Hilfe! bin langsam wegen der gelben MKL verzweifelt...

Ich kann @RobbiZ4 nur zustimmen. Ich arbeite deutlich häufiger und effizienter mit INPA bei echten Problemen, insbesondere Abgasthemen.
Es gibt ein paar Prüfabläufe die ISTA kann, die Inpa nicht so gut kann - insbesondere beim Dach, aber für die meisten Themen ist INPA ganz klar besser für den Fachmann.
ISTA ist schon wieder zu sehr in die Richtung Fehlersuche und automatische Prüfabläufe optimiert. INPA hat noch den Ansatz: Ich zeig Dir alle Werte und du kannst Deine Schlüsse daraus ziehen. In ISTA gibt es keine gute Übersicht der ganzen Live- und Adaptionswerte.

Ich finde nach wie vor die Theorie dass der Excenterwellenmotor verschlissen bzw. etwas zu langsam ist ganz interessant. Durch eine zu langsame Verstellung könnten solche Abgasprobleme kurzfristig auftreten beim Beschleunigen.
 
wenn sich das immer äußert durch Leistungsverlust, unruhigen leerlauf, startptobleme etc @Benster , dann muss ich es verneinen. keines der zeichen tritt bei meinem zetti auf.
ich habe mich am freitag dann endlich aufgerafft an die GF von BMW in vechta eine beschwerde zu richten. Muss sagen Chapeau, sehr schnell reagiert. am Samstag kurze Antwort, dass man sich darum kümmern wird und heute morgen - sic! - bekam ich das Protokoll!
u.a. wurde mir dies gesagt:
"Ein Fehlerspeichereintrag lautet "Katalysator-Konvertierung": Hierzu gibt es laut BMW drei Fehler-Ursachen: 1. Abgasanlage undicht (daher wurde die Dichtung ausgetauscht), 2. Defekter Katalysator (nachgerüsteter Metall-Katalysator), 3. Defekte Lamdasonde nach Katalysator (wurde in Fremdwerkstatt ersetzt).
Wir haben in unserer Werkstatt noch die von Ihnen beschriebenen Kfz-Monteure, also mit mehr als 30 Jahren Berufserfahrung mit BMW. Auch die beiden Kollegen haben bestätigt, dass die Lamdasonde vor und nach Kat genauer misst als die Messung bei AU. Das lässt nach unserer ausgewiesenen Kenntnis den Schluss zu, dass der Nachrüst-Katalysator zu der Fehlermeldung führt.
Dennoch würden wir das Thema mit dem BMW-Delegierten bei seinem nächsten Besuch in unserem Hause besprechen."

Bin gespannt, was daraus wird. Prfotokoll ist angehängt. Ob man daraus schlau wird? Also, den umgerüsteten Katalysator für den Urheber zu halten, finde ich nicht plausibel. Der Fehler war schon Monate davor vorhanden. Und die Werte waren nach Umrüstung in Ordnung, wie man es ja auch in Vechta festgestellt hat. Offenbar war bislang kein einziger solcher Fall des N52-Motors in Vechta bekannt.

Na ja, sobald ich von der Reise zurück bin, suche ich nach einem Rauchtest und nach dem eigentlichen Verursacher des MKL-Terrors. Ich schaue regelmäßig via bimmerlink nach, ob sich was neues ergeben hat. Nööö. nix neues. die alte Leier nach wie vor.
 

Anhänge

Vielleicht hilft dir diese Diskussion 26F4 und 29F5 weiter. Möglichweise ist der Beitrag auf Seite 3 hinsichtlich der Änderung in der Software der Motorsteuerung die Lösung.
 
wenn sich das immer äußert durch Leistungsverlust, unruhigen leerlauf, startptobleme etc @Benster , dann muss ich es verneinen. keines der zeichen tritt bei meinem zetti auf.
ich habe mich am freitag dann endlich aufgerafft an die GF von BMW in vechta eine beschwerde zu richten. Muss sagen Chapeau, sehr schnell reagiert. am Samstag kurze Antwort, dass man sich darum kümmern wird und heute morgen - sic! - bekam ich das Protokoll!
u.a. wurde mir dies gesagt:
"Ein Fehlerspeichereintrag lautet "Katalysator-Konvertierung": Hierzu gibt es laut BMW drei Fehler-Ursachen: 1. Abgasanlage undicht (daher wurde die Dichtung ausgetauscht), 2. Defekter Katalysator (nachgerüsteter Metall-Katalysator), 3. Defekte Lamdasonde nach Katalysator (wurde in Fremdwerkstatt ersetzt).
Wir haben in unserer Werkstatt noch die von Ihnen beschriebenen Kfz-Monteure, also mit mehr als 30 Jahren Berufserfahrung mit BMW. Auch die beiden Kollegen haben bestätigt, dass die Lamdasonde vor und nach Kat genauer misst als die Messung bei AU. Das lässt nach unserer ausgewiesenen Kenntnis den Schluss zu, dass der Nachrüst-Katalysator zu der Fehlermeldung führt.
Dennoch würden wir das Thema mit dem BMW-Delegierten bei seinem nächsten Besuch in unserem Hause besprechen."

Bin gespannt, was daraus wird. Prfotokoll ist angehängt. Ob man daraus schlau wird? Also, den umgerüsteten Katalysator für den Urheber zu halten, finde ich nicht plausibel. Der Fehler war schon Monate davor vorhanden. Und die Werte waren nach Umrüstung in Ordnung, wie man es ja auch in Vechta festgestellt hat. Offenbar war bislang kein einziger solcher Fall des N52-Motors in Vechta bekannt.

Na ja, sobald ich von der Reise zurück bin, suche ich nach einem Rauchtest und nach dem eigentlichen Verursacher des MKL-Terrors. Ich schaue regelmäßig via bimmerlink nach, ob sich was neues ergeben hat. Nööö. nix neues. die alte Leier nach wie vor.

Gut, dass ich nie zu BMW in die Werkstatt gehe. Ich würde die in den Diskussionen ja bis auf die Unterhosen ausziehen. 30 Jahre Mechaniker - aber leider nicht die Fähigkeit holistisch zu analysieren. Traurig aber wahr. Vor ca. 5 Jahren hatte ich mal eine Diskussion mit einem BMW Meister, der mir den Fehler an meinem N54 erklären wollte. Dumm war nur, dass er ein Teil dafür verantwortlich gemacht hat, dass bei diesem Motor nicht verbaut ist. Noch dümmer war, dass ich den Motor fast auswendig kenne und ihm das recht schnell beweisen konnte. Hier im Forum ist meist mehr Tiefenwissen vorhanden als bei den meisten BMW Mechanikern.

Undichte Abgasanlagen kann man messen - denn die sind auch im Standgas undicht - daher kann dieser Fehler recht einfach gemessen oder ausgeschlossen werden. Da fängt es schon an, dass die vermutlich Schwierigkeiten haben zu wissen wie sie die INPA Lambda Werte interpretieren müssten.

Defekte oder träge Nachkatsonden zu testen ist tatsächlich schwierig. Hier kann man höchstens Bank 1 und Bank 2 vergleichen und den maximalen Pegelausschlag testen. Zwei gleich defekte Nachkatsonden sind eher eine Kuriosität. Wurden bei Dir ja bereits gewechselt.

Die Speicherfähigkeit des Kats kann man auch testen per Software (Switch von Mager zu fett - zeit bis die Abgaswerte sich verändern). Da braucht man nichts auszutauschen. Wenn natürlich Nachkatsonden und Kat defekt sind, wirds hier wieder kompliziert. Dann würde man beides tauschen müssen - am besten erst die Sonden, dann nochmal testen, dann ggf. den Kat.

Da der Fehler aber nur sporadisch auftritt, scheint es nur unter bestimmten Bedingungen kurzeitig zu einer Überschreitung des definierten Wertebereichs zu kommen. Dann wird der Fehler ausgelöst.
eine nicht optimal verstellte Excenterwelle würdest du nicht zwingend merken bei Teillast.

@RobbiZ4 Stand bei Dir bei den Umweltbedingungen der Lambawert dabei? Also zu fett oder zu mager?
 
Zuletzt bearbeitet:
Könnte es ein Steckerproblem sein? Ich würde die Kontakte zu den verdächtigen Teilen reinigen und die Kabel auf einen Bruch überprüfen.
 
danke @Beck, ich verfolge es schon seit geraumer zeit. fast 600 posts :) :-) bin noch nicht durch
ja @RobbiZ4 immerhin steht, dass die Kats auf beschädigungen überprüft wurden und keine schäden vorhanden waren. wie sie die abgasanlage geprüft haben, weiß ich nicht. ich werde die nochmal anschreiben wg technischer details und Messwerte.
 
Ich habe jetzt einmal den ganzen Threat durchgelesen. Was mir aktuell noch dazu einfallen würde wäre die Batterie. Zum einen hattest du einmal alle Wartungsarbeiten bei dem Fahrzeug aufgelistet. Demnach wurde die Batterie das letzte mal bei 57000 km getauscht. Du hattest eine Gleichzeitigkeit bei Fehlereinträgen welche im System unabhängig voneinander sein sollten. Die Gemeinsamkeit aller Systeme ist die Batterie. Falls die Schmalbandsonde (Sprungsonde) eine Widerstandssonde ist (siehe Hella Link von mir) besitzt deren Beschaltung gemäß der Aussage im Hella Link eine direkte Abhängigkeit zur Batteriespannung. Diese Aussage gilt nur wenn die Ingenieure eine kostengünstige Umsetzung in der Steuerung gewählt haben. Musste ich bei meinem Daily aus dem VAG Universum schon einmal so feststellen.
Eine Rauchgasprüfung der Dichtigkeit habe ich mit einem günstigen Gerät bei dem PkW unseres Sohnes durchgeführt. Als Öl benutze ich ein Öl aus dem Bereich Modelleisenbahn. Dort wird damit Rauch für die Dampflokomotiven erzeugt. Ist aus meiner Sicht unkritisch für den Motor. Bei dem Motor trat Rauch aus der KGE aus. Membran defekt.
 
ich habe mir meinen post mit der liste nochmal angeschaut. es war ein bisschen versteckt, daher nicht gut zu sehen:

208.000. Ölfilterflansch neu/Ölwechsel/Bremsflüssigkeit/AGM-Batterie neu

glaubst du, dass es an der batterie liegt? ist ja relativ neu. Rauchtest lasse ich nächste Woche bei Boschdienst machen. und sie sollen meine liste, die ich durch eure hinweise zusammengestellt habe, abarbeiten.
leider habe ich keine Möglichkeit es selber zu machen, erstens absoluter Anfänger, obwohl ich es gerne lernen will und zweitens keine DIY-werkstatt in der nähe. beim nächsten umzug gibt es eine garage, wo ich bissl auto-handwerklich mich entwickeln kann. :sneaky:
 
Wenn man sich die Vielzahl der Foreneinträge zu dem Thema anschaut ist das sicherlich ein schwieriges Thema. Ich habe das Thema mit meinem Nachbarn bei seinem VR6 aus dem VAG Universum auch schon mitgemacht. Wir löschen den Fehler falls gerade einmal TÜV Termin ist und ansonsten fährt er seid Jahren mit der kommenden und gehenden MKL. Der VR6 neigt übrigens auch dazu Öl zu naschen.
Nach meinem technischen Verständnis (bin nur Hobbybastler) basiert der Fehler auf dem vergleich der Breitbandsonde (Vorkat) und der Schmalbandsonde (Nachkat). Der Fehler wird geworfen wenn Amplitude und Frequenz beider Sensoren nicht gleichlaufend sind im Erwartungshorizont. Alles was vor der Breitbandsonde (Regelsonde) an Fehlern auftritt, wie zum Beispiel Nebenluft oder nachtropfende Einspritzdüsen sollte ich an den Regelparametern (mittlere Einspritzzeit) sehen, da die Motorsteuerung das auszugleichen versucht. Gegebenenfalls habe ich weitere Fehlereinträge wie "Regelgrenze unterschritten oder Regelgrenze überschritten". Da bei dir alle Sonden (Regelsonde und Monitorsonde) sowie Kats neu sind würde ich also die Signale von und zu den Sonden prüfen. Um alle Leitungswege abzudecken hieße das, Heizung und Referenzspannung (falls vorhanden) direkt an der Sonde messen. Ankommende Signale via OBD monitoren, um zu sehen was das Steuergerät sieht. Es muss also nicht die Batterie selbst sein sondern kann natürlich auch der Leitungsweg oder eingebundene Relais betreffen. Müsste man wahrscheinlich im Fahrbetrieb machen bis der Fehler auftritt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Noch ein Gedanke hierzu, bei mir waren die Fehler irgendwann mal nicht mehr vorhanden, kamen aber wieder, nachdem ich die Zündkerzen gewechselt habe. Welche Zündkerzen sind bei euch verbaut? Bei mir sinds derzeit NGK.
Dazu gab es bei H2Motors gerade eine interessante Aussage bei 4:20 H2Motors
 
Welche Zündkerzen sind bei euch verbaut? Bei mir sinds derzeit NGK.
23i, hab ebenfalls NGK verbaut. Genauer gesagt Zündkerzen: NGK 95712 LZFR6AP11GS und Zündspulen Delphi GN10571-12B1. Keinerlei Probleme, laufen absolut top, beste Kombi m.M. nach. Welche Fehler genau? Wenns Laufunruhe ist liegts dann woanders dran.
Dazu gab es bei H2Motors gerade eine interessante Aussage bei 4:20 H2Motors
Gehört bei mir auch seit Ewigkeiten zum So Abend bzw. wenn ich Zeit hab, einmal eben bei H2 reinschauen, immer sehr interessant, wobei sie eben auch überwiegend die Problemfälle da haben. Nicht, dass man meint, BMW baue schlechte Motoren, aber das ist wie bei allen anderen Youtube Kanälen, klar sonst wäre es längst nicht so interessant bzw. spannend. Die ganzen Motoren die ohne jegliche Probleme laufen (bei korrekter Wartung natürlich vorausgesetzt) die bleiben vollständig unter dem Radar...
Zur Thematik: auf jeden Fall immer erst einen kompletten! neuen Satz Kerzen, ist auch die naheliegenste und vor allem günstigste Erstmaßnahme. Dann kann man weitersehen.
 
Ich bin mir nicht sicher ob es richtig rüber gekommen ist. Die Aussage von H2Motors ist, und das deckt sich mit der Erfahrung von Rembrandt, das nachdem neue Kerzen eingebaut wurden Fehler auftreten die vorher nicht da waren. Ihre Aussage ist, such nicht lange sondern tausch die Kerzen noch einmal. Neue Kerzen müssen nicht zwingend funktionieren.
 
In meiner bisher 9-jährigen Historie der bis heute gelegentlich auftretenden N52 Katalysator-Konvertierungsfehler habe ich hinreichend viele Kerzen-Sätze erneuert. Das hat kein einziges Mal den Fehler behoben oder wieder erzeugt.

Hier wird es ohne konkrete Erfahrung immer abenteuerlicher.
8-)
 
Ich bin mir nicht sicher ob es richtig rüber gekommen ist. Die Aussage von H2Motors ist, und das deckt sich mit der Erfahrung von Rembrandt, das nachdem neue Kerzen eingebaut wurden Fehler auftreten die vorher nicht da waren. Ihre Aussage ist, such nicht lange sondern tausch die Kerzen noch einmal. Neue Kerzen müssen nicht zwingend funktionieren.
Ah ok, denn ich hatte tatsächlich genau ab 04:20 geschaut. Gut dann sollte man besser ab Minute 04:00 schauen, dann passt das. Ja Wahnsinn, das kann man sich nur schwer erklären, dann sind möglicherweise wirklich je nach Charge die Kerzen Mist. Hatte ich so aber zum Glück auch noch nicht, bisher immer nur top die NGKs. Hoffe, das bleibt so. Auf jeden Fall ein Mysterium, wieso sonst nach Wechsel und erneutem Wechsel dann alles gut zu sein scheint.
 
Ah ok, denn ich hatte tatsächlich genau ab 04:20 geschaut. Gut dann sollte man besser ab Minute 04:00 schauen, dann passt das. Ja Wahnsinn, das kann man sich nur schwer erklären, dann sind möglicherweise wirklich je nach Charge die Kerzen Mist. Hatte ich so aber zum Glück auch noch nicht, bisher immer nur top die NGKs. Hoffe, das bleibt so. Auf jeden Fall ein Mysterium, wieso sonst nach Wechsel und erneutem Wechsel dann alles gut zu sein scheint.
Zum Wechseln der ZK müssen auch die Zündspulen runter.
Evtl. liegt da an der Verkabelung der Fehler?
Hat da schon mal jemand kontrolliert und/oder nachgemessen?
 
  • 29F4 – Katalysatorkonvertierung Bank 1
  • 29F5 – Katalysatorkonvertierung Bank 2
Sind bei mir seit ca. 3000 Km nicht mehr aufgetreten, verändert habe ich nichts. :eek: :o

Was hat der Rauchtest ergeben?
 
Wow. Ich habe mir gerade den gesamten Thread durchgelesen.

Ich bin weder Mechaniker, noch sonderlich begabt, was die schrauberei angeht. Da sind hier viel viel bessere Leute schon mit dir im
Kontakt.
Bei allem, was ich las, sind mir 3 Dinge aufgefallen, die hier auch schon mal erwähnt wurden. Aber mir scheint, sie wurden nicht weiter beachtet.

1. mir ist der Eintrag direkt vor dem ersten auftauchen des Problems aufgefallen. DIESE Reparatur würde ich überprüfen. Alles was dabei angefasst wurde nochmal nacharbeiten.

2. Falschluft. Das ist wohl recht aufwendig. Machen die autodoktoren oder H2-Motors aber regelmäßig.

3. AGM Batterie. Immer wenn ich an meinem e89 irgendeinen seltsamen Eintrag habe, hänge ich das Auto 24h ans Ladegerät (ctek) und danach sind die Probleme/Phänomene meistens weg. Bei schlechter Batterie gibts die unfassbar unwahrscheinlichsten Meldungen und Reaktionen vom e89.
Vielleicht wurde die Batterie auch einfach nicht ordentlich angelernt als sie neu eingebaut wurde?

Also wenn ich Du wäre würde ich 3. dann 1. und dann 2. mal abarbeiten.
 
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