Z4 sDrive28i mit 4-Zylinder N20B20 ab Herbst in den USA

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Hallo,
also ich denke mal das wird wohl leider bei BMW realität werden:
Klar scheint damit aber auch, dass bei BMW künftig alle kleinen Sechszylinder von Aussterben bedroht sind und durch Variationen der neuen Vierzylinder-Turbo-Benziner-Generation ersetzt werden
Quelle: AMS
Das Problem was demnächst wohl alle Hersteller der Ober und gehobenen Mittelklasse sowie Sportwagen haben werden ist der Flottenverbrauch.
Die 6 Zylinder werden wohl auf dauer eher selten werden.
 
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Die wenigsten Leute beschäftigen sich eben ausführlich mit den Autos.

Hallo,
und weil ich genau das gemacht habe ist der Porsche bei mir rausgefallen, halt nicht wirklich alltagstauglich und für Vielfahrer wie mich (ca. 50.000 km pro Jahr) eher ungeeignet und zu hohe Unterhaltungskosten.
Und bei den Fahrleistungen haben die Porsche auch einen exterm hohen Wertverlust.
 
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Äh, nein. Mich haben sie verloren. Es gab keinen richtigen Z4-Nachfolger, also bin ich ins Boxster-Lager gewechselt. Im PFF sieht man, dass ich kein Einzelfall bin.
Aber mir ist auch klar, dass ich damit trotzdem eine Minderheit bin. Die wenigsten Leute beschäftigen sich eben ausführlich mit den Autos.


wie hesst du im PFF ich bin da auch weltmeister....warst du auch letzte woche in Hunsrück ? ich habe meinen Z4 E85 noch, tue mich noch schwer ihn wegzugeben...werde ihn behalten...ein e89 kommt für mich nicht in Frage..eher fahre ich den e85 weiter....hat ja nur 38'km....plus 996 passt schon...anstatt E85 weg und stattdessen nur e89...
 
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mich würde ganz einfach mal interessieren wie viele E89 bmw verkauft hat, und zu dem Zeitpunkt nach markteinführung wie viele E85?

Ich denke es wir darauf hinauslaufen, dass wir ehr nur ein Tropfen auf dem heissen stein sind....vieleicht versuchen die uns dann de Z2 schmackhaft zu machen...weniger auto für mehr geld....um die Abgrenzung zum E89 zu halten....aber darauf werde ich auch nicht anspringen...

Ihr sagt es ja schon Porsche hat hohen Wertverlust bei hoher Km leistung, genau so einen habe ich mir dann geholt....denn value for money...x Betrag hätte ich zuzahlen muessen für ein neuerers Auto aber X mal mehr hätte es mir aber nicht spass gemacht...und so werde ich an die Sache für meine Privatinvestionen heran gehen....Deswegen behalte ich meinen 6zylinder E85 erfreue mich daran und wenn ich es mal auf der Autobahn geben möchte hol ich den 996 raus....wer weiss wie lange wir das noch machen könnnen......zu mindest kann ich später meinen Enkelkinder davon erzählen....damals...als die Welt noch in Ordnung war...hahaha da haben wir noch anders getunt und nicht mit der Batterie rumgemacht und das Netzteil modifziert....und den Soundprozessor umgeändert...da konnte man an dem Auspuff noch was machen hahaha
 
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Hallo,
und weil ich genau das gemacht habe ist der Porsche bei mir rausgefallen, halt nicht wirklich alltagstauglich und für Vielfahrer wie mich (ca. 50.000 km pro Jahr) eher ungeeignet und zu hohe Unterhaltungskosten.
Und bei den Fahrleistungen haben die Porsche auch einen exterm hohen Wertverlust.

Nein. Ich wollte den Thread nicht in eine Porsche-ist-besser-Richtung bringen. Mir geht es nur darum, dass diese aufgeladenen Turbo-Vierzylinder in Sportwagen bei denen auch öfters mal mehr als 20% der Leistung abgerufen werden völlig fehl am Platz sind.

Klar ein Porsche ist nicht unbedingt ein Vielfahrer-Auto. Für mich ist der Boxster mindestens so alltagstauglich wie der E85. Im Gegenteil, dadurch dass er standardmäßig nicht sooo tief ist, bekommt man ihn auch noch in viele Duplex-Garagenplätze rein. Aber Alltagstauglichkeit definiert wohl auch jeder anders.
 
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ich habe jetzt im SLK forum gelesen, dass viele unzufrieden sind mit dem tatsaechlichen verbrauch des mitleren 4 zylinder SLKs. Die "mitleren SLKs" (ich hatte mal einen) hatten bisher 3L 6 zylinder sauger mit ca 240PS. Die waren nicht sparsam hatten aber "unten raus" schon gute leistungen, wenn auch keine superlativen wie beim 35i/s, oder 350er SLK. Wer diese leistungen gewohnt ist und vom neuen 4zylinder motor abfordert landet (hoerensagen) dann oft bei gleichhohen, sogar hoeheren verbraeuchen wie beim alten modell. Das donwsizing funktioniert gut in der stadt, und immer dann wenn man die leistung nicht braucht. Dort sind sie sparsamer. Falls leistung gefordert sind, bewegen sich die kleinen motoren auch nicht undurstig, an der leistungsgrenze (volllast) sind sie sogar regelrechte schluckspechte.

3L
 
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Komisch nur, dass gerade in kleinen Autos, bei denen ein tiefer Verbrauch ein Kaufargument darstellt, Turbo Motoren verbaut werden. Und die werden da gefordert, da sie meisst wenig Leistung haben (Bsp. Fiat 500, VW Polo etc.)

Auch wird hier immer mit subjektiven Verbräuchen argumentiert. Ein Turbo hat einen besseren Wirkungsgrad als ein Sauger. Das ist so. Darum werden sie nun verbaut. Weil früher Turbos bei Volllast viel verbrauchten muss das heute nicht mehr so sein. Und ist es auch nicht mehr!

Mir fällt auf, wie sehr viele hier immer gegen Veränderung ankämpfen. Alles Neue ist immer schlecht. Zudem vielen Käufer gar nicht bewusst ist, wie viel Zylinder der Wagen hat.
 
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...

Auch wird hier immer mit subjektiven Verbräuchen argumentiert. Ein Turbo hat einen besseren Wirkungsgrad als ein Sauger. Das ist so.

...

Quatsch mit Soße. Bevor hier solche vereinfachenden Stammtischparolen verbreitet werden, poste ich doch einfach mal einen Link zur Wissenschaft:

http://www.google.de/url?sa=t&sourc...so1Ve8Py6NrhPW7rg&sig2=6bRpX55XpEhN6Iv1FIXTXw

Aber natürlich muss man da eine Menge lesen und vor allem eine Menge verstehen. Das liegt ja nicht jedem.
 
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Quatsch mit Soße. Bevor hier solche vereinfachenden Stammtischparolen verbreitet werden, poste ich doch einfach mal einen Link zur Wissenschaft:

http://www.google.de/url?sa=t&sourc...so1Ve8Py6NrhPW7rg&sig2=6bRpX55XpEhN6Iv1FIXTXw

Aber natürlich muss man da eine Menge lesen und vor allem eine Menge verstehen. Das liegt ja nicht jedem.


Danke fuer den link,
und bleib mal bischen entspannt...

3L
 
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Dein Nickname lässt anderes vermuten :s

Und dass eigentlich der 4 zylinder BMW-typisch ist brauch ich nicht extra zu erwähnen, oda :M

:d Als Ex-Münchnerin ist mir das durchaus bewusst ;)

--------

Würde ich zu 80% Stadt fahren müssen, wäre der Z4 auch nicht der Wagen meiner Wahl. Allein offen macht es doch in der Stadt aufgrund Abgase und jetzt auch schon wieder Hitze überhaupt keinen Spaß &:

1 L Verbrauch mehr oder weniger, für Käufer wie mich ist das unrelevant.
Die Mehrzahl der BMW Kunden sind Firmenkunden. Und die wälzen (wie ich auch) ihre Spritrechnungen aufs Finanzamt ab :P
 
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:d Als Ex-Münchnerin ist mir das durchaus bewusst ;)

--------

Würde ich zu 80% Stadt fahren müssen, wäre der Z4 auch nicht der Wagen meiner Wahl. Allein offen macht es doch in der Stadt aufgrund Abgase und jetzt auch schon wieder Hitze überhaupt keinen Spaß &:

1 L Verbrauch mehr oder weniger, für Käufer wie mich ist das unrelevant.
Die Mehrzahl der BMW Kunden sind Firmenkunden. Und die wälzen (wie ich auch) ihre Spritrechnungen aufs Finanzamt ab :P

Das musst du mir mal erklaeren wie das finanzamt deinen sprit bezahlt. Ich muss das geld vorher immer brav verdienen, ist nur die frage ob ich es direkt dem finanzamt ueberweise, oder schnell noch tanke und das tankstelle ueberweist es dann dem finanzamt. :)

Trotzdem ist ein literchen mehr nun auch nicht schlimm, stimmt natuerlich.

3L
 
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Quatsch mit Soße. Bevor hier solche vereinfachenden Stammtischparolen verbreitet werden, poste ich doch einfach mal einen Link zur Wissenschaft:

http://www.google.de/url?sa=t&sourc...so1Ve8Py6NrhPW7rg&sig2=6bRpX55XpEhN6Iv1FIXTXw

Aber natürlich muss man da eine Menge lesen und vor allem eine Menge verstehen. Das liegt ja nicht jedem.

was lesen wir hier schönes was die turbojünger alle so schön ignorieren?

"in der Praxis werden stationäre Volllastkurven infolge des verzögerten Ladedruckaufbaus („Turboloch“) nicht erreicht"

was bedeutet das folgende bildchen?

http://data.motor-talk.de/data/galleries/0/77/1419/9227280/response-n54-n55-36416.jpg

es bedeutet, dass all die lobeshymnen, die sich auf den "drehmomentberg ab leerlaufdrehzahl" beim turbo beziehen und damit scheinbar das saugerkonzept diskreditieren, fürn mülleimer sind. nur sind die massen per definition doof und zu faul um nachzudenken, denn zur info:

ein sauger baut sein volles moment nicht nach "sensationellen" 2,2s auf, sondern nach 0,1s....ich könnte jetzt sagen, das ist faktor 22, aber das würde ja der werbung von anti-faltencremes (54% weniger falten in 6 wochen...- sichtbar wären aber 5555%) gleichkommen, also sage ich:

1. die drehmomentwerte a la "400Nm @ 1.500 1/min" sind aufm prüfstand zu sehen, NIEMALS im gesamtfahrzeug auf der straße und schon gar nicht im stammtischvergleich zu einem sauger.

2.jeder fahrer registriert die schwache response eines turbos im vgl. zum sauger, besonders zu feinnervigen motoren, wie den reihensechsern oder gar einem S54 motor. da kann man mit twinscroll arbeiten, mit VTG, oder sonstigen turboanordnungen. nützt nix.

wenn da noch ne "moderne" automatik dran hängt, hat man gleich zwei große gummibänder am gaspedal verbaut und dann macht autofahren keinen spaß mehr. dazu kommt die problematik, dass downsizer höhere mitteldrücke fahren. durch das schaltfaule fahren wird der kurbeltrieb generell höher belastet...

ein armutszeugnis für BMW, aber aus deren sicht notwendig, weil die EU sie mit ihren sinnlosen strafen zwingt auf jedes zehntel prozent zu schauen.
 
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Auch wird hier immer mit subjektiven Verbräuchen argumentiert. Ein Turbo hat einen besseren Wirkungsgrad als ein Sauger. Das ist so. Darum werden sie nun verbaut. Weil früher Turbos bei Volllast viel verbrauchten muss das heute nicht mehr so sein. Und ist es auch nicht mehr!

Quatsch! Ich zitiere hier jemanden, der in der Motorentwicklung arbeitet und folgendes im M-Forum zum Thema Verbrauch bei Volllast geschrieben hat:

"Unter Volllastbetrieb versteht der Motorenbauer den Betrieb des Motors unter maximaler Leistungsabgabe und bei Vergleichen meist im Nennleistungspunkt.
Und da sehen die spezifischen Verbrauchswerte quer über alle gängigen Motoren wie folgt aus:

Turbodiesel: 0,270 bis 0,310 kg/kWh
Otto Sauger: 0,280- 0,310 kg/kWh und
Otto Turbo : 0,300 bis 0,360 kg/kWh.

Diese Werte kann man jetzt mit den jeweils angegebenen Nennleistungen multiplizieren und durch 0,75 beim Otto oder 0,8 beim Diesel teilen und schon hat man den Volllastverbrauch seines Autos in Litern pro Stunde. Teilt man das Ergebnis noch durch die dabei mögliche Geschwindigkeit, ergibt sich somit logischerweise der Verbrauch pro 100 km.
"
 
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ein sauger baut sein volles moment nicht nach "sensationellen" 2,2s auf, sondern nach 0,1s....ich könnte jetzt sagen, das ist faktor 22

Das aber genauso ein Vergleich von Äpfel und Birnen, wie wenn die Turbofahrer sagen, sie hätten sofort das volle Drehmoment.
Für den genauen Vergleich müßte man die Drehmomentkurve des Saugers drüberlegen, die sich aufgrund des Drehzahlanstiegs in der verstrichenen Zeit ergibt.
sDrive30i: http://www.zroadster.com/forum/bmw_...drive30i_-_drehmomentverlauf.html#post1211241
M3: http://www.treffseiten.de/bmw/info/leistung_neue_v8_motor_m3_07_03.pdf
Startet man im gleichen Drehzahlbereich wie der Turbo, liegt das Anfangsdrehmoment des Saugers auch unter den maximalen Drehmoment, was dann nur noch einen Vorteil von max Faktor 10 ausmacht, die der Turbo dann aufgrund des besseren Verlaufs über die Drehzahl wieder rausholt. Der V8 könnte im Hochdrehzahlbereich die 400 Nm wesentlich schneller erreichen, hat dann aber häufigere Unterbrechungen wegen der Schaltvorgänge. Das ganze ist ohnehin nur sehr schwer vergleichbar. Zumindest nicht wenn man nur die Kurven Drehmoment(Drehzahl) vergleicht und die obige Turboresponse-Kurve. Wenn dann muß man das Drehmoment(Zeit) für den kompletten Beschleunigungsvorgang übereinanderlegen.
 
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....Mir fällt auf, wie sehr viele hier immer gegen Veränderung ankämpfen. Alles Neue ist immer schlecht. Zudem vielen Käufer gar nicht bewusst ist, wie viel Zylinder der Wagen hat.

Ist ja an sich nichts neues. Die teilweise sehr konvervativen Einstellung ist ja beim Thema Atomkraft nicht anders.
Ich schätze ein 2l Turbo wird letztendlich keinesfalls weniger Anklang finden, als ein 3l Sauger.
Wem es nicht passt muss halt in Zukunft woanders fündig werden. (so wie ich ggf ebenfalls)
Die Masse der Z4 Käufer ist hier sicher nicht vertreten (die hätten wahrsch. an einem Forum wenig Interesse)
 
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........jeder fahrer registriert die schwache response eines turbos im vgl. zum sauger, besonders zu feinnervigen motoren, wie den reihensechsern oder gar einem S54 motor. da kann man mit twinscroll arbeiten, mit VTG, oder sonstigen turboanordnungen. nützt nix.

wenn da noch ne "moderne" automatik dran hängt, hat man gleich zwei große gummibänder am gaspedal verbaut und dann macht autofahren keinen spaß mehr. dazu kommt die problematik, dass downsizer höhere mitteldrücke fahren. durch das schaltfaule fahren wird der kurbeltrieb generell höher belastet...

Wir wissen inzwischen, daß du die Turbos nicht magst, und daß du mit der Automatik/od. dem DKG nicht umgehen kannst. Aber bevor du weiterhin dies alles durch den Dreck ziehst, solltest du wissen, daß es auch viele Leute gibt, die gerade mit dem 35i (s) und dem N54 sehr zufrieden sind. Und wenn du den Post von @UliT durchliest, hast du auch eine richtige Antwort auf dein Genörgel
 
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Quatsch mit Soße. Bevor hier solche vereinfachenden Stammtischparolen verbreitet werden, poste ich doch einfach mal einen Link zur Wissenschaft:

http://www.google.de/url?sa=t&sourc...so1Ve8Py6NrhPW7rg&sig2=6bRpX55XpEhN6Iv1FIXTXw

Aber natürlich muss man da eine Menge lesen und vor allem eine Menge verstehen. Das liegt ja nicht jedem.

Habe alles gelesen und wider deinen Erwartungen auch verstanden. Ist alles schön und gut, aber in der Realität ist ein Turbo sparsamer. Die 0.5% Doofen die Volllast fahren interessiert ausserhalb von diesem Forum niemanden.
Esse übrigens lieber Brot mit Sosse.
 
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Naja, wie reden hier immerhin um einen Downsizingfaktor von 1,5 und vor allem einer Reduzierung der Zylinder um 50%, was eine deutliche Reibwertminderung mit sich bringt...:T
 
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Dann oute ich mich hier mal als Doofer, der sich ein Auto mit einem stärkeren Motor kauft, weil er diese Leistung auch bevorzugt nutzen möchte. In der Realität mag es durchaus Autofahrer geben, die sich den stärkeren Motor nur aus Prestigegründen kaufen. Für diese Käufer kann es dann durchaus wichtig sein, dass das Auto im Stadtverkehr und vor der Eisdiele wenig braucht. Mir ist jedoch wichtig, dass das Auto für den von mir bevorzugten Zweck den besten Verbrauch hat. Das ist bei mir bei einem Turbo-Vierzylinder nicht der Fall. Zumindest nicht bei dem, der in meinem Audi drin ist. Aber vielleicht hat BMW ja die Gesetze der Physik überlistet.
 
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Ob man sich jetzt als "doof" outen muss, wie Fischer es ausgedrückt hat, bleibt jedem der Eigeninterpretation überlassen ;)

Offenbar hast du allerdings deine eigenen Aussagen nicht ganz verstanden.
Nirgends war beim downsizing die Rede von schwächeren Motoren.
I.d.R dürften die meisten Fahrer die Motoren als stärker empfinden.
Ob ein geringer Kundenkreis, für sein spezielles Fahrprofil, Nachteile hinehmen muss - oder die überwiegende Mehrheit Vorteile empfindet....Wie wird sich ein Großserienhersteller wohl entscheiden &: :M
 
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Ohje. Ich glaube wir kommen nie zueinander.

Woraus liest Du denn, dass ich "Downsizing" mit "schwächerer Motor" gleichgesetzt hätte? Ich gehe nur davon aus, dass ein 200PS T4 bei konstant 220 km/h mehr verbraucht als ein R6 mit 230 PS. Das ist meine persönliche Erfahrung, vielleicht ist das aber auch tatsächlich nur subjektives Empfinden.

Wie sich ein Großserienhersteller entscheidet ist völlig klar. Wobei man ja beim Z4 nicht wirklich von einer Großserie sprechen kann. Der Z4 wird (wie woanders schon erwähnt) in Sippenhaft genommen und muss auch zum EU-Flottenverbrauch beitragen.

Ich habe ja bisher vermutet, dass Z4-Fahrer eher ein spezielles Fahrprofil haben und sich deswegen einen Z4 sDrive30i zulegen und nicht ein 120d Cabrio. Letzteres hätte ja mehr Drehmoment und ist bestimmt "gefühlt" stärker für die meisten Fahrer. Und auch noch praktischer. Und verbraucht weniger. Also mit Abstand die bessere Wahl. Wenn ich hier so laut rumdenke, frage ich mich wieso BMW überhaupt noch einen Z4 baut. Und wieso BMW überhaupt noch Benzinmotoren baut. Ist doch sinnlos.
 
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Ohje. Ich glaube wir kommen nie zueinander.

Woraus liest Du denn, dass ich "Downsizing" mit "schwächerer Motor" gleichgesetzt hätte? Ich gehe nur davon aus, dass ein 200PS T4 bei konstant 220 km/h mehr verbraucht als ein R6 mit 230 PS. Das ist meine persönliche Erfahrung, vielleicht ist das aber auch tatsächlich nur subjektives Empfinden.

aus deinem post #83 und der antwort #94
das ein T4 bei 220 mehr braucht als ein R6 halte ich ebenfalls durchaus für realistisch ;) nur dürfte das die wenigsten (autofahrer allg.!) interessieren, da sie stadt fahren, selten landstrasse und die meisten autobahnen eh geschw.begrenzung haben


Wie sich ein Großserienhersteller entscheidet ist völlig klar. Wobei man ja beim Z4 nicht wirklich von einer Großserie sprechen kann. Der Z4 wird (wie woanders schon erwähnt) in Sippenhaft genommen und muss auch zum EU-Flottenverbrauch beitragen.

um autos "entgegen dem trend" zu bauen, müssten (noch) größere gewinnspannen vorhanden sein, die das auto einem noch kleineren kundenkreis zugänglich machen

Ich habe ja bisher vermutet, dass Z4-Fahrer eher ein spezielles Fahrprofil haben und sich deswegen einen Z4 sDrive30i zulegen und nicht ein 120d Cabrio. Letzteres hätte ja mehr Drehmoment und ist bestimmt "gefühlt" stärker für die meisten Fahrer. Und auch noch praktischer. Und verbraucht weniger. Also mit Abstand die bessere Wahl. Wenn ich hier so laut rumdenke, frage ich mich wieso BMW überhaupt noch einen Z4 baut. Und wieso BMW überhaupt noch Benzinmotoren baut. Ist doch sinnlos.

ich pers. kann auf den verbrauchsvorteil (für mein fahrprofil!) eines T4 eigentlich verzichten bzw. ist mir der verminderte spaß (sound) ihn nicht wert, allerdings bezweifel ich das alle so denken ;)

so besser ? ;)
 
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Wie sich ein Großserienhersteller entscheidet ist völlig klar. Wobei man ja beim Z4 nicht wirklich von einer Großserie sprechen kann. Der Z4 wird (wie woanders schon erwähnt) in Sippenhaft genommen und muss auch zum EU-Flottenverbrauch beitragen.

Der Z4 ist wohl nicht unbedingt Großserie, aber die verwendeten Motoren schon. BMW hat seine Motoren schon immer serienübergreifend verwendet und wenn die 6Zylinder-Sauger in den Großserienfahrzeugen verschwinden, dann lohnt es sich erst recht nicht mehr, diese nur für den Z4 weiterzubauen.

Wie sollte BMW denn beim Z4 vorgehen?

Nur die 6Zylinder anbieten?
Da würden dann sehr viele fragen warum es die 4Zylinder-Turbos nicht gibt, die bei ihrem Fahrprofil sparsammer sind und die wohl auch bzgl KFZ-Steuer billiger sind. Wird ja auch schon nach nen Diesel im Z4 gefragt.

Beide Motoren anbieden?
Dann würden die 6Zylinder aufgrund der geringeren Stückzahlen deutlich teurer werden und die Masse greift für die kleinen Modelle zum 4Zyl-Turbo.
Sind ohnehin nicht so viele, die sich bewust für den 30i entscheiden und nicht gleich zum 35i oder 35is greifen.
 
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bei mir stand letztes Jahr auch zur Debatte zu Audi (TTS) zu wechseln aber der Hauptgrund bei BMW zu bleiben war der Reihensechser der meiner Meinung da reingehoert und auch in allen meinen BMWs war. An dem Tag an dem ich keinen BMW mehr mit Reihensechser bekomme, ohne gleich eine 350+ PS Maschine kaufen zu muessen, werde ich mir keinen BMW mehr kaufen. Denn wenn ich mir schon einen R4 Turbo kaufen soll dann gibts wesentlich guenstigere und gleichwertige Alternativen zu BMW
 
Ganz unabhängig davon, wer jetzt bei der "welches Motorkonzept verbraucht bei Vollast weniger?"-Diskussion recht hat:

wie oft fahrt Ihr denn im Alltag Volllast? Ich stell mir da meinen Weg zur Arbeit vor:
  • die ersten 7km sind Stadtverkehr. Da ich nicht bei bei jeder Ampel mit quitschenden Reifen losfahren will (wäre mir zu peinlich), gebe ich beim Anfahren NIE Vollgas. 2 sek später bin ich dann auch auf 50km/h, schalte in den 4 Gang und fertig.
  • Autobahnauffahrt: einmal kurz 5sek Vollgas, ich bin auf 120km/h, Tempolimit.
  • 10km bei 120km/h, brauche max. 30% der Leistung, die mein Auto hat.
  • 10km ohne Tempolimit: nagut, ich KÖNNTE mal Gasgeben, mach ich auch manchmal. In der Regel ist die Autobahn aber so voll, dass ich wirklich nur max. 1km davon wirklich Vollgas fahre, den Rest Rolle ich mit 140km/h daher.
  • die letzten 3km eine 70km/h-Straße, dann Parkhaus.

So, wie oft bin ich jetzt in einem Bereich gewesen, in dem nen Sauger Vorteile hatte? Natürlich, einige fahren den Z4 auf der Nordschleife oder in Gebirgspässen. Die sind bei mir jedoch mindestens 100km entfernt. Trotzdem will ich ab und zu mal Gasgeben, und dafür habe ich eben 190 PS. Ansonsten fahre ich Z4, weil ich auf Roadster stehe, weil mir das Design und BMW generell gefällt und weniger als 150 PS beim Z4 eh nicht gehen. Würde es nen Dieselmotor geben, hätte ich wahrscheinlich tatsächlich drüber nachgedacht, je nach Preisdiffenrenz.

Die einzige Strecke, die mir einfällt, wo ich tatsächlich fast 100% Volllast fahren würde wäre die A31 Richtung Holland. Die fahre ich aber nicht öfter als 2mal im Jahr, und wenn die Sonne scheint dann auch möglichst offen, und dann ist dauerhauft eh alles über 140km/h unbequem, zumindest für mich. Daher auch da wieder: keine Vollast über mehr als 2km, nicht annähernd.

Und ich lehne mich mal ganz weit aus dem Fenster und behaupte, den meisten geht es so wie mir, insbesondere, wenn man bedenkt, dass unsere Motoren auch im 3er usw. verbaut sind. Hätten wir eigene Motoren, würde unser Auto wohl das 1,5-fache Kosten. Und bedenkt: es gibt auch viele Z4's in Händen von Rentnern und Frauen, die mit dem Auto einkaufen fahren. Diese bestimmt nicht kleine Zielgruppe ist hier im Forum nicht unterwegs.

Und daher wird ein Downsizing-Konzept eben DOCH insgesamt den Flottenverbrauch senken, nicht nur auf dem Papier.
 
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