ich kann Tom hier nur zustimmen (und anderen auch...).
ich habe meinen ZQP jetzt schon 14 Jahre lang....in der Zeit habe ich soviel reingesteckt, daß ich betimmt besser ein M geholt hätte. Auf der anderen Seite....wie schon erwähnt....wir sind alle hier ein wenig daneben. Letztendlich ist es scheiss egal welche Version man nimmt. die M Technik macht sich in unseren Zettis eh nicht so bemerkbar, wie es eigentlich für ein M sein sollte.
als ich vor der Wahl stand, bin ich beide 2,8 und M lange probegefahren und hatte festgestellt, daß bis auf Endgeschwindigkeit und ein mehr Druck ab 4500 U,min sich der Mehrpreis nicht rentiert. Abgesehen davon sind die M schon etwas wartungsintensiver. Der Motor wird gerne hochgedreht, weil es auch geil ist, aber leider ist dieser motor für das Verhältnis Hub/Bohrung nicht als hochdrehzahlmotor geeignet. Deshalb leiden auch die Pleuel so darunter. Pleuellager werden gerne zwischendurch getauscht, lösen aber das grundätzliche Problem der Pleuelstauchung nicht.Glaubt mir, ich habe schon etliche M-Motoren gesehen.
Ansonsten ist die Suche nach einem vernünftigen M echte Vertrauenssache. Man kann leider nicht den ganzen Wagen auseinandernehmen um festzustellen, ob er vernünftige eingefahren, gefahren und gewartet wurde....M ist M...
Wer aber M will, wird sich den Konsequenzen gerne freiwilig stellen. Vernunft sollte da keine Rolle spielen.....
Die Unterschiede beim M sind beim Fahrwerk lediglich das Federbein, Bremse, andere Gummilager. Differenzial ist grundsätzlich gleich bis auf Übersetzung. Hinterachse ist schmaler und hat eine andere Spur, die Antriebswellen sind kürzer und dicker und innenbelüftete Bremse. Innen ein anderes Lederdesign, die Sitze selbst sind die gleichen wie die vom 2,8 oder 3,0, Mittelkonsole mit zusätzlichen Uhren und kein Bordcomputer. MZQP hat von hause aus eine anderen Schalthebel und das Getriebe ist anders übersetzt, Schaltwege sind auch kürzer. Hardyscheibe und die Aufnahmen sind stärker ausgelegt....usw.
Letztendlich ist leider das ZQP generell ein zusammengewürfelter Haufen aus dem BMW Regal alter BMW Modelle und deshalb kann der M das Potential garnicht ohne viel Aufwand zur Geltung bringen. Nicht umsonst, versuchen wir alles mögliche um das Fahrzeug besser zu machen.....
Also letztendlich keine Vernunftsentscheidung ob M oder nicht M...
Es gibt noch mehr Unterschiede, aber nur der Motor scheint weniger haltbar zu sein. Wenn ich da auch nicht sicher bin. Mein alter 2.8er hatte nach einer schnellen Runde Nordschleife immer Probleme mit Klackern von den Hydrostößeln. Das war ebenfalls sehr ungesund. Ein M macht sowas klaglos mit.
Und außerdem wird der Z3 immer schlechter dargestellt, als er im Grunde ist. Welcher BMW ist nicht aus anderen Modellen zusammengewürfelt? Es gibt immer mehr Gleichteile. Auch ein 1er M Coupé ist mit dieser Sichtweise kein gutes Auto. Aber es ist in den letzten Jahren wohl das Emotionalste Auto, was BMW auf die Beine gestellt hat. Die Preise für Gebrauchte sprechen eine eindeutige Sprache.
Ein BMW M ist immer ein Kompromiss aus Alltag und Sport gewesen. Selbst bei den ersten Modellen. So ist der Mythos entstanden. Und das M Coupé steht diesem Mythos in nichts nach. Dass häufige Rennstreckenbesuche Modifikationen mit sich bringen müssen, kennen selbst Fahrer eines GT3.
Achja..., das sparsamste Coupé ist der M mit dem S50 Motor! Das sagen alleine schon die Daten des Motors aus. Siehe Drehmomentverlauf und Verdichtung. Im Alltag der effizienteste Motor im Coupé!
Im Supertest der SportAuto hatte der M einen niedrigeren Minimalverbrauch als der 3.0!



(und dabei habe ich die schärferen Nocken nichtmal verbaut). Ich habe mich hier auch stark im Touriforum orientiert, dort werden die Autos halt artgerecht bewegt
, und da gilt kostenmäßig M3E46>M3E36>328i modifiziert, wobei performancetechnisch alle 3 sehr knapp beinander leigen, gröbere Unterchiede gibts nur im Endgeschwindigkeitsbereich.
. Werde nie die Tour vergessen, bei der ich in einer Gruppe hinter einem
)

