Aggressive Fahrer

Nur ein paar punktuelle Anmerkungen auf die Schnelle:
... In den Medien erhält man auch nur ein verzerrtes Bild dessen, wie es die Menschen tatsächlich betrachten. ...
Niemand redet hier über Medien. Immerhin höre ich von den zahllosen Amerikanern, mit denen ich fast täglich beruflich zu tun habe und die offensichtlich ihre Sinne beisammen haben, ausnahmslos erheblich kritische Kommentare zu dem Waffenwahn in den USA.
... Wenn der Räuber ne Waffe hat, dann will das Opfer eben mit denselben Mitteln Recht zur eigenen entsprechenden Verteidigung haben - unklar, warum man das nicht verstehen will. ...
Was an dieser Stelle dann jedenfalls nicht verstanden worden ist, das Gewaltmonopol des Staates, das hierzulande und in nahezu allen zivilisierten Staaten ein wesentlicher Bestandteil des funktionierenden Rechtsstaates ist. Dieses Monopol hat auch seinen Grund, der eigentlich jedem denkenden Menschen offenkundig sein müsste.

Volksnah ausgedrückt kann es eben nicht sein, dass sich jeder Mensch in Eigenregie gegen einen (vermeintlichen) Straftäter aufrüstet. Ebenso geht es gründlich daneben, wenn sich (potenzielle) Straftäter schwere Waffen ohne erhebliche kriminelle Energie beschaffen können. Genau weil das in den USA nicht ordentlich geregelt ist, kommt es immer wieder zu den bekannten Zwischenfällen, wo ein Mensch mit dem IQ einer Stubenfliege auf einen Teenager schießt, weil ihm dessen Musik nicht gefällt. Müsste er stattdessen - um dieses blödsinnige Beispiel nochmal zu bemühen - mit Kartoffeln werfen, wäre der Teenager mit einiger Wahrscheinlichkeit noch am Leben.
... Wenn man betrachtet wieviele Menschen in Deutschland durch ein Messer umkommen, dann sollte man sich ebenso die Frage stellen ob die (noch) strengere Reglementierung von Messerbesitz nicht ebenfalls sinnvoll wäre. ...
Abgesehen von diesem thematischen Ablenkungsversuch kann man sich in der Tat fragen, ob man das Mitführen von Stichwaffen hierzulande stärker reglementieren sollte - wie es in anderen europäischen Staaten bereits der Fall ist. An der Unsinnigkeit deiner Ausführungen ändert das freilich nichts.
... wenn jemand die Absicht hat, wird er ein brauchbares Werkzeug finden und da spielt es keine Rolle ob es nun legal ist oder nicht ...
Doch, es ist eben ein ganz wesentlicher Unterschied, ob jeder Vollidiot legal schwere Waffen erwerben kann, oder ob man dazu erheblich kriminelle Energie aufwenden und dieserhalb eine Strafverfolgung riskieren muss.
... auf der anderen Seite nimmt man dadurch den Opfern jegliche legale Möglichkeit zur Verteidigung ...
Auch das ist blanker Unsinn, weil die Verteidigung im Notfall freilich nicht "illegal" ist, sondern im Gegenteil ausdrücklich erlaubt. Was aber mit dem Gewaltmonopol eben nicht - und das aus gutem Grunde - vereinbar ist, ist eine präventive Ausrüstung mit schwerer Bewaffnung, weil ja mal "etwas passieren" könnte.
... Bspw: Wenn man sich nur mit Luft verteidigen darf dann wird ein Kugelschreiber zur tödlichen Bedrohung, ebenso wie ein Kampfsportler eine größere Bedrohung ist wie ein Beamter - sollen wir jetzt Kampfsport verbieten? ...
Ganz im Ernst: Was soll man einem Menschen sagen, der allen Ernstes so eine "Meinung" vertritt?
... Und das ist nun bei leibe kein lobbiistisches Gequatsche sondern schlichtweg eine argumentative Art der Betrachtung. ...
... ich verkneife es mir.

Was mich an solchen "Diskussionen" ernstlich schockiert, ist der Umstand, dass ich womöglich mehr oder minder Seite an Seite lebe mit Menschen, die allen Ernstes derartige "Meinungen" vertreten.
 
Kampfsport führt die Aktiven eher zur Selbstdisziplin als zu Aggressivität, da für das effektive Ausüben Konzentration und vor allem Selbstbeherrschung notwendig ist. Das hat weniger damit zu tun, dass Kampfsport nicht zum Einprügeln auf Mitbürger dient, sondern vielmehr zur inneren Ruhe (eigene Mitte finden, dann nordet man sich selber ein). Man wird dadurch nicht zur Kampfmaschine, eher zur Ruhe gezwungen.

Da ich, wie das Beispiel des Golf-Fahrers zeigt, sogar der Meinung bin, manchen Leuten sollten man gar nicht hinter das Steuer lassen (ist ja auch in gewisser Hinsicht eine Waffe), kann ich einer Befürwortung der Bewaffnung von Kreti und Pleti nur mit Kopfschütteln begegnen.

Der Unterschied zu USA und Kanada beschrieb mir ein Kanadier (wir diskutierten über die Waffengesetze in den USA) mal treffend:
"In Kanada ist es durchaus üblich, dass man auch leicht Waffen kaufen kann, nur macht es keinen Sinn, wenn man nicht in den Wäldern wohnt. Gefährliche Wildtiere gibt es in den stärker besiedelten Gegenden so wenig, dass es ausreicht die Polizei zu rufen, wenn ein Grizzly am CN-Tower gesichtet wird"

In den USA wird zur Angst erzogen, Angst vor dem Ivan, Angst vor den Moslems, Angst vorm Schwarzen Mann, Angst vor Menschen überhaupt.



Mal was zum zur Notwehr mit Waffen (Messer/Pistole):

Es ist im Gegensatz zum Messer, wo der direkte Körperkontakt zum Opfer erst einmal hergestellt werden muss, bevor man die Klinge in den Körper stößt. Man benötigt schon mal ein wenig Kraft (kann man mal am rohen Rinderbraten versuchen ... hab ich schon mal gemacht, ist nicht so einfach :no: .... und der Braten hat sich nicht mal bewegt).
Dass das Opfer nicht mit der Messerattacke einverstanden sein wird., sogar zur Gegenwehr bereit ist, sollte evtentuell den Täter nicht überraschen. Wird so eine Messerattacke evtentuell sogar mit einer Selbstverletzung des Täters enden (der in seiner Jugend wahrscheinlich schon zu doof war einen Apfel zu vierteln &:, ohne danach Pflaster zu schnorren)

Bei einer Pistole usw. kann man, mit etwas Übung, eine Tötung aus Distanz vornehmen, also aus mehreren Metern. Man ist in sicherer Entfernung, eine Tötungshemmung wird minimiert, spürt man doch nicht den Einstich in das Fleisch :+. Und man ist auch nicht selber mit Blut bekleckert, was natürlich auch hygienische Aspekte hat :M. Man sollte hier aber auch nicht den Rückschlag unberücksichtigt lassen, kann ja auch ins Auge gehen.:rolleyes5

Jeder der schon einmal eine Taube überfahren hat, wird sich an das "Knack" erinnern, welches man sogar im Gasfuß meinte zu spüren .... eklig .... :eek: :o
Hätte die vor Schreck einen Herzinfarkt bekommen als sie mein Auto sah, oder wäre von einem weggepflitschen Steinchen aus aus dem Profil meiner Reifen ausgeknockt worden, wäre ich zwar auch in Gewisser Weise Schuld an Ihrem Tod, ich würde aber keine Flashbacks wegen des "Todes-Knack" haben :M

Wenn man also Wert auf Sauberkeit der eigenen Kleidung legt, sich schon zu doof in der Schulküche angestellt hat, schon stundenlang an der Wii mit der Pistole üben konnte, und Tauben ohne Autoreifen erlegt hat, für den ist so eine Pistole durchaus praktikabel. :8policema

Für Serienmörder empfehle ich eher Messer, Stricke oder die eigenen Hände, das ist persönlicher und individueller :8policema
 
Eine Frau kauft sich eine Waffe und ist plötzlich in der Lage sich gegen einen mehrfach so starken Mann verteidigen zu können (potentiell) - so abwegig ist der Gedanke ja nicht - irrelevant ob man es nun gut findet oder nicht, die Argumente sind da (und es sind nichtmal meine)


geht sie den Kaffee im Clubheim der Hells Angels trinken &:

"Alle Männer sind potenzielle Vergewaltiger" ist genauso ein Trugschluss.

Wenn dieser Mann nun auch eine Waffe hat? Ist sie dann wieder unterlegen und muss aufrüsten?
 
Ein generelles Problem der heutigen Gesellschaft ist es, nicht zu merken, wenn sie in Ihrer argumentativen Betrachtung völlig unterschiedliche Kernkriterien betrachten und dann - Ihrer eigene Auffassung völlig sicher - davon ausgehen, dass andere denselben Kernaspekt diskutieren.

Volksnah ausgedrückt kann es eben nicht sein, dass sich jeder Mensch in Eigenregie gegen einen (vermeintlichen) Straftäter aufrüstet. Ebenso geht es gründlich daneben, wenn sich (potenzielle) Straftäter schwere Waffen ohne erhebliche kriminelle Energie beschaffen können. Genau weil das in den USA nicht ordentlich geregelt ist, kommt es immer wieder zu den bekannten Zwischenfällen, wo ein Mensch mit dem IQ einer Stubenfliege auf einen Teenager schießt, weil ihm dessen Musik nicht gefällt. Müsste er stattdessen - um dieses blödsinnige Beispiel nochmal zu bemühen - mit Kartoffeln werfen, wäre der Teenager mit einiger Wahrscheinlichkeit noch am Leben.

Es ist auch nicht Sinn der Sache, dass man sich eine Waffe besorgt um als Rächer durch die Straßen zu ziehen und in Superhelden-Manie nach eigenem Gut-Düngen Richter und Henker spielt. Ich sehe nicht, dass der legale Erwerb einer Schusswaffe zu Verteidungszwecken eine Aufforderung zur Selbstjustiz darstellt. Wenn ich heute Pfefferspray kaufe ist das auch keine Aufforderung Straftäter nach eigenem Ermessen damit zu foltern sondern eben im Sinne der notwendigen Verteidigung wie es die Notwehr definiert. Eine Waffe darf ich im Grunde nicht anders einsetzen.

Doch, es ist eben ein ganz wesentlicher Unterschied, ob jeder Vollidiot legal schwere Waffen erwerben kann, oder ob man dazu erheblich kriminelle Energie aufwenden und dieserhalb eine Strafverfolgung riskieren muss.

Eben - du sprichst von Vollidioten. Es ist schon fahrlässig denen überhaupt einen Führerschein auszustellen. Man tut es trotzdem. Ich spreche aber nicht von Vollidioten - ich spreche von Straftätern die in völliger Absicht eine Waffe benutzen. Räuber, Mörder, Gewalttäter etc. Die kümmert es herzlich wenig, ob und wieviel kriminelle Energie sie zur Beschaffung aufwenden müssen, denn die kriminelle Energie zur Ausführung der Tat war vorher auch schon da und es hat sie nicht daran gehindert. Wie schützt man sich dagegen? "Feuer" schrein?

Auch das ist blanker Unsinn, weil die Verteidigung im Notfall freilich nicht "illegal" ist, sondern im Gegenteil ausdrücklich erlaubt.

Verteidigung mithilfe einer Schusswaffe ist illegal, weil eben der Besitz illegal ist - darauf bezog sich meine Anmerkung. Der Täter hat trotzdem eine, weil er hat sich seltsamerweise nicht ans Gesetz gehalten.

Du siehst, ich betrachte eine Waffe als Verteidigungsinstrument und du als Henkerswerkzeug. Wir sprechen von verschiedenen Dingen. Die kriminellen Täter, die wird es trotzdem geben. Egal ob Schusswaffen nun verboten sind.
 
Ein großes Problem ist eher, wenn man bei seiner eigenen Meinung Tatsachen konsequent ignoriert - und dazu glaubt, dass eine Aussage durch mehrfaches Wiederholen an Wert gewinnt. Die persönliche "Wahrheit" liegt - wie vieles - im Auge des Betrachters, und wenn man selbige vor objektiven Tatsachen verschließt, dann helfen auch die respektablen argumentativen Versuche von einigen hier (leider) nichts.
 
...Ich sehe nicht, dass der legale Erwerb einer Schusswaffe zu Verteidungszwecken eine Aufforderung zur Selbstjustiz darstellt. ... Die kriminellen Täter, die wird es trotzdem geben. Egal ob Schusswaffen nun verboten sind.
All das Gerede hilft nichts, wenn die Fakten eindeutig sind. Was auch immer man in der Möglichkeit zum Waffenerwerb erblicken oder nicht erblicken möchte: Ohne das Gewaltmonopol des Staates wäre das Leben auf unseren Straßen erheblich unsicherer. Die Zustände in den USA dokumentieren das in aller Deutlichkeit. Ebenso wären hierzulande die "kriminellen Täter" erheblich heftiger bewaffnet, wenn das Mitführen dieser Waffen legal wäre.
Wieso sollte sie dann unterlegen sein?
Es hilft alles nichts: Der Wunsch nach "Waffengleichheit" mit dem Unrecht ist schlicht blanker Unsinn und führt unweigerlich zu einem Wettrüsten, das letztlich auf Kosten derer geht, die eigentlich überhaupt keine Gewalt anwenden möchten.
Ein generelles Problem der heutigen Gesellschaft ist es, nicht zu merken, wenn sie in Ihrer argumentativen Betrachtung völlig unterschiedliche Kernkriterien betrachten ...
Vielleicht muss man deine Ausführungen einfach milde dahingehend verstehen, dass du von der Landwirtschaft sprichst:
... nach eigenem Gut-Düngen ...

Anders lässt sich dieser Unsinn eigentlich kaum ertragen. Ich werde da nun auch aussteigen, weil man solchen Meinungen eigentlich gar kein Forum bieten sollte. :rolleyes:
 
Du musst seltsame Zustände in den USA beobachtet haben... und auch ein seltsames Verständnis der US Amerikanischen Waffengesetze haben. Die Prüfungsinstanzen sind mitunter sinnvoll und ein "Wettrüsten" wie du dir das viell. vorstellst klappt dort auch nicht bzw. bringt Dir keinen "Vorteil". Und ob Opfer nun Gewalt anwenden wollen oder nicht .. naja, vielleicht fragt der Täter ja vorher...

Aber gut - in einem Land wo Spiele für die kaputte Psyche eines Menschen verantwortlich gemacht werden, darf man viell. nichts anderes erwarten. Das zeigt ja auch, dass man das grundlegende Problem nicht verstanden hat oder nicht verstehen will.
 
Ein Freund von mir hat zu diesem Zweck immer einen dicken Schraubenschlüssel unterm Sitz gehabt - hat er nie eingesetzt, aber im Falle der Ampel-Situation des TE wäre er eben auch ausgestiegen mit dem Teil in der Hand und die Sache hätte sich vermutlich wortlos erledigt. Spricht ja auch nix dagegen, dass man mal spontan an der Ampel den richtigen Sitz der Radschrauben prüft.
hmm, mal abgesehen davon, dass ich lieber Wagenheber als Schraubenschlüssel spazieren fahre, stehe ich hier vor der Frage, was macht dein Freund eigentlich, wenn der andere sich dadurch bedroht fühlt und aus Notwehr sein Messer zückt, welches er auch ganz zufällig dabei hat..............nee nee, da fahre ich auch lieber bei Rot über die Ampel. und das andere lasse ich besser auch unkommentiert.
 
hmm, mal abgesehen davon, dass ich lieber Wagenheber als Schraubenschlüssel spazieren fahre, stehe ich hier vor der Frage, was macht dein Freund eigentlich, wenn der andere sich dadurch bedroht fühlt und aus Notwehr sein Messer zückt, welches er auch ganz zufällig dabei hat..............nee nee, da fahre ich auch lieber bei Rot über die Ampel. und das andere lasse ich besser auch unkommentiert.

Da unterstellst du dem Messermann aber bereits ein großes Maß an krimineller Energie, wenn er das Risiko wirklich eingeht, wäre der auch ohne Provokation gefährlich genug :-) solche Typen gibt's natürlich auch, da wäre wegfahren dann sicherlich die bessere Idee. Aber eigentlich sind die nicht einzeln unterwegs. Selbst in gewissen Wiener-Vierteln sind solche Leute immer mit Freunden unterwegs. Besser weg dann.
 
manchmal schwer, aber.......

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So eine dumme Situation hatte ich auch mal vor X Jahren. Was ich hasse ist zu dichtes auffahren, und zwar so das man die Schnauze vom Hintermann nicht mehr erkennt. Nun jenen besagten Vollarsch hab ich dann ausgebremst ( ich weiß ist illegal, aber meine Emotionen) bin zu ihm hin und wer hockt drin? Eine älteres Ehepaar um die 70 bis 75 und fragte was das soll. Also Emotionen runter gefahren, Reset gemacht und erklärt wie gefährlich das sein kann. Ergebnis sie hielten Abstand und alles war gut.
Das ist ja der Hammer überhaupt, ausbremsen:thumbsdown: hatte ich gerade erst am Sonntag, BMW zog kurz vor mir raus, er fädelte auf die Autobahn ein, blieb erst hinter dem LKW dann zog er unvermittelt auf die Überholspur. Da ich mit solchen Situationen rechne, hatte ich die Geschwindigkeit bereits reduziert. Aber der Hammer, als ich natürlich dicht hinter ihm war, trotz heftigen bremsens, beschleunigte er nicht, nein, er ging in die Eisen :a nach vielen Hundert Metern Überholvorgang fuhr er rechts rüber, beim Überholen zeigte er mir lächelnd den S-Finger
 
Meine Mutter wurde abends mit dem Auto kontrolliert und hatte Pfefferspray in der Mittelkonsole liegen.
Dies´ hatte der Polizist gesehen und erklärte, dass sei verboten, Pfefferspray wäre sogar als Waffe zu betrachten.
Auf die Aussage meiner Mutter hin, das sie dieses Spray bei Spaziergängen immer dabei habe, weil sie dort mal von einem Hund angefallen worden sei, hat der freundliche Polizist nur geäußert, sie solle das Spray dann bitte ins Handschuhfach legen, weil man es da nicht sehen würde!

Nun stellt sich mir doch die Frage, ist das Mitführen eigentlich erlaubt und darf ich es ggf. überhaupt einsetzen?
Sollte mich so ein Idiot wie im Eingangspost beschrieben, allerdings körperlich angreifen, würde ich keine Sekunde zögern, ihm die volle Ladung in die Fresse zu pusten.
Eine mögliche Strafe wäre mir allemal lieber als z.B. ein gebrochener Kiefer...
kauft euch einen Hund, wie ich;) dann ist Pfefferspray erlaubt, musste es bis dato noch nicht einsetzen...
 
Ich möchte an dieser Stelle nur ungern den Spielverderber spielen. Da aber entgegen meiner Annahmen, dass folgendes schon lange kein Geheimnis mehr sei, möchte ich Euch einen ernstgemeinten Rat mitgeben: Ein Pfefferspray in der Handttasche ist so effektiv, wie ein Pfefferspray der zu Hause gelassen wurde, oder noch besser gleich im Geschäft, wo er gekauft wurde. :(
Wenn überhaupt!! und in auch da nur in seltenen Fällen, hilft ein Pfefferspray, wenn er im Falle eines Angriffes bereits in der Hand gehalten wird.
Einen Pfefferspray in der akuten Panik einer Attacke in der Handttasche zu finden und dann auch noch (und das ist ernst gemeint) richtig zu halten, um sich nicht selbst eine Dusche abzugeben ist schwer bis unmöglich. So leid es mir tut - dies mag Eure Gewissen beruhigen, hilft Euren besseren Hälften im Falle eines Angriffes aber leider null. :(

Lieber in einen Selbstverteidigungskurs investieren, in dem man zuerst einmal lernt laut "Feuer" zu schreien.. Dann kommen die Leute gucken..

LG
Didi
Mit dem Spray kannst Du Dich nicht selbst besprühen, ist so konzipiert worden...
 
Du musst seltsame Zustände in den USA beobachtet haben... und auch ein seltsames Verständnis der US Amerikanischen Waffengesetze haben. Die Prüfungsinstanzen sind mitunter sinnvoll und ein "Wettrüsten" wie du dir das viell. vorstellst klappt dort auch nicht bzw. bringt Dir keinen "Vorteil". Und ob Opfer nun Gewalt anwenden wollen oder nicht .. naja, vielleicht fragt der Täter ja vorher...

Aber gut - in einem Land wo Spiele für die kaputte Psyche eines Menschen verantwortlich gemacht werden, darf man viell. nichts anderes erwarten. Das zeigt ja auch, dass man das grundlegende Problem nicht verstanden hat oder nicht verstehen will.
Gerade im N24 App gelesen: Jugendlicher im Auto erschossen, der Täter fühlte sich beim Autofahren von den Jugendlichen geärgert, er stieg aus und erschoss den Jungen im Auto sitzend. Bei Gericht gab er an das er mit einer Popkorntüte bedroht wurde! Erzähl uns nichts von schießwütigen Amis...
 
Alle die jetzt die Waffen verteidigen möchte ich gerne mal sehen wenn Sie selber mit einer bedroht werden.
 
Alle die jetzt die Waffen verteidigen möchte ich gerne mal sehen wenn Sie selber mit einer bedroht werden.

Das ist doch klar: Der Cowboy zückt dann seinerseits das große Kaliber, ballert sein Gegenüber über den Haufen und proklamiert danach, welch großer Segen die Bewaffnung für unsere Gesellschaft doch sei. :confused:
 

Das heißt, dass du mit einfachen Suchwörtern auf Google weitergehende und aufschlussreiche Informationen findest. Ich habe dazu gerade mit den Stichwörtern "Autofahrer" und "Motorradgang" im ersten Anlauf keine zehn Sekunden benötigt.
 
Du wirst es nicht glauben, aber so schlau war ich auch schon. :) :-) Sofern mein Google keine anderen Ergebnisse liefert, haben wir uns eventuell missverstanden. Vielleicht wird's klarer wenn ich präzisiere, daß ich selbstverständlich auch Motorradfahrer im Terminus "aggressive Fahrer" einschließe. :13wink3z:
 
in diesem Fall war es eine als gewalttätig bekannte Motorradgang, die einen Familienvater, der mit Baby und Frau in seinem SUV unterwegs war, ausgebremst und bedroht hatte.
 
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