Welchen ökologischen Sinn macht die Wärmewende aktuell?

Ich hab das jetzt auch mal getestet, die Temperatur meines Warmwasserspeicher sinkt über Nacht von 50 auf 44 Grad, damit kann ich leben und im Urlaub ist die Warmwasserbereitung eh aus, die anzulassen wäre idiotisch.
Zum Einwand von @Ucla - ich gehe davon aus dass dein Speicher auch ein Schichtenspeicher ist?
 
Ist er sicher aber @H-P hat damit ja nur beschrieben wie stark der Temperaturabfall bezogen auf die Zieltemperatur im typischen Messpunkt an der Abnahme ist, keine Energiemenge für den gesamten Speicher ausgerechnet.
 
Zuerst wollte ich fragen in welchem Zusammenhang dein Post mit dem Threat hier steht.... Aber dann habe ich in dem anderen Threat gelesen, dass dir heute einfach langweilig ist und du meinst andere "bespaßen" zu müssen.....🙄
Wie sagt mein Junior in solchen Fällen.... Danke dafür.... Und wichtig ist dabei der ironische Unterton in der Stimme...🙄
 
Ich bin gespannt ob sich im nächsten Jahr eine "greifbare " Entwicklung für Gas / Öl und Strompreise abzeichnen wird.
Bei dem Gedanken auf WP umzustellen liegen die Kosten mir immer noch ziemlich quer.
So hoffe ich auf irgendeinen Wink des Himmels, damit ich eine vernünftige Entscheidung treffen kann, ob unser " gut funktionierendes" System weichen muss.
Auf einen weitern Wink aus der Politik würde ich allerdings durchaus verzichten.
 
Ich musste 02/2022 meine defekte Gastherme tauschen. Brennkammer Wasserführung undicht und habe mit kurzentschlossen wieder für eine Gastherme entschieden.
Hintergrund: im Februar war es nachts noch bis -10 Grad, WP mit Förderung beantragen geht ja nicht Rückwirkend und da ich einen Flüssiggastank habe, war das die einzig schnelle Möglichkeit, zumal am nächsten Werktag schon getauscht werden konnte. Die Gastherme ist Wasserstofffähig, im Warmwasserkessel kann nachträglich ein Heizstab montiert werden, der dank PV dann kostenfrei Warmwasser erzeugen kann.

Und das jetzt bitte mit könnte, wäre, wenn etc. zukunftstechnisch auslegen beim lesen 🤡

Und da bis 2035 auch noch Anlagen repariert werden können….
Und dann bin ich fast 70 und hab ne 3-Zimmer-Penthouse-Wohnung inkl. Betreuung 😇🤩
 
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Bei dem Gedanken auf WP umzustellen liegen die Kosten mir immer noch ziemlich quer.
So hoffe ich auf irgendeinen Wink des Himmels, damit ich eine vernünftige Entscheidung treffen kann, ob unser " gut funktionierendes" System weichen muss.
Auf einen weitern Wink aus der Politik würde ich allerdings durchaus verzichten.
So schlimm ist das mit den Kosten nun auch wieder nicht, abzüglich Förderung sind das ca 15-20000 €,
 
So schlimm ist das mit den Kosten nun auch wieder nicht, abzüglich Förderung sind das ca 15-20000 €,
Ich glaube mich erinnern zu können das du irgendwie vom Fach bist..... Umso mehr verwundern mich solche Pauschalaussagen...?🤔
Was rechnest du da alles mit dazu bei solchen Kostenschätzungen?
Die ein Haus wie meines 30 Jahre oder älter halte ich solche Pauschalschätzungen schon für sehr mutig.... Jedenfalls war mein letztes Angebot eines örtlichen Heizungsbauer da weit davon entfernt - im Negativen Sinne.... Einfach wegen der erforderlichen Zusatzmaßnahmen die beim Wechsel vom Öl auf WP entstehen würden....
Und am meisten regt mich die blöde Förderung auf - das Preisniveau in Deutschland ist einfach abartig hoch.... Weil es ja staatliche Förderung gibt ....🤣🤣🤣
Schafft diese Sch....e endlich ab und lasst die freie Marktwirtschaft und Konkurrenz der Hersteller endlich faire transparente Preise entwickeln.
Die Förderungen zahlen immer die Verbraucher und die Hersteller schieben sie sich als Zusatzgewinn in die Taschen.
 
Ich glaube mich erinnern zu können das du irgendwie vom Fach bist..... Umso mehr verwundern mich solche Pauschalaussagen...?🤔
Was rechnest du da alles mit dazu bei solchen Kostenschätzungen?
Na ja, da ist nichts mutig, es sind meine Erfahrungen, ich beziehe mich auf normale EFH oder DHH, welche ca 140 qm Wohnfläche haben und nicht älter als 45 Jahre sind. Bei der Kostenschätzung sind grob 7500€ für Elektriker, Gartenbauer und Energieberater dabei.
Ein individuelles Angebot ist aber natürlich erforderlich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich liege bei ca. 30 abzüglich Förderung, und lt. Energieberater sollte ich bei den Betriebskosten nicht damit rechnen,
dass ich nachher ein Sparschwein vor der Türe habe.
Die Investition macht am ehesten Sinn , falls die Hütte verkauft werden würde.
Amortisieren würde sich das auf normalen Weg nur, wenn ich deutlich älter als Methusalem werde.
 
Wenn die Situation die Montage eines Monoblocks in Heizraumnähe zulässt, sollten die Komplettpreise abzüglich Förderung schon hoffentlich nochmal sehr deutlich darunter liegen. Da die Kisten ja selber nicht mehr die Welt kosten und die Aufstellung dann meist relativ unaufwändig ist, sogar deutsche Markengeräte in der typischen Größe für die genannten Parameter gibts um die 5k.... Das außen rum summiert sich situativ natürlich schon eher, auch der Fachkräftemangel im Handwerk hierzulande trägt sicher mit bei, dass wir lt. Statistik in DE im Durchschnitt über das doppelte bezahlen als bspw. in Großbritanien die keine Förderung haben, bzw. nur in Form einer einer MWSt Befreiung auf Wärmepumpen.
Ich bin ja nur ambitionierter Laie und Energiefuzzi und damit wohlmöglich a bisserl von allem, aber sicher kein Heizungsbauer und auch mehr Elektroniker als Elektriker. Will jetzt nicht wieder mit meinem DIY Vergleich kommen, deswegen geh ich da nicht ins Detail, nur die Technik und Material selber ist sicher nicht der vorrangige Preistreiber. Und ja meine Stunden hab ich nicht gezählt, erstrecht nicht die mich in die Materie richtig rein zu arbeiten. Zum Glück gibt es mittlerweile eine große Community rund um dieses Thema.

Aber es muss ja auch nicht immer die Maxime sein, alles so umzukrämpeln, dass man das volle Sparpotenzial ausschöpft. Wenn eh ein Tausch ansteht, man danach keine höheren Betriebskosten hat und so der fachmännisch es Einbau nach Förderung in ähnlicher Dimension liegt wie der Einbau eines neuen Heizkessels kann das ja auch OK sein.
(Technisch ist es natürlich schöner erst ne optimale Umgebung zu schaffen und dann ne passende, sehr effizient laufende WP einzubauen - Die Denke Kommt aber auch daher, das "früher" der 1:1 Tausch technisch kaum möglich und Betriebskostenmäßig risikobehafteter wäre als heute)

Und da bis 2035 auch noch Anlagen repariert werden können….
Und dann bin ich fast 70 und hab ne 3-Zimmer-Penthouse-Wohnung inkl. Betreuung 😇🤩
Ich meine die Reparatur von Brennwertgeräten ist sogar bis 2045 erlaubt. Andere Heizungen nur solange sie bis dahin nicht über 30 Jahre alt sind.
Die Einstellung finde ich völlig legitim. Im Gegenteil, in dem Fall ist etwas weniger Aufruhr manchmal kein schlechter Rat. Es ist doch auch verschwendete Lebenszeit sich über etwas aufzuregen was einen selber eh nicht mehr betrifft. Manchmal denke ich mir ein Gesetz nach dem Motto "war der Hausbesitzer am Stichtag ü60 braucht er an der Heizung nix mehr ändern" wäre verständlicher und auf mehr Akzeptanz gestoßen. Aber ich bin noch weniger Politiker als Heizungsbauer...
 
Aber es muss ja auch nicht immer die Maxime sein, alles so umzukrämpeln, dass man das volle Sparpotenzial ausschöpft. Wenn eh ein Tausch ansteht, man danach keine höheren Betriebskosten hat und so der fachmännisch es Einbau nach Förderung in ähnlicher Dimension liegt wie der Einbau eines neuen Heizkessels kann das ja auch OK sein.

Genau da liegt das Problem......
Wenn du einem Heizungsbauer beauftragst - dann MUSS der das Maximum nach dem gesetzlichen Vorgaben rausholen - zumindest haben die Handwerker bei denen ich angefragt habe so argumentiert...
Meine alte Ölheizung läuft seit 27 Jahren sehr effektiv mit geringem Verbrauch. Fußbodenheizung und Heizkörper.
Wenn ich jetzt den Kessel gehen eine WP tauschen will, dann ist ein hydraulischer Abgleich VERPFLICHTEND!
Heißt - meine Etagenverteiler müssen alle getauscht werden gegen neue Ausführungen die einen hydraulischen Abgleich ermöglichen..... Natürlich alles vorher berechnet und dokumentiert...
Das verursacht einen Großteil der Umbaukosten lt. Angebote.

Wozu ?? - die Heizkreise wurden damals von mir eingestellt und optimiert - haben 27 Jahre perfekt funktioniert - jeder Raum wurde seinem Verwendungszweck entsprechend ausreichend beheizt.
Nur weil jetzt eine andere Wärmequelle den Dienst übernehmen soll - muss ich alles andere in Frage stellen und Tausende Euro versenken.....?
Das ist es was mich so ärgert.
Die einfachen günstigen zweckmäßigen Lösungen scheitern an Vorschriften und Verordnungen.
Selbes Thema bei den Splitklimas - was im Ausland jeder selbst machen darf und damit günstig und einfach Heizen kann - ist in Deutschland natürlich streng reglementiert und macht es damit unnötig teuer...
Nur Selbermacher - wie ich - können sich das noch günstig einbauen - zum Glück habe ich einen gefunden der die Inbetriebnahme übernommen und das entsprechende Formular unterschrieben hat.... Natürlich nur gegen einen entsprechend hohen Geldbetrag der in keinem Verhältnis zu den sonstigen Kosten stand..... Aber ohne geht ja nicht in Deutschland.....🙄

Monoblock WP - das ist meine einzige Hoffnung.... Meine Ölheizung bleibt erst einmal drin, schon alleine weil ich noch mehrere tausend Liter Öl in den Tanks habe.
Sollte die alte Öl- Heizung irgendwann die Grätsche machen - kann ich mit dem Splitklimas hoffentlich überbrücken bis zum Ende des Winters.... Und dann werde ich wohl auch in Eigenleistung versuchen den Ölkessel durch einen monoblock WP zu ersetzen.
Staatliche Zuschüsse - mit egal - wenn ich dafür eine einfache günstige Lösung umsetzen kann...
 
Genau da liegt das Problem......
Wenn du einem Heizungsbauer beauftragst - dann MUSS der das Maximum nach dem gesetzlichen Vorgaben rausholen - zumindest haben die Handwerker bei denen ich angefragt habe so argumentiert...
Meine alte Ölheizung läuft seit 27 Jahren sehr effektiv mit geringem Verbrauch. Fußbodenheizung und Heizkörper.
Wenn ich jetzt den Kessel gehen eine WP tauschen will, dann ist ein hydraulischer Abgleich VERPFLICHTEND!
Heißt - meine Etagenverteiler müssen alle getauscht werden gegen neue Ausführungen die einen hydraulischen Abgleich ermöglichen..... Natürlich alles vorher berechnet und dokumentiert...
Das verursacht einen Großteil der Umbaukosten lt. Angebote.
Wozu ?? - die Heizkreise wurden damals von mir eingestellt und optimiert - haben 27 Jahre perfekt funktioniert - jeder Raum wurde seinem Verwendungszweck entsprechend ausreichend beheizt.
Nur weil jetzt eine andere Wärmequelle den Dienst übernehmen soll - muss ich alles andere in Frage stellen und Tausende Euro versenken.....?
Das ist es was mich so ärgert.
Die einfachen günstigen zweckmäßigen Lösungen scheitern an Vorschriften und Verordnungen.
Das ein hydraulischer Abgleich Pflicht ist hat einen guten Grund. Da kommst du genauso wenig drum rum wenn du dir fachmännisch eine neue Ölheizung einbauen lassen würdest, denn der ist seit 2024 Pflicht unabhängig vom Energieträger. Will nicht in Abrede Stellen, das dein thermischer Abgleich bei dir seit Jahren zum gewünschten Ergebniss führt. In vielen Altbeständen ist das nunmal nicht der Fall, und da spart der hydraulische Abgleich alleine gerne mal 10-15%. Deswegen ist es auch nicht unüblich das als Einzelmaßnahme zu machen, ist sogar für sich förderfähig.
Aber auch da kann man u.U. die notwendige Vorarbeit selber leisten. D.h die Heizflächen aufzunehmen und den Wärmeverlust der Räume berechnen bzw. die Daten dazu liefern. Vielleicht lässt sich ein Heizungsbauer auch darauf ein. Der Materialaufwand, sprich ein paar neue Heizkreisverteiler und Klemmringverschraubungen und der Tausch selber können gar nicht so teuer sein.
Selbes Thema bei den Splitklimas - was im Ausland jeder selbst machen darf und damit günstig und einfach Heizen kann - ist in Deutschland natürlich streng reglementiert und macht es damit unnötig teuer...
Nur Selbermacher - wie ich - können sich das noch günstig einbauen - zum Glück habe ich einen gefunden der die Inbetriebnahme übernommen und das entsprechende Formular unterschrieben hat.... Natürlich nur gegen einen entsprechend hohen Geldbetrag der in keinem Verhältnis zu den sonstigen Kosten stand..... Aber ohne geht ja nicht in Deutschland.....🙄
Das stimmt so nicht, in der gesamten EU darf niemand ohne Kälteschein an einem Kältekreis arbeiten (also auch keine Split-Klima oder Split-Wärmepumpe einbauen). Im EU Ausland ist es oft auch sehr ähnlich geregelt, in den USA bspw. brauchst du eine Zertifizierung nach "EPA Section 608" um an Kältekreisen arbeiten zu dürfen, usw... Hat ja auch alles einen guten Grund. Unabhängig davon was man darf und nicht, die wenigsten werden auch den Zugriff auf das notwendige Equippment geschweige denn das Verständniss dazu haben.
Monoblock WP - das ist meine einzige Hoffnung.... Meine Ölheizung bleibt erst einmal drin, schon alleine weil ich noch mehrere tausend Liter Öl in den Tanks habe.
Sollte die alte Öl- Heizung irgendwann die Grätsche machen - kann ich mit dem Splitklimas hoffentlich überbrücken bis zum Ende des Winters.... Und dann werde ich wohl auch in Eigenleistung versuchen den Ölkessel durch einen monoblock WP zu ersetzen.
Staatliche Zuschüsse - mit egal - wenn ich dafür eine einfache günstige Lösung umsetzen kann...
Es ist sogar möglich als Selbermacher eine Wärmepumpe einzubauen und trotzdem die Förderung zu erhalten, aber erfordert wieder eine Abnahme eines Fachbetriebs. Mir war Kosten/Nutzen nicht wert. Ich habe den gesamten Heizraum umgekrämpelt, Platz gewonnen, mehr als notwendig gemacht und weitere Komponenten getauscht und zusätzliche Messgeräte für Wärme und Strom eingebaut. Außenaufufstellung komplett selber gemacht, Elektrik auch (darf ich). Nur für die notwendige Kernlochbohrung war jemand im Haus. Equippment zur Erstbefüllung und Presswerkzeug hab ich mir geliehen. Wo man da preislich raus kommt kann man sich ja in mittlerweile unzähligen Youtubevideos ambitionierter Selbermacher anschauen, zwischen 4.000 und 8.000€ reicht die typ. Spannweite. Ich kann nur sagen, ich würds immer wieder genau so machen, und freu mich über die niedrigen Betriebskosten und viel bessere Kontrolle des Gesamtsystems und das ich nicht länger gezögert habe. Wartung in Form von Wassertests und regelmäßige Reinigung und Prüfung der verschiedenen Sicherheitskompontnen mach ich selbst vor und nach der Heizsaison und kostet mich im Jahr max. 2h Arbeit. Da ich alles genau mitschreibe und auswerte, bin ich wenn es so weiterläuft mit allem nach 5 Jahren im Plus, die Wärmepumpe selber ist längst abbezahlt. Unabhänig davon lag meine letzte Gasrechnung bei gleichem Gebäudebestand bei ~18.500 kWh, in 24 und 25 Jahre hat die Wärmepumpe um die 16.000 kWh ins Haus geschickt, also spürbar weniger obwohl ich viel weniger den Kamin anfeuere und nicht mehr in der Übergangszeit mit der Klima heize...das bewerte ich noch nichtmal in meiner Amortisationsrechnung, auch die Schornsteinfegerkosten und entfallene Wartungskosten lass ich außen vor. Sondern stelle nur gegenüber was mich die Wärme die meine WP erzeugt hat gekostet hat, und was mich die selbe Wärme mit dem jeweils aktuellen Gastarif meines alten Versorgers gekostet hätte - aber wie gesagt, was die Maxime ist kann jeder selber festlegen.
 
Selbes Thema bei den Splitklimas - was im Ausland jeder selbst machen darf und damit günstig und einfach Heizen kann - ist in Deutschland natürlich streng reglementiert und macht es damit unnötig teuer...
Nur Selbermacher - wie ich - können sich das noch günstig einbauen - zum Glück habe ich einen gefunden der die Inbetriebnahme übernommen und das entsprechende Formular unterschrieben hat.... Natürlich nur gegen einen entsprechend hohen Geldbetrag der in keinem Verhältnis zu den sonstigen Kosten stand..... Aber ohne geht ja nicht in Deutschland.....🙄

Wo kein Kläger da kein Richter. Wen juckts ob's erlaubt ist oder nicht?
 
Wo kein Kläger da kein Richter. Wen juckts ob's erlaubt ist oder nicht?
So einfach ist das leider nicht....?
Bei den ersten beiden habe ich gekauft.... Man muss ausdrücklich bestätigen dass nur ein entsprechender Fachbetrieb installiert und in Betrieb nimmt.... Klar... Klickt man einfach das Feld an und gut ist...
Bei der 3. Anlage hat der Shop inzwischen umgestellt - kein Verkauf mehr an Privatpersonen.
Also musste ich mir einen neuen Shop suchen - selbes Spiel bei der Kaufabwicklung - wieder einfach den Haken gesetzt und bestätigt.... Nichts dabei gedacht...
Nach 2 oder 3 Monaten dann die böse Überraschung - ich bekam eine schriftliche Aufforderung des Shops den Nachweis der fachgerechten Installation innerhalb einer Frist einzureichen.....
Keine Ahnung was passiert wenn man da nicht reagiert - mir jedenfalls ging dann doch der Ar... auf Grundeis Angesicht der möglichen Strafen.
Also habe ich mir bei Kleinanzeigen einen selbstständigen zugelassenen Klimatechniker gesucht, der die Abnahme sehr gewissenhaft durchgeführt und anschließend schriftlich bestätigt hat, zum Schnäppchenpreis einer knapp 4 Stellingen Summe..... Aber da hat man nicht viele Alternativen oder Verhandlungsspielraum - man muss froh sein wenn man überhaupt einen findet der das macht.
Natürlich war alles sauber ordentlich und ohne Mängel oder Kritikpunkte .

Wie gesagt - keine Ahnung was passiert wäre wenn ich der Aufforderung nicht nachgekommen wäre - aber da bin ich einfach zu feige und zu brav erzogen um das rauszufinden.😉
 
Bin ich froh, dass wir mit Hackschnitzel heizen…
Hoffentlich kommen da nicht auch irgendwann solche Begrenzungen mit Alter etc wie bei Öl und Gas.

Aber wenn man EFH alleine betrachtet vor allem im Neubau, machen WP schon Sinn.
 
Bin ich froh, dass wir mit Hackschnitzel heizen…
Hoffentlich kommen da nicht auch irgendwann solche Begrenzungen mit Alter etc wie bei Öl und Gas.

Aber wenn man EFH alleine betrachtet vor allem im Neubau, machen WP schon Sinn.

Woher beziehst du die Hackschnitzel und was kostet so was ?
Hast du dafür einen speziellen Lagerraum, bzw Tank wie bei Pellets ?
 
Habe heute den Vorvertrag zur Nahwärmelieferung aufgekündigt und mit dem Geschäftsführer des Versorgers gesprochen. Nach seinen Worten ist das Netz in unserem Ort das letzte, was in unserer Region neu gebaut wird. Nur weil es noch in alte Förderrichtlinien gefallen war und das Material schon vor geraumer Zeit angeschafft wurde, kann es überhaupt noch realisiert werden.

Durch immer höhere Errichtungskosten und deutlich zurückgefahrene Förderungen für Projekte mit Biomasse (wie bitte?) ist es ihm zufolge in vielen Größenordnungen nicht mehr rentabel umzusetzen. Die künftige Wärmeplanung von Kommunen werde in diesem Bereich oft ins Leere laufen. Es ist einfach kein Geld mehr da.

Meiner Meinung steht auch das Projekt im Ort finanziell auf wackeligen Beinen. Bei diesen Voraussetzungen setze ich jetzt mehr denn je auf eine individuelle und ein Stück weit autarke Energie- und Wärmeversorgung. Mein Vertrauen ist erst mal weg.
Mehr als ein Jahr nach meinem vorzeitigen Ausstieg ist die Nahwärmeheizung im Ort immer noch nicht betriebsbereit. Ein Teil der Leitungen wurde inzwischen verlegt und ein Betriebsgebäude errichtet. Zwischenzeitlich sind viele weitere Teilnehmer abgesprungen. Bin gespannt, ob sich das ganze rechnet, sollte es irgendwann einmal laufen.
 
Unser Haus ist jetzt seit cirka 1.5 Jahren am Nahwärmenetz angeschlossen und es läuft reibungslos. Wir haben durch den Anschluss unsere störanfällige Ölheizung ersetzt. „Wir“ sind ein Mehrfamilienhaus mit fünf Wohnungen und einem Gewerbeteil (Bank).
Die Umsetzung hatte sich etwas verzögert, da es vollkommen in die Corona Zeit fiel und entsprechend nicht alles reibungslos ablief. Insgesamt war unser Dorf in Bezug auf das Leitungsnetz auf drei Bauabschnitte unterteilt und wir wurden zuletzt angeschlossen.

„Projektübersicht: Von der Planung bis zur Umsetzung
Das Projekt begann im Oktober 2022 und erstreckte sich über zwei Jahre. In enger Zusammenarbeit mit der Genossenschaft vor Ort wurde ein Wärmenetz von insgesamt 7 Kilometern Länge aufgebaut, das 102 Haushalte sowie eine Schule und die Feuerwehr mit nachhaltiger Wärme versorgt.
Die Wärme stammt aus einer Heizzentrale mit einem 600 kW Biomasse-Heizkessel und einem 27.000-Liter-Pufferspeicher. Diese Technologie ermöglicht eine effiziente und umweltfreundliche Wärmeverteilung über das Rohrleitungsnetz.“
 
Mehr als ein Jahr nach meinem vorzeitigen Ausstieg ist die Nahwärmeheizung im Ort immer noch nicht betriebsbereit. Ein Teil der Leitungen wurde inzwischen verlegt und ein Betriebsgebäude errichtet. Zwischenzeitlich sind viele weitere Teilnehmer abgesprungen. Bin gespannt, ob sich das ganze rechnet, sollte es irgendwann einmal laufen.
Bei uns im Ort haben sie es nach fast drei Jahren Planungszeit eingestampft, weil nach Bekanntwerden der Kosten viele wieder abgesprungen sind.
 
Woher beziehst du die Hackschnitzel und was kostet so was ?
Hast du dafür einen speziellen Lagerraum, bzw Tank wie bei Pellets ?
Die Hackschnitzel sind Restholz, also Wind-/Sturm-/Käfer-Schadholz, die bei uns im Wald eh anfallen.
Früher hatten wir das quasi "verschenkt", da es keiner wollte. Der Aufwand Holz für Hackschnitzel zu arbeiten ist aber bedeutend geringer, da nicht mehr viel ausgeastet werden muss, da es sowieso in den Hacker kommt. D.h. fällen/ auf Länge sägen für den Transport mit dem Rückewagen und dann auf einen Haufen lagern, das wars.
Die "guten" Stämme kommen dann in den Sägespaltautomat bei uns, mit dem wir dann das Holz machen für meine Eltern. 33cm Scheite und in BigBags gelagert, damit man die dann schön mit dem Radlader auflegen und mit dem Autoanhänger transportieren/abkippen kann.

Alles was zu viel an Holz ist, verkaufen wir. Also Stammware Fichte aktuell an die Sägewerke oder Hackgut für Hackschnitzel an die umliegenden Nahwärmeversorger.

Bzgl. Heizung und Lagerung:
Ich habe einen "Bunker", in dem sich die Austragung der Heizung befindet. Das ist ein 3x3m großer Bereich den wir hochgemauert haben auf ca. 2m. Dort hätten also so ca. 18 Kubikmeter Platz. Habe aber meist nur so 7-10 Kubikmeter gelagert, falls doch mal eine Störung an der Schnecke ist.

Zusätzlich lagere ich die weiteren Hackschnitzel im alten Fahrsilo(ehemaliger Bauernhof), das wir mit einem in 3 Segmente unterteilten Dach überdacht haben. Hier haben ca. 100 Kubikmeter +/- Platz.

Dieses Jahr habe ich ca. 110 Kubikmeter hacken lassen, was beim aktuellen Verbrauch der 2 Häuser(400 qm Wohnfläche) ca. 2,5 Jahre entspricht. Habe KfW55 gebaut und versorge die beiden Häuser per Fernwärme von der Heizung. Heizung befindet sich im separaten ehemaligen Kuhstall, dieser wird also indirekt über die Abwärme aus dem Heizungsraum frostfrei gehalten.

Bzgl. Verbrauch: hier bin ich noch in der "Erprobungsphase", da die ersten 2 Jahre geheizt wurden(+ Estrich ausheizen) mit dem Hackgut des alten Dachstuhls von dem Haus, das ich abgerissen hatte (Bj ca. 1850-60).
Ich denke das aktuelle Hackgut hält etwas länger, da auch ein paar Buchen /Eichen dabei waren. Und mehr Stammware.

Wenn ich die Kosten für Traktor, Rückewagen, Seilwinde, Motorsägen, Aspen, Diesel, Platz etc. rechne, dann würde man lieber eine WP kaufen und könnte sehr lange damit heizen. ;)
 
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