Neues Punktesystem in Flensburg ?

Hi,
das tun wir doch gar nicht, aber die Gefahr mal ein Vehkersschild zu übersehen ist bei 50.000 km Pro Jahr 5 x höher wie bei 10.000 km im Jahr.
Und ja ich bin derzeit auch mit 0 Punkten unterwegs trotz 50.000 km Pro Jahr Privat und noch mal ca. 30.000 km im Jahr beruflich.
Also bei 80.000 km im Jahr Punkte frei zu beleiben verlangst schon sehr viel Disziplin.
Wenn als der mit den 10.000 km Pro Jahr einen Punkt wegen Übertretungen bekommt bin ich bei alle 10.000 km einen Punkt nach einem Jahr den Lappen los da die 8 Punkte erreicht sind.
Vielleicht erkennst du nun die Ungerechtigkeit.

Da hast Du mich falsch verstanden. Ich bin kein Verfechter des neuen Systems. Ganz im Gegenteil, ich finde das System, so wie es jetzt ist - inklusive der Verjährungsregeln - nahezu perfekt. Durch diese Beschränkung auf 1 bzw 2 Punkte wird in meinen Augen viel zu sehr nivelliert.
Aber ich denke nach wie vor, dass wenn man sich halbwegs zusammenreisst - und dieses Zusammenreissen würde bei mir beim neuen System bei ca. 4 Punkten anfangen - man punktefrei durch den Straßenverkehr kommt, bis die alten Punkte verjährt sind. Und dieses Zusammenreissen kann man auch von Vielfahrern verlangen.
 
Trotzdem Respekt,dass du das Stöckchen ignoriert hast!
Ach das sollte ein Stöckchen sein. Dann bist du ja noch tiefer abgerutscht als ich es vermutet habe. Im Übrigen hast du wieder nicht verstanden, worauf ich hinaus wollte. Sicher nicht auf das Stöckchen. Na ja, lesen und verstehen.
 
... Ich bin kein Verfechter des neuen Systems. Ganz im Gegenteil, ich finde das System, so wie es jetzt ist - inklusive der Verjährungsregeln - nahezu perfekt. Durch diese Beschränkung auf 1 bzw 2 Punkte wird in meinen Augen viel zu sehr nivelliert.
Aber ich denke nach wie vor, dass wenn man sich halbwegs zusammenreisst - und dieses Zusammenreissen würde bei mir beim neuen System bei ca. 4 Punkten anfangen - man punktefrei durch den Straßenverkehr kommt, bis die alten Punkte verjährt sind. Und dieses Zusammenreissen kann man auch von Vielfahrern verlangen.

:t

Ich finde ebenfalls, dass das bisherige System ordentlich ist. Insbesondere gefällt mir die Differenzierung der Punktewertungen gut. Es macht doch Sinn, unterschiedlich schwere Ordnungswidrigkeiten mit unterschiedlichen Punktewertungen zu belegen.

Das Wichtigste ist aber in der Tat, dass das neue System, so es denn kommen sollte, ordentlichen Fahrern herzlich egal sein kann. :)

Bleibt zu hoffen, dass ich diesen Standpunkt nie werde bereuen müssen. :D
 
Tip Top das neue System :t

Und wer zu viele Punkte hat, der hat sie auch verdient :b
 
... bitte definiere "ordentlicher Fahrer"! :s
...
Nun bin ich aber gespannt!!! :)
...

Da lässt man mal ganz bewusst Raum für persönliche Interpretationen, und dann ist es auch wieder nicht recht. :D

Für mich persönlich definiere ich den "ordentlichen Fahrer" als einen nicht vollständig, aber weitestgehend StVO-konformen Fahrer. :)
 
In 25 Jahren habe ich 4 Punkte aus Unachtsamkeit bekommen

So verhält sich das bei mir auch ... und wahrscheinlich auch deshalb, weil ich mich bemühe, mich an die allgemeingültigen Regeln zu halten, ist doch im Grunde ganz einfach!
Ich gebe allerdings zu, dass es mir auch manchmal schwerfällt, auf der Autobahn die gesamten, ständig wechselnden Temposchilder zu beachten.
Obwohl ich ein Gegner einer festen Tempobegrenzung bin, muss ich weiterhin zugeben (bitte nicht schlagen!), dass mir das Autofahren auf Österreichischen Autobahnen Spass gemacht hat.
Entspannend war das auf jeden Fall, weil man nicht ständig auf blöde Verkehrsschilder achten musste.
Und wer langsamer unterwegs sein wollte, der fuhr auch rechts - da können wir deutschen Oberlehrer doch nur von träumen.
 
Da hast Du mich falsch verstanden. Ich bin kein Verfechter des neuen Systems. Ganz im Gegenteil, ich finde das System, so wie es jetzt ist - inklusive der Verjährungsregeln - nahezu perfekt. Durch diese Beschränkung auf 1 bzw 2 Punkte wird in meinen Augen viel zu sehr nivelliert.
Aber ich denke nach wie vor, dass wenn man sich halbwegs zusammenreisst - und dieses Zusammenreissen würde bei mir beim neuen System bei ca. 4 Punkten anfangen - man punktefrei durch den Straßenverkehr kommt, bis die alten Punkte verjährt sind. Und dieses Zusammenreissen kann man auch von Vielfahrern verlangen.

Danke! :t
 
Damit also alle zufrieden sind, kann ich's gern umformulieren, so dürfen auch Erbsenzähler und Korinthenkacker zufrieden sein, deren Einkommenshöhe heilig ist :d :d

innerhalb geschlossener Ortschaften (gilt auch für 30 km-Zone !)​
...................................
AB HIER nur in gerichtlicher Instanz zu verhängen, nicht von Bußgeldstellen:
................................
außerhalb geschlossener Ortschaften (z.B. Landstraße, Autobahn, auch in Baustellen)​
..................................
AB HIER nur in gerichtlicher Instanz zu verhängen, nicht von Bußgeldstellen:
.....................................

Hast Dir ja viele Gedanken gemacht und ordentlich für Herrn Ramsauer vorgearbeitet :d
Nur Frage ich mich was das soll. Du glaubst doch nicht ernsthaft mit Deinem Post irgendetwas zum neuen Punktesystem beizutragen.
 
Hallo,
schon merkwürdig as das System vereinfacht werden soll, aber im das man im gleichen Atemzug von 10% mehr an Fahrverboten ausgeht&:
Also doch eine Verschärfung des Systems. Und wenn die sagen 10% dann werden es realistisch wohl eher 20% sein.
Aber das wichtigste wurde mal wieder vergessen, Strafen für Fahrer aus dem Ausland.
Ich finde hier sollte dann wie in anderen Ländern solchen direkt ein Fahrverbot vor Ort ausgesprochen werden können, geht in Italien, spanien Österreich und so ja auch. Und wenn einer von denen die Strafe nicht vor Ort bezahlen kann wird halt ganz einfach das Fahrzeug beschlagnahmt ebenso bei Verstößen mit Alkohol am Steuer.
Wenn z.B in Italien ein Ausländer mit Alkohol am Steuer erwischt wird wird gleich mal das Fahrzeug beschlagnahmt.
So kann man wenigstens sicherstellen das die Jungs auch die volle Strfe zahlen.
 
Das ist leider falsch,ab 31 zuviel gibt's 2 Punkte(bisher 3). Übrigens gleich viele wie für Fahren ohne Führerschein(bisher 5)und Verkehrsgefährdung unter Alkohol(bisher 7).
Hört sich doch sehr gerecht an.

Stimmt, dass hab ich gestern dann auch gelesen. Das ist neu in dem Entwurf, am Anfang war das noch nicht so klar formuliert, da hiess es Geschwindigkeit generell ein Punkt. Aber das ist genau, was ich mit unsinniger Nivellierung meine.
 
Aber das wichtigste wurde mal wieder vergessen, Strafen für Fahrer aus dem Ausland.
Ausländer wegen wegen der fehlenden Punktesanktion bereits jetzt mit doppeltem Bußgeldsatz zur Kasse gebeten. Können sie nicht zahlen, wird auf den Wagen als Sicherheitsleistung zurückgeriffen bis das Geld da ist. Nach schweren Verstößen, die auch gegenüber deutschen Fahrern den sofortigen Entzug der Fahrerlaubnis rechtfertigen (z.B. das erwähnte Trunkenheitsdelikt), muss sich auch der Ausländer um einen anderen Transport bemühen.
Dann vielleicht noch eine kleine sprachliche Feinheit. Ein vereinfachtes System kann durchaus schärfere Maßnahmen nach sich ziehen. Man könnte z.B. das steuerrecht vereinfachen, indem nur das Einkommen ohne Redzierung wegen Sonderausgaben, Werbungskosten etc. bei der Bemessung berücksichtigt wird. Die Einkommensteuererklärung wird dadurch sehr einfach, die Steuerlast höher.:)
 
Ausländer wegen wegen der fehlenden Punktesanktion bereits jetzt mit doppeltem Bußgeldsatz zur Kasse gebeten. Können sie nicht zahlen, wird auf den Wagen als Sicherheitsleistung zurückgeriffen bis das Geld da ist. Nach schweren Verstößen, die auch gegenüber deutschen Fahrern den sofortigen Entzug der Fahrerlaubnis rechtfertigen (z.B. das erwähnte Trunkenheitsdelikt), muss sich auch der Ausländer um einen anderen Transport bemühen.
Dann vielleicht noch eine kleine sprachliche Feinheit. Ein vereinfachtes System kann durchaus schärfere Maßnahmen nach sich ziehen. Man könnte z.B. das steuerrecht vereinfachen, indem nur das Einkommen ohne Redzierung wegen Sonderausgaben, Werbungskosten etc. bei der Bemessung berücksichtigt wird. Die Einkommensteuererklärung wird dadurch sehr einfach, die Steuerlast höher.:)

Hi,
also wenn einer ausländer 200 Euro Zahlen muss und nur 100 mit hat geben sich die Jungs damit zufrieden da die das Fahrzeug nicht beschlagnahmen können nach derzeitigen Recht.
Und wer mit 50 Km/h zuviel erwischt wird darf auch weiterfahren, da sieht es dann im Ausland schon anders aus, wenn du z.B. in der Schweiz nicht sofort zahlen kannst behalten die das Auto, auch wenns nur 5 Euro sind. Und in Österreich bekommst du ab ich glaube es sind 30 oder 40 Kmh zu schnell direkt vor Ort ein Fahrverbot ausgesprochen, und das passiert hier halt nicht.
Wer jedoch das Recht dazu hat das Fahrzeug zu beschlagnahmen ist der Zoll wenn die jemanden beim Schmuggeln erwischen der der nicht sofort Zahlen kann, aber die Polizei kann das derzeit nicht.
Wie sagte mal ein Schweizer zu mir: Och bei euch kann mann doch so schnell fahren wie man will, da kostet das ja alles nur ein kleines Taschengeld im Gegensatz zur Schweiz. Und so denken viele Ausländer die hier unterwegs sind, gerade wenn die aus Ländern kommen wie der Schweiz, Norwegen, Finnland, Italien und so, denn dort ist das ganze wesentlich teurer.
 
Gerade die Verjährungsfristen sind doch das Gute am derzeitigen System. Denn dadurch werden "notorische" Regelübertreter (Ich vermeide jetzt mal bewusst den Begriff Raser) ab einem bestimmten Punkt wenigstens für 2 Jahre eingebremst - vielleicht sogar mit dem Lerneffekt, dass die ganze Schnellfahrerei ja doch nicht so den übermäßigen Zeitgewinn bringt. Selbst nach dem heutigen System ist es schwierig, 18 Punkte anzusammeln, wenn man nicht permanent die Regeln verletzt. Und was meinst Du mit "aus-Versehen"-Übertretungen? Ich werde jetzt auch nicht fortgesetzt geblitzt, aber es kommt vor. Noch NIE (Ok, einmal vielleicht ;) )wurde ich geblitzt, ohne dass ich wusste, wie die eigentliche Geschwindigkeitsbegrenzung war. Und Punkte habe ich definitiv nur bekommen, wenn ich mich bewusst dazu entschieden hatte, mal die Kuh fliegen zu lassen. Aber eben auch mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass ich es mir leisten kann, einen/zwei Monate auf das Auto zu verzichten. Wenn ich mein Auto bräuchte, würde ich es halt nicht machen.

Nicht ganz.... denn weshalb sollte ich viel schlechter gestellt sein, als Andere? In meinem Fall habe ich eine Verjährungsfrist von 10 + 1 Jahr Aufbewahrung. Ich empfände es in meinem Fall als gerecht, wenn ich auch max. mit 5 Jahren (Edit: Stimmt garnicht, bin jetzt schon im 6.Jahr und wäre danach "endlich frei") belegt wäre. Immerhin bin ich jetzt schon im 5.Jahr und habe mich genug rehabilitiert. Wozu jetzt noch weitere 5 bzw. 6 Jahre? Wer gelernt hat, der hat's gelernt. Und wenn nach 5 Jahren nicht, dann ganz sicher auch nach 10 Jahren nicht mehr.
 
Es ist durchaus diskussionswürdig, ob bei so groben Übertretungen nicht eine sofortige Einbehaltung des Führerscheins heilsamer wäre als ein je nach Geldbeutel und Unrechtsbewusstsein u.U. kalt lächelnd gezahltes Bußgeld. Nur hat das nichts mit einer Ungleichbehadlung von In- und Ausländern zu tun. Ich gehe davon aus, dass in der Schweiz alle Kraftfahrer, also auch die einheimischen, den strengeren Regeln unterworfen sind. So wir wir in Deutschland eben alle in den Genuß vergleichsweiser milder Sanktionen kommen. Oder willst du schweizer Recht für schweizer Bürger in Deutschland anwenden?
 
Ein vereinfachtes System kann durchaus schärfere Maßnahmen nach sich ziehen. Man könnte z.B. das steuerrecht vereinfachen, indem nur das Einkommen ohne Redzierung wegen Sonderausgaben, Werbungskosten etc. bei der Bemessung berücksichtigt wird. Die Einkommensteuererklärung wird dadurch sehr einfach, die Steuerlast höher.:)
Dann soll man es aber auch so nennen!
Im Falle der Punktereform handelt es sich meiner Meinung nach um eine erhebliche Verschärfung der Sanktionen. Auch was die wegfallende Addierung angeht wird getäuscht. Schliesslich werden Ordnungswidrigkeiten auch in dem bestehenden System nach 5 Jahren getilgt,egal ob Punkte hinzukommen oder nicht.
 
Nicht ganz.... denn weshalb sollte ich viel schlechter gestellt sein, als Andere? In meinem Fall habe ich eine Verjährungsfrist von 10 + 1 Jahr Aufbewahrung. Ich empfände es in meinem Fall als gerecht, wenn ich auch max. mit 5 Jahren (Edit: Stimmt garnicht, bin jetzt schon im 6.Jahr und wäre danach "endlich frei") belegt wäre. Immerhin bin ich jetzt schon im 5.Jahr und habe mich genug rehabilitiert. Wozu jetzt noch weitere 5 bzw. 6 Jahre? Wer gelernt hat, der hat's gelernt. Und wenn nach 5 Jahren nicht, dann ganz sicher auch nach 10 Jahren nicht mehr.
10 Jahre bedeutet aber normalerweise,dass du eine Straftat in Zusammenhang mit Alkohol oder Drogen begangen hast.
Nicht unbedingt ein Kavaliersdelikt.
 
Grade was entdeckt wo es wirklich weniger Punkte gibt,Beleidigung im Strassenverkehr.
Bisher 5 Points,jetzt 0.
Im übrigen soll der Führerschein jetzt auch bei 4 Fahrverboten entzogen werden. Frag mich nur wie da mit den Altfällen umgegangen wird,ohne Amnestie können da einige den Schein direkt bei Inkrafttreten der Neuregelung abgeben.
 
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