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nur darum geht es mir, nicht um Grenzen auf der Rennstrecke.Also 550 PS vs. 900 PS auf der winkligen Hausstrecke. Da bin ich voll bei dir.
Ich gebe ja zu, der Eingangspost war da unglücklich formuliert, weil er suggerieren mag, wie die persönliche Bedarfssituation ist. Darum geht es aber gar nicht. Es geht auch nicht um eine Bedarfsgrenze zum Glücklichsein, sondern um eine technische Betrachtung der Gegebenheiten: mit jedem Auto kann ich nur eine gewisse Leistung in Kurven einsetzen, auch wenn das Auto noch 500 PS extra hätte.... oder vertreten auch einfach nur eine divergierende Meinung.
Wenn hier gefragt wird, wie viel Leistung "gebraucht" wird, im Sinne eines echten Bedarfs, dann ist es nicht verwunderlich, wenn sich die Diskussion in eine breitere Richtung entwickelt und das ursprüngliche Anliegen dann einer weitergehenden Erläuterung zugeführt wird. Das meine ich ganz wertungsfrei.
So oder so bleibt das Ziehen einer echten Bedarfsgrenze doch wohl reichlich schwierig - womit die Beiträge auch weiterhin andere Aspekte beleuchten werden.
Mit winkliger Hausstrecke meinte ich tatsächlich die winklige Hausstrecke die jeder vor seiner Tür hat und nicht die Nordschleife.nur darum geht es mir, nicht um Grenzen auf der Rennstrecke.
Ich habe mich ja sehr viel mit Data Recording beschäftigt, da kommen die ulkigsten Dinge zum Vorschein.
Ich glaube, Du hast ja auch eine VBOX oder so was ähnliches. Zur Not tut es auch Harry's Laptimer.
Lass das Ding mal bei einer normalen Landstraßentour bei einem beliebigen Auto Deiner Wahl mitlaufen und werte hinterher nur mal die Drehzahlkurven aus. Vergleiche das dann mal mit der Leistungsentwicklung des eingesetzten Motors bei den jeweiligen Drehzahlen, und Du wirst feststellen, dass Du recht wenig Leistung abrufst, um zügig unterwegs zu sein. Rennstrecke ist anders, aber auf der Landstraße zieht man nicht voll beschleunigend aus Kurven heraus, weil man sonst in kürzester Zeit auf 150 oder so wäre.
Deshalb stellte ich die Betrachtung in den Raum, dass man mit 250 bis 300 PS auf der Landstraße bestens bedient ist. Sie sind leichter zu dosieren, nehmen einen Ausrutscher im Gasfuß nicht übel wie ein 400+ PS-Turbo und bieten trotzdem den gleichen Fahrspaß.
Ja es stimmt, mehr PS müssen besser dosiert werden, ein "plumper" Tritt aufs Pedal bringt das ESP bei mehr NM früher ans regeln, jedoch muss das ja nicht der Hinterachse so hart abgestimmt sein das Traktion fehlt, oder es ist evtl sogar ein Allrad. Auch kann der Fahrer ja "weniger" Gas geben.
Dieter, das kann ich nicht nachvollziehen, wie steht das für dich im Zusammenhang?Damit verlagerst Du die Betrachtung nur in einen anderen Geschwindigkeitsbereich, es ändert aber nichts am Grundprinzip.
Ich würde sagen das das gleiche Auto mit mehr PS tatsächlich immer das schnellere ist. Die Tatsache das du einem 400 PS Auto mit 250 PS folgen kannst liegt daran das es auf einer öffentlichen Straße passiert. Da wird halt nie tatsächlich am äußersten Limit gefahren weil es einfach viel zu gefährlich ist. Auf der Nordschleife kannst du das mitnichten.
Ähnlich geht es auch mit den Turbos, die für die öffentliche Straße zum Kurvenfahren häufig völlig übermotorisiert sind. Entsprechend aktiv sind dann die Helferlein, die beim Anfahren das Drehmoment wegregeln, durch das adaptive Fahrwerk mitten in der Kurve die Balance verändern, um trotz des ungeübten Fahrers noch Gripp zu schaffen, durch ESP und DSC, wenn es dann eng wird.
Verwerflich ist gar nichts. Schade, dass die Diskussion etwas ins Negative gedreht wird.Mit winkliger Hausstrecke meinte ich tatsächlich die winklige Hausstrecke die jeder vor seiner Tür hat und nicht die Nordschleife.
Un ja, ich rufe nicht ständig die volle Leistung ab. Ist das jetzt verwerflich weil ich noch Reserven habe? Aber ein schwächeres Auto gerade für diese Fahrsituation "nur" genauso schnell ist - aber mit weniger Leistung.
Es ist mir schon seit eh und jeh bewusst das ein scharf gefahrener Golf GTi auf der Haus und Heimstrecke von nichts und niemandem überholt werden kann.
Da lassen sich doch sicher Politiker finden, die dem Bürger diese Last der Entscheidung liebend gerne abnehmen würden.....So oder so bleibt das Ziehen einer echten Bedarfsgrenze doch wohl reichlich schwierig....

Es geht dabei um 2 verschiedene Aspekte. Innerhalb der Kurve möchte ich ein möglichst weiches und leicht dosierbares Einsetzen der Leistung haben, Boostkennfelder stören da nur. Wenn ich rund fahren, brauche ich da kaum Drehmoment, da ich in der Kurve nur wenig beschleunige. Beschleunige ich in der Kurve stark, bin ich zu langsam hineingefahren.Dieter, das kann ich nicht nachvollziehen, wie steht das für dich im Zusammenhang?
Die Aussage war, bei entsprechend vorhandenem Drehmoment setzt bei einem „beherzten Tritt“ eines Grobmotorikers auf das Gaspedal am Kurvenausgang das Heck zum Überholen an und (hoffentlich) blinkt im Armaturenbrett der Christbaum…
…somit ist ein Auto mit wenig Drehmoment für diese Spezies Mensch sicher „fahrbarer“.
Aber wenn nach der Rollphase am Kurvenausgang das Auto mit dosiertem Gasfuß herausbeschleunigt wird, dann macht das mit einem Auto mit mehr Drehmoment und Leistung für mich einfach mehr Spaß…
absolut richtig. Wie gesagt, es kommt auf die Dosierbarkeit an. Fahre ich mit 500 Nm (wovon fast alle Sauger träumen), dann geht das noch gut, fahre ich mit 600 Nm, dann reicht schon ein unachtsames Gasgeben aus, um ein Feuerwerk zu veranstalten.Dazu hätte ich auch gerne eine Erklärung, IN der Kurve ist Leistung doch „Pupe“ und am Kurvenausgang sensibel eingesetzt, machen mir die vorhandene Leistung und das Drehmoment einen höllischen Spaß…
Sach' mir doch sowas nicht!Da lassen sich doch sicher Politiker finden, die dem Bürger diese Last der Entscheidung liebend gerne abnehmen würden.![]()

Es geht dabei um 2 verschiedene Aspekte. Innerhalb der Kurve möchte ich ein möglichst weiches und leicht dosierbares Einsetzen der Leistung haben, Boostkennfelder stören da nur. Wenn ich rund fahren, brauche ich da kaum Drehmoment, da ich in der Kurve nur wenig beschleunige. Beschleunige ich in der Kurve stark, bin ich zu langsam hineingefahren.
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ist beim Porsche auch nicht anders. Das beste Beispiel sind die getunten Porsche der früheren Jahre, z.B. ein RUF. Leistung ohne Ende, aber das Ding auf der Straße zu halten....Wenn du das jetzt explizit auf den E89 beziehst ist das ja auch eine ganz andere Aussage und kann durch praktische erFahrung deinerseits belegt werden.
Und ich will das mitnichten ins Negative ziehen.
in der Tat. Wir haben ihn während des Rennes nie benutzt, da er die Gaspedalkennlinie auf digital umstellt (->Dosierung) und die Lenkung im Zusammenspiel mit dem Rennfahrwerk schlechters Feedback gab.Siehe unnützen Sportknopf im Z4 Coupe. Stört mehr als er hilft.
Die Grenze der guten Fahrbarkeit liegt für mich eher bei 400 PS und 550 Nm, alles darüber ist Quatsch. Selbst auf der Autobahn ist das kaum nutzbar.
verschenken.



Und dieser wert ist für die meisten schon zuviel( 400ps-550Nm)

Die Dosierbarkeit ist für mich ein Muss, um in den Kurven vernünftig mit dem Gas umgehen zu können.Dann ist viel Motorleistung nicht hinderlich wenn sie fein dosierbar ist?
So langsam kommen wir zum Kern der Sache. Aus einem recht gut funktionierenden Auto kann man mit Tuningmaßnahmen ein besser funktionierendes Auto machen. Ab einem gewissen Grad wird es aber eine Verschlimmbesserung.Ein Auto verträgt konzeptiosbedingt nunmal nur eine bestimmte Leistung. Der Yellow Bird ist da das beste. Beispiel. Irgendwann ist der Rest überfordert.
Immerhin verfügt dieser Wagen über eine Anzeige, wie viel PS man aktuell abruft. Passt hier doch perfekt.Hätte ich gestern schon gewusst, wie das hier "ausufert", dann hätte ich doch mal eine Runde mit der Hellcat gedreht.![]()
Ein bißchen von allem:Von daher verstehe auch nicht ganz worauf der Fred abzielt.Etwa wieviel PS das Chassis des E89 verträgt oder wieviel PS man im Alltag gefahrlos ausloten kann wenn man sich an die Limits hält?
Die Dosierbarkeit ist für mich ein Muss, um in den Kurven vernünftig mit dem Gas umgehen zu können.
So langsam kommen wir zum Kern der Sache. Aus einem recht gut funktionierenden Auto kann man mit Tuningmaßnahmen ein besser funktionierendes Auto machen. Ab einem gewissen Grad wird es aber eine Verschlimmbesserung.
Das gebe ich zu, ich hatte nicht mit der Entwicklung der Diskussion in die erste Richtung gerechnet.Dosierbarkeit ist sogar das A und O - siehe Die bereits erwähnte Sporttaste. Vor allem viele Turbos tun sich schwer damit.
Jetzt finden wir zusammen. Leistung optimieren und Fahrwerk anpassen geht bei jedem Auto konzeptionell nur in Grenzen damit es noch harmonisch zusammenpasst. 100% deiner Meinung.
Gut, mein Groschen ist lange gefallen, aber du hast den Anfang hier etwas umständlch und teils provokant formuliert.
