegs war, um einen der zahllosen Lkws zu überholen.

Man sollte dabei einfach auch den herannahenden Verkehr beachten, um abzuschätzen, ob man das nächste Auto von 160 und mehr herunterbremst, weil man urplötzlich einen LKW vor sich hat. Einfach mal vom Gas weg und schon sind die flotten Autos vorbei. Der eigene Zeitverlust ist dabei minimal.

Rücksichtnahme und Respekt muss im Straßenverkehr höchstes Gebot sein.
 
Viel sinnvoller ist ein europaweites generelles Tempolimit für Kleintransporter von 100 km/h. Wegen des Onlinehandels werden diese immer mehr, die Fahrer sind aufgrund des Termindrucks gestresst, die Fahrzeuge nicht selten schlecht gewartet - und bei 130-150 verbrauchen die natürlich extrem. Die Unternehmer könnten dann auch eine Menge Geld sparen, wenn die Fahrer ihren Gasfuß zügeln ;). Es gibt ja bereits Firmen, die ihren besonders sparsamen Fahrern Prämien zahlen :12thumbsu
 
Viel sinnvoller ist ein europaweites generelles Tempolimit für Kleintransporter von 100 km/h. Wegen des Onlinehandels werden diese immer mehr, die Fahrer sind aufgrund des Termindrucks gestresst, die Fahrzeuge nicht selten schlecht gewartet - und bei 130-150 verbrauchen die natürlich extrem. Die Unternehmer könnten dann auch eine Menge Geld sparen, wenn die Fahrer ihren Gasfuß zügeln ;). Es gibt ja bereits Firmen, die ihren besonders sparsamen Fahrern Prämien zahlen :12thumbsu

...stimmt - aber wenn dann aufgrund Ressourcenmangel unserer Rennleitung eben so sparsam kontrolliert wird, wie bei den eigentlich auf 80 km/h reglementierten Lkw und den langen Überholverbotstrecken auf der AB auf welchen trotzdem fleißig Elefantenrennen veranstaltet werden, macht solch ein Verbot wenig Sinn...
 
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Ich war am Wochenende mit Anhänger unterwegs, ... Hin- und Rückfahrt waren etwa 800 Kilometer und meine Geschwindigkeit war auf rund 100 begrenzt. Ich habe nicht 1x einen wild lichthupenden Autofahrer hinter mir gehabt, obwohl ich häufig auf der Überholspur unterwegs war, um einen der zahllosen Lkws zu überholen.
...
Rücksichtnahme und Respekt muss im Straßenverkehr höchstes Gebot sein.


Ich bin auch viel mit Anhänger unterwegs. Temomat 114 km/h rein und den Verkehr im Auge behalten, ist doch ganz einfach.
Wenn der Vordermann nicht so schnell ist, hält ACC den Sicherheitsabstand konstant, regelt auch mal bis 85 km/h runter
und zum Überholen kann ich den Tempomaten jederzeit mit dem rechten Fuß überstimmen.
Und wenn´s mal länger dauert mit der Möglichkeit links zu überholen, sch... drauf.
Und manchmal überhole ich dann auch etwas schneller als erlaubt, um nicht unnötig zum Verkehrshindernis zu werden,
einmal sogar unter den Augen einer Polizeistreife... Ich glaube, die haben das auch sehr wohl bemerkt!
Aber auch ohne Anhänger fahre ich mittlerweile sehr viel entspannter als noch vor Jahren, selten schneller als 140-150 km/h.
Ich weiß nicht mal, wann ich in letzter Zeit schneller als 160 km/h unterwegs gewesen wäre.
Einzig im QP juckt auch schon mal der Fuß :lipsrseal2
Mit einem europaweiten Tempolimit von 130km/h - also ohne ständig alle 500m wechselnden Schilder - könnte ich mittlerweile auch notfalls leben.
- - -
Und weil´s gerade so schön passt, ich habe da eben was in der Zeitung gelesen, und zwar, welche Autos im Kreis Altenkirchen (mein Zweitwohnsitz) besonders häufig in Unfälle verwickelt sind:

Toyota 8,2 %, VW 6,0 %, Mercedes 4,9 %, Renault 4,5 %, Ford 4,3 %, Sonstige 4,1 %, Audi 4,0 %, Opel 3,9 %, Skoda 3,7 %, BMW 3,1 %, Fiat 3,1 %

Und in keinem anderen Landkreis in RPf kracht es so häufig wie bei uns, pro 100 Kraftfahrzeuge genau 14,7 mal - erschreckend!
 
...stimmt - aber wenn dann aufgrund Ressourcenmangel unserer Rennleitung eben so sparsam kontrolliert wird, wie bei den eigentlich auf 80 km/h reglementierten Lkw und den langen Überholverbotstrecken auf der AB auf welchen trotzdem fleißig Elefantenrennen veranstaltet wird, macht solch ein Verbot wenig Sinn...

Immerhin dürfte der Anteil derer, die mit 130-150km/h über die Bahn bügeln schon allein wegen des Punkterisikos sinken. Ggf. könnte man auf andere Möglichkeiten zurückgreifen. Fahrtaufzeichnungen, elektronische Tempobegrenzung (dann nicht direkt auf das Limit, natürlich).

... zumal der Termindruck dann nicht verschwindet. Die Fahrer werden mithin durch eine Verschärfung der Tempolimits „nur“ (noch) mehr Probleme bekommen.

Nun, idealerweise setzt dann ein Umdenken ein, bei Fahrern wie Arbeitgebern :) :-). Wenn sie nicht schneller können und dürfen, dann ist man eben im Ergebnis 10% langsamer unterwegs.
 
Wenn ich mit meinem Transporter nur noch 100 fahren darf, dann Prost Mahlzeit.
Dann werde ich zum Verkehrshindernis.
Mit Begrenzung auf 130 wäre ich einverstanden.

Gruss
Markus
 
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Mit 200 könnte ich leben....und wenn ich es richtig brauche, bin ich eh auf der Rennstrecke ;)

Nebenbei fühle ich da eh wohler und sicherer. Mal von den Touristenfahrten abgesehen, denn da finden sich teilweise die gleichen Spacken wie auf der AB wieder;)


und leider auch die Idioten an der Rennstrecke (Tourifahrten) , die applaudieren wenn einer in die Planken kracht :j … alles schon mehrfach erlebt :thumbsdown:
 
Auf der Rennstrecke kann man nicht so schnell fahren, das ist was ganz anderes als 320 geradeaus auf der A1.
Das sind zwei völlig verschiedene Welten, höchstens ein Oval wie Nardo kommt da in Frage.
>300 ist dann einfach Geschichte - immerhin hab ich es gehabt, so das ich solche Artikel mittlerweile ohne Blutdrucksenker lesen kann..
 
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