OP
Andreazzz
Guest
Die neue Regelung ist nicht "vielleicht" "etwas" "umstritten" und "unter Umständen" zu "verbessern", sondern sie ist verfassungsrechtlich höchst bedenklich, d. h. sie verstößt womöglich gegen unser Verfassungsrecht. Schlimmer kann es eigentlich nicht sein.
D.h. jetzt was?
Muss ich ausdrücklich darauf hinweisen, dass ich nur unter Vorbehalt zahle, damit ich später ggf. Rückforderungen stellen kann?
Ich frage aus einem bestimmten Grund:
Mein Vater hat vor einiger Zeit eine Knolle wegen zu schnellen Fahrens erhalten.
Er hat, nachdem wir innerhalb unserer Familie seine Erklärungen als Schutzbehauptung abgetan haben, die 15 Euro widerwillig gezahlt.
Später haben weitere "Geblitzte" Einspruch gegen die Messungen erhoben und vor Gericht Recht bekommen.
(Gerät war nicht rechtmäßig geeicht und falsch aufgestellt. Laut Gutachter hätte eine zu hohe Geschwindigkeit angezeigt werden müssen!)
Ergebnis war, dass alle, die gezahlt hatten, die Gearschten waren und sich die Behördenvertreter auch noch über diese Leute lustig gemacht haben.
O-Text gegenüber meinem Vater: "Selbst schuld, wenn Sie zahlen, mussten Sie ja nicht!"
Immerhin ging es bei weiteren 200 Gemessenen auch um Fahrverbote und Bussgelder - das ging damals in einer großen Aktion durch die Presse.
Also bin ich auch selbst schuld, wenn ich GEZ zahle und später die Regelung als verfassungswidrig eingestuft wird oder wie muss ich das verstehen?
Das kann sich doch kein Mensch mehr anhören...







