richtig ist, dass es schon an E36ern M pakete gab, aber auch immer mal versionen, die exclusive, sport usw. hießen. man hat den namen M aber in den letzten 10 jahren zunehmend für alles mögliche missbraucht und die marke völlig verwässert. was hätte dagegen gesprochen, wenn man statt "M sportpaket" einfach "sportpaket" in die ausstattungsliste eines 3er GT oder X4 schreibt und das M den M fahrzeugen überlässt. dazu die M performance brücke, die auch nichts halbes, nichts ganzes ist. ein weiterer angriff auf die marke M findet dann statt, wenn man diesen fahrzeugen AG motoren spendiert.Man mag ja "bemeckern", dass die M GmbH in letzter Zeit keine wirklichen M-Fahrzeuge mehr auf den Markt gebracht hat, sondern sich lieber an AG-Modellen verdingt hat. Es bleibt aber, dass das Marketing schon seit sehr langer Zeit an normale Modell eben auch M-Insignien anbringt um ein wenig Sportlichkeit zu übertragen. Was ist schlimm daran? Gegen ein "M-Paket" hatte selten einer etwas, eine M-Fußstütze darf es auch sein - sogar im 5er oder 7er. Aber ein 2er darf diesen Buchstaben nicht tragen?
von daher braucht es eine überarbeitete version von dem was man sich unter M bzw. einem echten BMW vorstellt. ein M4 cabrio auf der rennstrecke mit nem fahrer und helm aufm kopf abzulichten und damit so ein schweres auto mit rennsport zu assoziieren ist halt ein müder witz, aber irgendwann ist die strahlkraft M ausgelutscht und dann schauen wir weiter...
dass die konkurrenz das genau so macht, ist kein grund es nachzumachen.
das portfolio explodiert derart, dass man meint, für jedes individuum wäre etwas dabei und dabei ist genau das nicht der fall. es wird nur schlimmer...von daher ist BMW keine weltmarke, die sich um die belange von sportwagenfans schert, sonst gäbe es einen M1 und keinen i8.Eine Weltmarke wie BMW will keine Nischen abdecken, sondern ein breites Portfolio anbieten.




