Brummm
... nur zufällig hier
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- 16 August 2004
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Nur ein paar punktuelle Anmerkungen auf die Schnelle:
Volksnah ausgedrückt kann es eben nicht sein, dass sich jeder Mensch in Eigenregie gegen einen (vermeintlichen) Straftäter aufrüstet. Ebenso geht es gründlich daneben, wenn sich (potenzielle) Straftäter schwere Waffen ohne erhebliche kriminelle Energie beschaffen können. Genau weil das in den USA nicht ordentlich geregelt ist, kommt es immer wieder zu den bekannten Zwischenfällen, wo ein Mensch mit dem IQ einer Stubenfliege auf einen Teenager schießt, weil ihm dessen Musik nicht gefällt. Müsste er stattdessen - um dieses blödsinnige Beispiel nochmal zu bemühen - mit Kartoffeln werfen, wäre der Teenager mit einiger Wahrscheinlichkeit noch am Leben.
Was mich an solchen "Diskussionen" ernstlich schockiert, ist der Umstand, dass ich womöglich mehr oder minder Seite an Seite lebe mit Menschen, die allen Ernstes derartige "Meinungen" vertreten.
Niemand redet hier über Medien. Immerhin höre ich von den zahllosen Amerikanern, mit denen ich fast täglich beruflich zu tun habe und die offensichtlich ihre Sinne beisammen haben, ausnahmslos erheblich kritische Kommentare zu dem Waffenwahn in den USA.... In den Medien erhält man auch nur ein verzerrtes Bild dessen, wie es die Menschen tatsächlich betrachten. ...
Was an dieser Stelle dann jedenfalls nicht verstanden worden ist, das Gewaltmonopol des Staates, das hierzulande und in nahezu allen zivilisierten Staaten ein wesentlicher Bestandteil des funktionierenden Rechtsstaates ist. Dieses Monopol hat auch seinen Grund, der eigentlich jedem denkenden Menschen offenkundig sein müsste.... Wenn der Räuber ne Waffe hat, dann will das Opfer eben mit denselben Mitteln Recht zur eigenen entsprechenden Verteidigung haben - unklar, warum man das nicht verstehen will. ...
Volksnah ausgedrückt kann es eben nicht sein, dass sich jeder Mensch in Eigenregie gegen einen (vermeintlichen) Straftäter aufrüstet. Ebenso geht es gründlich daneben, wenn sich (potenzielle) Straftäter schwere Waffen ohne erhebliche kriminelle Energie beschaffen können. Genau weil das in den USA nicht ordentlich geregelt ist, kommt es immer wieder zu den bekannten Zwischenfällen, wo ein Mensch mit dem IQ einer Stubenfliege auf einen Teenager schießt, weil ihm dessen Musik nicht gefällt. Müsste er stattdessen - um dieses blödsinnige Beispiel nochmal zu bemühen - mit Kartoffeln werfen, wäre der Teenager mit einiger Wahrscheinlichkeit noch am Leben.
Abgesehen von diesem thematischen Ablenkungsversuch kann man sich in der Tat fragen, ob man das Mitführen von Stichwaffen hierzulande stärker reglementieren sollte - wie es in anderen europäischen Staaten bereits der Fall ist. An der Unsinnigkeit deiner Ausführungen ändert das freilich nichts.... Wenn man betrachtet wieviele Menschen in Deutschland durch ein Messer umkommen, dann sollte man sich ebenso die Frage stellen ob die (noch) strengere Reglementierung von Messerbesitz nicht ebenfalls sinnvoll wäre. ...
Doch, es ist eben ein ganz wesentlicher Unterschied, ob jeder Vollidiot legal schwere Waffen erwerben kann, oder ob man dazu erheblich kriminelle Energie aufwenden und dieserhalb eine Strafverfolgung riskieren muss.... wenn jemand die Absicht hat, wird er ein brauchbares Werkzeug finden und da spielt es keine Rolle ob es nun legal ist oder nicht ...
Auch das ist blanker Unsinn, weil die Verteidigung im Notfall freilich nicht "illegal" ist, sondern im Gegenteil ausdrücklich erlaubt. Was aber mit dem Gewaltmonopol eben nicht - und das aus gutem Grunde - vereinbar ist, ist eine präventive Ausrüstung mit schwerer Bewaffnung, weil ja mal "etwas passieren" könnte.... auf der anderen Seite nimmt man dadurch den Opfern jegliche legale Möglichkeit zur Verteidigung ...
Ganz im Ernst: Was soll man einem Menschen sagen, der allen Ernstes so eine "Meinung" vertritt?... Bspw: Wenn man sich nur mit Luft verteidigen darf dann wird ein Kugelschreiber zur tödlichen Bedrohung, ebenso wie ein Kampfsportler eine größere Bedrohung ist wie ein Beamter - sollen wir jetzt Kampfsport verbieten? ...
... ich verkneife es mir.... Und das ist nun bei leibe kein lobbiistisches Gequatsche sondern schlichtweg eine argumentative Art der Betrachtung. ...
Was mich an solchen "Diskussionen" ernstlich schockiert, ist der Umstand, dass ich womöglich mehr oder minder Seite an Seite lebe mit Menschen, die allen Ernstes derartige "Meinungen" vertreten.
.... und der Braten hat sich nicht mal bewegt).
, ohne danach Pflaster zu schnorren)
. Und man ist auch nicht selber mit Blut bekleckert, was natürlich auch hygienische Aspekte hat
. Man sollte hier aber auch nicht den Rückschlag unberücksichtigt lassen, kann ja auch ins Auge gehen.



nach vielen Hundert Metern Überholvorgang fuhr er rechts rüber, beim Überholen zeigte er mir lächelnd den S-Finger
dann ist Pfefferspray erlaubt, musste es bis dato noch nicht einsetzen...

Sofern mein Google keine anderen Ergebnisse liefert, haben wir uns eventuell missverstanden. Vielleicht wird's klarer wenn ich präzisiere, daß ich selbstverständlich auch Motorradfahrer im Terminus "aggressive Fahrer" einschließe. 