Die Menschen in der Region stehen auf.
Bäckereien sorgen sich um ihre Zukunft, Apotheker, Restaurant- und Pensionsbesitzer. Es sind nicht "nur" die Motorsportler, die sich jetzt zu Wort melden. Es sind die Gewerbetreibenden der Region und ihre Angestellten. Es sind die Bewohner einer ganzen Region, die in größter Sorge auf das schauen, was die Politiker tun, denen sie bei der letzten Wahl ihre Stimme gegeben haben.
Die Landesregierung ist drauf und dran, wiederum Hals über Kopf eine Entscheidung zu treffen, ohne auf die Bürger der Region zu hören.
Ein Teil der Landesregierung will den Nürburgring um jeden Preis los werden, im wahrsten Sinne des Wortes. Schnelle Entscheidung, und dann ist Ruhe.
Ist das wirklich so? Hat man Angst Fehler zu machen?
Wird der Ring verkauft, hat das nicht nur für die nächsten Jahre dramatische Konsequenzen, sondern noch für Jahrzehnte. So schwer das Lenken derzeit auch fallen mag, noch hat die Landesregierung die Zügel in der Hand und kann die Geschicke am Ring weiter mitbestimmen.
Ist der Ring einmal verkauft, ist das vorbei!
Die Region spricht sich seit Wochen klar und deutlich gegen einen Verkauf an Privat aus. Menschen, die immer auf die Geschicke der Entscheidungsträger vertraut haben, zeigen gemeinsam ihren Protest gegen das angekündigte Vorhaben.
Jetzt bleiben nur noch knapp 4 Wochen, um eine Lösung zu finden, die den Verkauf an Privat verhindert.
Am 25. April findet unter der Leitung von SWR4 eine Podiumsdiskussion in Nürburg statt. Hier haben die Bewohner der Region die Gelegenheit, Politikern und Entscheidern deutlich zu zeigen, was sie vom Verkauf der Rennstrecken halten. Jeder Einzelne wird hier gebraucht. Keine Ausnahmen. Ernster kann die Situation nicht mehr werden.
Liebe Politiker aller Parteien, mit einem vorschnellen Verkauf schaffen Sie sich nichts vom Hals. Im Gegenteil, Sie schaffen sich und allen Menschen der Region erheblich größere Probleme als die jetzigen.
Wir sehen uns am 25. April um 19 Uhr in Nürburg.