Nürburgring vor Verkauf?

"Offenbar will man die hohe Rendite erst mittelfristig sehen."

Das ist dann ein Zeitfenster von bis zu 5 Jahren, wenn man den in der Finanzwelt üblichen "Terminus" übersetzt.

:roflmao:

Dann werden die Touristenfahrer endlich wirklich einen Grund haben dürfen, über die Preissteigerungen der Jahreskarten zu jammern. Na ja, und bei der VLN, 24h-Rennen usw. dürften die Startgelder auch deutlich mehr Schmerzen, so dass noch mehr kleinere Teams wegblbeiben werden. Sprich: Bald nur noch Profi-Teams? :(
 
Wenn eine Investmentgesellschaft, egal wie sie heißen möge, den Ring erwerben sollte, ist dieser für mich gestorben und ich werde niemals mehr einen Fuß auch nur in die Nähe der Gemarkung Adenau setzen.

Ich bin nur ein ganz kleines Licht, aber eines mit Stolz. Und dieser verbietet es mir, mit ansehen zu müssen, wie der Ring dann in Zukunft von einer Schlipsträgergesellschaft - zur nächsten verscherbelt wird.

Ich bin nur freier Mitarbeiter und kann jederzeit kündigen. Mir tun aber die vielen redlich und rechtschaffenden Angestellten und Arbeiter dort oben sehr sehr leid.
 
Zuletzt bearbeitet:
Rhein-Zeitung: H.I.G. will 25 Millionen in den Ring stecken

Es ist recht einfach, Ideen zur Weiterentwicklung bzw. zum Neuanfang des Nürburgrings zu entwickeln. Wer sich am Ring auskennt, stellt wahrscheinlich innerhalb eines Tages schon eine brauchbare Stichwortliste zusammen.
So sind auch in der H.I.G.-Liste, wenn sie denn so stimmt, sicher Ideen zu finden, die brauchbar und auch umsetzbar wären. Wie die Vergangenheit aber gezeigt hat, reicht eine Idee und deren Umsetzung allein nicht aus. Es muss sich auch alles rechnen.

Ein Equity Fund wird sich nicht in eine Situation bringen, investierte Millionen abzuschreiben, weil man nur mal eben etwas ausprobiert hat.
Vereinfacht gesagt: Das Geld, das investiert wird, kommt von Anlegern, privaten und institutionellen.

Fakt 1:
Das Kapital muss irgendwann zurückgezahlt werden. Und dieses "irgendwann" ist sicher nicht in 50 Jahren.
Daraus folgt, dass ein Equity Fund seinen Anteil "irgendwann" auch wieder verkaufen MUSS.

Nun reicht es aber keinem Anleger aus, sein Kapital auf Jahre hinaus irgendwo anzulegen, ohne Erträge zu erwirtschaften.

Fakt 2:
Ein Equity Fund muss Erträge erwirtschaften, weil er das seinen Anlegern in der einen oder anderen Form zugesichert hat. Am Ring wurden ja sehr offen 15 bis 20% kommuniziert, die sich im üblichen Rahmen bewegen.
Zusätzlich möchte man einen Ertrag beim späteren Verkauf erzielen, um das Kapital auch auf diese Weise zu vermehren.

Vor diesem Hintergrund sind alle Ideen zu sehen, die jetzt zum Nürburgring geäußert werden. Alle, und zwar ausnahmslos alle Maßnahmen dienen der Wertsteigerung des Besitzes und der Erhöhung des Ertrages. Jeder investierte Euro muss wieder hereinkommen, denn er stammt ja von Anlegern.

Wir sind aber jetzt in einer Situation, wo der Ring ohne die Belastung einer Finanzierung mal eben eine "schwarze Null" schreibt, wie es verkündet wurde. Wo sollen also die Erträge herkommen?

Der Artikel deutet es schon an: höhere Auslastung, Preissteigerung, neue Einkommensquellen.
Vieles geht dann zu Lasten des Motorsports und der Region, ganz genau wie befürchtet.
 
Hallo Dieter,
danke für die klare Ansage der aktuellen Situation.
Dein Beitrag gefällt mir, der Inhalt leider nicht. Deshalb kein "Gefällt Mir" um Missverständnisse zu vermeiden
 
Es ist schon ein Trauerspiel, das eine Region und der Motorsport wegen der Inkompetenz von Politikern und Bürokraten in solche Probleme gerät!
Ich denke die Eifel hat das selbe Recht wie unsere Neuen Bundesländer auf mehr Hilfe durch den Staat! Außerdem bin ich der Meinung das Brüssel sich
aus innerdeutschen Angelegenheiten heraushalten sollte! Eine Rennstrecke wie die Nordschleife ist in Europa einzigartig und hat dadurch auch keine Konkurrenz, also kann man auch nicht von versteckter Staatlichen Subventionierung sprechen.
Ich für meinen Teil werde auf jeden Fall weder die SPD noch die CDU/CSU bei den Europawahlen mit meiner Stimme unterstützen!
 
Es ist schon ein Trauerspiel, das eine Region und der Motorsport wegen der Inkompetenz von Politikern und Bürokraten in solche Probleme gerät!
Ich denke die Eifel hat das selbe Recht wie unsere Neuen Bundesländer auf mehr Hilfe durch den Staat! Außerdem bin ich der Meinung das Brüssel sich
aus innerdeutschen Angelegenheiten heraushalten sollte! Eine Rennstrecke wie die Nordschleife ist in Europa einzigartig und hat dadurch auch keine Konkurrenz, also kann man auch nicht von versteckter Staatlichen Subventionierung sprechen.
Ich für meinen Teil werde auf jeden Fall weder die SPD noch die CDU/CSU bei den Europawahlen mit meiner Stimme unterstützen!
Ich gebe Dir Recht - nur mit Deinem "Wahlvorschlag für Europa" absolut nicht. Ohne hier vom Thema abzuweichen oder Politik zu betreiben: wenn Wähler die Europawahl dafür nutzen, den sog. "Volksparteien" einen Denkzettel zu verpassen, geben sie Radikalen (rechts und links) die Macht in die Hand = willst Du das? Glaubst Du, dass sich diese "Radikalen" um das Wohl des Nürburgrings kümmern???

Zurück zum Thema:
Ich erwarte auch von den direkt Betroffenen (BürgerInnen und Orte um den Ring herum) MEHR Einsatz/Protest FÜR den Nring. Ich kann ehrlich nicht verstehen, dass dort offenbar noch der Glaube herrscht getreu dem Motto "alles wird gut"! Wenn man sich die Infos von JZN und STR bei Fatzebuck durchliest, fällt mir (leider) immer wieder auf, dass von dort m.E. zu wenig kommt. Die Initiativen um Menzel/Schmitz/Flimm etc. können mehr örtliche Unterstützung gebrauchen: wo sind die Rennteams, die Fahrer und Werke - die mit ringerprobten Fahrzeugen Werbung machen oder immer wieder betonen, dass man am Nring den Grundstein seiner Karriere gelegt hat: wer hat denen verboten, zu demonstrieren???!!!
 
Ich gebe Dir Recht - nur mit Deinem "Wahlvorschlag für Europa" absolut nicht. Ohne hier vom Thema abzuweichen oder Politik zu betreiben: wenn Wähler die Europawahl dafür nutzen, den sog. "Volksparteien" einen Denkzettel zu verpassen, geben sie Radikalen (rechts und links) die Macht in die Hand = willst Du das? Glaubst Du, dass sich diese "Radikalen" um das Wohl des Nürburgrings kümmern???

Ich werde auch keine Linken oder Rechten wählen, aber die Politik der SPD oder CDU/CSU ist leider nicht mehr akzeptabel und eine andere Möglichkeit denen einen Denkzettel zu verpassen gibt es leider nicht!
Außer Du hast eine bessere Idee!
 
Ich werde auch keine Linken oder Rechten wählen [...]

Die Aussage von wi-car war, dass bereits jeder, der die Parteien der Mitte NICHT wählt (z. B. indem er gar nicht wählt), damit bereits indirekt die Radikalten stärkt.
Wenn er noch Radikale wählt, dann natürlich um so mehr.
 
Die Aussage von wi-car war, dass bereits jeder, der die Parteien der Mitte NICHT wählt (z. B. indem er gar nicht wählt), damit bereits indirekt die Radikalten stärkt.
Wenn er noch Radikale wählt, dann natürlich um so mehr.

Heißt aber im Umkehrschluss, dass man lieber eine Mittelmäßigkeit wählen soll, damit sich nichts ändert.

Eine Demokratie muss auch die unliebsamen Ströme verkraften können, also diese durch Wählbarkeit auch in die Pflicht nehmen.

Ich sehe weder Links noch Rechts als Bedrohung an. Sind diese politischen Haltungen doch aus einer Demokratie geboren worden .... Ich sehe es eher als Herausforderung an.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dr. Werner Langen ist seit 1994 Mitglied des Europäischen Parlaments und im Detail mit den Vorgängen rund um den Nürburgring vertraut. Vor allem hat er unmittelbaren Zugang zu der Wettbewerbskommission, mit der so mancher Politiker und Insolvenzverwalter alles abgesprochen zu haben glaubt.

Die Kernaussage ist folgender Satz:
"Im Falle der Motorsportanlage Nürburgring, die im Jahr 2010 gesellschaftsrechtlich mit dem "Vergnügungspark" zusammengelegt wurde und nur deshalb in den Sog des Beihilfeverfahrens geraten ist, wäre die EU-Kommission nach meiner Überzeugung bereit, den Ring selbst aus dem Verfahren herauszunehmen, wenn dadurch die "Wiege des deutschen Motorsports" diskriminierungsfrei für jeden zugänglich bleiben würde. "​

Und er legt auch gleich den Finger in die offene Wunde:
"An der EU-Kommission wird dies nicht scheitern, eher an der Landesregierung und den weisungsgebundenen Übergangsgeschäftsführern und Sachwaltern, die leider keine Kompetenzen nach dem Konkursrecht haben und deshalb im Auftrag der Landesregierung handeln. "

Jemandem, der bereits so lange in Brüssel unterwegs ist, unterstelle ich, dass er solche Aussagen nicht ohne entsprechende Rückendeckung macht.

Es ist allerhöchste Zeit, dass sich die Landesregierung besinnt und die Zügel in die Hand nimmt. Eine alternative Lösung liegt vor, wird aber beharrlich ignoriert.

Die Insolvenzverwalter werden wohl in Kürze den Gläubigerausschauss dazu drängen, einem Verkauf an einen der Bieter zuzustimmen. Angesichts der von Werner Langen geschilderten Situation wird dann ein langer und beschwerlicher Weg in Brüssel eingeschlagen werden, bis dann am Ende doch die Einsicht gereift ist, dass die Situation anders gehandhabt werden muss.
Diese Erkenntnis könnte man aber auch jetzt schon gewinnen. Dazu sollte man sich in Mainz weniger auf die Fastnacht und mehr auf mögliche Alternativen konzentrieren.

http://www.rhein-zeitung.de/nachric...tteln-braucht-klare-Regeln-_arid,1117190.html
 
Offener Brief an MP Dreyer zur Haltung der Landesregierung in Sachen Nürburgring

Sehr geehrte Frau Ministerpräsidentin,

mit Schreiben vom 10. Januar 2014 habe ich Sie darüber informiert, dass der Verein „Ja zum Nürburgring“ schweren Herzens eine Beschwerde wegen des europarechtswidrigen Bietverfahrens zur Veräußerung der Vermögensgegenstände des Nürburgrings bei der Europäischen Kommission eingereicht hat. Uns ging und geht es dabei um die Sicherung einer langfristigen Zukunft des Nürburgrings als Garant für die Ziele, für die der Ring 1927 gebaut wurde, nämlich den Motorsport und die Gewährleistung des wirtschaftlichen Auskommens der Region. Dies ist nur dann möglich, wenn die Sportstätte gemeinwohlorientiert und ohne Gewinnerzielungsabsicht betrieben wird. Dafür sind Konzepte erforderlich, bei denen lediglich die Betriebskosten gedeckt werden sollen und etwaige Überschüsse für die Instandsetzung der Rennstrecke sowie von Brücken und Gebäuden reserviert sind.

Unser Vorgehen in Brüssel hat der Landesregierung einmal mehr die Möglichkeit eröffnet, ihr bisheriges Versäumnis zu korrigieren und sich endlich zu dem unabdingbaren Erfordernis einer gemeinwohlorientierten Lösung für den Nürburgring zu bekennen. In einem gemeinsamen Vorgehen hätten wir die Chance gehabt – davon bin ich überzeugt –, auch die Europäische Kommission von einem Kurs im Interesse der Allgemeinheit für den Sport und für die Region zu überzeugen. Mit einer entsprechenden offiziellen Stellungnahme hätten Sie als Ministerpräsidentin wieder die politische Initiative ergreifen und das Heft des Handels in die Hand nehmen können. Dieser unabdingbare politische Wille wird auch von erfahrenen Europaabgeordneten eingefordert.

Nunmehr muss ich feststellen: Sie haben auch diese große Chance verpasst! Das Land war zur Stellungnahme zu unseren Beschwerdepunkten aufgefordert. Wie offenbar wird, vertrauen Sie aber erneut auf Ihren Statthalter am Nürburgring und den Sachwalter, die den Nürburgring als Ganzes so schnell wie möglich an einen Investor verkaufen wollen. Die Interessen des Sports und der Region werden wieder hintangestellt, ohne dass das Land für den Sport und die Region Partei ergreift.

Ohne ein Eingreifen der Europäischen Kommission scheint nunmehr alles darauf hinauszulaufen, dass ein Finanzinvestor den Ring in seine Hände bekommt. Was das bedeutet, dürfte Ihnen genauso klar sein wie uns: Der integrierte Betrieb des natürlichen Monopols der Sportstätte zusammen mit den Hotels- und Freizeitanlagen wird dazu verwendet, alle geschäftlichen Aktivitäten am Nürburgring allein auf Rendite zu trimmen.

Wie die Rhein-Zeitung berichtet, liegen die Renditeerwartungen des amerikanischen Finanzinvestors H.I.G., der als erster Anwärter auf den Kauf gilt, bei 15 bis 20 Prozent. Auch den Mitarbeitern des Nürburgrings ist nach dem Bericht klar, dass solche Renditen niemals zu erwirtschaften sind. Ihr Parteifreund Müntefering hat solche Unternehmen zu Recht als „Heuschrecken“ bezeichnet. Das wird der altehrwürdige Nürburgring nicht verkraften!

Sehr geehrte Frau Ministerpräsidentin, Sie sind in der Verantwortung! Verhindern Sie den Niedergang des Nürburgrings. Ändern Sie Ihren Kurs in Brüssel und weisen Sie die Vertreter des Landes im Gläubigerausschuss an, gegen eine Verkauf der Rennstrecke zusammen mit den Hotels und Freizeitanlagen zu stimmen. Selbst wenn es der Landesregierung nur um das Geld gehen sollte, wäre sogar eine ordnungsgemäße getrennte Veräußerung besser als der Gesamtverkauf geeignet, um die finanziellen Ziele zu erreichen.

Wir versichern Ihnen ebenfalls, dass wir nicht müde werden, für den Sport und die Region am Nürburgring zu kämpfen. Auch wenn dies weitere rechtliche Schritte notwendig macht und womöglich bis zu einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs über Jahre hinweg ein Schwebezustand bestehen wird. Wir können weitere fatale Fehler nicht mehr zulassen!

Weiterhin appelliere ich an Sie: Lassen Sie uns gemeinsam die langfristige Zukunft des Nürburgrings sichern. Ich stehe Ihnen für ein Gespräch zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Otto Flimm
(Vorsitzender Verein „Ja zum Nürburgring“)

http://ja-zum-nuerburgring.de/sites/default/files/pressemitteilungen/downloads/140304-a-dreyer.pdf
 
Grad kam ne Meldung, dass in Hamburg(?) insgesamt 6 Firmen gegründet wurden, die alle als Teil des Firmennamena "Nürburgring" beinhalten.
Hintergrund wäre die H.I.G-Gruppe.

Würde das zu den Heuschrecken passen?
 
Grad kam ne Meldung, dass in Hamburg(?) insgesamt 6 Firmen gegründet wurden, die alle als Teil des Firmennamena "Nürburgring" beinhalten.
Hintergrund wäre die H.I.G-Gruppe.

Würde das zu den Heuschrecken passen?

Die würden damit alles erst einmal wieder in "Verwertungseinheiten" zerlegen. Vordergründig zum Anfang wohl wegen steuerlichen Aspekten.
Spekulation: später - also bald - unrentables weiter zu veräußern bzw. Kredite darüber abzuwickeln und in die Insolvenz rasseln lassen zu können. :X
 

Zitat:
...............2,8 Millionen Euro habe der Verlust der Rennstrecke im Teutoburger Wald im vergangenen Jahr betragen. Für dieses Jahr rechneten die Betreiber mit weiteren 1,4 Millionen Euro Miesen, so das Magazin. In einem Investitionsprospekt sei dagegen für beide Jahre ein Gewinn angepeilt gewesen.....

Zitatende.

Sowas aber auch. Man kann sich doch mal verrechnen. &:
 
Zuletzt bearbeitet:
Zitat:
...............2,8 Millionen Euro habe der Verlust der Rennstrecke im Teutoburger Wald im vergangenen Jahr betragen. Für dieses Jahr rechneten die Betreiber mit weiteren 1,4 Millionen Euro Miesen, so das Magazin. In einem Investitionsprospekt sei dagegen für beide Jahre ein Gewinn angepeilt gewesen.....

Zitatende.

Sowas aber auch. Man kann sich doch mal verrechnen. &:

Da wird jetzt hier ein Riesenwirbel drum gemacht, vor allem ist das Wasser auf den Mühlen der BB-Gegner.

Im Gegensatz zum Nring sind das aber hier völlig andere Voraussetzungen: die ganze Anlage hat nicht einen Cent Steuern benötigt, um diese zu erstellen bzw. zu unterhalten. Insofern treffen die Verluste die Anteilseigner ....

Durch die Proteste und Klagen gg. das Projekt BB. konnte der Betrieb erst viel später als geplant aufgenommen werden. Darüberhinaus war der Winter 12/13 leider so lang, dass viele gebuchte Termine im März/April ersatzlos ausgefallen sind. Desweiteren mussten die Betreiber noch einige Auflagen erfüllen, die allesamt Geld gekostet haben.

Auch das erklärt sicherlich demjenigen, der sich außerhalb der Boulevardpresse informiert, die Anlaufprobleme des BB.

Ferner kenne ich wenige neugegründete Firmen, die sofort Gewinne erwirtschaften (wollen).

Das man dieses jetzt mit dem Bieterverfahren am Nring verbindet, ist aus meiner Sicht "das Festhalten an einem Strohhalm": was soll das bringen?? Beweist doch eigentlich der RLP-Landesregierung nur, dass man sich um jeden Preis zurecht von einer verlustbringenden Rennstrecke trennen will. Warum "Ja zum Nürburging" (die ich voll unterstütze) jetzt diese Meldung als Argument nutzt, erschließt sich mir daher nicht wirklich. Den Grafen als einen der Geschäftsführer des BB (und mutmaßlichen Investor am Nring) in Misskredit bringen ???
 
Auch das erklärt sicherlich demjenigen, der sich außerhalb der Boulevardpresse informiert, die Anlaufprobleme des BB.

Ferner kenne ich wenige neugegründete Firmen, die sofort Gewinne erwirtschaften (wollen).

Das man dieses jetzt mit dem Bieterverfahren am Nring verbindet, ist aus meiner Sicht "das Festhalten an einem Strohhalm": was soll das bringen?? Beweist doch eigentlich der RLP-Landesregierung nur, dass man sich um jeden Preis zurecht von einer verlustbringenden Rennstrecke trennen will. Warum "Ja zum Nürburging" (die ich voll unterstütze) jetzt diese Meldung als Argument nutzt, erschließt sich mir daher nicht wirklich. Den Grafen als einen der Geschäftsführer des BB (und mutmaßlichen Investor am Nring) in Misskredit bringen ???

Du hast recht, dass die Anlaufphase ungünstig verlief. Und andererseits auch bei einer Neugründung nicht unwahrscheinlich.

Aber das die Rennstrecken (NoS, GP-Strecke) verlustbringend waren, stimmt so wiederum auch nicht. Sie waren kostendeckend. Was Verluste brachte, waren die Formel 1, die hochtrabenden "Spekulationen" älterer Projekte (z.B. Biker-World usw) des ehemaligen Haupt-Geschäftsführer Kafiz und später dem Vernichtenden Höhenflug (Nürburgring 2009) eines MP Beck. Das alles hatte nie etwas direkt mit den Rennstrecken zu tun (auch nach dem Firmengeflecht nicht, es waren eigenständige Unternehmungen)! Das ist ja das perverse an diesem Spiel.

Auch ist es nicht richtig, dass "Ja zum Nürburgring" diese Meldung verwendet oder als Argument missbraucht. Diese Info kam auf Facebook seitens NürburgLeak auf den Tisch. Und das ist nur eine Aufklärungs-/Speichermediumgruppe und somit nicht wirklich etwas mit "Ja zum Nürburgring" zu tun.

So viel zum Thema "Auch das erklärt sicherlich demjenigen, der sich außerhalb der Boulevardpresse informiert,"
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben Unten