Nürburgring vor Verkauf?

Es ist mir klar, dass der Interessensverein nicht aus Mitgliedern wieNoname Kreti und Pleti besteht ;)

Nur sehe ich es mit gebremsten Schaum, da auch der ADAC Geld verdienen will, so wie ein eventueller neuer Eigentümer. Wird sich jemand finden, der den Ring kauft (was ich allerdings noch nicht sehe), so werden dahingehend mit Sicherheit Gespräche und Angebote auch an den ADAC gehen (es liegt ja auch in seinem Interesse Geld weiterhin zu verdienen). Und dann werden auch weiterhin die Veranstaltungen stattfinden, egal zu welchem Kurs.
Der ADAC gibt jedes Jahr um die 15 bis 16 Millionen Euro für den Motorsport aus. Geld wird da also nicht verdient.

Ich denke, es wird ein größeres Problem sein, jemanden zu finden, der bereit ist den Ring zu kaufen.
Wenn es ein bedingungsloser Verkauf ist, ist das kein Problem. Eine Summe von vielleicht 150 bis 200 M Euro ist für einen Finanzinvestor ein Klacks. Ich habe schon emails von Private Equity Companies gesehen, die solche Summen ganz locker sehen, und die davon überzeugt sind, ein sicheres Konzept dafür zu haben, wie man den Ring profitabel machen kann...
 
Hi Dieter! Glückwunsch noch zum perfekten Ergebnis.

Während der Übertragung wurde der Geschäftsführer? Von sport1 interviewed. Nach seiner Aussage sollte man nix schwarz sehen. Die gehen fest von einem normalen Weiterbetrieb aus.

Ich hab jetzt Null Ahnung von den kosten für den Unterhalt des Rings, aber sicher muss ein neuer Eigentümer schon ein sehr schlüssiges Konzept für den Ring haben. Kein Konsortium, Oligarch, Scheich, unternehmen oder Land würde ohne plan einfach weiter Geld in den Sand setzen. Mich würden mal die jährlichen Unterhaltskosten und Einnahmen des Rings interessieren. Ohne den Achterbahn Kirmes Kram.

Ich denke das kauft man nicht so locker wie nen Fußballverein.

Bedenken würden mir auf jeden fall die ehemaligen Betreiber bereiten. Die haben den raren in den Dreck Gefahren und versilbern diesen noch.

Was alter ihr von red Bull? Die könnten doch da sogar was draus machen. Mit Events und Sportveranstaltungen?
 
Der GF Schmidt malt natürlich alles in schönen Farben. So verkündete er auch, dass das 24h-Rennen 2014 bereits fest vereinbart wäre, was aber definitiv nicht der Fall ist. Er versucht, eine heile Welt zu zeichnen, die aber leider nicht existiert.

Die Rennstrecke an sich ist profitabel, das betonen ja selbst die Insolvenzverwalter ständig. Sie behaupten ja sogar, dass der Gesamtkomplex profitabel zu betreiben sei. Das mag durchaus sein, wenn die Last der Finanzierung einmal abgeworfen ist. Die Hälfte der Bauten ist sowieso geschlossen, da gibt es dann auch keine Probleme...

Es gibt etliche Gründe, warum das Eigentum in öffentlicher Hand bleiben sollte. Es gibt noch mehr Gründe, warum der Betrieb der Anlage nur von jemandem übernommen werden darf, der keine Profite anstrebt. Das könnte wieder das Land selbst sein, oder aber eine dem Gemeinwohl verpflichtete non-profit Organisation.

Alle anderen Kandidaten schauen auf Profit und eigene Interessen. Der Ring darf aber nicht dem Profit unterliegen, weil sonst der Breitensport unmöglich wird, und er darf auch keine weiteren Angebote betreiben, weil die dann in Konkurrenz zur Region stehen.
 
Der GF Schmidt malt natürlich alles in schönen Farben. So verkündete er auch, dass das 24h-Rennen 2014 bereits fest vereinbart wäre, was aber definitiv nicht der Fall ist. Er versucht, eine heile Welt zu zeichnen, die aber leider nicht existiert.

Die Rennstrecke an sich ist profitabel, das betonen ja selbst die Insolvenzverwalter ständig. Sie behaupten ja sogar, dass der Gesamtkomplex profitabel zu betreiben sei. Das mag durchaus sein, wenn die Last der Finanzierung einmal abgeworfen ist. Die Hälfte der Bauten ist sowieso geschlossen, da gibt es dann auch keine Probleme...

Es gibt etliche Gründe, warum das Eigentum in öffentlicher Hand bleiben sollte. Es gibt noch mehr Gründe, warum der Betrieb der Anlage nur von jemandem übernommen werden darf, der keine Profite anstrebt. Das könnte wieder das Land selbst sein, oder aber eine dem Gemeinwohl verpflichtete non-profit Organisation.

Alle anderen Kandidaten schauen auf Profit und eigene Interessen. Der Ring darf aber nicht dem Profit unterliegen, weil sonst der Breitensport unmöglich wird, und er darf auch keine weiteren Angebote betreiben, weil die dann in Konkurrenz zur Region stehen.


WER BLIEBE SOMIT ??? :#
läßt sich das Land auf sowas nochmal ein ???
... auf jeden Fall sollte es dringend BALD passieren !!!!!
 
Wie viel soll "er" denn eigentlich kosten? Gibt es dazu bislang irgendwelche angestrebten Zahlen?

Im Zweifel würde ich dann mal mein Sparschwein auszählen. :D

Gruß,
Phil
 
Einer der Fahrer, die als Co-Kommentatoren bei der Sport1-Übertragung waren, hat auch angedeutet, die drei großen deutschen Automobilkonzerne haben großes Interesse daran, dass es motorsportlich am Ring so weitergeht wie bisher.
Bevor mit dem Verkauf alles aus dem Ruder läuft, wären sie eventuell gemeinsam bereit einzugreifen und mitzubieten.
Inwieweit das "aus dem Nähkästchen geplautert" oder nur Wunschvorstellung von ihm war, kann ich nicht beurteilen ...
kann auch nicht mehr sagen obs einer der "Werksfahrer" war.
 
Der ADAC gibt jedes Jahr um die 15 bis 16 Millionen Euro für den Motorsport aus. Geld wird da also nicht verdient.


Wenn es ein bedingungsloser Verkauf ist, ist das kein Problem. Eine Summe von vielleicht 150 bis 200 M Euro ist für einen Finanzinvestor ein Klacks. Ich habe schon emails von Private Equity Companies gesehen, die solche Summen ganz locker sehen, und die davon überzeugt sind, ein sicheres Konzept dafür zu haben, wie man den Ring profitabel machen kann...

ich weiß nicht welche Summen als Einnahme des ADAC (hier für den Motorsport) aufgerufen werden .... müsste die SuSa der entsprechenden Gaus klären. ich denke nicht, dass sich der ADAC, hier für den Motorsport im Minus befindet. Zumal wenn dieser mit noch nicht unterschriebenen Verträgen 2014 (abgesichterte Verträge) rühmt.

Einnahmen/Ausgaben und am Ende dürfte der ADAC Geld erwirtschaftet haben (welches dann wiederum einem Projekt zur Verfügung steht)

Privat Equity Companies und eine locker sehende Summme von von 150-200 Mio Euro im Gegensatz zu ca. 350 Mio EURO setzt voraus, dass der Insolvenzverwalter von der Gesamtsumme (die ja wesentlich höher ist) Abstriche , bzw. das als eine uneinbringliche Forderung sieht.

Allerdings sind auch 150-200K schon eine Summe, die in naher Zukunft erst einmal amortisiert werden werden müssen ;) ---> businessplan für ein Konzept

Allerdings ich kenne weder die Due Dilligence, noch die Assets oder die Shares, welche hier an einen potenziellen Käufer veräußert werden sollen.
 
Was ist in den letzen 2 Monaten passiert?

Hoffnung? Tränen? Trauer? oder doch ein Hoffnungsschimmer am Horizont?.....
 
Zurück
Oben Unten