Monoblock Wärmepumpen und mehrtägiger Stromausfall, das hatten wohl viele auch nicht auf dem Schirm, ich hoffe dass die betroffenen Berliner daran gedacht haben die Aussengeräte zu entleeren, sonst gibt es ein böses Erwachen.
Absolut. Hab damals auch kurz darüber nachgedacht Glykol beizumischen, machen ein paar sehr vorsichtige durchaus, verschlechtert halt wieder die Wärmekapazität und am Ende die Effizienz.
Wie üblich hab auch ich Absperr- und KFE-Hähne direkt hinter der Kellerwand und die Leitungen mit Gefälle nach innen ausgeführt. Also ein überschaubarer Handgriff zu dem ich in aller größter Not auch aus der Ferne anleiten kann.
@AIC-Peter
Nicht alles was theoretisch möglich ist ist dann auch sinnvoll. Ist dir klar was eine richtige Wärmepumpe an Luftdurchsatz braucht? Wie stellst du dir das vor? Nen normalen günstig/guten Monoblock einfach mitten in den Keller stellen und für etwas Zukunft sorgen? Du willst in deinem Kellerraum sicher nicht Außentemperatur haben. Oder um das zu umgehen entsprechende gedämmte (wg. Kondezwasser) Lüftungskanäle anfertigen lassen, anflanschen auch um einen thermischen Kurzschluß zu vermeiden. Willst du den entsprechenden Aufwand das Geräusch und den Körperschall entsprechend dämmen zu müssen in kauf nehmen?
Um das nachvollziehbar zu machen: Das was eine Luft/Wasserwärmepumpe im Vergleich zu einer Brauchwasser-Wärmepumpe so riesig macht ist nicht das die Leistungselektronik, oder der Kältekompressor so viel größer ist, sondern weil das Ding zu zwei Drittel ausschließlich aus einem Luft/Kältemittel Wärmetauscher (Verdampfer) besteht, durch den ordentlich immer wieder neue Luft durch muss. Würdest du nicht diese gesamte Wärmetauscherfläche als Durchbruch haben wollen, kommst du um Stützlüfter kaum rum.
Also es gibt natürlich schon einen überschaubaren Markt für spezielle Geräte die dazu konzepiert sind, aber die sind wirklich riesig Schweine teuer und was da für Baunebenkosten entstehen...
Wenn du schon perspektivisch über die Eigeninstallation eines Monoblocks nachdenkst. Lies dich ein und Keep it simple. Falls möglich, stell das Ding vor dem Heizraum mit etwas Abstand zur Hauswand auf Bigfoots auf befestigten Untergrund (dazwischen Steine, Kondenswasserabfluss i.Ä.) Durchbruch und 1" Anschluss zum bestehenden Heizsystem, Übergang auf die WP mittels dafür geeignetem Wellrohr, alle Leitungen gut und außen noch besser dämmen.(Kurz und ausdrücklich nicht vollständig überrissen).
Bzw. kann ich nur dazu raten: Versuch dich nicht an einer Sonderlösung mit vielen Hürden und zweifelhaften Erfolg, kopier besser das, was schon 1000e vor dir auf im Haustechnikdialog, Photovoltaikforum, YouTube usw.usf. erfolgreich umgesetzt und gut dokumentiert haben.
Für alle kreativen Sonderlösungen und Extrawürste gibt es Leute die machen das beruflich.