Hoeneß Steuerhinterziehung

.............
Und nochmals: Was wäre passiert, wenn Hoeness heute diese immensen Summen nicht gestanden hätte? Die Ermittlungsbehörden hatten ja offensichtlich keine Kenntnis davon. DAS sollte einmal zu denken geben. Da wird ein Apparat aufrecht gehalten (Steuerfahndung), die bei begründetem Anfangsverdacht (Selbstanzeige U. H.) nicht den Dingen auf den Grund geht. DAS ist für mich mindestens ein gleich großer Skandal, wie die Vergehen von Herrn Hoeness.

:t

Mein erster Gedanke heute, als ich von den "nachgereichten" 15 Millionen gehört habe, war, dass es doch eine (milde gesagt) Plamage der ermittelnden Behörden ist, diese Gelder nicht entdeckt zu haben.

Was ich mich außerdem frage: warum gibt man auf Seiten des Beschuldigten erst dieser Tage diese Summen preis?
Hatte man, wenn man ALLES auf den Tisch bringen will, nicht einen gewissen Zeitraum, um seine Selbstanzeige nachzubesseren/ergänzen.

Und noch eine Sache, die mich stört:
Bei einem Einkommen/Einnahmen des hier Beschuldigten, in dieser Höhe, (und mit den Habenseiten der Konten im Hintergrund) wäre ich auch gerne bereit, Sozialprojekte mit ähnlichen Summen, wie die von Herrn Hoeness geleistet, zu unterstützen. Es ist ein Leichtes, sich da einen guten Namen zu machen.
Das sollte man ihm zu Gute halten, aber nicht (wie von vielen) überbewerten.

Zu guter Letzt:
Ich sitze nicht wie ein Geier auf der Lauer und warte, ob nun Gefängnis oder -nicht.
Ich denke, er wird nicht drum herum kommen.
Na und, dann wird er zu 9 Monaten Gefängnis verurteilt und sitzt davon 6 Monate ab.
Danach ist die Sache erledigt. (Er wird`s überleben)
 
Zuletzt bearbeitet:
Man sollte nicht vorschnell Urteilen, keiner kennt die wirklichen Zahlen und Vorgänge.
Ich wünsche mir nur, dass es ein, nach der Gesetzgebung, gerechtes Urteil wird.

Vorschnell? Die Fakten und Zahlen, die jetzt schon bekannt sind (durch Hoeneß heute selber bekannt gegeben), können gar nicht mehr vorschnell beurteilt werden.
Ich stimmt so weit zu, weil da ja noch - angeblich - 70000 neue "Vorgänge" im Fall von der Staatsanwaltschaft gar nicht vollendst gesichtet worden seien, dürfte der bisherige Zeitplan (4 Verhandlungstage) kaum noch realistisch sein.
Es wäre jedoch fatal, immer noch so zu tun, als ob Hoeneß ein Heiliger ist. Er ist allerhöchstens ein "Scheinheiliger" :b
 
Zuletzt bearbeitet:
falls der nun 30 mega € an Steuern hinterzogen hat... mal ne Gegenrechnung.
Angenommen man verdient im laufe seines Lebens 1 mega € (so ca dürfte das der Durchschnitt sein), davon bleiben grob 500k der Rest ist Steuern+Abgaben.
Das heißt im endeffekt, der Hr.H hat die Lebensleistung an der Gesellschaft von 60 Steuerzahlern hinterzogen. Sowas einfach per Selbstanzeige ungestrafft zu lassen ist die pure Lächerlichkeit, jegliche Sympathie mit dieser art von Verbrechen ist für mich nicht nachvollziehbar.

Nicht richtig. Über 30 Mio Gewinn das zu versteuern war. Das ergibt in in seinem Fall etwa eine Steuerschuld von 18 Mio.
 
Ich habe überhaupt Probleme mit dem Strafmaß für Steuerdelikte.
Steuersünder stehlen der Gemeinschaft Geld. :(
Was ist mit den Leuten, die in den Behörden sitzen
und unser Geld verschleudern????
(siehe z.B. Schwarzbuch)
Ich bin der Meinung, dass diese Leute genauso vor ein Gericht gehören!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Hinter den Behörden sitzen auch immer Politiker, die etwas unbedingt wollen. Nicht unbedingt die Behördenmitarbeiter alleine. Dazu bedürfe es aber entsprechende Gesetze. Und Du glaubst doch nicht allen ernstes, dass die Politiker ein solches gegen sich selber verfassen und erlassen würden. :s
 
Hinter den Behörden sitzen auch immer Politiker, die etwas unbedingt wollen. Nicht unbedingt die Behördenmitarbeiter alleine. Dazu bedürfe es aber entsprechende Gesetze. Und Du glaubst doch nicht allen ernstes, dass die Politiker ein solches gegen sich selber verfassen und erlassen würden. :s

Genau: Und die sichern sich ab.
Natürlich gibt es unsinnige und für den normalen Steuerzahler nicht nachzuvollziehende Projekte. Aber in 99% der Fälle wird mit unseren Steuergeldern gesetzeskonform umgegangen.
Bei einem Haushaltsvolumen von 600 Milliarden Euro, geht schon mal was für "ein paar Millionen" daneben. :X:d
 
Bei aller (berechtigten?) Aufregung: Ein Steuersünder ist noch lange kein Mörder, Vergewaltiger, oder Kriegsverbrecher...Steuern + Strafe nachzuzahlen. Bei einem Mord sieht das nun einmal ganz anders aus...
Gut, dass Du das schreibst!

So empfinde ich das auch!!! Ein finanzieller Schaden ist wiedergutzumachen - immer! Und wenn der Betrag hoch genug ist, dann schmerzt es auch! Selbst bei Herrn H. Außerdem kann ich mir jede Menge Maßnahmen jenseits von Geld als Wiedergutmachung vorstellen. Und niemand trägt körperliche oder geistige Schäden davon!!!

Aber das ist bei Schwerverbrechen (und nicht nur dort) eben anders und sollte auch anders bewertet werden.
 
schwierige Rechtssituation ... und noch schwieriger finde ich, zu bemessen, wie hoch nun die endgültige Steuerlast denn ist, was bezahlt wurde und was nun nachträglich noch fällig wäre. Der Fall wird die Behörden noch sehr lange beschäftigen, auch wenn ein Urteil schon demnächst entschieden werden könnte. Geldstrafe tippe ich nach dem heutigen Stand auf 20 Mio, 2 Jahre Bewährung und einhergehend eine minutiöse Dokumentation sämtlicher Geldgeschäfte im In- & Ausland. Man darf nicht vergessen, es wurde kein "Schwarzgeld" verwendet, sondern das wurde bereits alles schon mal versteuert und somit müsste der deutsche Staat eigentlich recht genau wissen, wieviel Geld in die Schweiz überwiesen wurde und wieviel sich Stand heute dort befindet.

Wichtig finde ich den Einwand hier, dass "Geldschulden" in unserem Rechtsystem teilweise sehr hart bestraft werden, "Personenschäden" jedoch gerne strafmildernd vor Gericht entschieden werden. Ob das nur unser Eindruck ist oder sich das in der Realtät auch so verhält?
 
Meine Meinung für eine "gerechte" Strafe: Sämtliches Privatvermögen von Herrn Hoeness wird eingezogen. Die Strafe wird entsprechend verbucht und der Rest kommt der Allgemeinheit zu Gute.

Die Steuerstraftat wäre damit ausgeglichen, die Allgemeinheit hätte etwas davon und Herrn Hoeness wird die Möglichkeit eröffnet, nochmals von vorn anfangen zu können.
 
na ja, Strafe muß sein und auch so das sie weh tut, aber das wäre schon fast Enteignung und du vergisst hierbei auch, dass Herr Höneß noch Familie hat und die kann nichts für die Sucht und Verfehlung ihres Oberhauptes.
 
na ja, Strafe muß sein und auch so das sie weh tut, aber das wäre schon fast Enteignung und du vergisst hierbei auch, dass Herr Höneß noch Familie hat und die kann nichts für die Sucht und Verfehlung ihres Oberhauptes.

Wie sieht es denn bei einem Unternehmer aus, der persönlich für sein Unternehmen gebürgt hat und in die Insolvenz gehen muss? Dort leidet in aller Regel die (schuldlose) Familie ebenfalls mit.

Ferner darf im Falle Hoeness unterstellt werden, dass mit der Wurstfabrik, die sein Sohn leitet, noch genügend Potential da sein sollte, die Familie zu ernähren.
 
Enteignung aufgrund welcher Rechtslage? Geltendes Recht sieht vor, dass die Steuerschuld zzgl. marktüblicher Zinsen nachbezahlt werden muss. Wie hoch die Steuerschuld aber wirklich ist, weiss niemand.

Anders rum: Ich habe den 18. Punkt in Flensburg kassiert und darf nun Fussgänger spielen. Da nun rauskommt, dass ich bei mind. 3x Vergehen gelogen habe und ich eigentlich schon 22 Punkte habe, mein Fuhrpark statt eines günstigen Gebrauchtwagens aber 6x tolle superteure Fahrzeuge umfasst, muss ich nun nicht nur 2 Jahre (reine Mutmassung) zu Fuß gehen, sondern gleich den Fuhrpark verkaufen und den Erlös an die Verkehrshilfe spenden?
 
Meine Meinung für eine "gerechte" Strafe: Sämtliches Privatvermögen von Herrn Hoeness wird eingezogen. Die Strafe wird entsprechend verbucht und der Rest kommt der Allgemeinheit zu Gute.

Die Steuerstraftat wäre damit ausgeglichen, die Allgemeinheit hätte etwas davon und Herrn Hoeness wird die Möglichkeit eröffnet, nochmals von vorn anfangen zu können.
Willkommen in der Bananenrepublik, zum Glück ist solch ein Nonsense nicht möglich - aber hier sind wir wieder beim guten alten deutschen Neid :rolleyes:
 
Enteignung aufgrund welcher Rechtslage?

Es gibt dafür keine Rechtslage - es war ja auch nur ein Vorschlag meinerseits :M

Anders rum: Ich habe den 18. Punkt in Flensburg kassiert und darf nun Fussgänger spielen. Da nun rauskommt, dass ich bei mind. 3x Vergehen gelogen habe und ich eigentlich schon 22 Punkte habe, mein Fuhrpark statt eines günstigen Gebrauchtwagens aber 6x tolle superteure Fahrzeuge umfasst, muss ich nun nicht nur 2 Jahre (reine Mutmassung) zu Fuß gehen, sondern gleich den Fuhrpark verkaufen und den Erlös an die Verkehrshilfe spenden?

Du hast mich nicht verstanden. Du beschreibst ein Individualvergehen, durch welches die Allgemeinheit nicht betrogen wurde. Bei Steuerstraftaten sieht das doch anders aus.

Willkommen in der Bananenrepublik, zum Glück ist solch ein Nonsense nicht möglich - aber hier sind wir wieder beim guten alten deutschen Neid :rolleyes:

Anstatt Dich auf sachlicher Ebene mit Denkanstößen auseinanderzusetzen, ist Dir der persönliche Frontalangriff lieber? OK, zur Kenntnis genommen %:.
Aber: Anstatt polemisch zu werden, würde mich doch einmal Deine inhaltliche Kritik interessieren :w.
 
... bewusst dieses Beispiel verwendet, um die Sache und deinem Vorschlag in Einklang zu bringen ;) "Allgemeinheit" wäre hier jeder Verkehrsteilnehmer, der sich richtig verhalten hat und der Täter eben gegen die geltenden Vorschriften verstossen hat. Da wir aber nicht das Privatvermögen, sondern die Sache vor Gericht entscheiden, wird auch nur zur Sache und nicht zur Person oder deren Vermögensverhätnisse Bezug genommen bei der Feststellung der Schuld.
Wohl aber wird das Strafmaß an die Person gebunden, somit sind soziale Zuwendungen oder generelle Steuerzahlungen im Fall Hoeness strafmildernd anzusehen.

Gemäß deiner Darstellung "Allgemeinheit wurde betrogen" müsste demnach weiter ausgeholt werden, was den Rahmen hier sprengt. Genau dafür gibt es ja die Rechtsprechung und bei Steuerhinterziehung die Ausgleichszahlung mit Zinsen, damit die Allgemeinheit "ihr zustehendes Geld" wieder einnimmt. So gesehen müsste jede weitere Forderungen, insbesondere Gefängnisaufenthalt, gar nicht zum Zuge kommen, da hier auch wieder Steuergelder aufgewendet werden müssen, das der Allgemeinheit wieder Geld kostet ... du verstehst?
 
... jeder brutale Schläger kann sich auf eben eine solche Kindheit berufen und bekommt u. U. mildernde Umstände angerechnet. Dieser Mensch hat aber evtl. einen anderen Menschen so vermöbelt, das er für den Rest seines Lebens behindert bleibt und auf Hilfe Dritter angewiesen ist. Dafür gibt es dann Bewährung?

Und ein Steuerstraftäter wird genau so bestraft?

Ich hätte da gerne eine Differenzierung. Das meinte ich.

Selbstverständlich wird differenziert. Es gibt im deutschen Strafprozessrecht auch eine Menge Möglichkeiten dazu. Grundsätzlich ist es aber in der Tat so, dass unsere Strafrechtsordnung - wie viele andere Strafrechtsordnungen auch - aus historischen Gründen Vermögensdelikte vergleichsweise härter ahndet, als Verbrechen gegen die körperliche Unversehrtheit. Ob das heute noch "gerecht" ist, lässt sich herzlich bezweifeln.
 
Meine Meinung für eine "gerechte" Strafe: Sämtliches Privatvermögen von Herrn Hoeness wird eingezogen. ...
na ja, Strafe muß sein und auch so das sie weh tut, aber das wäre schon fast Enteignung und du vergisst hierbei auch, ...

Es wäre nicht nur "fast" Enteignung, sondern in der Tat eine Enteignung, für die es in unserem Rechtssystem keine gesetzliche Ermächtigung gibt. Vielleicht sollte man auch die Kirche im Dorf lassen.

Wie sieht es denn bei einem Unternehmer aus, der persönlich für sein Unternehmen gebürgt hat und in die Insolvenz gehen muss? Dort leidet in aller Regel die (schuldlose) Familie ebenfalls mit. ...

Es ist doch Unsinn, zwei völlig unterschiedliche Sachverhalte vergleichen zu wollen, die auch rechtlich völlig unterschiedlich zu bewerten sind und völlig unterschiedlichen Rechtsnormen unterliegen.
 
Es wäre nicht nur "fast" Enteignung, sondern in der Tat eine Enteignung, für die es in unserem Rechtssystem keine gesetzliche Ermächtigung gibt. Vielleicht sollte man auch die Kirche im Dorf lassen.

Das es keine Rechtsgrundlage dafür gibt, habe ich bereits gesagt. Es handelt sich "lediglich" um meine Meinung, die durchaus auch als Vorschlag angesehen werden darf. Keineswegs jedoch stelle ich eine solche Forderung auf.

Es wäre nicht nur "fast" Enteignung, sondern in der Tat eine Enteignung, für die es in unserem Rechtssystem keine gesetzliche Ermächtigung gibt. Vielleicht sollte man auch die Kirche im Dorf lassen.



Es ist doch Unsinn, zwei völlig unterschiedliche Sachverhalte vergleichen zu wollen, die auch rechtlich völlig unterschiedlich zu bewerten sind und völlig unterschiedlichen Rechtsnormen unterliegen.

Verstehe nicht, warum es "Unsinn" sein soll? Es wurde das Beispiel der Familie angeführt, die durch das Handeln von Hoeness in Mitleidenschaft gezogen würde, würde man meinen Gedankengang anwenden. Und genau so wäre es eben bei einem voll haftenden Unternehmer auch, wenn er in die Insolvenz geht. Im übrigen ist es doch auch so, wenn Steuerschulden vorliegen, die nicht bedient werden können. Auch hier wäre eine gesamte (schuldlose) Familie in Mitleidenschaft gezogen.
 
Ich habe die dunkle Befürchtung, dass er wegen Spielsucht mildernde Umstände bekommt:thumbsdown:
Ich hoffe aber, dass er die nächsten 10 Jahre seine Bayern in der VIP-Loge hinter Schwedischen Gardinen sehen wird :thumbsup:
 
Das Strafmaß gegen die Person Hoeness ist mir ziemlich egal, der soll halt seine Schulden mit Zinsen zahlen und fertig ist der Lack. Von mir aus bleibt der auch im Verein und seiner Position. Viel wichtiger ist es mir, dass die Steuerschlupflöcher und Selbstanzeigen verschwinden und selbst kleinere Vergehen schon mit empfindlichen zusätzlichen Abgaben belastet würden. Zumindest hoffe ich beim vermutlich eintretenden Schuldspruch auf eine "harte" Geldstrafe und dass sich andere Steuerflüchtlinge/-hinterzieher reumütig zeigen und die Schulden tilgen. Gerne auch ohne Schauprozess und Medienpräsenz.
 
Das Strafmaß gegen die Person Hoeness ist mir ziemlich egal, der soll halt seine Schulden mit Zinsen zahlen und fertig ist der Lack. Von mir aus bleibt der auch im Verein und seiner Position. Viel wichtiger ist es mir, dass die Steuerschlupflöcher und Selbstanzeigen verschwinden und selbst kleinere Vergehen schon mit empfindlichen zusätzlichen Abgaben belastet würden. Zumindest hoffe ich beim vermutlich eintretenden Schuldspruch auf eine "harte" Geldstrafe und dass sich andere Steuerflüchtlinge/-hinterzieher reumütig zeigen und die Schulden tilgen. Gerne auch ohne Schauprozess und Medienpräsenz.

Genau das kann er doch mit Links erledigen und es täte ihm gar nicht weh. Die Steuernachzahlung eher als Abschlag zu betrachten von 10 Mio, genauso seine 5 Mio Kaution hat er doch bei den ihm zur Verfügung stehenden Geldmittel aus dem Ärmel geschüttelt. Das ist doch dann keine Strafe noch einmal 20 oder 30 Mio nachzuzahlen.

Aber ich laufe mit Dir insoweit konform, was diese politisch gewollten und "gedeckten" Steuerschlupflöcher und Selbstanzeigen angeht. Man merkt eben, dass die Politik ihre Klientel ( =Lobbyismus) nicht ganz verkrätzen will. Denn die seit Jahren avisierte Steuervereinfachung wurde sogar noch komplizierter. Es werden weiterhin ganz viele Steuerhinterzieher bei ihrer Linie bleiben. Ein Hoeneß hätte es nämlich auch so gehandhabt.... tja, wenn die Presse nicht gewesen wäre
 
Gab es nicht mal einen Erlass, dass die Strafe der Höhe der Steuerschuld entspricht ?
Bayerns Festgeldkonto ist voll, da bekommt er sicher einen günstigen Kredit ;)

Der Richter macht einen souveränen Eindruck :t und so lassen wir uns doch überraschen, alles
andere ist eh Spekulation. Nur wie will man hier noch eine milde Strafe rechtfertigen &:
 
Gab es nicht mal einen Erlass, dass die Strafe der Höhe der Steuerschuld entspricht ?
Bayerns Festgeldkonto ist voll, da bekommt er sicher einen günstigen Kredit ;)

Der Richter macht einen souveränen Eindruck :t und so lassen wir uns doch überraschen, alles
andere ist eh Spekulation. Nur wie will man hier noch eine milde Strafe rechtfertigen &:

Nur zum Teil richtig. Der BGH hatte schon einmal einen Grundsatz erlassen, dass ab 1 Mio Steuerschuld keine Gefängnisstrafe mehr mit Bewährung möglich sein dürfe. Aber es käme auch auf den Einzelfall an.
 
Update: 23,7 Millionen :whistle:

Habe ich eben auch auf N-TV gelesen. Und wenn man bedenkt, dass die Steuerfahnderin immer noch nicht alle 56000 Blatt der Einzelvorgänge gesichtet hat (die müssen alle per Hand gesichtet und sortiert werden, sollen ja lose in einem riesen Karton übergeben worden sein).... &:
Wie sollten ansonsten auf der anderen Seite auch 100 Mio Verlustvortrag zustande gekommen sein können.
 
Zurück
Oben Unten