Gegen die Pläne zur Privatisierung der Wasserversorgung in der EU --> Online Kampagne

.... hier generell über Industrie & Wirtschaft jammern und täglich hingehen um ordentlich Geld zu verdienen. Irgenwie schon fast schizophren.
Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, auch ich bin für eine gewisse Regulierung in bestimmten Bereichen wie z.B. Wasserversorgung. Deshalb habe ich auch mit unterschrieben.

Vorab, die Petition hatte ich selbstverständlich auch gezeichnet.

Zu dem von Dir gemachten Vorwurf, da darf ich Dir doch bitte mal einige gesunde Zähne ziehen, was Du im geringsten Fall erwartet hättest!?
Leider hast Du ausnahmsweise mal so neben der Sache gelegen, wie Du es wohl kein zweites Mal mehr erleben dürftest! :D

1.
Weil mir das System der "Ausbeutung", des "Ausnutzens" (auch von Seiten des Staates, vertreten durch die Politiker alias Handlanger der Wirtschaft sowie Industrie) - wohl gemerkt, ich war mal eine Art Workaholic und identifizierte mich mit dem Unternehmen - derart auf den Senkel ging, hatte ich vor nahezu 10 Jahren meinen sicheren Job relativ kurz vor meinem 25-jährigen Jubiläum einfach gekündigt.
=> seither bin ich Privatier im Ruhestand

2.
War ich mal in der tiefen Vergangenheit Mitglied einer Mittelstandsvereinigung gewisser politischer Coleur. Dort gaben sich immer wieder Vertreter der Politik die Klinke in die Hand und hielten Vorträge zu aktuellen Situationen (auch weil sie politisch weiter nach oben stolperten wollten). Und nicht nur einmal wurden in anschließenden Diskussionen von Zuhörern (Mitgliedern ergo Vertretern der Wirtschaft sowie Industrie) wortwörtlich Forderungen an jene Politiker gestellt: "Wir sagen was wir wollen und brauchen - verlangen, und ihr habt das in unserem Sinne umzusetzen." Das waren nie Bitten, sondern knallharte unverhandelbare Forderungen. Ich denke, dass sich diese Einstellung heute kaum geändert haben dürfte :rolleyes:
Das war schon in den 80ern aktuelle "Musik" der Industrie und Wirtschaft.

Ich bin also gewiss einer der Wenigen der nicht jammerte, sondern etwas tat - richtig - NUR für mich, aber ich tat etwas. Ich habe versucht, mich soweit von diesem System zu entkoppeln, wie es in einer Gemeinschaft wie der Unsrigen nur möglich ist.

Du siehst in meinem Fall, wie Du mit Deinem obigen Vorwurf schön daneben liegen konntest. Merke: wenn ich Kritik äußere, dann hat das bei mir meistens einen handfesten Hintergrund und nie etwas von Stammtisch-Geschwätz ;)
 
Erfahrung und Insiderwissen!

In einem Unternehmen wo Politiker/Funktionäre/Gewerkschaften das sagen haben, ist ökonomische Effizienz ein Fremdwort.
Die entstehenden Fehlbeträge müssen dann von anderen übernommen werden. Die Frage ist doch nur wie ein funktionsfähiger Wettbewerb initiiert werden kann.

Man muß diese Ansicht nicht teilen, aber ich erlaube mir den Luxus einer eigenen Meinung.

Natürlich ist Deine Meinung Dein Luxus, soll es auch bleiben. Besagt aber nicht, dass diese Meinung wirklich so sinnig ist?

1.
Seit wann haben Gewerkschaften in diesem unserem Land noch das Sagen? Seit Jahrzehnten ist deren Vormachtstellung demontiert worden bzw. haben sich oftmals selbst demontiert. Insofern stelle ich allgemein das in Frage.

2.
Warum sollten nach einer Privatisierung Fehlbeträge nicht auch auf "Andere" abgewälzt werden. Darf ich in diesem Fall die Privatwirtschaft "Bankensystem" mal so grob einwerfen? Oder das Bahnwesen? Milliarden-Volkseigentum (Bahngleise, Züge, Bahnhöfe usw) verschenkt für 1 EUR und anschließend Milliarden an Investitionen mussten dennoch vom Steuerzahler ins marode Netzsystem geschleust werden. Wie kann das angehen, wenn es eine Aktiengesellschaft also komplett privat ist, sein?

Erfahrung? Insiderwissen? &: Dennoch gestehe ich Dir Deinen Luxus Deiner eigenen Meinung zu.... keine Frage :t
 
... Man muß diese Ansicht nicht teilen, aber ich erlaube mir den Luxus einer eigenen Meinung.

Vielleicht darf man deine Meinung aber insoweit hinterfragen, als dass du den ganz wesentlichen Umstand übersiehst, dass öffentliche Einrichtungen grundsätzlich dem Gemeinwohl verpflichtet sind, während privatrechtlich organisierte Unternehmen da ganz andere Freiheiten haben. Effiziente Unternehmensführung hilft den Menschen spätestens dann nichts mehr, wenn diese Effizienz zu einer Verteuerung oder Verknappung des Rohstoffs Wasser führt. Bei einer so wichtigen Angelegenheit würde ich mich auch nicht auf eine Regulierung durch das Kartell- oder Wettbewerbsrecht verlassen wollen.

Einfach gesagt: Bei der Wasserversorgung sind ineffiziente Behörden und Kommunen das wesentlich kleinere Übel gegenüber einer Kontrolle des Rohstoffs durch effizient, aber für sich selbst arbeitende privatrechtliche Unternehmen.
 
Generell hast du natürlich Recht. In zwei Zeilen kann man die komplexen Zusammenhänge nicht behandeln. Und meinen Lebenslauf werde ich hier auch nicht offenlegen.
Jedem seine Meinung.

Nur zu Punkt 2:

Natürlich darf eine Privatisierung nicht bedeuten, die Verluste zu "sozialisieren". In diesem Zusammenhang stimme ich Dir voll zu. Die Probleme die du andeutest resultieren aber aus meiner Sicht gerade aus der Verflechtung von Staat und Wirtschaft.
Wer sitzt denn im Aufsichtsrat von VW, Commerzbank, WestLB etc. Eben auch Gewerkschaften und Politiker.
.
Was uns die "Sozialisierung" unserer Gesellschaft wirklich kosten wird, wird sich noch zeigen.

Ich bin im übrigen gegen Bankenrettung und Subventionen.
 
Anmerkung zu Brummm:

Annahme:
Wenn das Gut Wasser nach effizientem Wirtschaften teurer würde, muß dies doch im Umkehrschluss bedeuten, es war vorher zu billig. Dies muß zu Fehlsteuerungen in der Nutzung führen.

Damit ist dies als Argument gegen eine Privatisierung nicht stichhaltig. Denn vorher war es durch ineffizientes Wirtschaften noch teurer, es hat nur keiner gemerkt.
 
Generell hast du natürlich Recht. In zwei Zeilen kann man die komplexen Zusammenhänge nicht behandeln. Und meinen Lebenslauf werde ich hier auch nicht offenlegen.
Jedem seine Meinung.

Nur zu Punkt 2:

Natürlich darf eine Privatisierung nicht bedeuten, die Verluste zu "sozialisieren". In diesem Zusammenhang stimme ich Dir voll zu. Die Probleme die du andeutest resultieren aber aus meiner Sicht gerade aus der Verflechtung von Staat und Wirtschaft.
Wer sitzt denn im Aufsichtsrat von VW, Commerzbank, WestLB etc. Eben auch Gewerkschaften und Politiker.
.
Was uns die "Sozialisierung" unserer Gesellschaft wirklich kosten wird, wird sich noch zeigen.

Ich bin im übrigen gegen Bankenrettung und Subventionen.

Wieso wird? Es zeigte und zeigt sich schön längst. Gewinne werden immer "privatiesiert" und Verluste generell "sozialisiert". Siehe "Bankenrettung",wo die Zocker ihre Gewinne privat eingestrichen haben und die ganzen Schulden und Verluste auf den Steuerzahler abgewälzt wurden,also sozialisiert.
 
Mit wird, meinte ich die längerfristigen Folgen. Bis jetzt ist ja noch nichts passiert, oder hat schon jemand seinen Zetti abgemeldet, weil er das Benzin nicht mehr bezahlen kann?

Im übrigen bin ich gegen jede Form der Sozialisierung also auch in der - oder gerade in der - von Dir genannten. Ich plädiere ja deshalb für eine Privatisierung.
 
Das die "öffentliche Hand" nicht mit Geld umgehen kann, dass dürfte jedem vernünftig denkenden, mündigen Bürger schon längst klar sein.
Aber jenen Bürgern dürfte aber noch klarer sein, dass jede Privatisierung bisher noch viel teurer kam. Unsere Politiker reglementieren ungern mit immer wieder der gleichlautenden Begründung, dass der Markt sich selbst regulieren würde.
Meine Erfahrung? Bisher regulierten sich Kosten immer nach oben zu Lasten der Verbraucher und Gewinne für die Unternehmen (Anteilseigner) nach oben.

Ich kann daher Deinen Standpunkt zur Privatisierung weiterhin nicht nachvollziehen.
 
... Annahme:
Wenn das Gut Wasser nach effizientem Wirtschaften teurer würde, muß dies doch im Umkehrschluss bedeuten, es war vorher zu billig. Dies muß zu Fehlsteuerungen in der Nutzung führen. ...

Du übersiehst den Kern der Sache, nämlich das Risiko dem Gemeinwohl widerstrebender unternehmerischer Interessen nach Privatisierung, weshalb du zu solchen irrigen Annahmen und Schlussfolgerungen kommst.

Vom iPad aus ist ein weiteres Ausholen leider etwas anstrengend. Vielleicht denkst du aber einmal grundlegend über die bekannten Vorteile, Nachteile und Risiken einer Privatisierung nach und berücksichtigst auf EU-Ebene die bisherigen Erfahrungen, die hier teilweise bereits angesprochen wurden, und überträgst hiernach die Erkenntnisse gedanklich auf das vorliegende Thema. Wenn du dann eine unter allen relevanten Gesichtspunkten tragfähige Lösung hast, lass' sie ruhig hören. :) :-)
 
Ich glaube hier verwechselt du Privatisierung mit Monopolisierung. Letzteres ist zu verhindern.

Letzteres ist selbstverständlich noch mehr zu verhindern.
Aber Privatisierung ist auf Dauer nicht viel anders. Denn die werden sich wie immer dann alle an einen Tisch setzen..... und das Kartellamt wird wie so häufig nichts Unredliches feststellen können. Bei einer Privatisierung werden die Preise steigen.... und eine Qualität des Produktes? Wenn nämlich die Gewinnmargen nicht mehr wachsen, wird versucht Kosten zu sparen..... und das wird bei Privatunternehmen immer über das Produkt geregelt. Die Gefahr von Nachlässigkeiten werden wachsen.

Das Thema Fracking und deren verwendeten (geheimen) Gifte für das Grundwasser will ich hier erst gar nicht mit reindenken.

Seltsam finde ich, dass Du uns Dein (Insider)Wissen massiv vorenthalten möchtest.... schmetterst Fragen in die Richtung mit "zu Umfangreich" ab oder simpel "Ich lass es." Aber die Privatisierung müsse unbedingt sein. Das hat ja schon fast etwas von Lobbyarbeit &:
Das ist man eigentlich nur von Politikern gewöhnt, wenn es zu unangenehm oder unvorteilhaft wird.... die Größtenteils "Beamte" sind &:

Edit:
Ach ja, Thema Kostensteigerung.
Die Verbraucher sparen seit vielen Jahren immer mehr Wasser ein, dennoch steigen die Preise, weil die Leitungen trotzdem gespült sein müssen. Klärwerke sind mittlerweile überdimensioniert, aber die Finanzierung- / Entstehungskosten existieren dennoch.
Was glaubst Du würden damit Privatunternehmen treiben? Was sie mit dem abnehmenden Wasserverbrauch veranstalten werden, wenn deren Ziel immer "Gewinnmaximierung" sein wird. Wer an das Gute von Privatunternehmen glaubt?
 
Thomas, deine eher gesamtheitliche Betrachtung des Themas Privatisierung ist für den Sonderfall Wasserversorgung meiner Meinung nach auch etwas schwierig. ;)

Privatisierung ist ja durchaus nicht selten der richtige Ansatz. Nur führt die Betrachtung der Risiken und Grenzen der Privatisierung für manche Bereiche zu dem Bedürfnis einer besonders kritischen Abwägung. Die Versorgung der Bevölkerung mit einem lebensnotwendigen Rohstoff ist dafür eigentlich das Paradebeispiel. Gott sei Dank haben das, wenn man die Ereignisse der letzten Wochen Revue passieren lässt, für den Bereich Wasser zahlreiche der Beteiligten und/oder Betroffenen verstanden. Hoffen wir mal, dass es rechtzeitig war und nachhaltig bleibt. :) :-)
 
ist doch auch mal gut, wenn ein Insider auch mal seine Meinung/Erfahrung dazu schreibt ;) , ein Vorenthalten von Insiderwissen ist doch nicht vorhanden.

Jeder hier ist, wenn er nicht ganz blind und einseitig durch das Leben läuft, schon einmal - auch durch Freunde, die für die öffentliche Hand arbeiten - mit den Staatsbetrieben in Berührung gekommen.

Hier wird gerade von vielen Usern, gerade wenn es um die öffentliche Hand geht diskutiert was das Zeug hält. Zum einen mit Mutmaßungen zum Anderen mit Erfahrungen.

Insoweit kann ich die provokanten Ausssagen ala "nun sags schon" nicht nachvollziehen, zumal jeder Bundesbürger, so er lesen kann, Zugang zu den Ausgaben und den Einnahmen der Gemeinden, Länder und des Bundes hat.
Da muss man nicht einen einzelnen Insider bemühen und sich eine ZUsammenstellung aller öffentlichen Dokumente zusammenstellen lassen. :s .... die dann ohnehin von Einigen Satz für Satz zerpflückt werden nur um des vermeintlich Besserwissens/Empfindens.

Insoweit kann ich Teddy123 zustimmen, dass diese Verwaltungsapprate unter Aspekten der Wirtschaftlichkeit mehr als unsinnig sind ;)

Außerdem finde ich es als konstruktiv, wenn Teddy123 seinen öffentlichen Arbeitgeber bzw. die Vorgehensweise auch kritisiert. :t

Das erlebt man von öffentlich finanzierten Gehaltsempängern eher selten. ;)

Allerdings handelt es sich bei Wasser um ein Gut, welches jeder Mensch braucht, dieses unter stattliche Führung zu stellen halte ich für angebracht, auch wenn der Steuerzahler diese Besicherung 2x bezahlt.

Wasser als knappes Gut (Aufbereitung zur Bereitstellung von Trinkwasser) möchte ich nicht in privatwirtschaftlicher Hand sehen. Das ist mein Luxusdenken, und ich denke uns allen geht es hier recht gut. Ich jedenfalls bin nicht bereit von diesem öffentlich finanzierten Luxus von erstklassigem Trinkwasser zu Gunsten von Privatiers Abstand zu nehmen.
 
Genau, wir verstehen davon ja ohnehin nicht soviel wie du mit deinem sicherlich ehrfurchtgebietenden beruflichen Hintergrund, nicht wahr? ;)


genau solche provokanten Aussagen meinte ich ;)

das bringt eine Diskussion nicht weiter, sondern ist eher Chillout-Lounge Polemik, um Meinungen zu schüren
 
genau solche provokanten Aussagen meinte ich ;)

das bringt eine Diskussion nicht weiter, sondern ist eher Chillout-Lounge Polemik, um Meinungen zu schüren

Ach herrje, das schreibt nun wirklich die Richtige.

Die Polemik begann bereits weiter oben im Text - was du natürlich gerne ignorieren möchtest. Das ist aber auch egal. Was bei solchen Diskussionen aber wirklich ganz schlimm ist, das sind solche Teilnehmer, die selbst nicht merken, wie eklatant ihnen Fachwissen und Verständnis für das Thema fehlt und die dieserhalb im Inbrunst der Überzeugung wenig sinnige Beiträge verfassen. Da sind mir Diskussionsteilnehmer wie "Teddy" erheblich lieber, dessen Position zumindest eine diskutable ist.
 
Ach herrje, das schreibt nun wirklich die Richtige.

Die Polemik begann bereits weiter oben im Text - was du natürlich gerne ignorieren möchtest. Das ist aber auch egal. Was bei solchen Diskussionen aber wirklich ganz schlimm ist, das sind solche Teilnehmer, die selbst nicht merken, wie eklatant ihnen Fachwissen und Verständnis für das Thema fehlt und die dieserhalb im Inbrunst der Überzeugung wenig sinnige Beiträge verfassen. Da sind mir Diskussionsteilnehmer wie "Teddy" erheblich lieber, dessen Position zumindest eine diskutable ist.

schön zu wissen, dass Du trotzdem antworten musstest ;)

.... und Dein Fachwissen wirklich recht linear ist
 
Es zeigt sich einfach immer wieder, dass manche Menschen im hiesigen Witze-Fred am besten aufgehoben sind. :) :-)
 
Es zeigt sich einfach immer wieder, dass manche Menschen im hiesigen Witze-Fred am besten aufgehoben sind. :) :-)

scheinst Du ja immer mit zulesen ;)

Ansonsten bin ich es von Dir nicht anders gewohnt, dass Du zurückruderst, um Kumpane zu haben .... oder habe ich das etwas missverstanden, dass gerade Du Dich immer wie "erste Reihe Mitte" amüsieren kannst .... Meinstream eben :) :-)

nun ja, jeder freut sich anders ;) .... werd' einfach mal lockerer
 
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Insoweit kann ich die provokanten Ausssagen ala "nun sags schon" nicht nachvollziehen, zumal jeder Bundesbürger, so er lesen kann, Zugang zu den Ausgaben und den Einnahmen der Gemeinden, Länder und des Bundes hat.
Da muss man nicht einen einzelnen Insider bemühen und sich eine ZUsammenstellung aller öffentlichen Dokumente zusammenstellen lassen. :s .... die dann ohnehin von Einigen Satz für Satz zerpflückt werden nur um des vermeintlich Besserwissens/Empfindens.
Insoweit kann ich Teddy123 zustimmen, dass diese Verwaltungsapprate unter Aspekten der Wirtschaftlichkeit mehr als unsinnig sind ;)
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Dem ist leider nicht immer so,leider! Vergebens sucht man nach den Ausgaben des Bundes,welche A1 Mobil zugute gekommen sind und in den nächsten 30 Jahren noch zugute kommen werden. Warum? Vielleicht,weil dem Volk diese Privatiesierung als "günstiger" verkauft werden soll. Gleiches passiert wohl auch mit einem AB-Abschnitt der A7 in Niedersachen.

Was ich dazu noch sagen muss,"unsere" Präsidentin Frau Witthaus wurde vom zuständigen Verkehrsminister Bode versetzt,da sie hinter Ihren Beamten stand,welche bewiesen haben,dass eine Privatisierung teurer wäre,als weitere 30 Jahre öffentliche Hand.
 
Dem ist leider nicht immer so,leider! Vergebens sucht man nach den Ausgaben des Bundes,welche A1 Mobil zugute gekommen sind und in den nächsten 30 Jahren noch zugute kommen werden. Warum? Vielleicht,weil dem Volk diese Privatiesierung als "günstiger" verkauft werden soll. Gleiches passiert wohl auch mit einem AB-Abschnitt der A7 in Niedersachen.

Was ich dazu noch sagen muss,"unsere" Präsidentin Frau Witthaus wurde vom zuständigen Verkehrsminister Bode versetzt,da sie hinter Ihren Beamten stand,welche bewiesen haben,dass eine Privatisierung teurer wäre,als weitere 30 Jahre öffentliche Hand.

Doch kann man finden .... kostet nur etwas Zeit in den Archiven zu recherchieren, um an die eindeutigen Dokumente heranzukommen. Einfacher ist es bei den entsprechenden Ministerien anzurufen .... kostet auch Zeit .... oder bei entsprechenden Verbänden, Vereinigungen usw.
 
Doch kann man finden .... kostet nur etwas Zeit in den Archiven zu recherchieren, um an die eindeutigen Dokumente heranzukommen. Einfacher ist es bei den entsprechenden Ministerien anzurufen .... kostet auch Zeit .... oder bei entsprechenden Verbänden, Vereinigungen usw.

In diesem Fall täuscht Du dich. Man findet nicht einmal Daten über den Verkehrsfluss,auf diesem privatiesierten Abschnitt,um damit zu brechenen,was A1 Mobil in den 30 Jahren an LKW Maut kassiert.
Auch können nicht einmal Politiker Akteneinsicht bekommen,welche nicht mit dem Projekt in Verbindung stehen. Bekommt doch einer Einsicht,so darf er darüber mit keinem reden,sich Notizen machen oder Kopien. Lesen ist erlaubt,mehr nicht!
Daher wird man auch im weiten www nichts dazu finden.
 
erster Schritt: Bundesanzeiger, da kannst Du die Bilanzen bis 2007 sehen.

Bilanzen sind Schall und Rauch (da die GuV nicht publiziert wird) aber:

(1) Die Projektgesellschaft A1 mobil GmbH & Co. KG hat ihren Geschäftssitz in Sittensen.
Persönlich haftender Gesellschafter ist die A1 mobil Verwaltungs-GmbH mit Sitz in Sittensen.
Kommanditisten sind zu 42,5% die Bilfinger Berger A1 mobil GmbH, Wiesbaden, zu 42,5% die John Laing Infrastructure (A1 mobil Holdings) Ltd., London, Großbritanien und zu 15% die Bunte PPP Investment GmbH, Papenburg.
Das Unternehmen ist seit dem 21.12.2010 im Handelsregister des Amtsgerichtes Tostedt unter der Nummer 201796 eingetragen.
Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft wurde offiziell mit Unterzeichnung des Konzessionsvertrages vom 04.08.2008 aufgenommen. Das Kommanditkapital beträgt TEUR 10.
(2) Die Geschäftsführung der Projektgesellschaft A1 mobil GmbH & Co. KG wird durch die A1 mobil Verwaltungs-GmbH wahrgenommen. Geschäftsführer sind
Herr Lutz Hoffmann (technischer Geschäftsführer) und Herr Wim De Smet (kaufmännischer Geschäftsführer).


hier kannst Du die pers. haftenden Gesellschafter recherchieren, Konzessionvetrag

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

blablabla .....
(13) Erhaltene Mauteinnahmen aus dem Konzessionsvertrag wurden passiviert und abgegrenzt.

Konzessionsvertrag recherchieren




blablabla

Wirtschaftsprüfer (wahrscheinlich hier ein Testat! also komplett durchgeprüft)
 
wenn ein öffentlicher Empfänger dabei ist ---> Konzession:

Bundesverkehrsministerium (hier Haushalt), da steht das präzise drin, welche Einnahmen erfolgt sind
 
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