Rechte Welle auf Facebook auf dem Vormarsch?

Man kann aber die Zielrichtung einer Jugendorganisation nicht unbedingt mit der der Mutterpartei gleichsetzen, oder gar die Zielrichtung der Mutterpartei daraus ableiten. Siehe zum Beispiel dieJusos. ...

Grundsätzlich richtig, im Falle der AfD lassen sich aber durchaus Parallelen ziehen, insbesondere angesichts der Umstände, dass (i) die meisten JA-Mitglieder auch der AfD angehören und (ii) mehrere AfD-Landesverbände die JA offiziell akzeptiert haben. Deutlicher kann man sich mit dem dort vertretenen Gedankengut kaum solidarisieren. ;)

Es gibt sicherlich noch einige weitere relevante Umstände. Das Vorstehende ist nur das, was sich direkt aus dem Artikel ergibt. Mir ging es auch schlicht nur um den Hinweis, wie offensichtlich die rechtspopulistischen Ansätze sind. :w

Da hilft dann wohl nur noch das Beharren auf der irrigen Annahme, die böse böse Presse sei sicherlich beeinflusst und berichte nicht objektiv. q:
 
Ich habe das Gefühl das hier mancher
ein Parteibuch der Etablierten Parteien hat. Gerade vom Spiegel kann man sicherlich keine objektive Berichterstattung erwarten

Dann wäre womöglich dein Gefühl zu korrigieren - und man sollte bei allen Erklärungsversuchen auch die Realität nicht aus den Augen verlieren. :w Bekanntermaßen sind die meisten Presseorgane nicht vollständig neutral, sondern "färben" die Berichterstattung mehr oder minder stark in bestimmte Richtungen. Nur darf man bei der etablierten Nachrichtenerstattung immer noch davon ausgehen, dass die tatsächlichen Umstände ganz überwiegend wahrheitsgemäß mitgeteilt werden.

Unter dieser Prämisse hilft es herzlich wenig, der Berichterstattung über die AfD - oder auch über andere Parteien - mangelnde Objektivität entgegenhalten zu wollen, soweit die Berichte mit harten Fakten aufwarten.
 
Ich habe die Facebook-Seite der jungen AFDler aufgerufen und mir etliche Kommentare zu diversen Beiträgen durchgelesen.

Aus eigener Erfahrung und auch Anschauung kann ich nur sagen, dass die dort schriftlich festgehaltenen "Meinungen" fast identisch sind mit den verbal geäußerten Haltungen von vielen "Junge-Union"-Mitglieder der frühen 80er Jahre.
 
Ich habe die Facebook-Seite der jungen AFDler aufgerufen und mir etliche Kommentare zu diversen Beiträgen durchgelesen.

Aus eigener Erfahrung und auch Anschauung kann ich nur sagen, dass die dort schriftlich festgehaltenen "Meinungen" fast identisch sind mit den verbal geäußerten Haltungen von vielen "Junge-Union"-Mitglieder der frühen 80er Jahre.


Die politische Mitte ist in den letzten 20 Jahren nach links gerutscht und der Spiegel sicher nicht politisch neutral.
Von daher wundert mich deine Erkenntnis überhaupt nicht.

Die "Jugendorganisationen" der Parteien sind doch deutlich different zur jeweiligen Mutterpartei, würde das nicht überbewerten und viele Statements als "politische Findungsphase" bewerten.
Ich will nicht wissen wieviele Autonome und Linksradikale bei den Jusos untergekommen sind und das mediale Interesse war ungleich geringer.
Man schaue sich auch mal den politischen Werdegang mancher Grünen-Politiker an, da ist auch selten alles blütenrein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also mittlerweile habe ich ja ein paar Seiten lang nichts mehr beigetragen, weil ich den Eindruck hatte, dass die Diskussion letztlich nur noch dem Austausch längst bekannter Positionen der Diskussionsteilnehmer gewidmet war, die sich mehr oder weniger niveaulos die Sachkenntnis absprachen. Ich sage jetzt einfach mal, dass ich denke, über keine profunde Sachkenntnis der weltpolitischen Lage zu verfügen. Wenn aber hier jemand allen Ernstes andeutet, dass es günstiger sein könnte (mir reicht also eine Andeutung im Konjunktiv II für das jetzt Folgende), eine chinesische oder russische Weltherrschaft zu erleben sei vielleicht (die dritte Abschwächung meinerseits) von Vorteil- verglichen mit der amerikanischen (die ich im übrigen in Abrede stelle, dazu sind m. (begrenzten) W. die Amerikaner rein wirtschaftlich gar nicht mehr in der Lage), weil die Amis ja unsere Goldreserven werweißwo lagern und dieselbe Person meint, im zarten Alter von 45 aus dem Erwerbstätigenkreislauf ausscheiden zu können, diese Person dann auch noch die Objektivität des "Spiegel" als Beleg dafür anführt, dass eine Information über die Jugendorganisation der AfD einfach zu ignorieren sei, ja dann wünsche ich mir bald auch chinesische Verhältnisse, weil das schlicht und einfach beinhalten dürfte, dass eingeschränkte Meinungsfreiheit eben auch solche Meinung einschränken könnte. Russische oder chinesische Verhältnisse als kürzester Weg von der Beschränkung zur Einschränkung sozusagen....
Es ging hier doch ursprünglich mal um die Frage, ob "die rechte Welle auf dem Vormarsch" sei. Das kann man, nach Lektüre der vergangenen Seiten sicherlich, bejahen. Und wir wissen jetzt auch, warum das so ist: Die Politiker sind immer schuld, wenn die nicht, na dann waren es die Ausländer und jetzt brauchen wir aber endlich jemand, der mal richtig dazwischen haut (da ist Putin natürlich ein ganz großes Vorbild). Weil ich den Spiegel nicht lese (und ihm schon mal gar nicht glauben möchte, da nehme ich lieber irgendwelchen abstrusen Verschwörungstheorien von verschwundenen Goldreserven auf Pro7 Niveau), sperre ich mich beharrlich jeglicher Aufklärungsversuche. Was hier teilweise an Stammtischparolen auf den Tisch geknallt wird, das spottet jeder Beschreibung, das hätte ich irgendwo in einem Forum für mitteldeutsche Fließbandarbeiter erwartet, aber nicht in einem Forum, dessen Teilnehmer in der Regel, schon weil ihr fahrbarer Untersatz das erfordert, über eine höhere Schulbildung als den HA 9 (zur Erklärung: Hauptschulabschluss nach Klasse 9) verfügen. Ich höre jetzt mal auf, ich rege mich nur noch mehr auf.
 
Also mittlerweile habe ich ja ein paar Seiten lang nichts mehr beigetragen, weil ich den Eindruck hatte, dass die Diskussion letztlich nur noch dem Austausch längst bekannter Positionen der Diskussionsteilnehmer gewidmet war, die sich mehr oder weniger niveaulos die Sachkenntnis absprachen. Ich sage jetzt einfach mal, dass ich denke, über keine profunde Sachkenntnis der weltpolitischen Lage zu verfügen. Wenn aber hier jemand allen Ernstes andeutet, dass es günstiger sein könnte (mir reicht also eine Andeutung im Konjunktiv II für das jetzt Folgende), eine chinesische oder russische Weltherrschaft zu erleben sei vielleicht (die dritte Abschwächung meinerseits) von Vorteil- verglichen mit der amerikanischen (die ich im übrigen in Abrede stelle, dazu sind m. (begrenzten) W. die Amerikaner rein wirtschaftlich gar nicht mehr in der Lage), weil die Amis ja unsere Goldreserven werweißwo lagern und dieselbe Person meint, im zarten Alter von 45 aus dem Erwerbstätigenkreislauf ausscheiden zu können, diese Person dann auch noch die Objektivität des "Spiegel" als Beleg dafür anführt, dass eine Information über die Jugendorganisation der AfD einfach zu ignorieren sei, ja dann wünsche ich mir bald auch chinesische Verhältnisse, weil das schlicht und einfach beinhalten dürfte, dass eingeschränkte Meinungsfreiheit eben auch solche Meinung einschränken könnte. Russische oder chinesische Verhältnisse als kürzester Weg von der Beschränkung zur Einschränkung sozusagen....
Es ging hier doch ursprünglich mal um die Frage, ob "die rechte Welle auf dem Vormarsch" sei. Das kann man, nach Lektüre der vergangenen Seiten sicherlich, bejahen. Und wir wissen jetzt auch, warum das so ist: Die Politiker sind immer schuld, wenn die nicht, na dann waren es die Ausländer und jetzt brauchen wir aber endlich jemand, der mal richtig dazwischen haut (da ist Putin natürlich ein ganz großes Vorbild). Weil ich den Spiegel nicht lese (und ihm schon mal gar nicht glauben möchte, da nehme ich lieber irgendwelchen abstrusen Verschwörungstheorien von verschwundenen Goldreserven auf Pro7 Niveau), sperre ich mich beharrlich jeglicher Aufklärungsversuche. Was hier teilweise an Stammtischparolen auf den Tisch geknallt wird, das spottet jeder Beschreibung, das hätte ich irgendwo in einem Forum für mitteldeutsche Fließbandarbeiter erwartet, aber nicht in einem Forum, dessen Teilnehmer in der Regel, schon weil ihr fahrbarer Untersatz das erfordert, über eine höhere Schulbildung als den HA 9 (zur Erklärung: Hauptschulabschluss nach Klasse 9) verfügen. Ich höre jetzt mal auf, ich rege mich nur noch mehr auf.

Ich antworte dir jetzt einfach mal, da ich ja ganz offensichtlich gemeint bin.

Eine Partnerschaft auf Augenhöhe mit den Chinesen und Russen ist der derzeitigen Weltordnung, die darauf beruht, dass die USA ihren "Freunden" die Pistole auf die Brust setzen und ihre Feinde "demokratisieren", sicherlich vorzuziehen. Herr Putin hat uns schon mehrfach die Hand gereicht. Leider hat Frau Merkel diese Angebote bisher nicht angenommen. Im Gegenteil, der Westen versucht, Russland mit Sanktionen in die Enge zu drängen, aber der Schuss dürfte nach hinten losgehen. Übrigens spricht Herr Putin deutsch und hat auch schon mal vor dem Deutschen Bundestag gesprochen. Kennst du die Rede? Youtube hilft da weiter, der Spiegel eher nicht.

Dass der größte Teil unserer Goldreserven in den USA lagert, ist keine Verschwörungstheorie, sondern eine Tatsache.

Wenn es dein Vorstellungsvermögen übersteigt, dass es Leute gibt, die mit 45 Jahren nach dann immerhin 26-jähriger Erwerbstätigkeit aus selbiger ausscheiden können, ist das nicht mein Problem. Ich habe immer darauf hingearbeitet und halte mich für finanziell gebildet. Liebend gerne wäre ich aus der gesetzlichen Rentenversicherung ausgetreten, wenn das möglich gewesen wäre. Dann hätte ich mein Ziel sehr wahrscheinlich schon erreicht. Wenn ich im offiziellen Renteneintrittsalter von dann vielleicht 70 oder 75 Jahren bin, habe ich von diesem Staat sowieso nichts mehr zu erwarten.

Dass der Spiegel (und auch die anderen Hauptstrommedien einschließlich des GEZ-Rundfunks) nicht objektiv und unabhängig, sondern tendenziös berichtet, sollte einem spätestens dann klar werden, wenn man sich anderer, unabhängiger Medien bedient, die es dank des Internets zuhauf gibt. Ein aktuelles Beispiel ist die "Stoppt Putin jetzt!"-Kampagne vor wenigen Wochen - ohne jegliche Beweise schiebt der Spiegel Herrn Putin die Schuld für den Abschuss von MH17 in die Schuhe. Sieht deiner Meinung nach so objektive Berichterstattung aus?

Generell halte ich von den Einteilungen "rechts" und "links" überhaupt nichts. Diese sind dafür geschaffen, politische Gegner zu diffamieren und mundtot zu machen. Sinnvoller wären die Einteilungen "wahr" und "unwahr". Und wer ist denn schuld an der aktuellen Lage, wenn nicht die Politiker der Systemparteien, die seit Jahrzehnten das Sagen in diesem Land haben? Meinst du, die AfD hat das verzapft?

Ob du meine Ausführungen für Stammtischparolen hältst, ist mir übrigens einerlei.
 
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Wenn es dein Vorstellungsvermögen übersteigt, dass es Leute gibt, die mit 45 Jahren nach dann immerhin 26-jähriger Erwerbstätigkeit aus selbiger ausscheiden können, ist das nicht mein Problem. Ich habe immer darauf hingearbeitet und halte mich für finanziell gebildet. Liebend gerne wäre ich aus der gesetzlichen Rentenversicherung ausgetreten, wenn das möglich gewesen wäre. Dann hätte ich mein Ziel sehr wahrscheinlich schon erreicht. Wenn ich im offiziellen Renteneintrittsalter von dann vielleicht 70 oder 75 Jahren bin, habe ich von diesem Staat sowieso nichts mehr zu erwarten.

Wenn ich auch Deine Ansichten nicht uneingeschränkt teile, gebe ich Dir in diesem Punkt zu 100% Recht, mir geht´s genauso!
Ich habe bereits in meiner Lehre jeden Pfennig meiner Nebenbeschäftigungen auf die hohe Kante gelegt, hatte allerdings auch das Glück, dass ich zu Hause (fast) nichts abgeben musste.
Ich wurde von meiner Umwelt für verrückt erklärt, wenn ich so viel Geld in Versicherungen einzahlte und anderweitig anlegte.
Ich habe trotzdem noch gut gelebt und z.B. immer neue und teure Autos gefahren, mittlerweile 15 in 30 Jahren.
Am 1.1.2016 wird nun meine erste private Rentenversicherung fällig und es lohnt sich, dann geht´s alle 5 Jahre so weiter.
Ich werde in 2016 zwar mit 50 nicht in Rente gehen, aber immerhin nur etwa noch die Hälfte arbeiten, genau so, wie ich das mit 18 schon geplant hatte und auf gute Ratgeber gehört habe.
Das muss man nun wirklich nicht auch noch ins Lächerliche ziehen, wenn sich einige Wenige Gedanken um ihre (finanzielle) Zukunft gemacht und nachgedacht haben, wozu man selbst nicht in der Lage war!
Ich habe die Aussagen meiner Bekannten noch gut in den Ohren, wenn ich mit Mitte 20 abends noch lange gearbeitet habe und mir so manche Mark nebenbei verdient habe.
Genau diejenigen haben dann zu diesem Zeitpunkt ihre Reserven versoffen und verqualmt.
Ich habe nun zwar aufgrund meiner vielen Arbeiterei Probleme mit den Knochen und den Bandscheiben, aber ich sage nur 2016 - und die anderen können dann weiter jammern...
 
In der Tat waren deine Beiträge die letzten, die dann dazu geführt haben, dass ich mich äußere, insofern bist du vielleicht etwas über Gebühr angesprochen worden. Abgesehen davon halte ich deine Ausführungen eher nicht für Stammtischparolen, aber dafür als, wie sag ich´s höflich, also höflich geht nicht, sorry, schwachsinnig. Es übersteigt nicht mein Vorstellungsvermögen, dass du mit 45 ausgesorgt hast, wie man so schön sagt. Das ist dir sicher zu gönnen. Was mein Vorstellungsvermögen tatsächlich übersteigt, ist der Umstand, dass du dazu in Deutschland als, wie wir alle lesen können, äußerst systemkritischer Mensch in der Lage bist und dir eine Partnerschaft mit einem System wünschst, das genau das nicht bietet: Persönliches Wohlergehen bei ausgeprägter Systemkritik. Wahrscheinlich ist Chodorkowsky auch eine Erfindung westlicher Medien und seine Filmaufnahmen wurden von der Augsburger Puppenkiste produziert, aber jenseits aller Fehler dieses Menschen, ist es für mich ein Beleg dafür, dass es in Russland nur dann persönliches Wohlergehen gibt, wenn man sich dem System unterwirft, ähnliches sehe ich in China als gegeben an.
Insofern danke ich Frau Merkel auf den Knien dafür, bei allem, was man ihr zum Beispiel bei dem Umgang mit gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften vorwerfen kann, um nur ein Beispiel zu nennen, das demonstrieren soll, dass ich ihr beileibe nicht völlig kritiklos gegenüberstehe, dass sie das Rückgrat hat, solchen weltpolitischen Schwergewichten wie Putin, aber auch ab und an Obama ein "Nein" zu liefern.
Dass alle Medien tendenziös sind, liegt in der Natur der Sache. Das gilt aber auch für "youtube". So, wie es für den deutschen "Naturalismus" gilt, der als literarische Epoche möglichst dokumentarisch aufgetreten ist, gerade um Einfluss auszuüben. Wer von einer "unvoreingenommenen Berichterstattung" träumt, der hat das Wort Bericht letztlich nicht verstanden, weil es automatisch abhängig vom Berichtenden ist. Und mir sind unsere von dir geschmähten GEZ-Berichterstatter durchaus vertrauenswürdig, weil ich weiß, woher sie ihr Geld bekommen (und Geld bekommen sie alle). Ich fürchte, bei vielen Dingen bleibt einem nichts anderes übrig, als sich breit zu informieren und dann selbst ein Urteil zu fällen. Dir beispielsweise bereiten unsere Goldreserven schlaflose Nächte, mir eher die Annektion der Krim, die einen in Deutschland seit dem Dritten Reich überholten Heimatbegriff zugrunde legt, nämlich den der Rasse (es gibt halt mehr Russen als Ukrainer dort). Damit will ich nicht sagen, dass unsere Goldreserven nicht in den USA liegen, ich bestreite nur die weltpolitische Relevanz dieses Umstands, das erinnert mich an Verschwörungstheorien.
Um zu den Stammtischparolen zurückzukommen. Hier kommen mir zu viele mit ihren Erfahrungen aus dem - ich nenne es mal so - Mikrokosmos und verallgemeinern das dann zu universalen Wahrheiten, die einfach absurd sind: "Es gibt hier Stadtteile, die sehen aus wie Anatolien (wer war schon mal da, in Anatolien, ich jedenfalls nicht), das kann nicht sein." "Wenn die hier sein wollen, dann sollen sie sich integrieren", wobei mir bis auf einen, den ich per PN gefragt habe, und der mir eine, wie ich finde, gute Antwort gegeben hat, keiner sagen konnte, was denn Integration überhaupt sein soll. Wir haben in Dortmund ein wirkliches Problem mit Bulgaren und Rumänen. In NRW, wenn ich das richtig im Kopf habe, gibt es drei bis vier Städte, die bei diesen beiden EU- Einwanderern die "A-Karte" gezogen haben: Dortmund, Duisburg, Oberhausen und Essen. Die kriegen sozusagen diejenigen, die nicht arbeiten wollen, sondern die Stadt erhebliches Geld kosten. Insgesamt scheint es aber NRW - weit so zu sein, dass alle eingewanderten Bürger dieser Länder dem Bundesland erheblich mehr an Steuereinnahmen bringen, als Kosten. Die Umverteilung mag ungerecht sein, aber es ist halt auch ein neues Problem, das muss halt angegangen werden. Und das meine ich mit Mikrokosmos: Es ist für unsere Stadt derzeit ein Problem. Aber einfach sagen: "Weg mit denen, die stören nur," ist ungerecht, trifft das Problem nicht und löst es insofern niemals.
 
Wenn ich auch Deine Ansichten nicht uneingeschränkt teile, gebe ich Dir in diesem Punkt zu 100% Recht, mir geht´s genauso!
Ich habe bereits in meiner Lehre jeden Pfennig meiner Nebenbeschäftigungen auf die hohe Kante gelegt, hatte allerdings auch das Glück, dass ich zu Hause (fast) nichts abgeben musste.
Ich wurde von meiner Umwelt für verrückt erklärt, wenn ich so viel Geld in Versicherungen einzahlte und anderweitig anlegte.
Ich habe trotzdem noch gut gelebt und z.B. immer neue und teure Autos gefahren, mittlerweile 15 in 30 Jahren.
Am 1.1.2016 wird nun meine erste private Rentenversicherung fällig und es lohnt sich, dann geht´s alle 5 Jahre so weiter.
Ich werde in 2016 zwar mit 50 nicht in Rente gehen, aber immerhin nur etwa noch die Hälfte arbeiten, genau so, wie ich das mit 18 schon geplant hatte und auf gute Ratgeber gehört habe.
Das muss man nun wirklich nicht auch noch ins Lächerliche ziehen, wenn sich einige Wenige Gedanken um ihre (finanzielle) Zukunft gemacht und nachgedacht haben, wozu man selbst nicht in der Lage war!
Ich habe die Aussagen meiner Bekannten noch gut in den Ohren, wenn ich mit Mitte 20 abends noch lange gearbeitet habe und mir so manche Mark nebenbei verdient habe.
Genau diejenigen haben dann zu diesem Zeitpunkt ihre Reserven versoffen und verqualmt.
Ich habe nun zwar aufgrund meiner vielen Arbeiterei Probleme mit den Knochen und den Bandscheiben, aber ich sage nur 2016 - und die anderen können dann weiter jammern...

Glückwunsch, gut gemacht! Lass die anderen nur reden. Ich stehe aber mehr auf Sach- als auf Nominalwerte.
 
In der Tat waren deine Beiträge die letzten, die dann dazu geführt haben, dass ich mich äußere, insofern bist du vielleicht etwas über Gebühr angesprochen worden. Abgesehen davon halte ich deine Ausführungen eher nicht für Stammtischparolen, aber dafür als, wie sag ich´s höflich, also höflich geht nicht, sorry, schwachsinnig. Es übersteigt nicht mein Vorstellungsvermögen, dass du mit 45 ausgesorgt hast, wie man so schön sagt. Das ist dir sicher zu gönnen. Was mein Vorstellungsvermögen tatsächlich übersteigt, ist der Umstand, dass du dazu in Deutschland als, wie wir alle lesen können, äußerst systemkritischer Mensch in der Lage bist und dir eine Partnerschaft mit einem System wünschst, das genau das nicht bietet: Persönliches Wohlergehen bei ausgeprägter Systemkritik. Wahrscheinlich ist Chodorkowsky auch eine Erfindung westlicher Medien und seine Filmaufnahmen wurden von der Augsburger Puppenkiste produziert, aber jenseits aller Fehler dieses Menschen, ist es für mich ein Beleg dafür, dass es in Russland nur dann persönliches Wohlergehen gibt, wenn man sich dem System unterwirft, ähnliches sehe ich in China als gegeben an.
Insofern danke ich Frau Merkel auf den Knien dafür, bei allem, was man ihr zum Beispiel bei dem Umgang mit gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften vorwerfen kann, um nur ein Beispiel zu nennen, das demonstrieren soll, dass ich ihr beileibe nicht völlig kritiklos gegenüberstehe, dass sie das Rückgrat hat, solchen weltpolitischen Schwergewichten wie Putin, aber auch ab und an Obama ein "Nein" zu liefern.
Dass alle Medien tendenziös sind, liegt in der Natur der Sache. Das gilt aber auch für "youtube". So, wie es für den deutschen "Naturalismus" gilt, der als literarische Epoche möglichst dokumentarisch aufgetreten ist, gerade um Einfluss auszuüben. Wer von einer "unvoreingenommenen Berichterstattung" träumt, der hat das Wort Bericht letztlich nicht verstanden, weil es automatisch abhängig vom Berichtenden ist. Und mir sind unsere von dir geschmähten GEZ-Berichterstatter durchaus vertrauenswürdig, weil ich weiß, woher sie ihr Geld bekommen (und Geld bekommen sie alle). Ich fürchte, bei vielen Dingen bleibt einem nichts anderes übrig, als sich breit zu informieren und dann selbst ein Urteil zu fällen. Dir beispielsweise bereiten unsere Goldreserven schlaflose Nächte, mir eher die Annektion der Krim, die einen in Deutschland seit dem Dritten Reich überholten Heimatbegriff zugrunde legt, nämlich den der Rasse (es gibt halt mehr Russen als Ukrainer dort). Damit will ich nicht sagen, dass unsere Goldreserven nicht in den USA liegen, ich bestreite nur die weltpolitische Relevanz dieses Umstands, das erinnert mich an Verschwörungstheorien.
Um zu den Stammtischparolen zurückzukommen. Hier kommen mir zu viele mit ihren Erfahrungen aus dem - ich nenne es mal so - Mikrokosmos und verallgemeinern das dann zu universalen Wahrheiten, die einfach absurd sind: "Es gibt hier Stadtteile, die sehen aus wie Anatolien (wer war schon mal da, in Anatolien, ich jedenfalls nicht), das kann nicht sein." "Wenn die hier sein wollen, dann sollen sie sich integrieren", wobei mir bis auf einen, den ich per PN gefragt habe, und der mir eine, wie ich finde, gute Antwort gegeben hat, keiner sagen konnte, was denn Integration überhaupt sein soll. Wir haben in Dortmund ein wirkliches Problem mit Bulgaren und Rumänen. In NRW, wenn ich das richtig im Kopf habe, gibt es drei bis vier Städte, die bei diesen beiden EU- Einwanderern die "A-Karte" gezogen haben: Dortmund, Duisburg, Oberhausen und Essen. Die kriegen sozusagen diejenigen, die nicht arbeiten wollen, sondern die Stadt erhebliches Geld kosten. Insgesamt scheint es aber NRW - weit so zu sein, dass alle eingewanderten Bürger dieser Länder dem Bundesland erheblich mehr an Steuereinnahmen bringen, als Kosten. Die Umverteilung mag ungerecht sein, aber es ist halt auch ein neues Problem, das muss halt angegangen werden. Und das meine ich mit Mikrokosmos: Es ist für unsere Stadt derzeit ein Problem. Aber einfach sagen: "Weg mit denen, die stören nur," ist ungerecht, trifft das Problem nicht und löst es insofern niemals.

Chodorkowsky ist eine Marionette des Westens. Nur so viel dazu, wäre ansonsten wirklich zu umfangreich. Die Internetrecherche hilft hier aber auch.

Bezüglich unserer Medien empfehle ich das Buch "Das Medienmonopol". Das gibt es als gebundene Ausgabe bei Amazon oder als kostenlose PDF-Datei im Internet.

Wo unsere Goldreserven lagern, ist ganz wesentlich, denn es geht im weltweiten Schachspiel mit Sicherheit nicht um die bedruckten Papierschnipsel, die die Notenbanken nach Belieben erzeugen können.
 
Dass der größte Teil unserer Goldreserven in den USA lagert, ist keine Verschwörungstheorie, sondern eine Tatsache.
ich habe mir lange darüber gedanken gemacht, wie ich das thema für mich werten möchte, denn du hast ja recht, das gold liegt halt nicht in frankfurt. dass es in den USA liegt, hat einfache gründe. deutschland hatte im kalten krieg eine strategische achillesferse, welche mit dem oberbegriff "fulda gap" beschrieben werden kann. aus topographischen gründen wäre es hier am wahrscheinlichsten und einfachsten gewesen deutschland in wenigen tagen am boden zu zerteilen bzw. einzunehmen. läge das gold in frankfurt, es wäre wohl in zwei tagen in russische hände gefallen.

dass im gegenzug dieses gebiet in eine nukleare wüste verwandelt worden wäre um den vortrieb zu stoppen, ist ein anderes thema. da haben wir schwein gehabt. im gegenzug gab es wohlstand (marshall plan). in 2014 müsste es aber möglich sein das gold nach hause zu holen, aber es ist offensichtlich, warum nicht.

Dass der Spiegel (und auch die anderen Hauptstrommedien einschließlich des GEZ-Rundfunks) nicht objektiv und unabhängig, sondern tendenziös berichtet, sollte einem spätestens dann klar werden, wenn man sich anderer, unabhängiger Medien bedient, die es dank des Internets zuhauf gibt. Ein aktuelles Beispiel ist die "Stoppt Putin jetzt!"-Kampagne vor wenigen Wochen - ohne jegliche Beweise schiebt der Spiegel Herrn Putin die Schuld für den Abschuss von MH17 in die Schuhe. Sieht deiner Meinung nach so objektive Berichterstattung aus?
unsere medien liefern täglich beweise, wie neutrale berichterstattung eben nicht geht. man kann sich daran gewöhnen und dadurch das ganze treiben aus der distanz beobachten. ich erinnere mich an die hartnäckigen berichte, wo man sich fragte, wer diese vermummten soldaten, vermutlich russischer herkunft sind, die ohne abzeichen in der ostukraine operieren.

jedoch kein wort davon, wer diese soldaten sind:
 
Zur Vermeidung, wenigstens Minimierung weiterer Unsinnigkeiten sei das Nachschlagen des Begriffes der "Enteignung" im Duden nahegelegt.
 
Die rechte Szene macht mobil:

http://www.spiegel.de/politik/deuts...fisten-ausschreitungen-in-koeln-a-999382.html

http://www.nzz.ch/international/rasantes-anwachsen-der-deutschen-salafisten-szene-1.18411982

Hat gar nicht so lange gedauert, bis es die Extremen und die Gewalt auf die Strasse geschafft haben.
Vermutet habe ich es schon in einem vorigen Beitrag.
Das ist noch lange nicht das Ende, eher ist die Zahl der Symphatisanten von 200000 aus dem bürgerlichen Lager wahrscheinlich noch untertrieben.

Willkommen in der Realität, deutsche Politik und Medien.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nun, der Politik ist dies schon länger bekannt und bewusst. Es wurde halt nie darüber geredet oder geschrieben.
Der BND verfolgt diese Entwicklung schon über Jahre und ist genau darüber informiert, was, wer und wie.
Man sollte sich eher die Frage stellen, warum wurde Jahre lang über solch Entwicklung geschwiegen und jetzt so massiv und plötzlich darüber berichtet?
Ein Blick über den großen Teich lässt erahnen, was dies für Konsequenzen nach sich ziehen kann, für uns, als Bürger.
 
Die rechte Szene macht mobil:

http://www.spiegel.de/politik/deuts...fisten-ausschreitungen-in-koeln-a-999382.html

Hat gar nicht so lange gedauert, bis es die Extremen und die Gewalt auf die Strasse geschafft haben.
Vermutet habe ich es schon in einem vorigen Beitrag.
Das ist noch lange nicht das Ende, eher ist die Zahl der Symphatisanten von 200000 aus dem bürgerlichen Lager wahrscheinlich noch untertrieben.

Willkommen in der Realität, deutsche Politik und Medien.
Den Artikel habe ich gestern auch gelesen und war erschreckt wie schnell und unnötig die Gewalt dort eskaliert ist. Aber ich glaube diese klassischen Glatzennazis sind wie ich denke nicht das große Problem sondern eher der sich schnell ausbreitende Rassismus / Fremdenfeindlichkeit in der breiten Masse der Bevölkerung bis hin zu Mitte selbiger. Ich kann zwar verstehen das manche den Flüchtlingsstrom befremdlich finden, aber noch ist es den meisten egal bzw. Sie haben noch kein Problem damit.

Soweit sich nichts ändert steht Deutschland vor unangenehmen Zeiten. Die ersten Brandsätze gegen Asylbewerberheime sind ja auch schon wieder geflogen (es ist lange her das ich solch eine Meldung das letzte Mal gelesen hatte). Und dann hat man wieder jede Menge Leute die nichts mitkriegen und die Fresse halten, ganz egal ob aus Angst oder stiller Akzeptanz.
 
Die rechte Szene macht mobil ...
Hat gar nicht so lange gedauert, bis es die Extremen und die Gewalt auf die Strasse geschafft haben. ...

Ich habe das gestern Abend kurz im Fernsehen gesehen - ich glaube, es war ebenfalls eine SPIEGEL-Reportage. Die dem TV-Team und den Reportern - ohne jeden erkennbaren Anlass - entgegengebrachte Aggressivität war ebenso ekelhaft, wie besorgniserregend. Dass sich diese Gewalt im Übrigen, zumindest vornehmlich, gegen die Salafisten-Szene richtet, mag erst einmal ein tröstlicher Gedanke sein, macht die Situation aber letztlich nicht besser.

Mir fallen auf dieses Thema nur Lösungen ein, die ich hier besser nicht dokumentieren möchte. Wo ich jedenfalls langfristig ernste Schwierigkeiten sehe, ist der Umstand, dass es hierzulande schlicht zu wenig Polizeibeamte und zu wenige engagierte Staatsanwälte gibt.
 
Wo ich jedenfalls langfristig ernste Schwierigkeiten sehe, ist der Umstand, dass es hierzulande schlicht zu wenig Polizeibeamte und zu wenige engagierte Staatsanwälte gibt.

:11stopz: Gestern (Sonntag)früh hatte es um 8:10 h in einem neblig-verlassenem Gewerbegebiet eines Voreifeldorfes jedenfalls genug Polizisten, um eine mobile Geschwindigkeitskontrolle durchzuführen. Direkt hinterm Ortseingangsschild:+.
Es gibt offenbar doch noch genug Polizisten.

Aber im Ernst, ich glaube, daß Polizei und Behörden den gestrigen Aufmarsch gewaltig unterschätzt haben. Das klang am Freitag bei der Lektüre der Kölner Lokalpresse nämlich noch ganz anders, da ging man von ca. 1.500 Personen aus und dem angemessen war auch das bereitstehende Polizeiaufgebot.
Was ich erschreckend finde und von gewisser "medialer Intelligenz" der rechten Szene zeugt, ist der Umstand, daß die sog. Profi-Rechten clever genug waren, sich vorzeitig zurückzuziehen, um den teils betrunkenen und darüberhinaus sowieso gewaltbereiten Hooligans das Feld zu überlassen. Daß der Innenminister den Polizeieinsatz lobt - was bleibt ihm auch anderes übrig - ist nachvollziehbar, bestätigt mMn aber auch die Ohnmacht des STaates gegenüber einer gut vernetzten (Facebook-)Szene, egal ob "Rechts" oder "islamischer Djihad".
Denn sonst hätte man nicht mehrere Hundertschaften nachfordern müssen, gell Herr Jäger? Der arabische Frühling, der ja leider direkt in den Winter führte, hatte seinen Ursprung ebenfalls in sozialen Netzwerken und wurde von den dortigen "Behörden" ebenfalls nicht ernst genommen. Zumindest anfangs nicht.


Mir fallen auf dieses Thema nur Lösungen ein, die ich hier besser nicht dokumentieren möchte.
Achtung Stammtisch!: Von mir aus können sich Hools und Salas gerne VOR den Toren Kölns auf offenem Feld auseinander setzen...(z.B. Zülpich oder Worringen, die haben dort große Felder, die genug Platz für Schlachten bieten;)). Dann wär a Ruh!
 
Zuletzt bearbeitet:
... Aber im Ernst, ich glaube, daß Polizei und Behörden den gestrigen Aufmarsch gewaltig unterschätzt haben. Das klang am Freitag bei der Lektüre der Kölner Lokalpresse nämlich noch ganz anders, da ging man von ca. 1.500 Personen aus und dem angemessen war auch das bereitstehende Polizeiaufgebot. ...

Ich meinte das gar nicht in Bezug auf dieses eine Ereignis. Natürlich kann das Land für solche Ereignisse zur Not auch deutlich mehr Polizisten mobilisieren - von den Kosten mal abgesehen. Aber ganz allgemein glaube ich, dass die Anzahl der Polizeibeamte für die Sicherheit unseres Landes mittelfristig zu gering sein wird.

Viel eklatanter ist der Personalmangel allerdings bei den Staatsanwaltschaften.
 
Das bestätigt ein guter Bekannter bei der Polizei NRW mir auch immer wieder aufs Neue. Da kann man nur hoffen, daß nachts nichts passiert, so wartet man in den Eifeldörfern bspw. im Ernstfall locker 20-30min. weil die Polizei von weit her anrücken muß.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bezüglich der Staatsanwaltschaften gilt dann wohl der Spruch: Wo ein Kläger, da kein Richter/StA:confused:.
 
... bestätigt mMn aber auch die Ohnmacht des STaates gegenüber einer gut vernetzten (Facebook-)Szene, egal ob "Rechts" oder "islamischer Djihad".
... Der arabische Frühling, der ja leider direkt in den Winter führte, hatte seinen Ursprung ebenfalls in sozialen Netzwerken und wurde von den dortigen "Behörden" ebenfalls nicht ernst genommen. Zumindest anfangs nicht.

Zwei Stunden nach meinem Post von heut vormittag muß ich dann das hier lesen:http://www.spiegel.de/politik/deutschland/hooligan-krawalle-union-und-spd-ringen-um-anti-gewalt-strategie-a-999484.html8-) :eek: :o:roflmao:
Willkommen in der Realität...
 
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