Noch ne Leidenschaft (Motorrad)

Der Stadtverkehr ist das gefährlichste für Motorradfahrer, auf einer Landstraße hast du weniger Verkehr. Schutzkleidung ist ein Muss und mittlerweile gibt es die schon für jede Wetterlage.
und @DerLupo

schutzkleidung ist für mich pflicht.ich habe diese auch gern an, und ein bisschen ist da schon so das coole feeling mit so einer lederkombi.
ich hasse die stadtfahrt. bei uns in leipzig sind ja nur schlaglöcher viel kopfsteinpflaster oder bitumenstreifen.
da fühle ich mich auf landstrasse/autobahn besser aufgehoben.

bei meinen eltern war es noch eine andere zeit. ich ziehe lieber die kombi an. und wo ich früher mal auf arbeit damit gefahren bin, habe ich im rucksack oder auf arbeit, die wechselklamotten mitgehabt.
es gibt auch motorradfahrer die grüßen keine ,die nur im t-shirt und kurze hosen etc fahren.
 
Bei Unfällen in der Stadt nützen dir weder eine Hose noch Schuhe viel. In der Regel wirst du dort mit der Dachkante eines Autos Bekanntschaft machen, und dann ist es oft sowieso vorbei.

Die Hose dient lediglich als Hautschutz, wenn man bei höheren Geschwindigkeiten stürzt.
In der Stadt erreicht man immer seltener überhaupt noch 50 km/h. Im Schnitt ist man da in den 30er. Das reicht auch um die Haut zu zerstören, aber Motorradfahren ist gefährlich. Die Gefahr für die Haut ist an der Stelle deutlich geringer, als die Tatsache daß man überhaupt fährt. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Ich nutze das Motorrad auch gerne im Alltag, zum Beispiel für den Weg ins Büro. Ich werde mit Sicherheit nicht 8 Stunden im Büro in voller Schutzkleidung sitzen, und ich werde nicht aus Angst darauf verzichten die Fahrten auf dem Mopped zu fahren. Dann kann ich es auch gleich komplett lassen.

Übrigens trägt auch niemand auf einer Vespa eine Schutzkleidung. Und auf Strecke sind Rennradfahrer meist schneller als Motorradfahrer in der Stadt. Auf beiden hab ich noch nie jemand in komplett Montur gesehen.
Es ist ja auch keine Vorschrift Schutzkleidung zu tragen, aber man hat eben nur eine Gesundheit und wenn du mal einen Unfall hattest, indem sich ein Kleidungsstück in deine Haut einarbeitet überlegst du dir das auch mit der richtigen Bekleidung 😉
 
Zum Thema Probefahrt -
Ich habe meine Führerschein 1994 gemacht und seitdem nie wieder gefahren.
Da wäre ich wahrscheinlich völlig überfordert wenn ich ohne Fahrpraxis zum Händler gehe um mit einem Bike eine Probefahrt machen zu wollen.
Was also tun, vorher in der Fahrschule ein paar Stunden nehmen, oder verlernt man das Motorradfahren nicht so wie Fahrradfahren?

Und Bekleidung wie Jacke, Hose, Handschuhe und Helm habe ich auch nicht.
 
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Zum Thema Probefahrt -
Ich habe meine Führerschein 1994 gemacht und seitdem nie wieder gefahren.
Da wäre ich wahrscheinlich völlig überfordert wenn ich ohne Fahrpraxis zum Händler gehe um mit einem Bike eine Probefahrt machen zu wollen.
Was also tun, vorher in der Fahrschule ein paar Stunden nehmen, oder verlernt man das Motorradfahren nicht so wie Fahrradfahren?

Und Bekleidung wie Jacke, Hose, Handschuhe und Helm habe ich auch nicht.
Ich würde eine Fahrschule aufsuchen und einfach ein paar Stunden nehmen. Einen Helm brauchst du natürlich, den bekommt man aber auch wie Kleidung bei Polo oder Louis für kleines Geld um erst mal zu starten.
 
Bin schon wieder drauf und dran meine GS zu verkaufen.

Bin am Freitag zu einem Unfall als Ersthelfer gekommen. War Auto, nix größeres passiert, nur halt in den Graben gerast, um beim Überholen einen Frontalcrash zu vermeiden.

Auto lag im Graben auf Fahrerseite. Junges Mädel kam aus dem Auto gekrabbelt… Btw, bildhübsch! War ansprechbar, nur kreidebleich. Habe dennoch einen Krankenwagen gerufen…

Den ganzen Tag hatte ich im Kopf, wie das wohl auf dem Moped …

Passt auf Euch auf!
 
Heute mit 2 guten Kumpels ne Runde durch Belgien gedreht. Hat Spaß gemacht bei angenehmen 24 Grad. Unterwegs ein paar Waffeln und Kaffee aufgenommen, jetzt gibt es gleich Pizza und bis ich dann später Zuhause bin, werde ich die 300 km vollgemacht haben

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Zum Thema Probefahrt -
Ich habe meine Führerschein 1994 gemacht und seitdem nie wieder gefahren.
Da wäre ich wahrscheinlich völlig überfordert wenn ich ohne Fahrpraxis zum Händler gehe um mit einem Bike eine Probefahrt machen zu wollen.
Was also tun, vorher in der Fahrschule ein paar Stunden nehmen, oder verlernt man das Motorradfahren nicht so wie Fahrradfahren?
In dem Fall würde ich auch zur Fahrschule raten, damit man wieder ein paar Grundkenntnisse sich aneignen kann.

Als ich im April die Probefahrt mit der Vespa GTS 300 gemacht habe, war es das erste motorisierte Zweirad nach 13 Jahren (bis 2010 allerdings viele Jahre gefahren, cirka 10.000km per anno meist auf großen Maschinen) und dann direkt in der Münchener Innenstadt 🤣. Ehrlich gesagt habe ich mich nach wenigen hundert Metern wieder wohl gefühlt. Inzwischen hat meine Vespa seit Freitag vor Pfingsten 600km auf dem Tacho und ich taste mich langsam wieder an höhere Kurvengeschwindigkeiten heran, wozu es heute in der Fränkischen Schweiz reichlich Gelegenheiten gab.
 
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Kommt auf das Fahrzeug und die beabsichtigte Fahrweise drauf an.

Traktionskontrolle:
Ist nie schlecht.
Es gibt Fahrzeuge, die aufgrund von leistungsstarken Motoren oder viel Drehmoment eher von einer TC profitieren als andere.
Bei 2-Zylindern oder großvolumigen Motoren eher als bei kleineren 4-Zylindern.
Wobei praktisch jedes ausgewachsene Motorrad die TC zum regeln bringen kann. Stichwort """" und Fahrbahnmarkierungen etc pp.
Wäre für mich aber kein Totschlag-Argument für oder gegen ein Modell.

Quickshifter:
Finde ich eher überflüssig.
Ja ist schon geil, aber eher wenn ich mit meiner Aprilia RSV4 Tuono mal die Gänge durchlade. Das sollte einen Fahranfänger wirklich nicht interessieren.
Wie funktioniert ein Quickshifter? (oder auch Blipper)
Der Gang wird mechanisch ohne Trennen der Kupplung "einfach reingedrückt".
Das funktioniert deshalb, weil ein Sensor am Schaltgestänge erkennt, dass der Schalthebel bewegt wird und
a) beim QS (hochschalten) die Zündung kurz unterbricht und durch das vorhandene Spiel im Antriebsstrang und den Schwung während der (stärkeren) Beschleunigung eine Entlastung des Getriebes hervorruft. Dadurch kann sauber geschaltet werden, aber eigentlich nur bei ordentlicher Beschleunigung in höheren Drehzahlen.
b) beim Blipper (runterschalten) ein automatischer Zwischengasstoß erzeugt wird. Funktioniert ebenfalls nur gut, wenn gerade gebremst/verzögert wird.

Bei Konstantfahrt oder Bummeln/Cruisen bringt dir ein Schaltautomat oder Blipper nichts, weil er in diesem Fall eigentlich nicht funktioniert. Gibt eher einen erhöhten Verschleiß im Getriebe.
Bei zügiger Fahrt oder auf der Rennstrecke haben beide Systeme absolut ihre Daseinsberechtigung. Dann gibts auch keinen erhöhten Verschleiß.
 
Meine BMW K1300S aus 2009 hatte damals den aufpreispflichtigen Schaltassistenten. Ich glaube es war damals eines der ersten Serienmotorräder wo solch eine Funktion verfügbar war, allerdings nur zum hochschalten.

Funktion wurde ja schon sehr gut von @MichlZZZZ beschrieben.

Aus meiner Sicht ein nettes Spielzeug wenn ein Mopped schon ein paar PS hat und man auch öfter mal durchbeschleunigen möchte. Notwendig für mich eher nicht. Sofern es für das Mopped meiner Wahl verfügbar wäre, würde ich es natürlich mitbestellen (besser haben als brauchen 🤣), aber es ist kein Kaufkriterium.
 
Meine BMW K1300S aus 2009 hatte damals den aufpreispflichtigen Schaltassistenten. Ich glaube es war damals eines der ersten Serienmotorräder wo solch eine Funktion verfügbar war, allerdings nur zum hochschalten.

Funktion wurde ja schon sehr gut von @MichlZZZZ beschrieben.

Aus meiner Sicht ein nettes Spielzeug wenn ein Mopped schon ein paar PS hat und man auch öfter mal durchbeschleunigen möchte. Notwendig für mich eher nicht. Sofern es für das Mopped meiner Wahl verfügbar wäre, würde ich es natürlich mitbestellen (besser haben als brauchen 🤣), aber es ist kein Kaufkriterium.
Hallo. Die R1200R u. die R1250R hatten/haben auch den Schaltassistenten. Bei ersterer funktionierte er nur beim runterschalten vernünftig bei Letzterer in beide Richtungen. Brauchen tut man das nicht. Bei einer 600 km - Runde kann man die Schalthand damit aber schon ganz gut entlasten.
Gruss
 
Habe auf der heutigen Fahrradtour mit meinem Jungen einen kurzen Zwischenstop beim örtlichen Husqvarna Händler gemacht und mir die Supermoto aus der Nähe angeschaut.
Rein optisch ist das wohl doch nicht mein Ding.
Ich werde mich eher in Richtung Sporttourer, Naked Bike etc. orientieren.
Preislich würde mir z.B. die Kawa von @reptile entgegen kommen.

Ich war heute auf der DUCATI Seite und bin über die DUCATI XDIAVEL gestolpert, ist ein agiler Cruiser und finde ich optisch ansprechend.



Die Streetfighter wäre mir wahrscheinlich zu sportlich.
 
Also eine Diavel würde ich weder als agil, noch als typischen Cruiser einstufen.
Das Teil ist eine Wucht. Spreche aus Erfahrung über viele Touren im bayrischen Wald. Vater hat bereits seine zweite Diavel.
Den Charakter würde ich eher als brachiales Muscle-Bike beschreiben. Die Diavel ist nicht ohne Grund das ziemlich am schnellsten 0 - 100/200 beschleunigende Motorrad. Leistung und Drehmoment sehr ordentlich vorhanden und durch den Schwerpunkt und die lange Schwinge keine Gefahr für einen Überschlag.

DAS IST KEIN ANFÄNGER-MOTORRAD!

Wenn Dir Ducati gefällt, schau Dir mal die Monster- oder Scrambler-Baureihe an.
So ne 800er Scrambler mit ca 80PS bei 200kg wär aus meiner Sicht eine gute Anfänger-Maschine.
 
Aber es gibt so viele andere Hersteller und Modelle, man muss nur das für dich persönlich am besten geeignete Bike finden..
Da gebe ich Dir 100% Zustimmung.

Unabhängig davon, würde ich mir auch den jüngeren Gebrauchtmarkt anschauen.
Neben dem Sparen von einigen € sind in den letzten 2 Jahren auch einige schöne Maschinen aus dem Programm genommen worden aufgrund der neuen Abgasnormen.


der Link gehört zur Webseite von MOTORRAD, dem Äquivalent aus dem Motor-Presse-Stuttgart-Verlag zur Auto-Motor-Sport.
 
Auf dem Motorrad, egal wo, fahre ich immer mit Schutzkleidung und nicht nur mit Motorradjacke. Wer einmal gesehen hat, wie sich Jeansstoff bei Kontakt mit Asphalt in die Haut einbrennt ........ aber in der Stadt passiert so etwas ja nicht :11starsz:
Wenn andere mit dem Mountainbike oder der Vespa ohne Schutzkleidung fahren ist das deren Problem. Deshalb verzichte ich doch nicht darauf.

@Lupo Wenn Du nicht den ganzen Tag im Büro mit der Motorradschutzkleidung hocken möchtest, hast Du das falsche Verkehrsmittel gewählt oder vergessen normale Kleidung im Büro zu hinterlegen.

Ich nutze in der Stadt allerdings fast immer meine C1, da erübrigt sich sogar ein Helm :) :-)
 
Die fahren nur durch Berlin, also reiner Stadtverkehr... Da trage ich auch nur Helm, Jacke und Handschuhe.
Unten rum normale Jeans und Sneakers. Das reicht!
Also gerade in Berlin halte ich das für sehr gewagt.
In Sachen Jeans und Ashalt bin ich Profi, bin einmal beim Wheelie bei 100 kmh nach hinten abgestiegen, Jeans und Bomberjacke hatte ich an, den neuen Helm hab ich hochgehalten, damit der keine Kratzer bekommt. Das war ein Montag vor 24 Jahren, der erste Urlaubstag, ďie restlichen 3 Wochen habe ich auf dem Bauch liegenden auf der Couch verbracht. Die 100 Gramm Pelle am Arsch fehlen bis heute und meiner Hand sieht man auch an, dass MX Handschuhe auf der Straße nicht helfen.
 
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Wo jetzt in verschiedenen Beiträgen das Thema Schutzkleidung auftaucht, wer trägt denn von Euch bzw. hat Erfahrung mit den „neuen“ Jeans welche mit Aramid bzw Kevlar verstärkt sind?
 
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