Der ,,Kurze Frage -Kurze Antwort" Thread ( Z4 Roadster e85 )

Hast ein Bild davon Harald?
Sowas dokumentiere ich immer in meinem Beitrag. Auf Seite 1 gibts ne Zusammenfassung zum anklicken



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Ja, sicher ist sicher, auch nicht ganz unangebracht, weil die Info/Hilfe eilte. Der Hintergrund: Die Dichtungen für den Wärmetauscher am N52 sind bei mir undicht und es sifft schon recht ordentlich. Nur ungern Kühlmittel im Ölkreislauf bzw. andersherum, daher lieber gleich an mehreren Stellen die Frage.
Aber nun hab ich ja eine gute Lösung dank der Idee mit der zweiten Batterie, das passt schon👌🏻
Jetzt warte ich noch auf Ringratschenschlüssel für Außentorx, dann kanns losgehen.
 
@W33dinator
@AeroZ
Frage:
Der E85 hat kein Start/Stop, dafür ist die AGM gedacht, anstatt Blei-Akku.
Der E85 hat keine Ladeelektronik die für eine AGM gebraucht wird.
Gewichtsmäßig ist es auch kein Punkt…

Warum baut man sich das dann ein, zumal: „Die AGM laden sich leider nicht bei der Fahrt auf, da fehlt Power.“

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Korrekt, weder mein E86 noch mein E89 haben Start/Stopp. Dennoch habe ich mich bei beiden für eine AGM entschieden. Ist übrigens auch von BMW so absolut zulässig! Eine AGM hat meines Erachtens deutliche Vorteile gegenüber einer regulären Nassbatterie.

Die ausschlaggebenden Gründe:

-deutlich mehr Ladezyklen, lassen sich daher auch deutlich öfter nachladen, halten etwa 4-5x länger
-auslaufsicher, dank der Glasvliesmatten
-bauartbedingt luftdicht verschlossen, kein Wasserverlust mehr, daher auch deutlich weniger gefährlich, soweit ich weiß, gast eine AGM auch nicht mehr aus, keine Knallgasgefahr mehr. Dennoch haben zumindest alle mir bekannten Marken immer noch eine Gasabführung in Form eines kleinen Lochs in der Batterie
-höhere Entladetiefe. Sie können deutlich mehr ab, als reguläre Nassbatterien
-bessere Kalt(-Startleistung) gerade im Winter ein absoluter Vorteil

Natürlich hat eine AGM auch Nachteile, so benötigt man zum Laden bspw. beim Überwintern ein intelligentes Ladegerät, ein herkömmliches, einfaches Gerät reicht dazu nicht aus. Aber jau ich mein dann kauft man sich einmal ein vernünftiges CTEK und dann passt das. Auch sind die AGMs sehr empfindlich, was zu hohe Spannungen und Überladen angeht, daher u.a. auch ein intelligentes Ladegerät, aber dies spielt wiederum unseren Zettis in die Karten, weil die AGM da während des Betriebs NICHT überladen werden, wie du ja schon schreibst. Ich häng sie in der Regel ein paar Mal jährlich ans CTEK in der Wohnung und dort werden sie dann entsprechend der vorgesehenen Ladeprogramme auch vollständig geladen.
 
Was ich in Erinnerung habe, gibt es die normale Varte Silber mit mehr AH ( glaube 77 statt 70) und die AGM sind schwerer und teuerer. Da sprach nix für diese AGM. Wenn dann gleich auf eine Lithium von Shorai oder Litebox umbauen. Start/ Stopp im Daily, aber niemals im 2000km/Jahr Sportwagen.
 
Nachtrag zum Thema haltbarkeit AGM.

Im g29 musste im 6. Jahr die Batterie getauscht werden. Die im Z3 nach ca. 18 Jahren.
In meinem F36 muss ich die AGM jetzt auch ab und zu laden. Im E85 hielt die erste Batterie 10 Jahre.

Und in einem Servicehinweis von BMW (geistert als Kopie hier im Forum) sollte BMW beim Service ab 5 Jahren ein Augenmerk auf die AGM werfen und notfalls tauschen.
Dies deckt sich wiederum mit unserem g29 und f36, die hier Probleme machen/machten.
Ich bin persönlich von dieser AGM-Technologie überhaupt nicht überzeugt, in dem Zusammenhang Start/Stop sowieso.
Nachhaltigkeit schaut anders aus.
Start/Stop wurde, mit allen Nachteilen für die restliche Hardware eingeführt, um Grenzwerte Abgas einzuhalten.

Persönlich empfinde ich das als weitere Gängelei und Geldverbrennerei.

Steinigt mich, aber nicht zu hart 🥳

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Zuletzt bearbeitet:
Die Elektronik ist halt auch immer empfindlicher geworden gegen Unterspannung oder Spannungseinbrüche. Deshalb muss man beim Service mehr drauf achten.

Dem Z3 hat es nix ausgemacht, wenn die Batterie mal schwach war ;)
 
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